Lichtschlauch um die Erde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 19:17

Hallo Chief !
Hannes hat geschrieben:
Da man Wellenlänge schwer messen kann, misst man eben Frequenz.
Na , dann sag mal wie das geht.
Die Wellenlänge ist ganz simpel zu messen. Wie mißt du die Frequenz?

Ich hab mich wirklich etwas durcheinanderbringen lassen.
Frequenz ist doch die Farbe des Lichtes.
Frequenzverschiebung im Spektrometer ist doch Farbverschiebung.
Oder nicht ?
Da im Bereich der Erde die LG c größtenteils gleich ist, braucht man Wellenlänge nur ausrechnen.
Im Bereich Stern- Weltraum-Erde erfolgt aber der Übergang von einem bewegten Lichtbezug zum nächsten durch Veränderung der LG und dabei entsteht Wellenlängenänderung . Gemessen wird trotzdem die Frequenz.
Stimmt das ?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2013, 19:44

Hannes hat geschrieben:Hallo Chief !
Hannes hat geschrieben:
Da man Wellenlänge schwer messen kann, misst man eben Frequenz.
Na , dann sag mal wie das geht.
Die Wellenlänge ist ganz simpel zu messen. Wie mißt du die Frequenz?

Ich hab mich wirklich etwas durcheinanderbringen lassen.
Frequenz ist doch die Farbe des Lichtes.
Frequenzverschiebung im Spektrometer ist doch Farbverschiebung.
Oder nicht ?
Da im Bereich der Erde die LG c größtenteils gleich ist, braucht man Wellenlänge nur ausrechnen.
Im Bereich Stern- Weltraum-Erde erfolgt aber der Übergang von einem bewegten Lichtbezug zum nächsten durch Veränderung der LG und dabei entsteht Wellenlängenänderung . Gemessen wird trotzdem die Frequenz.
Stimmt das ?


Hannes, lass dich nicht durcheinander bringen, gemessen wird letztendlich die Frequenz, denn die Farbe des Lichtes wird ja auch in Frequenz angegeben.
Die Farbe die wir sehen entsprich der Frequenz x

Wenn du die Wellenlänge hernimmst dann kannst du die Frequenz nur schätzen, denn die ist (Wellenlänge) je nach Medium anders.
Die Frequenz (letztendlich die sichtbare Farbe) ist aber immer die gleiche, egal welches Medium du beobachtest.

Kurt

.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 20:40

Hallo Kollegen !
Danke für eure Antworten, ich muss mich erst durchdenken.
Man muss nicht alles wissen und man kann auch nicht alles wissen.
Es hat sogar einen sehr gescheiten Mann gegeben, der hat gesagt:
Ich weiß, dass ich nichts weiß. In der Rolle fühle ich mich momentan.
Hat aber mit dem Modell des Lichtwegs vom Stern zur Erde nichts zu tun, wie gemessen wird. Wichtig ist, dass man sich vorstellen kann, wie das Modell funktioniert und wie die Ausbreitung der elmag-Wellen abläuft.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Sa 8. Jun 2013, 13:54

Hallo Kollegen !
Da im Bereich der Erde die LG c größtenteils gleich ist, braucht man Wellenlänge nur ausrechnen.
Im Bereich Stern- Weltraum-Erde erfolgt aber der Übergang von einem bewegten Lichtbezug zum nächsten durch Veränderung der LG und dabei entsteht Wellenlängenänderung . Gemessen wird trotzdem die Frequenz.

Ich glaube, dass das von mir beschriebene Modell so stimmt, wie ich es oben beschrieben habe.
Die Spektrallinienverschiebeung im Spektrometer der großen Teleskope
entsteht NUR bei zueinander bewegtem Sender und Empfänger und ist eigentlich nichts Anderes als der bekannte Dopplereffekt.
Die dabei entstehende Wellenlängeveränderung kann man ohneweiters auf alle zwei Möglichkeiten messen, ob als Frequenzänderung oder als Wellenlängenänderung. Da die elmag- Welle an der Erde auf ihrem Weg durch das Vacuum des Weltraumes immer mit c ankommt, ist es egal, ob ich Wellenlänge oder ankommende Frequenz messe.
Wichtig dabei ist nur, dass sowohl auf der Erde als auch am Stern der Lichtleitbezug ruht. Das entstehende +-v_ Stern gegenüber der Erde wird beim Übergang von Sternatmosphäre (Lichtleitbezug des Sterns) zum Weltraumvacuum in eine Wellenlängeänderung umgewandelt.
Wie ich die Wellenlängeänderung messe , ist ganz egal.
Der Unterschied zur SRT mit ihrer postulierten constanten LG ist die Veränderung der Lichtgeschwindigkeit um den Faktor +-v_Stern, die beim Übergang von Stern zu Weltraum entsteht.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Sa 8. Jun 2013, 16:30

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Falsch, denn es werden keine Wellenlängen sondern Frequenzen gemessen.

Das halte ich für ein Gerücht. Es wird interferometrisch gemessen. Das ist immer eine Wellenlängenmessung.
Wie wolltest du denn auch die Frequenz messen?
.
.

Das macht heutzutage der Computer in Echtzeit per FFT ganz ohne Wellenlänge.

Also:
Bild.

Unsinn.
.
.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Sa 8. Jun 2013, 16:32

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben: Da man Wellenlänge schwer messen kann, misst man eben Frequenz.

Na , dann sag mal wie das geht.
Die Wellenlänge ist ganz simpel zu messen....


Stimmt! Beispielsweise mit Schokolade oder Käse in der Mikrowelle. 8-)

Viel einfacher. Mit einem Spektrometer.
.
.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 8. Jun 2013, 17:40

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das macht heutzutage der Computer in Echtzeit per FFT ganz ohne Wellenlänge.

Also:
Bild.

Unsinn.
.
.

So? Du meinst vermutlich z.B. diesen „Unsinn“ hier: A Multi-GPU Spectrometer System for Real-Time Wide Bandwidth Radio Signal Analysis
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 8. Jun 2013, 18:19

Mikrowelle als Messinstrument:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/03/26/wie-man-mit-schokolade-die-lichtgeschwindigkeit-bestimmt/
Das funktioniert natuerlich nur, wenn die Herstellerangaben korrekt waren, aber das koennen wir ja als Postulat einfach festlegen.

Viel Spass beim Nachmachen. Vorher die Alufolie entfernen!

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » So 9. Jun 2013, 08:38

Hallo Chief !
Wesentlicher Bestandteil des Spektrometers ist das Interferometer, z. B. ein Michelson-Interferometer."?

Die Veröffentlichungen der zuständigen Experten und Forscher erklären wohl sehr gut die Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeit, wozu sie ja durch die Veröffentlichungspflicht verpflichtet sind. Es bleibt aber wenig Raum, um zu zeigen, mit welchen Geräten und Apparaten gearbeitet wurde. Daher ist es gut, in einem Forum einen informierten Kollegen fragen zu können.
Während der Aufbau eines MM-Interferometers in den Lehrbüchern und im Wikipedia genau erklärt wird, muss man sich das Wissen über neue Geräte mühsam zusammensuchen. Wahrscheinlich geht das nicht anders.
Danke für deine Informationen !
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » So 9. Jun 2013, 09:57

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das macht heutzutage der Computer in Echtzeit per FFT ganz ohne Wellenlänge.

Also:
Bild.

Unsinn.
.
.

So? Du meinst vermutlich z.B. diesen „Unsinn“ hier: A Multi-GPU Spectrometer System for Real-Time Wide Bandwidth Radio Signal Analysis

Wir reden hier nicht über Radiosignale um 100 MHz sondern über Licht um 10^15 Hz. Kein Analysator der Welt kann das packen.
.
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