Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Mi 3. Feb 2010, 22:55

Chief hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:...
Ist das jetzt eine Verschwörung oder kann es auch ein Forumulierungsfehler sein?

Das ist vermutlich eine einfache Lüge! :mrgreen:


Relativists give
Nobel Prizes to
each other

Die Nobelpreise sind jetzt aber wieder ein anderes Thema und wenn schon Kriegspräsidenten ohne was dafür zu tun solche Preise bekommen, dann taugen die wirklich nichts.
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 4. Feb 2010, 09:16

Chief hat geschrieben:
Relativists give
Nobel Prizes to
each other

Our motto: "We will approve your manuscript for publication
as long as it conforms to 'well-established' standards
(wink, wink; nudge, nudge)"


Hier einige weitere Erfahrungsberichte über die Zensur und Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie:

Kritik der Relativitätstheorie auch offiziell unerwünscht

Contributors should note that the starting point of the Conference programme is the acceptance of the accuracy and excellence of Relativity Theory, so that the questions raised are directed towards examining the philosophical, historical, and methodological aspects of the formal structure (mathematical theory), and the implications which these several interpretations have for the physical theories listed under the specialist sections. Therefore polemical “anti-Einstein” and “anti-Relativity” papers will not be accepted for inclusion in the programme” (1)

heißt es unmißverständlich in der Einladung zur I. Internationalen Konferenz über die physikalischen Interpretationen der Relativitätstheorie, London 1990, die von C. W. Kilmister organisiert wurde.


Wir zitieren aus dem Briefwechsel anläßlich einer Einladung zur III. Internationalen Konferenz 1994:

“I am a member of the academic committee of a bi-annual Conference on the “Physical Interpretations Theory” which is scheduled to take place first in September this year at the Imperial College of London. So, I am authorized to invite you formally to participate in this Conference. But we have a problem: outspoken Opposition to the establishment is not welcome! However, an intelligent criticism presented in moderate terms will be tolerated – and if you can promise that the style of your presentation will be not offensive to the orthodox, I can promise you that you will not be alone with your heresies! Is this acceptable to you? Then, please, suggest a title (or 2-3) of your lecture. Yours sincerely, Mogens”


oder

Free to criticize – but not Einstein!

This includes some high ranking scientists in the USSR, some of whom are now coming out in the open under glasnost – although, as in the West, prejudice still stands in the way where repression has gone. One Soviet scientist wrote us, <In our country we are now free to criticize Marx, Engels and Lenin, but not Einstein>.“

Petr Beckman: At the end of the first year: letter from the publisher.
In: Galilean electrodynamics. 1990, Nr. 6 (Nov.-Dez.), S. 70.



Und dies hier erinnert an den aktuellen Skandal in der Klimaforschung:

Die Verweigerung des Zugangs der Kritiker zu den Experimentdaten

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 4. Feb 2010, 11:21

Chief hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Findest du das nicht spannend? Ich meine CERN, DESY und so.

Ich denke das diese Wissenschaftler keinen Krieg führen. Sie interessieren sich für ihre Arbeit und haben gar keine Zeit für so einen Krieg.
...


Sie kämpfen um das Geld.
Und Ansehen...


Hier ein Beispiel, wie etablierte Wissenschaftler um Geld und Ansehen kämpfen, wie grundsätzlich jeder Mensch in der Gesellschaft:

Hinter der Glanzpapier-Fassade liegt die Relativitätstheorie schon am Tropf

Dieser Lehrstuhlinhaber und wissenschaftlicher Mitglied am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam, merkt sehr wohl, dass kein Interesse, kein Nährboden und keine Nachfrage mehr für die Relativitätstheorie in der Gesellschaft vorhanden sind, trotz aufwendige Vermarktung und großen finanziellen Anstrengungen mit dem Steuergeld der Bürger. Studenten interessieren sich nicht für die RT, finden auch in Deutschland keine Einstellung mehr für diese Spezialisierung und „es gibt für die Art der theoretischen Physik, mit welcher Einstein sich vorwiegend beschäftigt hat, an keiner der drei großen Berliner Universitäten mehr einen Lehrstuhl!

Anstatt sich selbst zuzugeben und die Öffentlichkeit zu informieren, dass die RT in der Physik und der Gesellschaft irrelevant ist, trotz hoher finanzieller und psychologischer Förderung, appelliert dieser Wissenschaftler verzweifelt an Sponsoren, um die Lehre, die er gelernt hat und weiterlehrt, noch vor dem Untergang zu retten: „Wie wäre es stattdessen mit der Einrichtung eines Einstein-Lehrstuhls „Fundamentale theoretische Physik” in der deutschen Hauptstadt als Zeichen für die dauerhafte Förderung von Einsteins Wissenschaft? Vermutlich ließen sich mit etwas Geschick zahlungskräftige und physikbegeisterte Sponsoren für diese Idee gewinnen.“ Ist so ein Verhalten nicht menschlich und verständlich? Tut nicht jeder so in der Gesellschaft, der seinen Arbeitsplatz und seine Lebensgrundlagen als gefährdet ansieht? Was hat das mit einer „Verschwörung“ zu tun?

Und nicht nur die finanzielle Lebensgrundlage ist gefährdet, sondern auch das Ansehen ist im Eimer, wenn es sich herausstellt, dass das „elitäre Denken“ der RT falsch bzw. völlig irrelevant ist und keinen Menschen vom Hocker werfen kann. Das ist keine einfache Situation für Menschen, die ihr Leben lang sich damit beschäftigt haben. Ist es also nicht einfacher "aushalten" zu wollen, wie der Kaiser des Märchens?

Es kommt nun mal nach mehr als 100 Jahren anders als Max Planck es sich geträumt hat: Nicht die Kritiker werden "aussterben", sondern die Relativisten. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Do 4. Feb 2010, 12:39

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Und dies hier erinnert an den aktuellen Skandal in der Klimaforschung:

Die Verweigerung des Zugangs der Kritiker zu den Experimentdaten

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Das mit dem Climategate ist noch nicht aufgearbeitet.
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Harald Maurer » Do 4. Feb 2010, 13:07

«Die SRT beschreibt die physikalischen Vorgänge korrekt und ist tausendfach experimentell bewiesen.»


Die SRT ist ebenso wenig bewiesen wie jede andere Theorie auf dieser Erde!

Grüße
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 4. Feb 2010, 13:45

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und dies hier erinnert an den aktuellen Skandal in der Klimaforschung:

Die Verweigerung des Zugangs der Kritiker zu den Experimentdaten



Das mit dem Climategate ist noch nicht aufgearbeitet.


Das mit dem Hafele-Keating-Gate ist seit 1972 noch nicht aufgearbeitet und die ehrwürdige Deutsche Physikalische Gesellschaft zum Beispiel hat gar nicht vor, das aufzuarbeiten, weil: "Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie falsch sein könnten." Ist schon klar, natürlich, nicht den leisesten Zweifel... :mrgreen:

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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Do 4. Feb 2010, 14:28

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das mit dem Hafele-Keating-Gate ist seit 1972 noch nicht aufgearbeitet und die ehrwürdige Deutsche Physikalische Gesellschaft zum Beispiel hat gar nicht vor, das aufzuarbeiten, weil: "Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie falsch sein könnten." Ist schon klar, natürlich, nicht den leisesten Zweifel... :mrgreen:

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Es war ein Experiment und kein Verbrechen...
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Mordred » Do 4. Feb 2010, 14:35

Britta hat geschrieben:Es war ein Experiment und kein Verbrechen...

Wenn ich ein Experiment starte, dass eine ZD bestätigen soll, diese ZD aber bei meinem Experiment schon vorraus setze, welchen Wert sollte solch eine Suche haben ?
Wenn es keine ZD gibt habe ich mir schon das erste Ei ins Nest gelegt.
Da kann dann nur Murks rauskommen.
Und wenn ich dann mit einer U Uhr und Rotationsbezügen rumrechne, dann habe ich grad noch das zweite Ei dazu gebpackt.

Das Hafele-Keating experiment ist es nichtmal Wert in auch nur irgend einer Form beachtung zu finden.
Ich wundere mich allerdings dass es sich so hartnäckig hält.

Gruß
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 4. Feb 2010, 15:40

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das mit dem Hafele-Keating-Gate ist seit 1972 noch nicht aufgearbeitet und die ehrwürdige Deutsche Physikalische Gesellschaft zum Beispiel hat gar nicht vor, das aufzuarbeiten, weil: "Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass die Ergebnisse der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie falsch sein könnten." Ist schon klar, natürlich, nicht den leisesten Zweifel... :mrgreen:


Es war ein Experiment und kein Verbrechen...


Es gibt aber Unredlichkeit und Betrügerein auch bei Experimenten. Warum schließt Du es aus? :roll: Physiker und Experimentatore sind ja auch nur Menschen. Ist es Dir neu? Sogar die Experimentatore Hafele und Keating selbst haben anlässlich einer nachträglichen Tagung Zweifel und Unsicherheiten über die Exaktheit und die Aussagekraft der Ergebnisse ihres eigenen Experiments öffentlich geäußert und bei der Methodologie mögliche Fehlerquellen eingeräumt, siehe hier. Warum sollten solche fragwürdigen Fälle bei einem wichtigen Experiment, das als triumphale Bestätigung einer Theorie gilt, nicht geprüft und untersucht werden? Gib es ein Grund für Dich?

Guck zum Beispiel auch hier:

Was sagen die Jura-Experten zur rechtlichen Untersuchung von ‚Lug und Trug in den Wissenschaften’?

Die interne Verantwortung des Wissenschaftlers realisiert sich in der Beachtung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis. *144 Traurige Berühmtheit wissenschaftlichen Fehlverhalten haben die „großen” Betrugsfälle, wie etwa die Fälschungen des Nanophysikers Jan Hendrik Schön, erlangt. Jüngste Studien aus den Vereinigten Staaten belegen aber, dass diese gleichsam nur die Spitze eines Eisbergs bilden. So haben von rund 3000 anonym befragten Wissenschaftlern der National Institutes of Health ein Drittel zugegeben, in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal gegen die Standards guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen zu haben. *145 „Lug und Trug in den Wissenschaften” *146 sind allerdings auch in Deutschland ein Thema, wie die dreistellige Zahl von Fällen, die dem Ombudsmann der DFG vorliegen, *147 und nicht zuletzt die noch immer schwelenden Streitigkeiten um den „Fall Protsch” unserer gastgebenden Universität belegen. *148

Die Aufklärung wissenschaftlichen Fehlverhalten durch die Wissenschaft selbst erfolgt primär im Rahmen von Ombuds- und Untersuchungsverfahren. *149 Dahinter steht die Erkenntnis, die der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner treffend auf den Punkt gebracht hat: „Die soziokulturelle Brisanz von Betrug und Fälschung besteht schlicht darin, dass wenn die Naturwissenschaften dieses Problem nicht in absehbarer Zeit von innen heraus lösen können, dann werden es andere für sie tun“.


Es ist auf einmal für Dich ausgeschlosen, dass es Lug und Trug auch in der Wissenschaft geben kann? Nanu? :|

Viele Grüße
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Re: Darf eine Maßeinheit veränderlich sein?

Beitragvon Britta » Do 4. Feb 2010, 15:46

Chief, was war dann Haralds Jupiterexperiment? Auch ein Verbrechen?
Naja, für manche AC'ler war es das vielleicht, so wie du und Jocelyne im HK-Experiment ein Verbrechen sehen.

Aber richtige Wissenschaftler interssiert das überhaupt nicht. Für die ist ein Experiment ein Experiment. Die schauen sich die Daten an und überlegen, was sie aussagen.
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