Wächst die CO2-Absorptionsbande?

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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon ZQUANTUM » Sa 27. Jun 2026, 15:56

Die Entwicklung des Erdklimas wurde umfassend untersucht1,2 und es wurde ein enger Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Oberflächentemperaturen und Treibhausgasen festgestellt3,4.

Dieser Zusammenhang wird jedoch durch mehrere Rückkopplungsprozesse —vor allem den Wasserkreislauf— erschwert, die noch nicht gut verstanden sind5,6,7. Veränderungen im Treibhauseffekt der Erde lassen sich anhand von Schwankungen im Spektrum der ausgehenden langwelligen Strahlung erkennen8,9,10, die ein Maß dafür ist, wie die Erde in den Weltraum abkühlt und den Abdruck der Gase trägt, die für den Treibhauseffekt verantwortlich sind11,12,13. Hier analysieren wir den Unterschied zwischen den Spektren der ausgehenden langwelligen Strahlung der Erde, gemessen von umlaufenden Raumfahrzeugen in den Jahren 1970 und 1997. Wir finden Unterschiede in den Spektren, die auf langfristige Veränderungen von atmosphärischem CH4, CO2 und O3 sowie CFC-11 und CFC-12 hinweisen.

Unsere Ergebnisse liefern direkte experimentelle Beweise für einen signifikanten Anstieg des Treibhauseffekts auf der Erde, der mit Bedenken hinsichtlich der Strahlungsantriebskraft des Klimas übereinstimmt.

https://www.nature.com/articles/35066553

Btr. signifikant ist zu beachten, dass dies faktisch nicht darauf schließen läßt, noch irgendwie beweist, dass irgendwelche hausgemachten Klima-Horrorszenarien eintreten werden.

Z.
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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon Frau Holle » Sa 27. Jun 2026, 17:28

hmpf hat geschrieben:Es gibt keinen physikalischen Grund dafür, dass das Spektrum bei 720 cm^-1 beschnitten wurde.

Doch. Es handelt sich um verschiedene Messgeräte, die 1970 und 1997 zum Einsatz kamen.
Soweit aus der Harries-Studie hervorgeht, wollten die Autoren einen direkten Vergleich der beiden Datensätze. Außerhalb des gemeinsamen Spektralbereichs wäre ein solcher Vergleich nicht möglich bzw. nicht ausreichend zuverlässig gewesen.

Zur Bestätigung oder Widerlegung müsste man die genaue Instrumentenspezifikation anhand der Originaldokumentation überprüfen.

Deine Verschwörungserzählung ist auch bekannt und wurde hier schon zerrissen.

Außerdem: Auch im Bereich 710–800 cm⁻¹ absorbiert CO₂ noch erheblich. Die Absorptionsbande ist breit und besitzt ausgeprägte Flanken. Gerade diese Flanken sind für Änderungen der CO₂-Konzentration empfindlich. Und es ging bei der Studie auch nicht nur um CO2, sondern auch um die anderen Treibhausgase.
 
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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon Frau Holle » Sa 27. Jun 2026, 17:36

ZQUANTUM hat geschrieben:Btr. signifikant ist zu beachten, dass dies faktisch nicht darauf schließen läßt, noch irgendwie beweist, dass irgendwelche hausgemachten Klima-Horrorszenarien eintreten werden.

Dass dadurch eine zum guten Teil menschengemachte Erderwärmung stattfindet ist damit schon bewiesen, v.a. auch durch spätere, langfristige und genauere Trendmessungen. Dass in der Öffentlichkeit leider auch übertriebene Horrorszenarien prophezeit werden ist allerdings auch bekannt.
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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon ZQUANTUM » So 28. Jun 2026, 12:30

Frau Holle hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:Btr. signifikant ist zu beachten, dass dies faktisch nicht darauf schließen läßt, noch irgendwie beweist, dass irgendwelche hausgemachten Klima-Horrorszenarien eintreten werden.

Dass dadurch eine zum guten Teil menschengemachte Erderwärmung stattfindet ist damit schon bewiesen, v.a. auch durch spätere, langfristige und genauere Trendmessungen. Dass in der Öffentlichkeit leider auch übertriebene Horrorszenarien prophezeit werden ist allerdings auch bekannt.


Es wäre ziemlich blauäugig zu glauben, dass der Mensch 0 Einfluss auf das Klima hätte. Und wie du oben schon erwähnt hast, geht es bzgl. des Themas natürlich nicht nur um CO2. Was bleibt ist die Frage nach den zu erwartenden Auswirkungen des faktisch beweisbar menschengemachten Anteils. Die öffentliche Diskussion dies betreffend ist jedoch, ua. aus banal monetären Gründen, vollkommen ad absurdum geführt worden. Von daher ist meine Motivation sich diesem Thema und somit gegebenenfalls auch solcher art Narrativen zu nähern stark begrenzt. Wir hatten ja anderenorts bereits das kurze Vergnügen und wie ich erinnere, war dies geschmückt mit Leugner-Vorwürfen. Wobei ich damals lediglich ein Ganteför Video verlinkt hatte, was wohl darauf schliessen lies eine art "Klimaleugner" zu sein.

Wohl gemerkt, ohne etwas dergleichen verdächtiges behauptet zu haben. Ich hoffe, falls hier eine Diskussion zustande kommen sollte, dass sich solcher art "Bedingungen" heute auf "lebensfreundlichere" Temperaturen abgekühlt haben.

Zunächst. Die menschengemachte Erderwärmung hat wahrscheinlichst nicht nur etwaige Nachteile.:
https://www.youtube.com/watch?v=kPrfHJVYIA4

Z.
Zuletzt geändert von ZQUANTUM am So 28. Jun 2026, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon Frau Holle » So 28. Jun 2026, 13:34

ZQUANTUM hat geschrieben:Wobei ich damals lediglich ein Ganteför Video verlinkt hatte, was wohl darauf schliessen lies eine art "Klimaleugner" zu sein.

An eine Diskussion zum Klima mit dir erinnere mich nicht.

ZQUANTUM hat geschrieben:Zunächst. Die menschengemachte Erderwärmung hat wahrscheinlichst nicht nur etwaige Nachteile.: https://www.youtube.com/watch?v=kPrfHJVYIA4

Aus Ganteför werde ich nicht nicht richtig schlau. Er wird gerne von Klimaleugnern vereinnahmt, und das liegt wohl genau an solchen Aussagen, dass es in der Erdgeschichte ja schon einige Perioden mit viel höheren Temperaturen und CO2-Konzentrationen gab. Auf den ersten Blick sieht das natürlich wie eine Verharmlosung der Klima-Problematik aus.

Aber es sollte wohl klar, sein dass das überhaupt nicht vergleichbar ist mir dem aktuellen Klimawandel. Wenn Ganteför damit nur einer zweifellos übertriebenen Panik vor einem bevorstehenden Massenaussterben inkl. der gesamten Menschheit entgegenwirken will, dann ist das ja in Ordnung, aber ansonsten hilft es in aktuellen Situation doch herzlich wenig, wenn man weiß, dass das Leben insgesamt auf dem Planeten nicht bedroht ist.

Korallen sterben zwar in großem Umfang, aber die Evolution wird recht bald andere Korallenarten hervorbringen, die die höheren Wassertemperaturen gut vertragen. So what? Holland und gewisse Inseln werden zwar absaufen, aber künftige Generationen sind dort ja nicht festgenagelt und werden dann in anderen Gebieten siedeln, die heute noch fast unbewohnbar sind wegen zu großer Kälte.

Das ist alles nicht wirklich ein großes Problem für die Menschheit insgesamt, abgesehen vom Tempo, mit dem der Wandel geschieht. Das Tempo ist nämlich das eigentliche Problem. Jede natürliche Anpassungsfähigkeit stößt an Grenzen, wenn sich die Lebensbedingungen zu schnell ändern. Wenn gewisse Völker heute gerade noch überleben können z.B. dank Oasen oder etwas Land unter den Füßen mitten im Ozean, dann werden die recht bald nicht mehr dort überleben können, wo sie seit Generationen sind.

Solche konkreten Probleme sind es, die den Menschen heutzutage Sorgen bereiten. Da ist doch die Frage, ob es vor 10.000 Jahren oder gar Millionen Jahren schon mal extremeres Klima gab mit blühendem Leben überall ganz irrelevant. Damals lebten nicht 8 Milliarden Menschen auf dem Planeten und nicht zu Millionen in großen Küstenstädten und das Klima änderte sich nur langsam.
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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon ZQUANTUM » So 28. Jun 2026, 14:28

Stichwortartig:

Auf den ersten Blick sieht das natürlich wie eine Verharmlosung der Klima-Problematik aus.


Warum sollte man jemanden der historisch wissenschaftlich gesicherte Sachlagen vorträgt, auf den ersten Blick für einen Verharmloser der Klima-Problematik halten!? Ich würde behaupten, dass solche "Einschätzungen" a priori auf Unwissen der Rezipienten basiert und nicht auf dem vorgetragenen. Mal abgesehen von gen. Narrativen, die im Verbund mit fehlenden Wissen zu entsprechenden Reaktionen führen.

Es geht hier , (mir) eben gerade nicht um "Meinungen" die variabel wie der Sand am Meer zahlreich ist.

Wenn Ganteför damit nur einer zweifellos übertriebenen Panik vor einem bevorstehenden Massenaussterben inkl. der gesamten Menschheit entgegenwirken will, dann ist das ja in Ordnung,


Auch dieser art Überlegung erübrigt sich, die Aussagen Ganteförs btr., derer zu wissen nötig um das komplexe Thema in Gänze einschätzen zu können, wenn man denn die Zeit und die Motivation hat.

Korallen sterben zwar in großem Umfang, aber die Evolution wird recht bald andere Korallenarten hervorbringen, die die höheren Wassertemperaturen gut vertragen. So what?


Die Wachstumsraten der Korallenriffe erreichten im Holozän mit 25 C im Mittel ihren Höhepunkt.
Das Riffwachstum reagierte nichtlinear auf die Meeresoberflächentemperatur und erreichte während des holozänen thermischen Maximums zwischen ~7.000 und ~5.500 Jahren vor unserer Zeitrechnung seinen Höhepunkt bei ~25 °C. Während dieses Zeitraums betrugen die atmosphärischen Kohlendioxidkonzentrationen (CO2) ~325 Volumenteile pro Million (ppm).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41811791/

Korallen am Great Barrier Reef erholen sich
Forscher stellen beim Great Barrier Reef den stärksten Korallenbewuchs seit 36 Jahren fest. Durch Störungen des Meeres kann das aber wieder zunichtegemacht werden.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022- ... mperaturen

Diese von mir verlinkten Aussagen sind mM. genauso zu analysieren, in Relation zum Thema zu setzen, wie die deine.
Das Thema ist wie gesagt komplex, zu komplex um gleich rhetorisch zu werden... "So what?"

Wie auch immer.
Grüße Z.
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Meeresspiegel steigt

Beitragvon ZQUANTUM » So 28. Jun 2026, 14:35

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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon Frau Holle » So 28. Jun 2026, 16:07

ZQUANTUM hat geschrieben:Stichwortartig:

Auf den ersten Blick sieht das natürlich wie eine Verharmlosung der Klima-Problematik aus.

Warum sollte man jemanden der historisch wissenschaftlich gesicherte Sachlagen vorträgt, auf den ersten Blick für einen Verharmloser der Klima-Problematik halten!?

Weil es bekanntlich gewisse antidemokratische "Kräfte" gibt, die alles und jedes verteufeln und als Lüge bezeichnen, was nur im Entferntesten nach Mehrheitskonsens und "Mainstream" riecht. Die machen auch vor gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht halt.

Solche sind es, die Ganteför gerne auf ihrer Seite sehen und seine Aussagen als Beleg dafür ansehen, dass es womöglich gar keinen Klimawandel gibt oder dass er nicht zum guten Teil menschengemacht sei oder die steigende CO2-Konzentration nicht verantwortlich sei, unser Leben in keine Weise bedrohen kann usw. usf. In deren Augen beruht die ganze Klimadiskussion auf Lüge und Propaganda.

Ganteför sagt sowas zwar nicht, ganz im Gegenteil, aber allein seine wissenschaftlich korrekte Aussage, dass hohe Temperaturen und CO2-Konzentrationen in der Erdgeschichte nichts Neues sind genügt solchen Leuten bereits um den Klimawandel als völlig harmlos anzusehen. Dass die Sache längst zum Politikum geworden ist wie u.a. damals die Pandemie vor wenigen Jahren dürfte dir wohl bekannt sein. Da gibt es nun mal Fanatiker auf beiden Seiten.

ZQUANTUM hat geschrieben:Ich würde behaupten, dass solche "Einschätzungen" a priori auf Unwissen der Rezipienten basiert und nicht auf dem vorgetragenen.

Ja, sicher. Es ist kein Geheimnis, dass die Anhänger der genannten "Kräfte" nicht gerade die hellsten Lichter im Hafen sind und sie vermeintliche "Fakten" einfach selber schaffen, was man neudeutsch Fake News nennt, seit der Trampel über dem Teich sowas salonfähig gemacht hat. Natürlich sind auch deren fanatische Gegner nicht gerade die hellsten, wenn sie sich auf Straßen kleben und sich für die letzte Generation der Menschheit halten. Die Mutter aller Dummen ist immer schwanger. So ist das leider.

Auch dieser art Überlegung erübrigt sich, die Aussagen Ganteförs btr., derer zu wissen nötig

Hä? Was das bedeuten soll müsste man raten. Schade, dass du dich noch immer nicht in verständlicher Sprache ausdrücken kannst. Ein Genitiv mach hier überhaupt keinen Sinn.

um das komplexe Thema in Gänze einschätzen zu können, wenn man denn die Zeit und die Motivation hat.

Also meine Meinungsbildung ist weitestgehend abgeschlossen. Eine Motivation mich noch tiefer mit dem Thema zu beschäftigen als schon geschehen habe ich nicht.

Die Wachstumsraten der Korallenriffe erreichten im Holozän mit 25 C im Mittel ihren Höhepunkt.
Das Riffwachstum reagierte nichtlinear auf die Meeresoberflächentemperatur und erreichte während des holozänen thermischen Maximums zwischen ~7.000 und ~5.500 Jahren vor unserer Zeitrechnung seinen Höhepunkt bei ~25 °C. Während dieses Zeitraums betrugen die atmosphärischen Kohlendioxidkonzentrationen (CO2) ~325 Volumenteile pro Million (ppm).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41811791/

Korallen am Great Barrier Reef erholen sich
Forscher stellen beim Great Barrier Reef den stärksten Korallenbewuchs seit 36 Jahren fest. Durch Störungen des Meeres kann das aber wieder zunichtegemacht werden.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022- ... mperaturen

Diese von mir verlinkten Aussagen sind mM. genauso zu analysieren, in Relation zum Thema zu setzen, wie die deine.

Nicht wirklich. Die Korallen interessieren mich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Sollten sie in zu warmem Wasser eingehen, dann ist das sicher nur ein vorübergehendes Phänomen, das mich nicht tangiert. Da interessiert mich schon eher der Kuckuck: Weil die warmen Temperaturen im Jahr bei uns inzwischen deutlich früher einsetzen, nisten die Vögel auch früher, und wenn der Kuckuck schließlich von seinem Winterquartier im Süden zurück kommt, ist es bereits zu spät seine Eier noch in fremde Nester zu schmuggeln. Das bedroht seine Art ganz direkt, und wenn er nicht bald lernt, dass er besser früher zurück kommen sollte als es in seinen Genen verankert ist, dann ist er in wenigen Generationen weg vom Fenster. So eine komplexe Lebensform ist schon etwas anderes als Korallen. Es dauert wesentlich länger, bis die Evolution etwas Vergleichbares entwickelt. Aber natürlich hängt das Überleben der Menschheit auch nicht vom Kuckuck ab. Also kein Grund zur Panik. 8-)

Das Thema ist wie gesagt komplex, zu komplex um gleich rhetorisch zu werden... "So what?"

Wo liest du da Rhetorik raus? Das Thema ist auch nicht sonderlich komplex. Es wird wärmer auf der Erde und das Leben entwickelt sich entsprechend. Das ist alles.
 
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Re: Wächst die CO2-Absorptionsbande?

Beitragvon Frau Holle » So 28. Jun 2026, 16:56

hmpf hat geschrieben:@Frau Holle:
@ZQUANTUM:
Was hat euer Geschwafel mit dem Thema (Größe der CO2-Bande) zu tun?

Nichts. Du bist raus. Der Faden ist gekapert für Interessanteres.
Von dir kommt seit Seite 1 nichts Neues. Dein Geseier interessiert inzwischen niemanden mehr. Bei mir bist du auf ignore. Das spart Platz auf dem Bildschirm. 8-)
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