Highway hat geschrieben:Ob die Anlage Lastwechsel, induktive Verbraucher und sonstigen Schmöckes verkraftet ist erst einmal völlig uninteressant. Das wichtigste ist das das Ding überhaupt funktioniert! Das Anlaufverhalten ist auch nur dann interessant, wenn man vermutet, dass die gelieferten 300 kWh irgendwie in das System eingeschleust werden. Im Gutachten steht aber deutlich, dass zugeführte Energie und abgeführte Energie zu Null bilanzieren! Das über 5,5 Stunden bei einer Leistung von ca. 55 kW. Einen solchen Energiespeicher, wäre er denn vorhanden, hat der Gutachter mit Sicherheit nicht übersehen. In Batterien würde der so ca. 7,5 Tonnen wiegen und etwa 3 bis 5 m³ umbauten Raum benötigen!
Wenn das Ding keine verborgene Zuleitung hat, und bisher konnte noch bei keiner Demo-/Testanlage eine solche nachgewiesen werden, dann ist das Ding eine Sensation! Bezweifeln kann man alles. Beweisen muss man es aber auch, ansonsten bleibt alles dummes Geschwätz.
Wozu eigentlich soll die Messung dienen? Es ist jedenfalls kein Gutachten, ob es sich um ein Perpetuum Mobile handelt oder nicht. Die Prüfung bezog sich ab Schaltschrank. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
Der "Schmöckes" liefert die Beschreibung de Systemverhaltens. Damit lässt sich ganz schnell eine Plausibilität überprüfen. Sollte das nicht nachgewiesen werden?
Das Anlaufverhalten sollte ja irgentwie in den Messwerten widerspiegeln. Wenn die Energie allerdings von aussen eingespeist wird, sieht man das ziehmlich eindeutig. Warum fehlt der Teil der Messung?
Hoch interessant sind auch die Drehmomente, die die Maschine aushalten muss. Da sind die stärksten Automotoren Spielzeuge gegen. Wenn das Bugatti und Co wüssten. Und Schiffsmotoren haben andere Dimensionen.
Nochmal: Es ist nicht Prüfauftrag gewesen, den Perpetuum Mobile Betrieb zu attestieren.
Alles sehr merkwürdig.
Mike