Respektvoller Umgang

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Hannes » Mo 25. Mai 2009, 19:59

Hallo acadam !

    Nicht Einstein wollte als Ergebnis unbedingt die Zeitdehnung haben, sondern eine einfache math. Beziehung hat sie ihm aufgezeigt.

    Wenn ich in der Gleichung v=s/t den Wert für s erhöhe, das gemessene v aber gleich bleibt, dann gibt es 3 Möglichkeiten:
    1. Die Mahtematik ist falsch
    2. Ich babe mich vermessen
    3. t ist kleiner geworden

    2. Schließe ich aus, da es unzählige, weit aus bessere Versuche gegeben hat: v ist immer c

Stelle dir doch eine einfache Lichtquelle, eine Glühlampe vor:

Durch die Temperatur des Glühfadens werden die Elektronenschalen angeregt und senden Lichtwellen aus. (mit c)
Diese Lichtwellen müssen zuerst durch die Atmosphäre der Lampe gehen.(fast c)
Dann werden sie im Glas der Lampe um 1/3 verlangsamt auf 2/3 c.
Im Anschluss daran, gehen sie durch Luft, sie haben dort wieder fast c.
Dann müssen sie durch das Abdeckglas der Vacuumröhre der Meßanlage. Wieder 2/3 c.
Erst dann treten sie in das Vacuum der Meßanlage ein und nehmen c an.

Der Lichtstrahl hat auf seinem Weg gleich 5 mal die Geschwindigkeit gewechselt.
Und du behauptest, v ist immer c.

Darüber sollst du nachdenken

Mit Gruß Hannes
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 26. Mai 2009, 01:24

Hallo webfox,

und nicht nur das, sie haben ein Problem mit der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts.
wieso eigentlich? Vielleicht weil nicht sein kann was nicht sein darf?



ich bin davon überzeugt, dass kein Kritiker der SRT ein Problem mit der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts hat.

Gruß

Sebastian
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Mai 2009, 15:23

acadam hat geschrieben:Es kommt auf den Standpunkt des Beobachter an. Das Licht hat demnach so viele Geschwindigkeiten, wie Beobachter. Relativ zu jedem aber immer c.

Und wie sollte das funktionieren? Mit Physik hätte so ein Umstand wohl nichts zu tun. Aber die Sache verhält sich anders: das Licht ist konstant zum Medium (wie immer man es nennen mag) und jeder bewegte Beobachter misst es mit "c" - vorausgesetzt, er misst mittels Uhren, die nach Einsteinscher Synchronisationsvorschrift synchronisiert wurden! Mittels dieser Vorschrift schaltet man die Auswirkung des Mediums aus und vereinfacht damit die Beziehung zwischen den Bezugssystemen, nicht weil der Äther "abgeschafft" ist, sondern weil man "ihn nicht mehr benötigt". Nur nach der Einsteinschen Messvorschrift vorgehend kann man die Lichtgeschwindigkeit nicht anders als mit "c" konstatieren, synchronisiert man die Uhren jedoch anders, sieht die Sache auch ganz anders aus. Die scheinbare Invarianz der LG ist daher keine mystische Eigenschaft des Lichts, sondern eine Folge einer ganz bestimmten Messmethode, die sich nach einer ganz bestimmten Definition der Gleichzeitigkeit richtet. Wäre die Unabhängigkeit des Lichts vom Beobachter eine intrinsiche Eigenschaft des Lichts, wäre das ja Zauberei!

Wer also mit nach Einstein synchronisierten Uhren arbeitet, handelt richtig, wenn er die SRT anwendet. Das sagt nichts aus über die Beschaffenheit der Natur oder des Lichts. Wo man die SRT reinsteckt, kommt sie auch raus - weil es eine zirkelschlüssige Theorie ist.

Wenn c immer konstant ist, dann müssen sich ja die anderen Parameter wie Zeit, Strecke und Masse ändern. Sonst gehen die Gleichungen nicht mehr auf. Es wäre toll, wenn sich das ganze "relativistische Zeug" auf das Licht bechränken würde, denn das ist ja eh anders als der (für uns sichtbare) "Rest".

Nein, lediglich der Wechsel eines Koordinatensystems kann weder Zeit noch Längen verändern und schon gar nicht Masse erzeugen. Was sich bei Transformationen ändert, sind die Koordinaten und nicht die Ereignisse oder Massen oder sonstige Eigenschaften. Wäre es anders, hätten wir es wieder mit Zauberei zu tun. Es geht also nicht um Veränderungen an und für sich, sondern um unterschiedliche Messungen. Das "relativistische Zeug" ist bloß eine Folge der Annahme, dass das Licht invariant, quellen- und beobachterunabhängig sei und man Uhren mit einem Licht dieser postulierten Eigenschaften synchronisieren muss. Dann funktioniert die SRT - aber Massen werden immer noch nicht erzeugt, sondern der Impuls muss in einem relativ bewegten Bezugssystem als verändert angenommen werden , in welchem die Uhr eine veränderte Dauer der Prozesse misst. Auch für den Impuls gilt daher, dass er nur vom anderen BS aus beurteilt größer erscheint!

Dummerweise behaupten tausende von Physikern, sie müssten mehr Energie brauchen als mit Newton berechnet, um das Bild in der Fernsehröhre scharf zukriegen und sie bräuchen Geld ohne Ende für 17 tonnenschwere Magnete für CERN.


Nein, für die Schärfe von Fernsehröhren braucht man die SRT nicht. Zufälligerweise bin ich Elektrotechniker und habe im Geschäft meines Vaters schon als Jugendlicher mit Brown'schen Röhren zu tun gehabt. Die wurden ebenso wie spätere Bildröhren manuell konvergiert, ganz ohne SRT und LT. Du gibst nur diese üblichen Propagandamärchen wieder, die in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Auch in den Teilchenbeschleuniger-Designs wird die SRT gar nicht berücksichtigt, sondern man baut diese Beschleuniger mit Blick auf möglichst geringe Verluste (z.B. durch Synchrontronstrahlung). Nur aus diesem Blickpunkt wird der Radius eines Kreisbeschleunigers bestimmt, denn die geladenen Teilchen werden ohnehin durch starke Magneten in ihre Bahn gezwungen. Diese Märchen über SRT im Zusammenhang mit Teilchenbeschleunigern sind besonders wirkungsvoll, weil sich der Laie ohnehin nicht auskennt und auch keinen Zugang zu den heiligen Katakomben des CERN hat. Wenn sich in den Beschleunigern rel. Effekte zeigen (oder beim GPS etc.), sind es stets absolute Effekte im Sinne der LET (Lorentzschen Äthertheorie), wie mir auch Ronald R.Hatch per Email bestätigt hat, einer der Mitentwickler der Satellitennavigation.

Also sind die rel. Effekte zumindest auch auf Elektronen UND Protonen anwendbar. Und Protonen sind bekanntlicherweise "Materie". Aber Materie ist lediglich Energie mit einem zusätzlichen Parameter: Masse. Und diese Parameter wechselwirkt mit einem weiteren Feld, der GRAVITATION.

Energie ist ein Wort mit 7 Buchstaben und ein Abstraktum. Materie IST nicht Energie. Und Masse kommt aus der Wechselwirkung von Teilchen zueinander, und ist nicht etwas, das ein Teilchen HAT. Alle Materie dieser Welt hat so wenig Masse (nämlich keine), dass man ein weiteres Teilchen erfinden musste, welches an der Massenwirkung schuld sein sollte (Higgs-Boson). Leider hat es sich noch nicht blicken lassen. ..
Einfacher wär's, den Äther wieder "zu benötigen".

meint mit Grüßen
Harald Maurer
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 26. Mai 2009, 15:56

Nun acadam,

dann sage mir mal, ob Du der Logik von ralfkannenberg vertraust:

Nehmen wir nun ein Beispiel:
Biologen haben herausgefunden, dass ein Fuchs ein Säugetier ist. Säugetiere wiederum sind solche Tiere, bei denen die Muttertiere ihren Jungen Milch geben können.

Ich denke, das kann jeder nachvollziehen.

Bilden wir nun die Analogien:
"Fuchs" entspricht "Relativitätsprinzip"
"Säugetier" entspricht "SRT"
"Muttertiere können ihren Jungen Milch geben" entspricht "nicht-lineare Verlangsamung der Zeit bezüglich der Relativgeschwindigkeit von konstant zueinander bewegten Koordinatensystemen"

Auf diese Analogie übertragen besagt Deine These 1 nun folgendes:
"Säugetiere können keine Füchse sein, weil die Muttertiere ihren Jungen Milch geben können."

In diesem Beispiel siehst Du doch auch, dass Deine These 1 logischer Unsinn ist, oder ?
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 27. Mai 2009, 07:34

acadam hat geschrieben:Wie Einstein uns lehrt ... Es kommt auf den Standpunkt des Beobachter an. Das Licht hat demnach so viele Geschwindigkeiten, wie Beobachter. Relativ zu jedem aber immer c.


Und du bist nicht der Meinung, dass es sich dabei einfach nur um einen immer und immer wiederholten Textbaustein handelt, der von der Hoffnung begleitet wird, dass sich irgendwann das menschliche Bewusstsein so verbogen hätte, dass aus FALSCH dann WAHR wird?

Begründe und Erläutere doch bitte einmal den Satz, dass Licht zu jedem Beobachter die Geschwindigkeit c hätte.

Wobei der Begriff des Beobachters dann auch einer weiteren Explikation bedürfte, ob du ihn im Sinne von tatsächlich "sehen" benutzen willst oder wie oder was.

Da du dich allerdings auf Albert Einstein beziehst und dessen Einlassungen zur Geschwindigkeit des Lichtes, so wäre es schön, wenn du uns einmal erklären könntest, wieso ein Lichtstrahl zwei Menschen mit unterschiedlichen Bewegungszuständen - Fussgänger + Rennfahrer - mit gleicher Geschwindigkeit c überholen sollte. Hast du da irgendetwas Mystisches mit dem Licht im Sinne?

mfg
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Hannes » Mi 27. Mai 2009, 12:22

Hallo Bruno !

    Die Antwort ist doch ganz einfach: Es gibt nicht nur EINEN Lichtstrahl von EINER Lichtquelle, der sich in EINEM Äther ausbreitet, wie Newton annahm,

    sondern jeder Beobachter hat seinen EIGENEN Lichtstrahl und seine EIGENE Lichtquelle und seinen EIGENEN Äther.

Deine Antwort ist ganz interessant, die Anwendung deiner Aussage hat aber
gewaltige Auswirkung auf die Mathematik.
Dann kann man in eine Formel nicht mehr "c" einsetzen, sondern muss
schreiben "c/Bruno" oder c/Hannes". Gleichzeitig ist eine "INVARIABLE" LG
nicht mehr möglich.

Dass jeder Beobachter sein eigenes "Optisches System" (=Aether)mit seinem Meßgerät oder auch mit seinen Augen mitführt, habe ich schon vor einiger Zeit
behauptet.

Dass es nicht nur einen einzigen Lichtstrahl von einer Quelle gibt,ist eigentlich
unbestritten. Jeder Lichtstrahl, der von einer Quelle ausgesandt wird, ist im gleichen Moment auch weg,

Die Lichtquelle kann am ehesten von vielen Beobachtern benützt werden.

Hannes
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Hannes » Mi 27. Mai 2009, 14:34

Hallo Pauli !

    typischer Bruno-Unfug, die konstante LG ist nicht auf Einsteins Mist gewachsen. Wie jeder (außer Bruno) sieht, beginnen die Überlegungen zur Konszanz der LG lange vor Einsteins Geburt.

Sag ich doch immer : Einstein hat den damaligen Zeitgeist gebündelt.
Seine Blitzidee sagt es ja ganz deutlich:
Na ja, wenn schon die LG als konstant wahrgenommen wird, dann muss Raum und Zeit variabel sein !

    Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant, weil Raum und Zeit relativ sind.
    Und warum sind Raum und Zeit relativ? >>>>> Weil die Lichtgeschwindigkeit konstant ist!

So entstand der berühmte Zirkelschluss !

Auf die Idee, dass die LG sich den Gegebenheiten blitzschnell anpasst, ist anscheinend keiner gekommen.
Oder doch ? Ich kann mir kaum vorstellen, dass kein Denker dieser Zeit diese Variante überlegt hätte.
Es sind schon oft die besten Ideen unter den Tisch gekehrt worden.

Hannes
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Hannes » Mi 27. Mai 2009, 15:24

Hallo Pauli !

    lieber Hannes, wenn das deine beste Idee ist, dann weiß ich auch nicht

Anstatt einer konstruktiven Antwort musst du deine Diskussionspartner immer gleich
heruntermachen.
Ich habe nicht um meine Idee gefragt, sodern um die Ideen der Leute vor 100 Jahren.
Du sagst auch nicht:Wenn das Alberts beste Idee gewesen ist,dann weiß ich auch nicht.
Leider hast du keine besseren Ideen als deinen unerschütterlichen Glauben an die SRT ! :mrgreen:

Eine Erklärung für Brunos guten Diskussionsbeitrag findest du nicht !

Hannes
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Sebastian Hauk » Mi 27. Mai 2009, 15:27

Hallo pauli,

Sebastian, wie oft willst du nun mit dieser Nummer kommen?


wegen dieser Nummer möchte mir ralfkannenberg untersagen in naturwissenschaftlichen Foren zu schreiben.

Ich meine, wenn Du wenigstens bereit wärest, mal bei Dir ein Defizit zu sehen und daran auch - wenigstens ein bisschen - arbeiten würdest, könnte man ja was machen, aber wenn Du das Fuchs-Beispiel nicht verstehst, ja schlimmer noch - nicht verstehen willst, dann muss ich Dir - im Guten wohlbemerkt - dringend raten, von solchen Sachen wie Naturwissenschaften die Finger zu lassen; es ist einfach nur peinlich, was Du da von Dir lässt. Dass Du das nicht wahrhaben willst macht es übrigens nur schlimmer.


Nein, unpassend ist nur eins: Deine Präsenz in einem naturwissenschaftlichen Forum !


Aus diesem Grund ist mir diese Nummer doch schon sehr wichtig.

Erkläre lieber mal mit eigenen Worten, wie "deine" Theorie funktioniert statt auf die Diplomarbeit von jemanden zu verlinken und sie so für dich zu vereinnahmen


Ich finde, dass in dieser Diplomarbeit die HSTT sehr gut erklärt wird. Besser als dort könnte ich sie auch nicht erklären. Aus diesem Grund möchte ich es auch sein lassen.

Gruß

Sebastian
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Re: Respektvoller Umgang

Beitragvon Harald Maurer » Do 28. Mai 2009, 00:26

Hallo Andreas!

acadam hat geschrieben:kennst Du ein aktuelles Experiment (z.B. an einer Uni), in der LG gemessen wurde, einmal mit einem raltiv zum Messinstrument ruhenden und einmal mit einem sich bewegenden Laser?


Es gibt mehrere Experimente, die nachweisen, dass die Lichtgeschwindigkeit nur in Bezug zum Absolutraum, repräsentiert durch den Kosmischen Mikrowellen-Hintergrund (CMB), konstant ist und daher sich zum bewegten Beobachter relativiert. Bedeutsam in dieser Hinsicht sind schon die Ergebnisse von Nobelpreisträger Smoot ("The new Ether-Drift"), der die absolute Erdbewegung an den anisotrop vorbeiziehenden Mikrowellen messen konnte, was natürlich nicht möglich gewesen wäre, wenn die Photonen unabhängig von der Erdbewegung dieselbe Geschwindigkeit relativ zu dieser gehabt hätten. Da Du Wert auf ein Experiment an einer Uni legst, solltest Du dir die Experimente von Navia & Augusto ansehen, auch sie weisen nach, dass die Lichtausbreitung in Bezug zur Erde anisotrop ist. http://www.mahag.com/download/navia2.pdf und http://www.mahag.com/download/navia.pdf.
Das dürfte auch von Interesse sein: http://www.mahag.com/download/silvertooth.pdf

Wer mit demselben Licht, das er misst, seine Uhren synchronisiert, wird immer c messen - also die Anisotropie der Lichtausbreitung prompt nicht feststellen können. Darauf stützt sich die SRT.

acadam hat geschrieben:Völlig einverstanden, es sind alles lediglich Eigenschaften, welche sich durch Messen (Vergleichen) oder durch Berechnung (auf Grund einer Rechenvorschrift) bestimmen lassen. Nur lassen sich offensichtlich einige Effekte in der Astronomie wunderbar mit "relativistischen Formeln" berechnen.


Naja, vor allem Effekte, sie sich jeglicher Nachprüfung entziehen. Oder bist Du schon mal zu einem Schwarzen Loch gereist um nachzusehen, ob sich da die ART verwirklicht? Und wenn Du die Periheldrehung des Merkur ansprichst, dann kann man die auch ohne ART berechnen - wie dies z.B. Rudolf Nedved http://www.mahag.com/fremd/nedved.htm oder Paul Gerber http://www.mahag.com/fremd/gerber.htm gezeigt haben. Ich habe eine noch einfachere Formel entdeckt (auf der Basis einer Pushing Gravity), mit der sich jede Periheldrehung unserer Planeten berechnen lässt: siehe http://www.mahag.com/grav/perihel.php
Mit der Anomalie der Merkurbahn kann man daher die ART nicht bestätigen. Die scheinbar bestätigenden Beobachtungen an Doppelpulsaren sind teleologisch konstruiert, indem man die Massen (die man nicht genau kennt!) so ansetzt, dass sich die ART anwenden lässt. Bei der Berechnung bzw. Erklärung der anormalen Rotation von Galaxien versagt die ART übrigens ebenso wie Newton. Mit relativistischen Formeln lässt sich aber alles berechnen, das einer relativistischen Synchronisation unterzogen wird. Es ist nämlich nicht leicht, eine tatsächlich absolute Gleichzeitigkeit herzustellen und anzuwenden; die braucht man aber, wenn man die wahre Eigenschaft der Lichtausbreitung prüfen will.

acadam hat geschrieben:Woher weißt Du das? Kannst Du mir bitte die Quelle nennen? Ich nehme mit jedem Kontakt auf und gehe der Sache auf den Grund.


Du kannst selbst mal googeln und Dich für den Aufbau von Beschleunigern interessieren. Du wirst dann auf Arbeiten stoßen wie diese hier z.B.: http://www.mahag.com/download/luckas.pdf oder http://www.mahag.com/download/beschleuniger.pdf und es wird Dir auffallen, dass die Relativitätstheorie nicht mal erwähnt wird. Sie spielt auch beim Aufbau solcher Anlagen keine Rolle, sondern man orientiert sich an ganz anderen Zielen, zum Beispiel, um wenig Synchrontronstrahlung zu erhalten (oder viel, wenn man sie braucht). Würde eine Theorie den Aufbau solcher Anlagen bestimmen, so würden sich diese Anlagen prinzipiell gleichen, aber es gibt Synchrotrone in allen Größen und Formen, runde mit jedem Durchmesser, ovale und lineare etc. Das Märchen, man müsste auf die SRT achten, weil sonst die Teilchen an die Wände knallen, ist nur einer jener Propagandaschmähs der Relativisten. Also googel mal ein bisschen rum...

acadam hat geschrieben:Du sagst, dass Du sie manuell konvergiert hast, Du sagst aber nicht, ob Du mal nachgerechnet hast, ob Du durch diese Konvergierung evtl. indirekt die SRT zumindest bestätigt hast. Hast Du also nachgerechnet oder nicht? Ansonsten hat die Aussage "...manuell konvergiert..." keinen Wert für diese Diskussion


Man kann die Prozesse der Elektrodynamik, die in einem Röhrenfernseher angewendet werden, wie Lorentzkraft , Magnetismus oder Elektrostatik allesamt sehr gut mit der SRT erklären, was auch zu erwarten ist, weil die SRT ja grundsätzlich aus der Elektrodynamik geboren wurde. Aber man kann mit diesen Prozessen die SRT nicht bestätigen, weil es messtechnisch aufgrund der kurzen Elektronenlaufstrecken nicht möglich wäre. Daher könnten sich auch relativistische Effekte innerhalb dieser Schaltungen nicht auswirken. In den Berechnungen für die Funktionen dieses Gerätes wird man daher ebenso wenig die SRT finden wie in den Schaltplänen eines Radios oder sonstigen Unterhaltungsapparaten auf elektrischer Basis. Wenn Du meinst, man sollte mal nachrechnen, müsstest Du wohl angeben, welcher Effekt denn durch diese Nachrechnung aufgezeigt werden sollte (ZD, LK oder RdG?). Ich kann Dir versichern, niemand hat jemals auf dieser Erde bei der Konstruktion eines Fernsehers die SRT berücksichtigt oder angewendet. Hättest Du Elektrotechnik studiert, wüsstest Du das. Ganz im Gegenteil wird man in Geräten solcher Art Bauteile finden, die von Gegnern der SRT enwickelt wurden, z.B. von Tesla. Die Behauptung, Fernsehbilder wären ohne Anwendung der SRT nicht scharf, ist ein Märchen, ein sehr freches sogar!

acadam hat geschrieben:Was ist Deine Meinung zum Gravitationslinseneffekt? Was sagst Du zur Ablenkung von Licht durch die Sonne?
Warum können Deiner Meinung nach die Myonen der kosmischen Strahlung die Erdoberfläche erreichen?


Gravitationslinsen gibt es natürlich. Ebenso wie die Ablenkung am Sonnenrand (wo ist denn dieser Rand?) sind diese Linsen auch mit Newton berechenbar. Soldner berechnete diese Ablenkung http://de.wikisource.org/wiki/Ueber_die_Ablenkung_eines_Lichtstrals_von_seiner_geradlinigen_Bewegung lange vor der SRT und ART - und erhielt einen Wert, der später auch von Einstein berechnet wurde. Einstein korrigierte diesen Wert später auf das Doppelte und Eddington behauptete, diesen Wert bei seiner Sonnenfinsternis-Expedition vorgefunden zu haben. Heute weiß man, dass das ein Bluff war. Inzwischen wurde die Ablenkung des Lichts am Sonnenrand (der sich sehr schwer festlegen lässt) mit unterschiedlichsten Ergebnissen gemessen. Es ist also keinesfalls klar, ob Newton (bzw. Soldner) oder Einstein hier richtig liegt.

Zu den Myonen schrieb ich schon in meinem Buch (auch hier nachzulesen: http://www.mahag.com/buch/rel.php )

In der kosmischen Strahlung finden sich bestimmte "Teilchen" als Bestandteil der auf der Erdoberfläche auftreffenden Höhenstrahlung - und genau das sollten sie erwartungsgemäß nicht sein. Man kennt sie aus Laborversuchen, eigentlich sind es "schwere Elektronen"; ihr korrekter Name lautet Myonen. Es sind instabile Teilchen und sie zerfallen mit einer Halbwertszeit von ca. 1,5*10-6 Sekunden.

Im Jahre 1941, als B. Rossi und Dr. B. Hall ein Experiment mit diesen Myonen durchführten, glaubten sie folgendes über diese Teilchen zu wissen:

*Myonen entstehen bei Proton-Proton-Zusammenstößen in großen Höhen (15-30 km).
*Sie zerfallen nach sehr kurzer Zeit in ein Elektron (oder Positron) und in ein Neutrino und ein Antineutrino.
*Da sie durch die kosmische Strahlung erzeugt werden, ist die Hauptkomponente ihrer Bewegungsrichtung in der Atmosphäre nach unten gerichtet. Ihre Geschwindigkeit erreicht nahezu Lichtgeschwindigkeit.

Aufgrund dieser Annahmen stellte man folgende Überlegung an: Man kann mit Detektoren die Auftreffzeit eines Myons festhalten und den Zerfall beobachten. Dieser Zerfall des abgebremsten und damit zur Ruhe kommenden Myons wird aufgezeichnet. Die Zeitintervalle zwischen Aufschlag und Zerfall können bei statistischer Behandlung bei einer genügend hohen Anzahl von Myonen bestimmt werden; damit lässt sich feststellen, wie viele der Myonen beim Durchlaufen einer bestimmten Strecke während einer bestimmten Zeitspanne durch Zerfall verloren gehen. Misst man die Anzahl der einfallenden Myonen auf einem Berggipfel und danach in Seehöhe, dürften eigentlich in Seehöhe keine Myonen mehr übrig sein, da sie für die lange Strecke viel zu kurz existieren.

Der Versuch wurde durchgeführt, und das Ergebnis brachte zu Tage, dass weit mehr Myonen übrig blieben, als man erwarten durfte. Daraus folgerte man, dass Myonen aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit in einer "gedehnten" Zeit leben und damit einen experimentellen Nachweis der Zeitdilatation erbringen. Aber die Glaubwürdigkeit dieses Beweises steht und fällt mit der Natur der beobachteten Myonen.

Wenn Myonen annähernd mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, zerfällt aufgrund ihrer Halbwertszeit nach etwa 450 Metern die Hälfte ihrer ursprünglichen Zahl. Von dieser Hälfte zerfällt eine weitere Hälfte nach weiteren 450 Metern, und so fort. Nach einer Strecke von rund 2000 Metern bleiben effektiv nur 17 bis 25 Myonen übrig, wenn ursprünglich 568 Myonen pro Stunde nachweisbar waren - wie dies im Versuch der Fall war. Theoretisch finden wir nach 4500 Metern gar kein Myon mehr. Relativistisch betrachtet darf diese Strecke allerdings unglaublich verlängert sein. Ein Höhenunterschied von 2000 Metern dürfte sich überhaupt nicht auswirken. Vor allem aber: Die Masse der Myonen müsste im Sinne der Relativitätstheorie eminent zunehmen, und zwar von 207 Elektronenmassen auf 1467 Elektronenmassen - das wäre fast schon die Masse eines Nukleons. Dieser Masse entspricht eine hohe Energie, die aufgefangen werden muss. Im zitierten Versuch geschah dies durch Eisenplatten von bestimmter Dicke, die immer nur Myonen von ganz bestimmtem Energiegehalt zur Messung brachten. Dies geschah sowohl in 2000 Metern Höhe als auch auf Seehöhe in gleicher Weise, und zwar mit peinlichster Genauigkeit. Dabei erhebt sich bereits die Frage, ob dermaßen schwere Teilchen ihre ganze Flugstrecke hindurch tatsächlich dieselbe Geschwindigkeit aufweisen oder ob sie wie jeder fallende Körper auch einer kontinuierlichen Beschleunigung unterliegen. Dass dies der Fall ist, scheint sehr naheliegend - dann aber maß man in 2000 Metern Höhe eine ganz andere Myonenfamilie als auf Seehöhe! Das heißt, sogar unter Anerkennung der SRT kann der Versuch in Frage gestellt werden. Aber die SRT ist für Beschleunigungen gar nicht zuständig.

Wahrscheinlich ist die Lösung des Problems noch einfacher. Um den Versuch zu widerlegen, genügt der Nachweis, dass Myonen auf verschiedene Weise und in verschiedenen Höhen entstehen können. Nun existieren tatsächlich mehrere Zerfalls-Kanäle, die zum Myon führen. Allesamt sind sie in der kosmischen Strahlung vorzufinden. Bei Proton-Proton-Stößen entstehen keinesfalls nur Myonen, sondern auch Pionen und Kaonen. Diese beiden Teilchen zerfallen ebenfalls in Myonen aber nach anderen Zeiten. Das ("positive") Pion hat eine Halbwertszeit von 1,8*10-8 Sekunden; das Kaon (es tritt regelmäßig zusammen mit Myonen auf) lebt im Schnitt 8,56*10-9 Sekunden - und darüber hinaus gibt es noch ein neutrales Kaon, welches ungefähr nach 4*10-8 Sekunden zum positiven Pion zerfällt, welches wiederum - siehe oben - zu Myonen zerfallen kann. Alle genannten Zeiten sind Halbwertszeiten; alle anderen Teilchen, die bei diesen Zerfällen noch entstehen, haben wir nicht aufgezählt, weil sie nicht von Bedeutung sind. Wir sehen: Gar so einfach, wie die Herren Rossi und Hall sich die Angelegenheit vorstellten, ist sie in Wahrheit nicht. Die Möglichkeiten, zu Myonen zu kommen, sind viel zahlreicher, als sie dachten. Und aus diesem Grund sind in See-höhe auch Myonen ein Hauptbestandteil der kosmischen Strahlung.

Der Stolperstein des vielstrapazierten "Myonenbeweises" heißt demnach KAON (auch K-Meson genannt). Nun hat es mit diesem Kaon, das uns bereitwillig Myonen liefert - und zwar auch auf der Erdoberfläche - eine eigene Bewandtnis. Es ist ein so genanntes seltsames Teilchen. Seltsam deshalb, weil es nach den Erhaltungssätzen der Teilchenphysik eigentlich stabil sein müsste und gemäß dem "Erhaltungssatz der Seltsamkeit" dürfte es auch keinesfalls zu Myonen zerfallen. Es geschieht trotzdem. Damit ist aber seine Halbwertszeit ein höchst unzuverlässiger Wert. Erwähnt soll auch sein, dass Kaonen immer und überall auch dort entstehen, wo hochenergetische Mesonen mit Nukleonen zusammenstoßen.

Weshalb haben die Physiker Rossi und Hall diese seltsamen Ereignisse um das Kaon eigentlich nicht berücksichtigt? Ganz einfach: Sie führten ihren legendären Versuch 1941 durch. Das Kaon (K-Meson) wurde aber erst 1947 von W. M. Powell entdeckt!

acadam hat geschrieben:Frage: Warum "passt" es wieder, wenn Korrektur im Sinne der ART gemacht wird? Die Rechnung an sich müsste doch "aufgehen"..? D.h. die RT wird "indirekt" bewiesen - zumindest stimmt die Berechnung offensichtlich.


Bewiesen wird, dass Uhren gewisser Bauart in ihrem Lauf von der Höhe über dem Meeresspiegel, also vom Gravitationsfeld, abhängen. Korrekturen "nach der ART" sind ein Treppenwitz, denn die Korrekturen nach Newton sind gleich groß. Man kann die Blauverschiebung im Grav.Feld sowohl nach ART als auch nach Newton berechnen und bekommt dasselbe raus. Das gilt auch für die ZD der ART - auch hier ist es nicht nowendig, Einsteinsche Feldgleichungen anzuwenden. Newton genügt. Er genügt auch in sämtlichen Anwendungen der Raumfahrt, wogegen mit der ART nicht mal ein Zweikörperproblem lösbar wäre. Alles, was mit der ART zusammenhängt, ist ebenso spekulativ wie absurd: Schwarze Löcher, Wurmlöcher, Weiße Löcher, verbogene Räume und Zeiten ... Willkommen im Land des Bizarren. Das ist alles ebenso faszinierend wie m.E. falsch. Aber Märchen waren immer schon unterhaltsam.

Grüße
Harald Maurer
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