Realität-mal-so-mal-so

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2024, 07:02

Harald Maurer hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben: Sagnac ist nämlich schon recht kompliziert.


Der Sgnac Effekt ist nicht schwer zu verstehen. Er beruht auf dem Verhalten von Licht in gekrümmten, rotierenden Koordinatensystemen. Die Scheinkräfte, wie zB. die Zentrifugal- und Colioliskraft, betreffen als geometrische Effekte natürlich auch die Lichtstrahlen, die nur in einem Inertialsystem stets mit Lichtgeschwindigkeit geradeaus laufen. In einem rotierenden Koordinatensystem läuft auch Licht den Scheinkräften folgend in Bögen. Zudem ist es nicht in alle Richtungen gleich schnell. Ein Lichtstrahl braucht länger um die Erde nach Osten zu umlaufen als nach Westen, weil sich die Erde von West nach Ost dreht und dem nach Westen laufenden Lichtstrahl entgegen läuft.

Neben den ZD-Effekten der ART werden auch die Einflüsse aus dem Sagnac Effekt im GPS berücksichtigt. Die diesbezüglichen Korrekturen sind allerdings nur akademischer Natur, weil das GPS auch ohne diese Maßnahmen funktionieren würde. Die Signalgeschwindigkeiten haben von vornherein aufgrund diverser atmosphärischer Einflüsse kein konstantes "c" und die eingesetzten Rubidium- und Cäsiumuhren haben Abweichungen. Deshalb ist das GPS ständig kontrolliert vom GPS-Kontrollsystem MCS (https://www.mahag.com/srt/gps2.php) und alle Signaldaten werden mit Korrekturdaten ergänzt, weil es einen direkten Eingriff in den Gang der Uhren nicht gibt.

Auch wenn die Behauptung, ohne Einstein würden wir nicht nach Hause finden, nur ein Mythos der Gläubigen der Einstein-Kirche ist, stellt das GPS eine große technische Meisterleistung unserer Ingenieure dar!
Grüße
Harald Maurer



Danke Harald!

Kurt

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon bumbumpeng » Mi 4. Sep 2024, 07:53

Harald Maurer hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben: Sagnac ist nämlich schon recht kompliziert.
Der Sgnac Effekt ist nicht schwer zu verstehen. Er beruht auf dem Verhalten von Licht in gekrümmten, rotierenden Koordinatensystemen.
Harald Maurer
Hallo, Harald,

Du darfst gerne wissen, dass ich dazu ganz andere Erkenntnisse habe.
Sagnac ist nicht so einfach zu verstehen. Und da das so ist, ist Sagnac in meinen Augen ein absolutes Genie im Gegensatz zum Spinner Einstein.
Das SI ist eine wissenschaftliche Meisterleistung.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ometer.png
Bild

Frage an dich:
Was verstehst du unter gekrümmtes rotierendes Koordinatensystem?

Ich sehe in dem Bild nur geradlinige Strecken bei R und bei T.

Das gleiche Prinzip wendet Michelson an und da sind es 2 geradlinige Strecken.
bumbumpeng
 
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon McMurdo » Mi 4. Sep 2024, 10:11

Harald Maurer hat geschrieben:Neben den ZD-Effekten der ART werden auch die Einflüsse aus dem Sagnac Effekt im GPS berücksichtigt. Die diesbezüglichen Korrekturen sind allerdings nur akademischer Natur, weil das GPS auch ohne diese Maßnahmen funktionieren würde.

Auch Harald irrt mal wieder. Fragen wir ChatGPT:
Nein, das GPS-System würde ohne die Korrekturen der Relativitätstheorie nicht korrekt funktionieren. Die Genauigkeit der Positionsbestimmung durch GPS ist stark von den Effekten der Relativitätstheorie abhängig, sowohl von der speziellen als auch von der allgemeinen Relativitätstheorie.

Hier ist der Grund dafür:

1. **Spezielle Relativitätstheorie (SRT):** Die GPS-Satelliten bewegen sich mit hohen Geschwindigkeiten (etwa 14.000 km/h) relativ zur Erde. Nach der speziellen Relativitätstheorie läuft die Zeit für ein Objekt, das sich schnell bewegt, langsamer ab als für ein Objekt, das sich in Ruhe befindet. Dieser Effekt würde dazu führen, dass die Uhren an Bord der Satelliten langsamer gehen als Uhren auf der Erde, und zwar um etwa 7 Mikrosekunden pro Tag.

2. **Allgemeine Relativitätstheorie (ART):** GPS-Satelliten befinden sich etwa 20.000 km über der Erde, wo die Schwerkraft schwächer ist als auf der Erdoberfläche. Nach der allgemeinen Relativitätstheorie laufen Uhren in einem schwächeren Gravitationsfeld schneller als in einem stärkeren. Dadurch laufen die Uhren an Bord der GPS-Satelliten schneller als auf der Erdoberfläche, und zwar um etwa 45 Mikrosekunden pro Tag.

Wenn man diese beiden Effekte zusammen betrachtet, ergeben sich etwa 38 Mikrosekunden pro Tag, um die die Satellitenuhren schneller gehen würden, wenn man die Korrekturen der Relativitätstheorie nicht berücksichtigen würde. Diese Zeitabweichung scheint klein zu sein, führt aber zu einem erheblichen Fehler bei der Positionsbestimmung.

Ohne diese Korrekturen würde der GPS-Fehler pro Tag auf etwa 10 Kilometer anwachsen. Über längere Zeiträume hinweg würde dieser Fehler unkontrolliert weiter zunehmen, was das GPS-System unbrauchbar machen würde. Deshalb sind die Korrekturen der Relativitätstheorie entscheidend für die präzise Funktion des GPS-Systems.
McMurdo
 

Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 4. Sep 2024, 10:25

@Harald Maurer » Mi 4. Sep 2024, 05:42

Auch wenn die Behauptung, ohne Einstein würden wir nicht nach Hause finden, nur ein Mythos der Gläubigen der Einstein-Kirche ist, stellt das GPS eine große technische Meisterleistung unserer Ingenieure dar!
Grüße


Nun ja, die Taktung der Uhren der Satelliten wird in der tat entsprechend ART und SRT vorgenommen, damit diese Uhren synchron zum ECI sind. Damit hat Einstein schon seinen "Anteil".

Die Sagnac-Korrektur ist meines Wissens nach eher für die Synchronisierung der Uhren nach GPS notwendig. Aber ich kann mich da auch täuschen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 4. Sep 2024, 10:34

Noch etwas zur Frage c/c+-v:

Für Berechnungen, wie lange das Licht braucht, um ein bewegtes Objekt zu erreichen, muß man in der Tat die Ausgangslänge durch c+v oder c-v teilen. Dies gilt bei Galilei wie bei Einstein/Lorentz. Der Unterschied zeigt sich aber im Ruhesystem des bewegten Objektes. Wenn dieses sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, Bei Galilei wäre es c+v/c-v aber bei Einstein/Lorentz c.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2024, 10:53

Rudi Knoth hat geschrieben:@Harald Maurer » Mi 4. Sep 2024, 05:42

Auch wenn die Behauptung, ohne Einstein würden wir nicht nach Hause finden, nur ein Mythos der Gläubigen der Einstein-Kirche ist, stellt das GPS eine große technische Meisterleistung unserer Ingenieure dar!
Grüße


Nun ja, die Taktung der Uhren der Satelliten wird in der tat entsprechend ART und SRT vorgenommen, damit diese Uhren synchron zum ECI sind.

Es ist egal ob die Uhren in den SAT um den Betrag langsamer gestellt sind, bzw. die Teiler entsprechend verstellt, als sie es auf der Erde machen/sind.
Der Fehler beträgt ca 1..2% der üblichen Fehler und verschwindet ..

Rudi Knoth hat geschrieben: Damit hat Einstein schon seinen "Anteil".


Reine Propaganda und Effekthascherei der RT-Ler.
Beim GPS gibt es eine Systemzeit und ein Koordinatensystem das mit der Erde mitrotiert.
Die Fehler/Abweichungen werden den Empfängern mitgeteilt und diese rechnen sie raus.

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Sagnac-Korrektur ist meines Wissens nach eher für die Synchronisierung der Uhren nach GPS notwendig. Aber ich kann mich da auch täuschen.


Täuschen ist richtig.
Die Sagnac-Korrektur ist nötig weil die Signale von den SAT zu den Empfängern nicht mit c laufen, sondern mit c +/- v des Empfängers.
Aus seiner Sicht kommen die Signale mit c +/- seinem v (Erdrotation) ihm entgegen.
Die Erde rotiert im Medium, daher das mit c + v
Damit ist das zweite Postulat der RT widerlegt und zugleich das Medium bestätigt.

Kurt

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2024, 11:05

Rudi Knoth hat geschrieben:Noch etwas zur Frage c/c+-v:
Der Unterschied zeigt sich aber im Ruhesystem des bewegten Objektes. Wenn dieses sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, Bei Galilei wäre es c+v/c-v aber bei Einstein/Lorentz c.


Durch das Ansetzen von "Ruhesystemen" werden die Leser/Leute/Studenten/Interessierte regelrecht verblödet/hinters Licht geführt/verarscht.

Es gibt ein Ruhesystem im Nahbereich der Erde, dieses wird durch die Masse der Erde im übergeordneten Ruhesystem gebildet, ist also localer Art.
In dieses Ruhesystem rotiert die Erde, daher das c +/- v für die Ausbreitung von Licht und auch für den Gang von Uhren, Gravitation usw.

Kurt

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PS: In einem natürlichen Ruhesystem kann kein zweites Ruhesystem an-eingesetzt werden.

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Frau Holle » Mi 4. Sep 2024, 11:39

Ohne diese Korrekturen [gemäß SRT/ART] würde der GPS-Fehler pro Tag auf etwa 10 Kilometer anwachsen. Über längere Zeiträume hinweg würde dieser Fehler unkontrolliert weiter zunehmen, was das GPS-System unbrauchbar machen würde. Deshalb sind die Korrekturen der Relativitätstheorie entscheidend für die präzise Funktion des GPS-Systems.


Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun ja, die Taktung der Uhren der Satelliten wird in der tat entsprechend ART und SRT vorgenommen, damit diese Uhren synchron zum ECI sind.

Es ist egal ob die Uhren in den SAT um den Betrag langsamer gestellt sind, bzw. die Teiler entsprechend verstellt, als sie es auf der Erde machen/sind.
Der Fehler beträgt ca 1..2% der üblichen Fehler und verschwindet ..
[...]
Die Erde rotiert im Medium, daher das mit c + v
Damit ist das zweite Postulat der RT widerlegt und zugleich das Medium bestätigt.

LOL – Es ist also egal, dass sich ohne Berücksichtigung von SRT/ART eine Abweichung von 10 km pro Tag ergibt, nach 10 Tagen 100 km usw. Wenn ich statt 20 m ganze 10 km vom Ziel entfernt bin, dann ist das nur ein verschwindender Fehler von 2% und das GPS sagt mir kackfrech "Sie haben ihr Ziel erreicht". Ja nee, ist klar.

Wie schon gesagt...
Frau Holle hat geschrieben:Lesen nützt ihm [Kurt] nichts. Er kapiert ja nicht was er liest. Kurt behauptet einfach das Gegenteil von dem was da steht und nennt seine abstruse Vermutung dann "Beweis". So läuft das immer.
...was zu beweisen war.

Wer meint diesem Vollpfosten irgendwas erklären zu können ist schief gewickelt.
Solche Verblendung ist wirklich nicht zu toppen. :lol:
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 4. Sep 2024, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2024, 11:45

Frau Holle hat geschrieben:
Ohne diese Korrekturen [gemäß SRT/ART] würde der GPS-Fehler pro Tag auf etwa 10 Kilometer anwachsen. Über längere Zeiträume hinweg würde dieser Fehler unkontrolliert weiter zunehmen, was das GPS-System unbrauchbar machen würde. Deshalb sind die Korrekturen der Relativitätstheorie entscheidend für die präzise Funktion des GPS-Systems.


Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun ja, die Taktung der Uhren der Satelliten wird in der tat entsprechend ART und SRT vorgenommen, damit diese Uhren synchron zum ECI sind.

Es ist egal ob die Uhren in den SAT um den Betrag langsamer gestellt sind, bzw. die Teiler entsprechend verstellt, als sie es auf der Erde machen/sind.
Der Fehler beträgt ca 1..2% der üblichen Fehler und verschwindet ..
[...]
Die Erde rotiert im Medium, daher das mit c + v
Damit ist das zweite Postulat der RT widerlegt und zugleich das Medium bestätigt.

LOL – Es ist also egal, dass sich ohne Berücksichtigung von SRT/ART eine Abweichung von 10 km pro Tag ergibt. Wenn ich statt 20 m ganze 10 km vom Ziel entfernt bin, dann ist das nur ein verschwindender Fehler von 2% und das GPS sagt mir kackfrech "Sie haben ihr Ziel erreicht". Ja nee, ist klar.

Wie schon gesagt...
Frau Holle hat geschrieben:Lesen nützt ihm [Kurt] nichts. Er kapiert ja nicht was er liest. Kurt behauptet einfach das Gegenteil von dem was da steht und nennt seine abstruse Vermutung dann "Beweis". So läuft das immer.

...was zu beweisen war.

Solche Verblendung ist wirklich nicht zu toppen. :lol:


Wenn du dich in der Märchenwelt, da wo die Insassen regelrecht verblödet werden, wohl fühlst dann ist das deine Sache.
Wenn du auf die Horroraussagen von Franz Embacher reinfällst, dann zeigt das das du nicht in der Lage bist logisch und technisch geprägt zu denken und gegebene Sachverhalte zu verstehen.

Es ist deine Verblendung, nicht meine.

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon McMurdo » Mi 4. Sep 2024, 11:51

Frau Holle hat geschrieben:LOL – Es ist also egal, dass sich ohne Berücksichtigung von SRT/ART eine Abweichung von 10 km pro Tag ergibt, nach 10 Tagen 100 km usw. Wenn ich statt 20 m ganze 10 km vom Ziel entfernt bin, dann ist das nur ein verschwindender Fehler von 2% und das GPS sagt mir kackfrech "Sie haben ihr Ziel erreicht". Ja nee, ist klar.

KI ist einigen Menschen eben heute schon überlegen.
McMurdo
 

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