Der Kreis schließt sich!

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Re: Der Krieg der Bilder

Beitragvon Kurt » Mi 27. Aug 2014, 15:54

McDaniel-77 hat geschrieben:Bild

Eine Einschlagstheorie fällt da schnell aus dem logischen Rahmen, da es überhaupt keinen Grund gibt, warum Einschlagkrater an den Polen auftreten sollen, schließlich bildete sich doch das Sonnensystem aus einer Scheibe. ;)


Vielleicht sollte man das in: -deutlich sichtbarere Krater- umschreiben.
Die Frage ist dann wieso sich an den Polen die Kraterstruktur länger erhält (Rotation und weniger kleine Einschläge?)

Zur Scheibe: der Mond hat sich erst viel später gebildet als das ganze Scheibensystem.


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Re: Der Krieg der Bilder

Beitragvon Ernst » Mi 27. Aug 2014, 16:13

McDaniel-77 hat geschrieben:Oh fb557ec2107eb1d6,

ich habe mich unklar ausgedrückt und das Wort "größten" falsch verwendet, ich meinte die Häufigkeit/Kraterdichte.
Bild

Eine Einschlagstheorie fällt da schnell aus dem logischen Rahmen, da es überhaupt keinen Grund gibt, warum Einschlagkrater an den Polen auftreten sollen, schließlich bildete sich doch das Sonnensystem aus einer Scheibe. ;)

McDaniel-77


Nur eine optische Täuschung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mondpole hat geschrieben:Die polaren Mondlandschaften erscheinen durch den flachen Sichtwinkel stark verzerrt, doch wirken dadurch die Höhen umso deutlicher. Mit mittelgroßen Teleskopen (etwa ab dem Achtzöller) sind bereits einzelne Kraterrand- bzw. Berggipfel auszumachen.


Eine Häufung an den Polen tritt nicht auf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kraterdichte
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Yukterez » Mi 27. Aug 2014, 19:51

Hier ein Höhenprofil des Mondes (oberes Bild: Südpol, unteres Bild: Nordpol)

altlun.png
altlun.png (302.85 KiB) 6427-mal betrachtet
Farbcode & Anleitung zur Apollo-Simulation

Den Streit schlichtend,

Bild
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon McDaniel-77 » Do 28. Aug 2014, 12:52

Was hat das Höhenprofil mit Kratern zu tun Yukterez?

Bild
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Lunar_south_pole

Eine Einschlagtheorie muss davon ausgehen, dass die Bauchseiten häufiger getroffen werden als die Pole. Die Krater sehen an den Polen genauso aus, wie am Äquator des Mondes, d.h. sie müssen genauso entstanden sein. Es gibt auch keine Krater, wo der Einschlag offensichtlich schräg stattgefunden haben könnte. Alle Krater sehen eher nach einer senkrecht zu Oberfläche stattgefundenen Bildung aus. Sollte ein Asteroid nicht in eine Umlaufbahn einschwenken und dann irgendwann in einem sehr flachen Winkel abstürzen?

Auf der Erde werden Meteore durch die Atmosphäre abgebremst und der flache Anflugwinkel wird dadurch steiler auf die Erdoberfläche ausgerichtet.

Nimmt man eine elektrische Ursache für die Krater an, so ist es logisch, dass die Kraterränder so aussehen, wie sie aussehen, außerdem passt es mit den Kratern an den Polen gut zusammen, da Elektrizität gerne in Bögen eine Entladung findet. Kennt man ja von der Sonne:
Bild

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Kurt » Do 28. Aug 2014, 14:16

McDaniel-77 hat geschrieben:
Auf der Erde werden Meteore durch die Atmosphäre abgebremst und der flache Anflugwinkel wird dadurch steiler auf die Erdoberfläche ausgerichtet.


Das hatten wir doch schon mal alles, es spielt keine Rolle wie steil der Winkel ist solange der Brocken nicht wieder von der Oberfläche wegfliegt, also sie nur streift.
Trifft er die Oberfläche gibt's eine Explosion, dadurch entsteht der Krater.
Dieser ist viel grösser als der Brocken der da einschlägt.

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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon McDaniel-77 » Do 28. Aug 2014, 14:48

Eine Explosion funktioniert über Gasdruck Kurt,

Schießpulver hat eine Explosionswirkung, wenn es sich schlagartig vom Feststoffgemisch in ein Gas-Rauch-Gemisch umwandelt. Die Sprengkraft hängt mit der Volumenzunahme zusammen.

Im Vakuum funktioniert das nicht. Wenn also ein Asteroid auf dem Mond einschlägt, dann entsteht Hitze und gasförmiges Material, aber es gibt keine Explosionswirkung, da es nichts gibt im Vakuum woran sich das sich ausdehnende Material abstoßen könnte.

Bild
Einschlag des Impaktors auf Tempel 1. Unschwer zu erkennen, eine riesige Plasma-Entladung.

Die Erklärung von Wiki ist mitunter lustig:
Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Tempel_1 hat geschrieben:...Die Raumsonde der NASA setzte ein 372 kg schweres, kühlschrankgroßes Projektil frei...

...Der Ausgang der Mission erwies sich als eher konventionell. Kurz nach dem Aufprall des Impaktors wurde zunächst ein thermischer Blitz beobachtet, in dem das Geschoss explosionsartig zerstört wurde. Als Folge der Explosion stieg eine Fontäne aus zirka 3.500 °C heißem, geschmolzenem Kernmaterial mit einer Gesamtmasse von rund vier Tonnen und einer Geschwindigkeit von 5 bis 8 km/s auf. Während sich auf dem Kometenkern ein Impaktkrater mit einem geschätzten Durchmesser von etwa 100 (−50/+100) Meter und einer Tiefe von zirka 30 Meter bildete, wurden weitere 10.000 bis 20.000 Tonnen Material ausgeworfen, davon 3.000 bis 6.000 Tonnen Staub. Demnach besitzt Tempel 1 keine harte Kruste, sondern ist von einer weichen Staubschicht umgeben.


Wiki - http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Impact_%28Sonde%29#Beobachtung_durch_andere_Projekte hat geschrieben:Der Impaktor stammt ebenfalls von Ball Aerospace und war 1 m hoch, hatte einen Durchmesser von 1 m und wog 372 kg, wobei 8 kg auf den Treibstoff für Kurskorrekturen unmittelbar vor dem Aufprall entfielen. Der Impaktor bestand überwiegend aus Kupfer (49 %) und Aluminium (24 %). Diese Mischung verringerte eine Verunreinigung der Spektrallinien des Kometenkerns, die nach dem Aufprall aufgenommen wurden, da Vorkommen von Kupfer auf dem Kometen nicht zu erwarten waren. 113 kg der Impaktor-Gesamtmasse waren „cratering mass“, bestimmt dazu, einen möglichst großen Krater zu erzeugen. Diese Masse bestand aus mehreren Kupferplatten, die am vorderen Ende des Impaktors angebracht waren. Diese Platten bildeten eine sphärische Form...

...Die Kollision fand mit einer relativen Geschwindigkeit von 10,3 km/s (etwa 37.000 Kilometern pro Stunde) statt, dabei wurden ca. 19 GJoule oder 4,5 Tonnen TNT-Äquivalent Energie freigesetzt. Die Geschwindigkeit des Kometen wurde durch den Einschlag lediglich um 0,0001 mm/s verringert, was fast unmessbar ist.



Physikalisch unmöglich mit einem 372 kg schweren Körper "zirka 3.500 °C heißem, geschmolzenem Kernmaterial mit einer Gesamtmasse von rund vier Tonnen und einer Geschwindigkeit von 5 bis 8 km/s" zu erzeugen. Das war keine Atombombe, sondern nur ein Metallklotz.
Wie dann ein 372 kg schwerer Körper weitere 10.000 bis 20.000 Tonnen Material auswerfen kann, bleibt ein Geheimnis der Mystiker.

E_kin_impactor = m/2*v² = 19.732.740.000 kg*m²/s²
____

E_kin_material_auswurf = m/2*v² = 4.000 kg /2 * (6.500 m/s)² = 84.500.000.000 kg*m²/s²

Aha, 4-mal mehr Energie wurde freigesetzt als eingesetzt! Jetzt wissen wir, wie wir unser Energieproblem lösen können.
Die thermische Energie habe ich gar nicht berücksichtig und die 10.000 bis 20.000 Tonnen Material die zusätzlich noch ausgeworfen wurden, habe ich auch nicht mit eingerechnet.

Ergo, kompletter Blödsinn was da wieder verzapft wurde!

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der verlorene Posten

Beitragvon Yukterez » Do 28. Aug 2014, 17:45

Wenn man dich ins Team geholt hätte wäre deine Aufgabe wohl von Anfang an gewesen alles, was die Kollegen sich ausrechnen, mit "Blödsinn!" zu kommentieren.

Annehmend, dass solche Projekte deshalb ohne deine Mithilfe besser funktionieren,

Bild
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon fallili » Do 28. Aug 2014, 18:21

@McDaniel
Sosehr ich auch Deine "üblichen" Ansichten gar nicht nachvollziehen kann, so sehr hat mich Deine Kontrolle der Energiebilanz bei Deep Impact beeindruckt.
Alles was recht ist - das wäre tatsächlich die Entdeckung des Perpetuum Mobiles wenn die Angaben so stimmen würden.

Da die NASA Leute auch nicht blöd sind und den Energieerhaltungssatz kennen, würde mich interessieren was da nun wirklich los war.
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon Jondalar » Do 28. Aug 2014, 18:33

fallili hat geschrieben:@McDaniel
Sosehr ich auch Deine "üblichen" Ansichten gar nicht nachvollziehen kann, so sehr hat mich Deine Kontrolle der Energiebilanz bei Deep Impact beeindruckt.
Alles was recht ist - das wäre tatsächlich die Entdeckung des Perpetuum Mobiles wenn die Angaben so stimmen würden.

Da die NASA Leute auch nicht blöd sind und den Energieerhaltungssatz kennen, würde mich interessieren was da nun wirklich los war.


Das ist doch ganz einfach:

Daniel meldet ein Patent an, wird reich, kauft die NASA auf und betreibt dann RICHTIGE Forschung.....

P.S: Natürlich dann zusammen mit Jan
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Re: Der Kreis schließt sich!

Beitragvon fallili » Do 28. Aug 2014, 19:04

Jondalar hat geschrieben:Das ist doch ganz einfach:

Daniel meldet ein Patent an, wird reich, kauft die NASA auf und betreibt dann RICHTIGE Forschung.....

P.S: Natürlich dann zusammen mit Jan


Tja wenn ich mich entscheiden muss mit wem ich physikalisch zusammenarbeite - mit Dir oder McDaniel dann werd ich mir sehr schwer tun.
Aber wenn MCDaniel mal recht hat - und solange mir niemand erklären kann, wo die zusätzliche Energiedifferenz zwischen Impaktenergie und Auswurfenergie herkommt, hat er recht - dann gehöre ich eben zu den Leuten die so etwas auch anerkennen.
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