Uhren synchronisieren

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 15. Okt 2018, 11:01

Mikesch hat geschrieben:Zeitdilatation ist symmetrisch, auch wenn der Forums-Lagrange das abstreitet.
Ich streite das auch ab. Es geht nicht nur darum, dass man die jeweils andere Uhr langsam gehender sieht, sondern dass am Ende tatsächlich heraus kommt, dass eine Uhr langsamer ging als die Andere. Die Uhren gehen unterschiedlich und der Grund dafür ist nicht das Wendemanöver des reisenden Zwillings, sondern die Annahme, dass er sich vermutlich schneller gegenüber dem Inertialraum bewegt als die Erde. Man kann auf gerader Strecke zwischen zwei entfernten Orten (2ly) reisen, deren Uhren synchron laufen. Durch die Bewegung auf gerader Strecke wird man eine ZD bei der mitgeführten Uhr wahrnehmen und der Uhrenvergleich am entfernten Ort wird dieses auch zeigen. Nun kann man meinen, die Strecke von 2ly hätte sich während der Bewegung verkürzt, aber dann wäre sie kaum wieder 2ly lang, wenn man vom Ziel aus nachmisst. Das Einzige, was bleibt, ist die Möglichkeit, hinzunehmen, dass durch die Bewegung lokal eine ZD eintritt, mit der man allenfalls seine Geschwindigkeit lokal ebenfalls falsch einschätzt. Begründungen stehen alle in meinem PDF. Solltest du mal lesen, oder interessiert es dich nicht, weil es nur Gedankenexperimente sind/waren, die zumindest simuliert werden können? Der Auwand dafür ist mir z.Zt. jedoch zuviel, weil ich noch an Simulationen rund um den Doppler hänge.

Für dich ist immer alles Quatsch. Was glaubst du eigentlich, wie es kritischen Denkern geht, wenn sie sich dauernd euren Quatsch anhören, anschauen und/oder anlesen sollen? Raumzeit ist Quatsch! Urknall ist Quatsch! Dunkle Materie ist Quatsch! Dunkle Energie ist Quatsch! Soll ich mit der Aufzählung weiter machen, oder höre ich bald eine Lösung dieser Probleme von dir? Von meinen willst du ja nichts wissen. Und weil du Alles, was man dir vorlegt, ignorierst, wirds Zeit, wenn man dich ignoriert!
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 12:39

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Zeitdilatation ist symmetrisch, auch wenn der Forums-Lagrange das abstreitet.
Ich streite das auch ab. Es geht nicht nur darum, dass man die jeweils andere Uhr langsam gehender sieht, sondern dass am Ende tatsächlich heraus kommt, dass eine Uhr langsamer ging als die Andere. Die Uhren gehen unterschiedlich und der Grund dafür ist nicht das Wendemanöver des reisenden Zwillings, sondern die Annahme, dass er sich vermutlich schneller gegenüber dem Inertialraum bewegt als die Erde.
Es gibt keinen Inertialraum. Es gibt ein Bezugssystem, dass bei bestimmten Eigenschaften (Kräftefrei...) ein Inertialsystem ist.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Man kann auf gerader Strecke zwischen zwei entfernten Orten (2ly) reisen, deren Uhren synchron laufen. Durch die Bewegung auf gerader Strecke wird man eine ZD bei der mitgeführten Uhr wahrnehmen und der Uhrenvergleich am entfernten Ort wird dieses auch zeigen. Nun kann man meinen, die Strecke von 2ly hätte sich während der Bewegung verkürzt, aber dann wäre sie kaum wieder 2ly lang, wenn man vom Ziel aus nachmisst. Das Einzige, was bleibt, ist die Möglichkeit, hinzunehmen, dass durch die Bewegung lokal eine ZD eintritt, mit der man allenfalls seine Geschwindigkeit lokal ebenfalls falsch einschätzt.
Da wird nichts falsch eingeschätzt. Alle erleben die physikalischen Vorgänge in ihrem Inertialsystem als völlig normal. Die Begründung liefert die SRT. Kann man schön am Myonen-Experiment erkennen. Ist einer der Tests der SRT.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Begründungen stehen alle in meinem PDF. Solltest du mal lesen, oder interessiert es dich nicht, weil es nur Gedankenexperimente sind/waren, die zumindest simuliert werden können? Der Auwand dafür ist mir z.Zt. jedoch zuviel, weil ich noch an Simulationen rund um den Doppler hänge.
Ich kenne dein PDF nicht und auch keinen Link darauf.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Für dich ist immer alles Quatsch. Was glaubst du eigentlich, wie es kritischen Denkern geht, wenn sie sich dauernd euren Quatsch anhören, anschauen und/oder anlesen sollen? Raumzeit ist Quatsch! Urknall ist Quatsch! Dunkle Materie ist Quatsch! Dunkle Energie ist Quatsch! Soll ich mit der Aufzählung weiter machen, oder höre ich bald eine Lösung dieser Probleme von dir? Von meinen willst du ja nichts wissen. Und weil du Alles, was man dir vorlegt, ignorierst, wirds Zeit, wenn man dich ignoriert!
Dann beschäftigt euch ernsthaft mal mit der Materie. Wenn du meinst ohne Fachliteratur zu lesen und die Dinge zu lernen, wo denen du sprichst, dann wundere dich nicht.
Das fängt hier schon damit an, dass du von den Bezugssystemen sprichts, aber erkennen lässt, das du das nicht verstanden hast: "Nun kann man meinen, die Strecke von 2ly hätte sich während der Bewegung verkürzt, aber dann wäre sie kaum wieder 2ly lang, wenn man vom Ziel aus nachmisst".
Mikesch
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » Mo 15. Okt 2018, 15:35

Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Man kann auf gerader Strecke zwischen zwei entfernten Orten (2ly) reisen, deren Uhren synchron laufen. Durch die Bewegung auf gerader Strecke wird man eine ZD bei der mitgeführten Uhr wahrnehmen und der Uhrenvergleich am entfernten Ort wird dieses auch zeigen. Nun kann man meinen, die Strecke von 2ly hätte sich während der Bewegung verkürzt, aber dann wäre sie kaum wieder 2ly lang, wenn man vom Ziel aus nachmisst. Das Einzige, was bleibt, ist die Möglichkeit, hinzunehmen, dass durch die Bewegung lokal eine ZD eintritt, mit der man allenfalls seine Geschwindigkeit lokal ebenfalls falsch einschätzt.
Da wird nichts falsch eingeschätzt. Alle erleben die physikalischen Vorgänge in ihrem Inertialsystem als völlig normal. Die Begründung liefert die SRT. Kann man schön am Myonen-Experiment erkennen. Ist einer der Tests der SRT.

Genau, das ist einer der Tests welcher die SRT klar widerlegt und die Lorentzsche Theorie bestätigt. Bewegte Myonen leben länger.
Lagrange
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » Mo 15. Okt 2018, 15:37

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben: Wenn SRT gültig wäre, müsste jeder die Uhr des anderen langsamer gehen messen. Das ist aber nicht so, nur eine Uhr geht nach und zwar diese, die sich relativ zum Lorentz-Äther bewegt. Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.


Es ist so oder so egal, denn das ganze RT-Kasperltheater entsprang einem Hirngespinst oder dem Versuch einer Vereinfachung.

Kurt

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So ist es.
Lagrange
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 15:57

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Man kann auf gerader Strecke zwischen zwei entfernten Orten (2ly) reisen, deren Uhren synchron laufen. Durch die Bewegung auf gerader Strecke wird man eine ZD bei der mitgeführten Uhr wahrnehmen und der Uhrenvergleich am entfernten Ort wird dieses auch zeigen. Nun kann man meinen, die Strecke von 2ly hätte sich während der Bewegung verkürzt, aber dann wäre sie kaum wieder 2ly lang, wenn man vom Ziel aus nachmisst. Das Einzige, was bleibt, ist die Möglichkeit, hinzunehmen, dass durch die Bewegung lokal eine ZD eintritt, mit der man allenfalls seine Geschwindigkeit lokal ebenfalls falsch einschätzt.
Da wird nichts falsch eingeschätzt. Alle erleben die physikalischen Vorgänge in ihrem Inertialsystem als völlig normal. Die Begründung liefert die SRT. Kann man schön am Myonen-Experiment erkennen. Ist einer der Tests der SRT.

Genau, das ist einer der Tests welcher die SRT klar widerlegt und die Lorentzsche Theorie bestätigt. Bewegte Myonen leben länger.

Finde ich gut, den Beweis für die SRT als Gegenbeweis auszulegen. Wenn man fest an was glaubt, und sei es noch so falsch, zeugt von Standhaftigkeit. Nicht sonderlich intelligent, aber verlässlich. Was braucht es da Berechnungen und andere Nachweise, wenn Forums-Lagrange sagt, die Erde ist eine Scheibe, dann ist sie eine Scheibe. Isso!
Mikesch
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » Mo 15. Okt 2018, 17:00

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Da wird nichts falsch eingeschätzt. Alle erleben die physikalischen Vorgänge in ihrem Inertialsystem als völlig normal. Die Begründung liefert die SRT. Kann man schön am Myonen-Experiment erkennen. Ist einer der Tests der SRT.

Genau, das ist einer der Tests welcher die SRT klar widerlegt und die Lorentzsche Theorie bestätigt. Bewegte Myonen leben länger.

Finde ich gut, den Beweis für die SRT als Gegenbeweis auszulegen. Wenn man fest an was glaubt, und sei es noch so falsch, zeugt von Standhaftigkeit. Nicht sonderlich intelligent, aber verlässlich. Was braucht es da Berechnungen und andere Nachweise, wenn Forums-Lagrange sagt, die Erde ist eine Scheibe, dann ist sie eine Scheibe. Isso!

Das ist keine Frage des Glaubens, das sind Fakten. Beweis für die SRT sieht anders aus. Beide Myonen müssten gleich lange leben. Lorentzs Theorie ist nicht "symmetrisch" wie die SRT.
Lagrange
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 17:06

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Genau, das ist einer der Tests welcher die SRT klar widerlegt und die Lorentzsche Theorie bestätigt. Bewegte Myonen leben länger.

Finde ich gut, den Beweis für die SRT als Gegenbeweis auszulegen. Wenn man fest an was glaubt, und sei es noch so falsch, zeugt von Standhaftigkeit. Nicht sonderlich intelligent, aber verlässlich. Was braucht es da Berechnungen und andere Nachweise, wenn Forums-Lagrange sagt, die Erde ist eine Scheibe, dann ist sie eine Scheibe. Isso!

Das ist keine Frage des Glaubens, das sind Fakten. Beweis für die SRT sieht anders aus. Beide Myonen müssten gleich lange leben. Lorentzs Theorie ist nicht "symmetrisch" wie die SRT.
Wieso beide Myonen?
Was ist denn der Fehler im Beweis der SRT.
Was wird denn an der Lorentztheorie bewiesen?
Mikesch
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 15. Okt 2018, 18:19

Mikesch hat geschrieben:Es gibt keinen Inertialraum. Es gibt ein Bezugssystem, dass bei bestimmten Eigenschaften (Kräftefrei...) ein Inertialsystem ist.
Kann man nachlesen! Der Inertialraum soll das z.Zt. am besten realisierte Inertialsystem sein. :lol:

Mikesch hat geschrieben:Da wird nichts falsch eingeschätzt. Alle erleben die physikalischen Vorgänge in ihrem Inertialsystem als völlig normal. Die Begründung liefert die SRT. Kann man schön am Myonen-Experiment erkennen. Ist einer der Tests der SRT.
Mikesch sagts und Kritiker sind sich einig. Ich schließe mich mit mM Lagrange an. Im Übrigen wird wohl etwas falsch eingeschätzt, nämlich Entfernung und lokal gemessene Geschwindigkeit. Das Eine zu kurz, das Andere zu gering. Es gilt s'=v*t' wo v'=s/t' gelten sollte.
Mikesch hat geschrieben:Ich kenne dein PDF nicht und auch keinen Link darauf.
Warum verlinke ich hier überhaupt etwas? Könnte es ja noch mal verlinken, wäre aber spam, weils eh ignoriert wird.
Mikesch hat geschrieben:Dann beschäftigt euch ernsthaft mal mit der Materie. Wenn du meinst ohne Fachliteratur zu lesen und die Dinge zu lernen, wo denen du sprichst, dann wundere dich nicht.
Ich bin durch mit Lesen, nun bist du dran, meine Argumente zu hören/zu lesen und Nachzudenken!
Mikesch hat geschrieben:Das fängt hier schon damit an, dass du von den Bezugssystemen sprichts, aber erkennen lässt, das du das nicht verstanden hast: "Nun kann man meinen, die Strecke von 2ly hätte sich während der Bewegung verkürzt, aber dann wäre sie kaum wieder 2ly lang, wenn man vom Ziel aus nachmisst".
Du hast hier etwas nicht verstanden. Isso - bleibt so!
Man kann Uhren theoretisch über 2ly hinweg synchronisieren. Man kann diese 2ly von beiden Uhren aus messen. Man bewegt sich zwischen den Uhren mit einer autonomen Uhr und stellt dabei fest, dass die eigene Uhr langsamer geht, als die beiden im anderen Inertialsystem. Rechnet man nun v*t, kommt man auf eine verkürzte Strecke, welche im Inertialsystem Start-Ziel aber wieder 2ly ist. Die Srtecke ist niemals kürzer gewesen, man hat sich nur die lokale ZD nicht beachtet, womit man lokal allenfalls eine höhere Geschwindigkeit (v=s/t) statt eine kontrahierte Länge (s=v*t) misst.

Hör auf, mir (uns) deinen Müll zu verkaufen!
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am Di 16. Okt 2018, 00:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » Mo 15. Okt 2018, 21:18

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Genau so. Einfacher geht es doch nicht: Beobachter in die Mitte setzen und ein Synchronisations-Signal an beide Uhren. Welche Voraussetzungen und Umstände sollen denn noch eintreten?

Damit die Uhren in der Rakete synchron (Beobachter in Zugmitte empfängt die beiden Lichtpeaks gleichzeitig) gehen ist es notwendig isotrope Lichtausbreitung zu haben.
Dann ist nur gewährleistet wenn die Rakete ruht und Licht sich im Bereich der Rakete isotrop ausbreitet.
Wenn die Lichtpulse nicht gleichzeitig bei ihm ankommen dann stellt er eine der Uhren solange nach bis das der Fall ist.

Ist jetzt etwas schwierig, da die Uhren am Ende des Zuges/Rakete sind und der Beobachter in der Mitte sitzt. Wie soll er da jetzt ankommen?

Eine der Uhren wird in kleinen Schritten verstellt.
Dazu wird ein Stellimpulssignal zur Uhr geschickt.
Das wird solange gemacht bis beide Signale der Uhren beim Beobachter in der Mitte gleichzeitig ankommen.
Ab nun laufen beide Uhren synchron.

Nun wird die Rakete beschleunigt und fliegt dann unbeschleunigt weiter.
Der Beobachter in der Mitte sieht nun das die beiden Lichtpulse nicht mehr gleichzeitig bei ihm ankommen.
Ist ja auch logisch denn die beiden Signale laufen ja isortop zu ihm.

Die beiden Lichtsignale brauchen nun eine weitere Eigenschaft, sie müssen gleiche Frequenz und gleiche Anzahl gesendeter Schwingungsperioden haben.
Ich setze nun einfach mal eine Signalfrequenz von 100MHz und eine Schwingungsanzahl von 10 Perioden an.
Die Wiederholdauer beträgt 1 Sekunde.

Die Rakete ruht wieder, der Beobachter in der Mitte sieht das jede Sekunde 10 Schwingungsperioden der Frequenz von 100 MHz bei ihm ankommen.
Ein Paket von hinten, eins von vorne der Rakete, sie kommen gleichzeitig an.

Die beiden Uhren hinten und vorne haben inzwischen auch Empfänger erhalten welche Signale empfangen können.
Sie berichten, wirken also wie Beobachter, das sie, und da berichten beide Gleiches, nach einer bestimmten Zeit nachdem sie ihren Lichtpuls abgegeben haben, einen Lichtpuls empfangen können. Es ist der von der anderen Uhr. Sie stellen auch die Zeitspanne zwischen dem Beginn des Senden ihres Pulse und dem Empfang des anderen Pulses fest.
Die Auswertung ergibt das beide Uhren das Signal der anderen Uhr im gleichem zeitlichem Abstand empfangen.
Die Empfangsfrequenz beträgt 100 MHz, es wurden 10 Perioden empfangen.

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » Mo 15. Okt 2018, 21:55

Kurt hat geschrieben:Die beiden Uhren hinten und vorne haben inzwischen auch Empfänger erhalten welche Signale empfangen können.
Sie berichten, wirken also wie Beobachter, das sie, und da berichten beide Gleiches, nach einer bestimmten Zeit nachdem sie ihren Lichtpuls abgegeben haben, einen Lichtpuls empfangen können. Es ist der von der anderen Uhr. Sie stellen auch die Zeitspanne zwischen dem Beginn des Senden ihres Pulse und dem Empfang des anderen Pulses fest.
Die Auswertung ergibt das beide Uhren das Signal der anderen Uhr im gleichem zeitlichem Abstand empfangen.
Die Empfangsfrequenz beträgt 100 MHz, es wurden 10 Perioden empfangen.


Nun ist die Rakete nach einer Beschleunigungsphase bewegt unterwegs.

Der Beobachter in der Mitte berichtet das er alle Sekunde zwei Signale der Frequenz von 100 MHz mit 10 Schwinungsperioden empfängt.
Er berichtet auch das diese nicht gleichzeitig bei ihm ankommen sondern das von Vorne zuerst.

Die hintere Uhr berichtet das von vorne ein Signal der Frequenz von 100MHz mit 10 Perioden ankommt, dieses aber jetzt früher ankommt als dies vorher der Fall war.
Der Abstand zwischen seiner Sendung und dem Empfang des vorderen Signals hat sich also verringert.

Die vordere Uhr berichtet das von hinten ein Signal der Frequenz von 100MHz mit 10 Perioden ankommt, dieses aber jetzt später ankommt als dies vorher der Fall war.
Der Abstand zwischen seiner Sendung und dem Empfang des vorderen Signals hat sich also vergrössert.

Das ist ja auch logisch denn die Signale breiten sich isotrop im KOS aus.
Der Umstand das der Beobachter in der Mitte die Signale nicht mehr gleichzeitig empfängt fügt sich nahtlos in das Gesamtgebilde ein.

Kurt

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