sanchez Raketen analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon sanchez » Di 22. Nov 2022, 10:21

Kurt hat geschrieben:Also was willst denn damit erreichen?
Dass die U2 auf ihrem Weg von M1 nach M2 oder umgekehrt auch 10 Sekunden zählt?
Dir muss doch längst klar sein, dass das nicht geht.


Natürlich ist das so. Sie zählt 10 Sekunden hin und zurück, und
die anderen Uhren zählen mehr Sekunden ( sogar für den Bahnhof alternierend).
Dann stimmt der Satz U2 geht langsamer.
(Anmerkung: das ist U2 bewegt gesehen)

Das Problem ist, dass ein langsamerer gehender Uhrengang, wechselseitig ist.
Aus Sicht von U2 gehen alle anderen bewegten Uhren langsamer.

Das versteht man aber erst, wenn man die Längenkontraktion miteinbezieht.

Die Uhren die zur U2 ruhen, zählen die Gleiche Zeit.
Die gibt es in deinem Paper nicht, könnte man aber einführen.
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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon Kurt » Di 22. Nov 2022, 13:18

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also was willst denn damit erreichen?
Dass die U2 auf ihrem Weg von M1 nach M2 oder umgekehrt auch 10 Sekunden zählt?
Dir muss doch längst klar sein, dass das nicht geht.


Natürlich ist das so. Sie zählt 10 Sekunden hin und zurück


Macht sie nicht, sie zählt einmal 950 Takte, dann 850 Takte,
Wenn du das auf Sekunden umrechnen willst dann sind es 9,5 Sekunden und 8,5 Sekunden.

Dabei sind bei der Umrechnung 100 Takte als eine Sekunde angesetzt.


Kurt

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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon sanchez » Di 22. Nov 2022, 14:39

Kurt hat geschrieben:Macht sie nicht, sie zählt einmal 950 Takte, dann 850 Takte,
Wenn du das auf Sekunden umrechnen willst dann sind es 9,5 Sekunden und 8,5 Sekunden.

Dabei sind bei der Umrechnung 100 Takte als eine Sekunde angesetzt.


Wenn du unbedingt willst. Stimmt zwar nicht, egal.

Macht eine Differenz von 1s. Und wie kommt man mit 1 Sekunde auf
die Bewegung der Plattform von 100m/s?

Kleiner Tip, in Geschwindigkeit kommt Meter drin vor.
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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon Kurt » Di 22. Nov 2022, 15:35

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Macht sie nicht, sie zählt einmal 950 Takte, dann 850 Takte,
Wenn du das auf Sekunden umrechnen willst dann sind es 9,5 Sekunden und 8,5 Sekunden.

Dabei sind bei der Umrechnung 100 Takte als eine Sekunde angesetzt.


Wenn du unbedingt willst. Stimmt zwar nicht, egal.

Macht eine Differenz von 1s. Und wie kommt man mit 1 Sekunde auf
die Bewegung der Plattform von 100m/s?


Als erstes Ergebnis ist das Erkennen, dass bewegt vorhanden (Primärziel).
(Differez zwischen den beiden Fahrwerten)

Als zweites ist die Nichtlinearität in der Differenz, siehe Bild, auszuwerten.

Bild_Fahrdauer_01.png
Bild_Fahrdauer_01.png (14.1 KiB) 2160-mal betrachtet


Das Bild zeigt die Abhängigkeit des Uhrengangs von der Geschwindigkeit der Uhr.
Wie das im einzelnen geht das umzurechnen, darüber habe ich mir noch keine grossen Gedanken gemacht.

Kurt

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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon sanchez » Di 22. Nov 2022, 17:00

Kurt hat geschrieben:Als erstes Ergebnis ist das Erkennen, dass bewegt vorhanden (Primärziel).


Das ist unmöglich im geschlossenen Kasten.


Wie das im einzelnen geht das umzurechnen, darüber habe ich mir noch keine grossen Gedanken gemacht.


Die Geschwindigkeit der Plattform ist ja konstant. Also sollte die Verzögerung auch konstant sein.

Umrechnen:
U1 1s im Ruhesystem,
Im Ruhesystem die bewegte Sekunde beurteilt sind 1,25s, also zählt U1 1,25s wenn eine U2 Sekunde vergangen ist.

Wie beim Währungsrechnen, sollte da ein Umrechnungsfaktor sein.
t(ruhend) * Faktor = 1,25
Die bewegte Sekunde dauert: 1s * 1,25 = 1,25s
Allein daraus, kann man schon die Geschwindigkeit ermitteln.
Wenn man die ruhende Sekunde kennt und die bewegte Sekunde gemessen hat.

Beim Umrechnen muss noch die Geschwindigkeit mit einbezogen werden.
Dabei muss es egal sein, ob in km/h oder Meilen/h oder Ellen/12min gerechnet wird.

Das geht, wenn man mit der prozentualen Geschwindigkeit rechnet.
Wieviel Prozent der Lichtgeschwindigkeit ist es, bei Geschwindigkeit 180.000km/s

(180.000km/s ) / ( 300.000km/s) = 0,6 -> mal 100 = 60%

Und es sollte zum Tragen kommen, das die Prozentuale Geschwindigkeit negativ auf den Umrechnungsfaktor wirkt.

Das geht mit, dass man 100% veranschlagt, bei Bewegung 0m/s taktet die Uhr mit 100%.

Um so schneller sie geht, dass die 100% immer weniger werden,

So dass:
100% - (lichtgeschwindigeit in %) = Umrechnungsfaktor
Das ist nun nur grob angerissen, was man beim Umrechnen berücksichtigen muss.

So bis hier her:
das ist noch nicht alles.

So wie das hier steht, ist das der Umrechnungsfaktor von der Bewegten Sekunde zur unbewegten.
Sieht man daran, dass der Umrechnungsfaktor kleiner 1 ist.
Also andere Richtung der Umformung:



Da fehlt aber immer noch was.
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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon Kurt » Di 22. Nov 2022, 17:57

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Als erstes Ergebnis ist das Erkennen, dass bewegt vorhanden (Primärziel).


Das ist unmöglich im geschlossenen Kasten.

Warum?

sanchez hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit der Plattform ist ja konstant..


Die Geschwindigkeit der U2 ist alternierend, daher ist ihr Gang auch alternierend..

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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon Daniel K. » Di 22. Nov 2022, 19:20

Kurt hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit der Plattform ist ja konstant.

Die Geschwindigkeit der U2 ist alternierend, daher ist ihr Gang auch alternierend.

Unfug, die Geschwindigkeit der U2 ist konstant 5 m/s gegenüber der Plattform, dass ist die Geschwindigkeit, der Weg ist beide mal genau 50 m und mit U1 wird dafür jedes mal 10 S gemessen, sind beide mal genau 5 m/s.

Deine Worte Kurt:

Kurt » Fr 11. Nov 2022, 07:53 hat geschrieben:
Es sind immer 10 Sekunden und 50 m und 5 m/s aus Sicht des Beobachters auf der Plattform.

Also sollte doch reichen, 50 m ist der Weg, die Geschwindigkeit gibst Du selber auf beiden Wegen mit 5 m/s an, selbstverständlich wird er Beobachter im Zug dann mit U1 und seiner Taschenuhr die 10 s für jeden Weg messen. Und Du schreibst ja selber mehrfach, die 10 s sind aus der Sicht des Beobachters auf der Plattform gemessen.


Aber der weise Mann baut vor, habe Dich extra gekitzelt, solange bis Du es nun wirklich unmissverständlich deutlich benannt hast:

Kurt » Di 8. Nov 2022, 20:54 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt, Du hast doch die Geschwindigkeit der Karte mit 5 m/s gegenüber der Plattform angegeben, sollte der Weg beide mal in der Kiste eben 50 m sein dann misst der Beobachter in der Kiste eben auf jeden Weg 10 s und das ist beide mal gleichlang. Gleicher Weg, gleiche Strecke, konstante Geschwindigkeit von 5 m/s, gleiche Zeit für beide Wege.

... Gleicher Weg, gleiche Strecke, gleiche Fahrgeschwindigkeit gegen die Plattform, gleiche Dauer der beiden Fahrten, Dauer pro Fahrt 10 Sekunden, Strecke 50 Meter. Wenn der Beobachter auf der Plattform die Dauer einer Fahrt misst, dann misst er 10 Sekunden

Also, denke das sollte doch nun reichen, der Beobachter auf der Plattform misst für jede Fahrt der Uhr über die 50 m eine Dauer von 10 s. Deine Worte Kurt. Stehst Du nicht dazu? Oder hast Du Dich verheddert? Ein wenig wirr und Du weißt gar nicht mehr so was Du brabbelst?


Und Du hast auch schon erklärt, dass die Anzahl der Takte pro Sekunde sich nicht einfach ändern (dürfen):

Kurt » Mi 25. Mai 2022, 20:11 hat geschrieben:
Die Sekunde wird aus einer bestimmten Anzahl eines ausgewählten Taktes erstellt. Ist die Anzahl dieser Takte erreicht, ist die Sekunde "fertig". Der Grundvorgang des Zählens einer Menge an Ereignissen, genannt Takte, bleibt dabei immer gleich/unangetastet. ... Machen wir eine Sekunde: es sei die/eine bestimmte Schwingung eines CS-133 Atoms der Takt. Nach x Takten ist die Zeiteinheit "Sekunde" fertig.


Kurt » So 6. Nov 2022, 17:41 hat geschrieben:
... Stell dir vor, es werden unterschiedliche Anzahlen von Takten verwendet, das Chaos wäre komplett. Selbstverständlich sollten diese Takte immer die gleiche Dauer haben, ... die U2, zeigt ... die Anzahl an Takten die während der Dauer einer Fahrt auftreten. Die Fahrt dauert immer gleich lang, ... .

Passt doch gut dazu.

Das ist der Weg ...
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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon Daniel K. » Di 22. Nov 2022, 19:51

.
Und wo ich schon mal hier bin, eben noch etwas zitiert:

Kurt » So 13. Nov 2022, 19:02 hat geschrieben:
Es gibt nur eine relevante Geschwindigkeit die den Gang einer Uhr beeinflusst. Eine Uhr dient nicht gleichzeitig zwei Herren, ... sie richtet sich auch nicht nach dem was irgendwer von irgendwo in irgendeinem Bewegungszustand zur Uhr an Geschwindigkeitsdifferenz misst.

Gut, die Geschwindigkeit "beeinflusst" nun nicht wirklich physikalisch den Gang einer Uhr selber, hatte das mehrfach erklärt, aber Kurt ist ja nicht in der Lage solche Dinge adäquat und formal richtig zu beschreiben, nehmen wir darauf mal etwas Rücksicht. Richtig ist aber, es gibt nur eine Geschwindigkeit, welche hier entscheidend ist, und richtig ist auch, die Geschwindigkeit welche der Beobachter am Bahnhof für die Uhr mit 105 m/s misst, ist irrelevant.

Entscheidend ist hier der Ort und wer wo was misst, Ort ist der Zug, die Geschwindigkeit der U2 beträgt konstant 5 m/s in beide Richtungen und damit ist der Drops gelutscht.

Das ist der Weg ...
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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon sanchez » Di 22. Nov 2022, 20:50

Kurt hat geschrieben:sanchez: Das ist unmöglich im geschlossenen Kasten.
Kurt: Warum?


Weil nichts übertragen wird. Es gibt keinen Austausch von Information.

O.k. machen wir mit den unterschiedlichen Taktzählungen weiter. In der einen Richtung 850 Takte gezählt in der anderen Richtung 950 Takte gezählt.
1.000 Takte = eine Sekunden.

Dass auf einem Weg weniger Takte gezählt wurden, geht nur, wenn die Uhr langsamer läuft, oder die Strecke kürzer wird.
Tatsächlich ist es in der Natur so, dass die Strecke verkürzt ist, und die Uhr langsamer taktet als auf dem Rückweg.
Daher zählt die Uhr für hin und zurück, gleich viele Sekunden.

Kurt hat geschrieben:sanchez hat geschrieben:

Die Geschwindigkeit der Plattform ist ja konstant..

Kurt: Die Geschwindigkeit der U2 ist alternierend, daher ist ihr Gang auch alternierend..

Bei dir ist es so, dass du glaubst U2 würde physikalisch langsamer takten, und das für alle anderen gleich langsamer (wieso machst du dich nicht mal im Nachbarthread schlau?)
Eine intrinsische Eigenschaft, sie spürt es quasi, dass sie bewegt ist. Das ist Magie und nicht hergeleitet.

Die Geschwindigkeit von U2 ist alternierend, aber ich frage für wen ist sie alternierend?
10 Sekunden Pause.
Denk, denk, die Antwort war, nur für den Beobachter am Bahnhof.

Du argumentierst jetzt, der Bahnhof ist das grundlegende Bezugssystem. Deswegen gilt, dass die U2 langsamer zählt und das gilt für alle Beobachter,
dass sie gleich langsamer geht für alle anderen Beobachter, ist leider falsch.

Keine Ahnung wie ich dir das noch beibringen kann. In der Natur ist es so, es kümmert sie nicht welches Bezugssystem gewählt wurde.
Alle Bezugssysteme sind gleichberechtigt.
Daraus folgt; Jede Uhr die eine andere Geschwindigkeit hat als U2, sieht/misst, dass U2 langsamer geht, und das mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, die diese Uhr gegen U2 hat.
Die Geschwindigkeiten von drei Uhren sind:
1.) 0,5c
2.) 0,8c
3.) 0,99c
Diese drei Geschwindigkeiten sind Uhr gegen U2 angegeben. Die drei haben keine sonstige Verbindung. Dann sieht/misst,
1.) eine Sekunde bei U2 dauert: 1,15s
2.) eine Sekunde bei U2 dauert: 1,66s
3.) eine Sekunde bei U2 dauert: 7,08

Das kann ich, weil ich den Gammafaktor kenne. Ich kann umrechnen vom bewegten System ins ruhende.
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Re: sanchez Raketen analysiert

Beitragvon Kurt » Di 22. Nov 2022, 22:59

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:sanchez: Das ist unmöglich im geschlossenen Kasten.
Kurt: Warum?


Weil nichts übertragen wird. Es gibt keinen Austausch von Information.

Was sollte denn da übertragen werden?

Kurt

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