Chief hat geschrieben:Was, wenn sich c(v) unt t(v) (bzw. t(c)) gleich ändern?
Machen wir ein Gedankerl
Das sei die Erdoberfläche, sie ruhe zum Äther, es weht kein Ätherwind.
-------------------------------------------------------------------------------------
Das sei der Äther, er bestimme wie Licht läuft, es laufe aus seiner Sicht mit c
.....................................................................................
Hier befinde sich ein SAT-Empfänger, der E
und zwei Sender, alle fest montiert.
Die Strecken zwischen den S und dem E seien gleich lang.
--------S1-------------------------------E-------------------------------S2-----
S1 und S2 senden gleichzeitig ein Signal los, dieses kommt gleichzeitig beim E an.
E kennt die Positionen der beiden S, stellt gleichlange Laufzeiten zu ihm fest, ermittelt daraus dass er sich genau in der Mitte zwischen ihnen befindet.
Nun gehe "Wind", alles andere bleibt gleich.
Der Wind wehe von links nach rechts.
--------S1-------------------------------E-------------------------------S2-----
Wind >.............................................................................................>
Die Geschwindigkeit des Signals des S1 ist aus Sicht der Erdoberfläche (also aus Sicht vom E)
c + v_wind.
Da das Signal im Äther mit c läuft, die Erdoberfläche sich gegen den Äther bewegt, entsteht Ätherwind.
Die Geschwindigkeit des Signals von S2 beträgt also (wiederum aus Sicht des E) c – v_wind.
Die Signallaufdauer ist also unterschiedlich, dadurch bekommt E falsche Laufzeiten vermittelt, er nimmt nun dass er sich weiter links als vorher bei Windstille befindet.
Denn Das Signal vom S1 kam früher an als das vom S2.
Wenn sich nun die Windrichtung umdreht (Erdrotation) dann weht der Wind in die andere Richtung, also von rechts nach links.
Das würde sicherlich auffallen, es müsste sich ein Tag/Nacht Unterschied ergeben.
Ist aber anscheinend nicht der Fall.
Kurt