"Klassische" Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: "Klassische" Längenkontaktion

Beitragvon darkstargi » Di 3. Mär 2009, 16:56

Crank hat geschrieben:Das ist das aber blos eine Ungeeignete Messdatenauswertung. Der Stab hat dan nachwievor die Länge l. ;)

Crank


Es spielt aber keine Rolle wie Lange der Stab in seinem Ruhesystem ist, die ist auch in der Realtivitätstheorie immer gleich. Wer dieses Beispiel verstanden hat, der hat auch verstanden um was es in der Realtivitätstheorie geht :)

Grüße

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Re: "Klassische" Längenkontaktion

Beitragvon Crank » Di 3. Mär 2009, 17:01

Tja, wer blöd genug ist, das zu verstehen, der wird dann wohl auch die SRT verstehen. Das glaube ich gerne. ;)

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Re: "Klassische" Längenkontaktion

Beitragvon darkstargi » Di 3. Mär 2009, 17:11

Crank hat geschrieben:Tja, wer blöd genug ist, das zu verstehen, der wird dann wohl auch die SRT verstehen. Das glaube ich gerne. ;)

Crank


Ok, ich dachte du hättest die Rechung verstanden! Oder sollte das blöd jetzt mir gelten? ;)
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Re: "Klassische" Längenkontaktion

Beitragvon Crank » Di 3. Mär 2009, 17:16

Die rechnung ist klar. Blos die interpretation der Messwerte ist sonderbar.

Wenn der Strahl 2s für hin und rück unterwegs ist, wie lang ist dann der Stab?

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Re: "Klassische" Längenkontaktion

Beitragvon darkstargi » Di 3. Mär 2009, 17:23

Crank hat geschrieben:Die rechnung ist klar. Blos die interpretation der Messwerte ist sonderbar.

Wenn der Strahl 2s für hin und rück unterwegs ist, wie lang ist dann der Stab?

Crank

Naja dann Messe ich für die Lenge des Stabes 2*l'=c*2s, da brauchst du nur noch den Wert für die Lichtgeschwindigkeit einsetzen. Genau das würde der Beobachter im ruhenden System messen, der Stab ist aber in seinem Ruhesystem natürlich länger bzw. kürzer :P

Grüße

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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon Crank » Di 3. Mär 2009, 17:36

Hier hast du aber v=0! Also ist hier l=l'. Was machst du den, wenn v=0.2*c ist?
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Re: "Klassische" Längenkontaktion

Beitragvon Big Mac » Di 3. Mär 2009, 17:51

darkstargi hat geschrieben:Es spielt aber keine Rolle wie Lange der Stab in seinem Ruhesystem ist, die ist auch in der Realtivitätstheorie immer gleich. Wer dieses Beispiel verstanden hat, der hat auch verstanden um was es in der Realtivitätstheorie geht :)

Was gibt es da zu verstehen, das gleiche bekommt man auch mit Schall.
Und mit Doppler-Effekt auch die Geschwindigkeit (Fledermaus).

Gruß
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon darkstargi » Di 3. Mär 2009, 18:19

Crank hat geschrieben:Hier hast du aber v=0! Also ist hier l=l'. Was machst du den, wenn v=0.2*c ist?

Nein, der Beobachter bestimmt immer die Länge mit der Formel l'=c*t/2, im Ruhesystem würde er halt ein anders t messen :)

Grüße

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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon rippi » Di 3. Mär 2009, 19:01

Zwei Einwände:
(1) Die Formel hat mit der SRT nichts zu tun. Die Stabverkürzung in der SRT lautet nämlich: l'=l*sqrt(1-(v/c)².
(2) "Scheinbare" Effekte gibt es genügend. Überhole ich ein Auto, bewegt es sich scheinbar rückwärts. Seine Geschwindigkeit ändert sich beim Überholvorgang von +100 km/h auf 0 km/h. Welches ist die "wahre" Geschwindigkeit?
Beim Doppler-Effekt verändert sich die Frequenz einer Welle gegenüber der "wahren" Frequenz, weil sich Sender oder Empfänger (oder beide) bewegen. Beim Stillstand ist die Frequenz wieder anders. Frage: Welches ist die "wahre" Frequenz? Also auf die Längenkontraktion übertragen: Welches ist die "wahre" Länge des Stabes?
Die Relativität verschwindet sofort, wenn Kräfte oder Interaktionen berücksichtigt werden. Stößt unser Auto gegen ein Hindernis, entwickelt sich die kinetische Energie natürlich nach der "wahren" Geschwindigkeit 100 km/h, also nach der Geschwindigkeit, die ein ruhender Beobachter misst. Beim Dopplereffekt spüre ich den Schalldruck bei erhöhter Frequenz ganz deutlich (und reichlich unangenehm). Und der Stab geht entweder durch eine Öffnung oder nicht. Da ist es völlig egal, was ich messe.
rippi
http://www.peter-ripota.de/einstein/dasgartenzaunpa-de-207.html
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon scharo » Di 3. Mär 2009, 19:19

Hallo Darkstargi,

Deine „Rechenmethode“ hat mit Newton oder SRT nichts zu tun, sie ist einfach falsch.
Nach beiden Theorien werden Laufzeiten herausberechnet.
Richtig wäre l´ = c*t/2 +/- t/2*v und das ergibt l. :P

Gruß
Ljudmil
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