Die seltsame Welt des Herrn Fourier

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Fourier

Beitragvon rmw » Mi 31. Dez 2025, 12:56

bumbumpeng hat geschrieben:Was heißt FrequenzAnteile?

Man kann eine Kurve als Summe von Sinuskurven, als Frequenzanteile, darstellen.
Zu sagen eine Kurve besteht prinzipiell aus Frequenzanteilen ist nicht korrekt, ob das nun bei Wikipedia steht oder sonst irgendwo.

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Re: Fourier

Beitragvon bumbumpeng » Mi 31. Dez 2025, 13:45

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Was heißt FrequenzAnteile?

Man kann eine Kurve als Summe von Sinuskurven, als Frequenzanteile, darstellen.
Zu sagen eine Kurve besteht prinzipiell aus Frequenzanteilen ist nicht korrekt, ob das nun bei Wikipedia steht oder sonst irgendwo.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... is.svg.png
Bild
Ein Rechteck beinhaltet definitiv die ungeraden Oberschwingungen, weil es sonst eben nur ein Sinus wäre.
Anteil heißt, dass anteilig die ungeraden Oberschwingungen enthalten sind.
Noch deutlicher als in dem oben gezeigten Bild geht es doch kaum noch.
Dazu braucht es aber Grundlagen der Impulstechnik. Wer die nicht hat, kann es nicht kapieren.
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Re: Fourier

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 31. Dez 2025, 13:49

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Was heißt FrequenzAnteile?

Man kann eine Kurve als Summe von Sinuskurven, als Frequenzanteile, darstellen.
Zu sagen eine Kurve besteht prinzipiell aus Frequenzanteilen ist nicht korrekt, ob das nun bei Wikipedia steht oder sonst irgendwo.

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Aber bei einem periodischen Signal kann man die Frequenzanteile sogar messen.

Gruß
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Re: Fourier

Beitragvon rmw » Mi 31. Dez 2025, 14:01

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber bei einem periodischen Signal kann man die Frequenzanteile sogar messen.

Wirklich gemessen wird das Summensignal und es wird dann in einzelne Frequenzanteile zerlegt.
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Re: Fourier

Beitragvon rmw » Mi 31. Dez 2025, 14:25

bumbumpeng hat geschrieben:Ein Rechteck beinhaltet definitiv die ungeraden Oberschwingungen, weil es sonst eben nur ein Sinus wäre.

Ein Rechteck ist ganz einfach ein Rechteck.
Man kann es aus einzelnen Sinuskurven beliebig annähern.
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Re: Fourier

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 31. Dez 2025, 14:28

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Aber bei einem periodischen Signal kann man die Frequenzanteile sogar messen.

Wirklich gemessen wird das Summensignal und es wird dann in einzelne Frequenzanteile zerlegt.


Und wie ist es im Falle von Resonanzkreisen oder analogen Messung der Frequenzanteile mit einem durchstimmbaren Sinusgenerator, einem Mischer (Multiplikation) und einem Tiefpassfilter?

Gruß
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Re: Fourier

Beitragvon hmpf » Mi 31. Dez 2025, 14:54

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Was heißt FrequenzAnteile?

Man kann eine Kurve als Summe von Sinuskurven, als Frequenzanteile, darstellen.
Zu sagen eine Kurve besteht prinzipiell aus Frequenzanteilen ist nicht korrekt, ob das nun bei Wikipedia steht oder sonst irgendwo.
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Aber bei einem periodischen Signal kann man die Frequenzanteile sogar messen.
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Auch bei nichtperiodischen Signalen kann man die Amplituden und Phasen der einzelnen Frequenzen per FFT berechnen.
Bestes Beispiel hierfür sind FTIR-Spektrometer. Diese erzeugen ein nichtperiodisches Interferogramm, aus
dem per FFT die Amplituden der Lichtwellenlängen berechnet werden, die den Licht-Detektor erreicht haben.
Ich habe übrigens seit 1978 FTIR-Spektrometer entwickelt.
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Re: Fourier

Beitragvon bumbumpeng » Mi 31. Dez 2025, 14:58

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Ein Rechteck beinhaltet definitiv die ungeraden Oberschwingungen, weil es sonst eben nur ein Sinus wäre.

Ein Rechteck ist ganz einfach ein Rechteck.
Man kann es aus einzelnen Sinuskurven beliebig annähern.

Ein Rechteck kommt dann zustande, wenn zu einem Sinus noch die ungeraden Harmonischen mit beigesteuert werden.
Ohne die ungeraden Harmonischen bleibt es ein Sinus.

Mit einem Generator, der nur 1 MHz Grenzfrequenz hat, kann ein Sinus mit 1 MHz erzeugt werden,, ABER kein Rechteck mit 1 MHz !!! Weil für den Rechteck mindestens 11 MHz Grenzfrequenz erforderlich sind.
Wieso das??? Weil in dem 1 MHz Rechteck die Oberschwingungen bis zur 11. Oberschwingung drin sein müssen, um einen einigermaßen guten Rechteck zu haben.
Wären die Oberschwingungen nicht drin, dann bedürfte es keine 11 MHz Grenzfrequenz.
Die Oberschwingungen machen aus dem Sinus ein Rechteck. --- Also sind die definitiv im Rechteck drin.

Ist das verständlich?

Beispiel: U 235 kann theoretisch in 235 mal H gespalten werden und aus 235 mal H kann 1 U 235 fusioniert werden.
Sieht man im U235 die 235 mal H? Nein. Die sind aber anteilig enthalten.
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Re: Fourier

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 31. Dez 2025, 15:37

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Man kann eine Kurve als Summe von Sinuskurven, als Frequenzanteile, darstellen.
Zu sagen eine Kurve besteht prinzipiell aus Frequenzanteilen ist nicht korrekt, ob das nun bei Wikipedia steht oder sonst irgendwo.
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Aber bei einem periodischen Signal kann man die Frequenzanteile sogar messen.
Gruß
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Auch bei nichtperiodischen Signalen kann man die Amplituden und Phasen der einzelnen Frequenzen per FFT berechnen.
Bestes Beispiel hierfür sind FTIR-Spektrometer. Diese erzeugen ein nichtperiodisches Interferogramm, aus
dem per FFT die Amplituden der Lichtwellenlängen berechnet werden, die den Licht-Detektor erreicht haben.
Ich habe übrigens seit 1978 FTIR-Spektrometer entwickelt.


Das ist natürlich richtig. Etwa ein mit einem Sprachsignal moduliertes HF-Signal hat natürlich das bekannte Spektrum aus Trägerfrequenz und den beiden Seitenbändern.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Fourier

Beitragvon hmpf » Mi 31. Dez 2025, 17:35

Rudi Knoth hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Aber bei einem periodischen Signal kann man die Frequenzanteile sogar messen.
Gruß
Rud Knoth

Auch bei nichtperiodischen Signalen kann man die Amplituden und Phasen der einzelnen Frequenzen per FFT berechnen.
Bestes Beispiel hierfür sind FTIR-Spektrometer. Diese erzeugen ein nichtperiodisches Interferogramm, aus
dem per FFT die Amplituden der Lichtwellenlängen berechnet werden, die den Licht-Detektor erreicht haben.
Ich habe übrigens seit 1978 FTIR-Spektrometer entwickelt.


Das ist natürlich richtig. Etwa ein mit einem Sprachsignal moduliertes HF-Signal hat natürlich das bekannte Spektrum aus Trägerfrequenz und den beiden Seitenbändern.

Gruß
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Bei der Interferometrie handelt sich jedoch um die Autokorrelation. Bei der entstehen keine Seitenbänder.
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