Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 20. Nov 2013, 14:00

julian apostata hat geschrieben:Ernst will die Markierungen aber unbedingt ungleichzeitig setzen.

Von dem, was ich tue, verstehst du gar nichts. Spar dir deinen Unsinn, das gibt dir Zeit für andere Dinge. Hier sind deine Aussagen nichtsnutzig. Lies lieber die konstruktiven Beiträge dazu von fb... und Tria und dazu meine. Das hilft dir eventuell weiter.

Als Kindergartengeschichte für dich: Ein Läufer mit seiner Stoppuhr am Arm drückt seine Stoppuhr und rennt los. Am Ziel angekommen, stoppt er wieder und erhält seine Laufzeit. Der Trainer nennt ihm die gelaufene Strecke. Und der Läufer ermittelt daraus seine gelaufene Geschwindigkeit.
Müßte auch für einen 12 jährigen kein Problem sein. Obs dir hilft, ist angesichts deine "Beiträge" zweifelhaft.

Im übrigen ergeben deine hübschen (abgeschriebenen) Formeln mit

w=Δx'/Δt'=-c²/v

auch eine schöne superluminare Geschwindigkeit. Hast auch die SRT widerlegt. Ein blindes Huhn findet auch ein Korn. .
.
Ernst
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon HD116657 » Mi 20. Nov 2013, 18:13

Jondalar hat geschrieben:Die kann ich Dir auswendig wiederholen, ist nicht so schwer:

1. Was passiert mit Materie aus unserer Sicht, wenn am EH des SL die Zeit stehen bleibt? Ein SL kann keine Singularität sein, sondern eine Zwiebel mit Materieschalen, jedesmal wenn wieder neue Materie reinfällt. Wo sind also die Mrd Sonnenmassen "verschwunden" ?

aus unser Sicht "kleben" am EH, aber ihr Licht "unendliche" nach rot verschoben.... - aber aus Sicht von einfallende Materie: in SL drin

Jondalar hat geschrieben:2. Wir haben eine RS und zwei Satelliten. Wir schicken einen links und einen rechts von uns mit 0,5c los. Irgendwann kehren sie um und kommen wieder zu uns. Welche Uhr RS, S1, S2 zeigt was an. Brauchst nicht rechnen, nur welche vor und welche nachgeht reicht.

Satellit rechts und links völlig analoge Situation; diese bewegen sich, so daß ihr Zeit mehr langsam vergangen.... - also geht ihre Uhr mit Bezug auf RS nach

Jondalar hat geschrieben:3. Der Urknall ist auch aus so einer dubiosen Singularität entstanden und erst dadurch entstanden Raum und Zeit. Worin war nun diese Singularität enthalten wenn noch kein Raum vorhanden war und wie kann ein Urknall ablaufen, wenn es noch gar keine Zeit gibt?

weil Heißenberg-Unschärfe machen Zeiten kleiner Planckzeit kein Sinn, so daß man nicht berechnen kann, was zu Zeit=Urknall passiert ist

Jondalar hat geschrieben:Viel Spass beim Beantworten

:?: wenigstens ein Antwort richtig? ;)
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 20. Nov 2013, 18:37

HD116657 hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Die kann ich Dir auswendig wiederholen, ist nicht so schwer:

1. Was passiert mit Materie aus unserer Sicht, wenn am EH des SL die Zeit stehen bleibt? Ein SL kann keine Singularität sein, sondern eine Zwiebel mit Materieschalen, jedesmal wenn wieder neue Materie reinfällt. Wo sind also die Mrd Sonnenmassen "verschwunden" ?

aus unser Sicht "kleben" am EH, aber ihr Licht "unendliche" nach rot verschoben.... - aber aus Sicht von einfallende Materie: in SL drin

Jondalar hat geschrieben:2. Wir haben eine RS und zwei Satelliten. Wir schicken einen links und einen rechts von uns mit 0,5c los. Irgendwann kehren sie um und kommen wieder zu uns. Welche Uhr RS, S1, S2 zeigt was an. Brauchst nicht rechnen, nur welche vor und welche nachgeht reicht.

Satellit rechts und links völlig analoge Situation; diese bewegen sich, so daß ihr Zeit mehr langsam vergangen.... - also geht ihre Uhr mit Bezug auf RS nach

Jondalar hat geschrieben:3. Der Urknall ist auch aus so einer dubiosen Singularität entstanden und erst dadurch entstanden Raum und Zeit. Worin war nun diese Singularität enthalten wenn noch kein Raum vorhanden war und wie kann ein Urknall ablaufen, wenn es noch gar keine Zeit gibt?

weil Heißenberg-Unschärfe machen Zeiten kleiner Planckzeit kein Sinn, so daß man nicht berechnen kann, was zu Zeit=Urknall passiert ist

Jondalar hat geschrieben:Viel Spass beim Beantworten

:?: wenigstens ein Antwort richtig? ;)


Leider keine Antwort richtig, aber immerhin versucht. Deine RT-Kollegen trauen sich da ja gar nicht dran - also Respekt in jedem Fall.

Zu 1.

Ob man sie sieht oder messen kann, war nicht gefragt - es wurde gefragt, wie ein SL eine Singularität sein kann, wenn die Materie gar nicht hineinfällt. Der EH wird nur dann den Formeln entsprechend größer, wenn sich die Materie auch IN dem SL befindet. Millionen von Sonnenmassen sind aber schalenförmig um das eigentliche SL herum verteilt. Damit ist der Schwarzschildradius des SL nicht in dem Masse angewachsen in dem er müsste, um ein SL auch ein SL sein zu lassen. Die Materie ist nicht komprimiert im SL sondern nur entartet am EH - also wo kommt die Masse von x Mio/Mrd Massen IM SL her?

Zu 2.

S1 bewegt sich mit 0,5c von RS weg, damit also mit 0,99x c von S2 weg - dito umgekehrt. Die S Uhren dürfen daher nicht die gleiche Zeit haben - welche geht nach und warum? Was zeigen alle drei Uhren beim erneuten Zusammentreffen?

Zu 3.

Ja, man kann es nicht berechnen, aber nein, es gab keinen Urknall, sonst müsste schon Zeit vergangen sein. Singularitäten - siehe auch 1. - gibt es gar nicht und schon gar nicht im Nichts. Also muss auch schon ein Raum für diese Pseudosingularität vorhanden gewesen sein. Die Urknalltheorie fusst auch auf der RT und es wurde mit Hilfe von Hubbles falsch interpretierter Rotverschiebung zurückgerechnet. Also, wie geht das?

Danke für die Antworten, neuer Versuch ;)

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Mi 20. Nov 2013, 22:18

Code: Alles auswählen
① x1=0; x2=vt; t1=0; t2=x2/v
② Δx = v*t2
③ x1' = g(x1-v*t1) = 0
④ x2' = g(x2-v*t2) = 0
⑤ Δx' = x2'-x1' = 0
⑥ Laufstrecke Myon in S' immer gleich null (Ruhesystem)

Für Laufstrecke Erde in S' die Zeiten transformieren:

⑦ t1' = g*(t1-v*x1/c^2) = 0
⑧ t2' = g*(t2-v*x2/c^2)
⑨ Δt' = t2'
⑩ Δx' = v*Δt'

Eingefügt aus viewtopic.php?f=6&t=600&p=64894#p64894

Zeile 8 lässt sich mit x2=v*t2 aus Zeile 2 umformen zu
t2'=g*(t2-v^2*t2/c^2)
mit g=1/sqrt(1-v^2/c^2) erhalten wir
t2'=t2/sqrt(1-v^2/c^2)*(1-v^2/c^2) = t2*sqrt(1-v^2/c^2) = t2/g
also die Zeitdilatation t2' = t2/gamma

Δx' = v*Δt' aus Zeile 10 wird somit zu
Δx' = v* Δt/g = Δx/g
also die Längenkontraktion Δx' = Δx/gamma für die Laufstrecke der Erde in S'

Also auch in geschlossener algebraischer Form erhalten wir somit genau das eingangs mit speziellen Zahlenwerten berechnete Ergebnis.
Fazit: Es gibt weder einen Symmetriebruch noch Überlichtgeschwindigkeiten wenn man die Situation korrekt mit 2 Koordinatenpaaren vom Start [Startort, Startzeit] und vom Ziel [Zielort, Endzeit] berechnet oder einfach ihre Differenzen nimmt [ΔOrt, ΔZeit].
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 21. Nov 2013, 09:57

Trigemina hat geschrieben:
Code: Alles auswählen
① x1=0; x2=vt; t1=0; t2=x2/v
② Δx = v*t2
③ x1' = g(x1-v*t1) = 0
④ x2' = g(x2-v*t2) = 0
⑤ Δx' = x2'-x1' = 0
⑥ Laufstrecke Myon in S' immer gleich null (Ruhesystem)

Für Laufstrecke Erde in S' die Zeiten transformieren:

⑦ t1' = g*(t1-v*x1/c^2) = 0
⑧ t2' = g*(t2-v*x2/c^2)
⑨ Δt' = t2'
⑩ Δx' = v*Δt'

t2' = t2/gamma

Das hatten wir (+ich) ja schon.
Δx' = v*Δt' aus Zeile 10 wird somit zu
Δx' = v* Δt/g = Δx/g
also die Längenkontraktion Δx' = Δx/gamma für die Laufstrecke der Erde in S'

Das ist leider ein fauler Zauber:
In (10) behauptest du v=Δx'/Δt' und erhältst für diese Forderung Δx' = v* Δt/g = Δx/g. Kein Wunder also.
Aber die Funktion v= f(Δx'/Δt') ist ja die gesuchte Größe. :!:

Trigemina hat geschrieben:Fazit: Es gibt weder einen Symmetriebruch...


Die Geschwindigkeit, welche du ausdrücken willst, ist jene des Punktes x=0 in S', bezogen auf die Zeit bei x=0 in S'.
Das kannst du ganz einfach haben

Δx'=f(x=0,t)=g(0-vt)=-gvt
Δt' =f(x=0,t)=g(t-0)=gt
Δx' /Δt'= -v

Es ist dabei Δx'=-g*Δx und damit gedehnt :!:


Das ist simpel, aber nicht meine Intention.
Ich berechne die Geschwindigkeit des Punktes x=0 in S, bezogen auf die Zeit bei x'=0. Schließlich steht einem Myonenmitflieger nur diese Zeit zur Verfügung und natürlich wird er mit dieser Zeit seine Geschwindigkeit berechnen.
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Do 21. Nov 2013, 10:27, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Do 21. Nov 2013, 11:00

Bild

Ernst benutzt (II) für seine private Längenmessung. Das heißt, wenn ein Zug vorbei fährt, so orientiert sich Ernst nicht an den Uhren des Gleiskörpers, sondern an den Zuguhren. Er macht also am Gleis zunächst eine Markierung am hinteren Zugende und wartet dann eine Weile (Δt'), um auch bei der Lok eine Gleismarkierung anzubringen.

Und jetzt handelt er nach einem Motto von Wilhelm Busch

…ist der Ruf erst ruiniert, so lebt sich’s gänzlich ungeniert


Ernst hat geschrieben:w=Δx'/Δt'=-c²/v
auch eine schöne superluminare Geschwindigkeit. Hast auch die SRT widerlegt. Ein blindes Huhn findet auch ein Korn. .


Er teilt die so ermittelte Länge durch die „Ernst‘sche Zeitverzögerung“ und verkauft uns den Quotienten als Geschwindigkeit.

So funktioniert Längenmessung nach LT. In S‘ ermittelt man Anfang und Ende gleichzeitig. t‘ muss also aus der Gleichung rausfliegen (also IV nach x‘ umgeformt)

Bild

Hartmut Pohl hat geschrieben:Funktioniert diese Rechnung bzw. die Versuche dazu nur bei relativ hohen Geschwindigkeiten (ca. ab 0.9c aufwärts) oder auch in Bereichen weit darunter?



Ich fürchte, du hast dir die Gleichung gar nicht angeschaut.

Bild

Dass sie bei niedrigen Geschwindigkeiten funktioniert, lehrt schon die nichtrelativistische Alltagserfahrung.

Fahr mit zwei Gläsern Bierschaum durch die Gegend und zwar mit v=150km/h und w=50km/h.

Bei derart niedrigen Geschwindigkeiten kannst du die Wurzelfaktoren vergessen und ganz einfach v/w=3 rechnen.

Oder willst du mir allen ernstes weismachen, dass der schnelle Bierschaum nicht eine 3 mal so längere Strecke zurück legt, bevor er zur Hälfte zerfällt?

Die Gleichung funktioniert also bei extrem hohen Geschwindigkeiten, sowie bei Alltagstempi und jetzt kommst du.

Präsentier eine Gleichung, die bei „mittleren Geschwindigkeiten“ von der relativistischen Formel abweicht, und zwar ohne dieser zu widersprechen!

Hartmut Pohl hat geschrieben:wie funktioniert das eigentlich mit den Formeln?


Hier unten den Latexcode eingeben „Texify“ drücken und das was bei „Code for Forums“ erscheint, einfach hier ins Forum kopieren.

http://www.texify.com/

Latexcode kann man sich auch hier generieren lassen. Den kann man dann nach „texify“ rüber kopieren.

http://www.codecogs.com/latex/eqneditor.php
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Do 21. Nov 2013, 12:27

Jetzt nochmals die LT über die Koordinatendifferenzen in kompakter Form:

Code: Alles auswählen
S: [Δx , Δt=Δx/v]
LT nach S':
Δx' = γ*(Δx-v*Δt) = 0    (Myon ruht in S')
Δt' = γ*(Δt-v*Δx/c²)     Substitution von Δx=v*Δt --->
Δt' = γ*(Δt'-v²*Δt/c²) = γ*Δt*(1-v²/c²)    Substitution von γ=1/sqrt(1-v²/c²) --->
Δt' = 1/sqrt(1-v²/c²)*Δt*(1-v²/c²) = Δt*sqrt(1-v²/c²) =  Δt/γ    (Laufzeit Erde in S')

Myon ruht in S' und Erde legt in S' in der Zeit Δt'= Δt/γ die Strecke
Δx' = v*Δt' = Δx/γ
zurück.


Noch einfacher wird es über die Längenkontraktion und Zeitdilatation, die sich direkt aus der LT herleiten lassen wie im Code ersichtlich ist.
So transformiert man richtig unter Vermeidung von Symmetriebrüchen und Überlichtgeschwindigkeiten.

Ernsts Interpretation ist falsch, da er sowohl für den Start als auch für das Ziel dieselbe Zeit verwendet (t), was zu folgenden Merkwürdigkeiten und Unmöglichkeiten führt :

- Myon ruht nicht in seinem Ruhesystem S'
- Laufstrecke Erde in S' falsch berechnet
- v ≠ v'
- v' > c
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 21. Nov 2013, 12:41

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:w=Δx'/Δt'=-c²/v
auch eine schöne superluminare Geschwindigkeit. Hast auch die SRT widerlegt. Ein blindes Huhn findet auch ein Korn. .

Er teilt die so ermittelte Länge durch die „Ernst‘sche Zeitverzögerung“ und verkauft uns den Quotienten als Geschwindigkeit.

Du bist noch viel schwerfälliger, als man sich das überhaupt nut vorstellen kann. Es geht hier bereits über mehrere Seiten über die Bestimmung der Funktion
Δx'/Δt'=f(v)

Und da hast du uns das wunderschöne Ergebnis geliefert:
Δx'/Δt'=-c²/v
wonach bereits ein Radfahrer sich äußerst superluminar bewegt.

Tria kommt mit ihrer Voraussetzung auf richtige
Δx'/Δt'= v

Mit meiner Voraussetzumg ergibt sich
Δx'/Δt'= v*gamma²

Der Unterschied beider Betrachtungsweisen wird dir niemals aufgehen. Stattdessen bringst du den obigen Blödsinn.
Wäre für dich günstig, wenn du schweigst.
.
.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 21. Nov 2013, 13:56

Trigemina hat geschrieben: Ernsts Interpretation ist falsch, da er sowohl für den Start als auch für das Ziel dieselbe Zeit verwendet (t),

Wieder der gleiche Unfug. Wird bei Start und Ziel dieselbe Zeit verwendet, ist die Geschwindigkeit unendlich.
Ich verwende die Zeit t' im Ursprung von S' und die Strecke (vt)' in S'.
Das Myon trägt eine Armbanduhr

was zu folgenden Merkwürdigkeiten und Unmöglichkeiten führt :
- Myon ruht nicht in seinem Ruhesystem S'
- Laufstrecke Erde in S' falsch berechnet

Unsinn
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Do 21. Nov 2013, 13:57

Ernst hat geschrieben:Und da hast du uns das wunderschöne Ergebnis geliefert:
Δx'/Δt'=-c²/v
wonach bereits ein Radfahrer sich äußerst superluminar bewegt.


http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie:_Teil_II

Bild

Ein Quotient Länge durch Zeit ist noch nicht automatisch eine Geschwindigkeit.

Unten System S: Oben System S’

Beobachtung von S aus (Linealende zu Linealende)

1500Meter/3us = 500 Meter/us = (5/3)*c =c²/v

(Sieht noch jemand in diesem Bild eine Überlichtgeschwindigkeit außer Ernst?)

m/s stur mit Geschwindigkeiten zu assoziieren ist in etwa genauso dämlich, wie die Einheit Newtonmeter stur mit Energie in Verbindung zu bringen (siehe Drehmoment).
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