Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 01:37 
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Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05
Beiträge: 2729
Als ob es hier ums rechnen ginge.

Wenn jemand einen Gegenstand an einer Schnur kreisen läßt dann muß die Schnur stark genug sein um die Zentrifugalkraft auszuhalten. Und der der die Schnur hält muß stark genug sein um die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft, die Zentripetalkraft, aufzubringen.
Gut die Zentrifugalkraft wäre in dem Fall F=m.r.omega². Gleich groß muß auch die entgegengesetze Zentripetalkraft sein.
Wer zu einfältig ist um das zu begreifen dem hilft keine Rechnung nicht.

Bei zwei Planeten die um den gemeisamen Mittelpunkt kreisen wäre die Zentrifugalkraft, im einfachsten Falle eines Kreises, eben auch F=m.r.omega².
Die Zentripetalkraft wird in dem Fall durch die Gravitation aufgebracht und ist daher F=G(m1.m2)/r². Ist die Gravitation nicht groß genung dann fliegen die Planeten auseinander. Ist sie zu groß dann fliegen sie aufeinader zu. Sind die beiden Kräfte gleich dann bleiben die Planeten auf der Bahn auf der sie sind.

Aber wie geasgt, wer zu einfältig ist um die Zusammenhänge zu begreifen dem hilft keine Rechnung auch nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 08:49 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
rmw hat geschrieben:
Als ob es hier ums rechnen ginge.

Nur darum geht es. Oder ist die Technische Mechanik ein Märchenbuch? Wieso denn hast du überhaupt jemals gerechnet, wenn es gar nicht darum geht.
Dir fehlt jede mechanische Ader:

Zitat:
Gut die Zentrifugalkraft wäre in dem Fall F=m.r.omega². Gleich groß muß auch die entgegengesetze Zentripetalkraft sein.

Jeder Fachanfänger weiß, daß bei einem Kräftegleichgewicht an einer Masse diese in gleichförmiger Bewegung bleibt.
Wieso wird in deiner Wunderwelt denn trotzdem auf den Kreis beschleunigt :?: :?: :?:
Rechne das dann doch einfach mal für das nichtrotierende System vor. :!: :!: :!:

Zitat:
Bei zwei Planeten die um den gemeisamen Mittelpunkt kreisen wäre die Zentrifugalkraft, im einfachsten Falle eines Kreises, eben auch F=m.r.omega².
Die Zentripetalkraft wird in dem Fall durch die Gravitation aufgebracht und ist daher F=G(m1.m2)/r². Ist die Gravitation nicht groß genung dann fliegen die Planeten auseinander. Ist sie zu groß dann fliegen sie aufeinader zu. Sind die beiden Kräfte gleich dann bleiben die Planeten auf der Bahn auf der sie sind.

Der typische Laienfehler. Wird die Gravitation abgeschaltet, dann fliegen die Planeten nicht "auseinander", sondern sie entfernen sich tangential gleichförmig. Weil dann keine Rückholkraft mehr da ist.
Wird die Gravitation nur schwächer, reicht die Beschleunigung der Massen nicht mehr aus, um sie auf der Kreisbahn zu halten; die Masse entfernt sich zunächst spiralförmig und später geradlinig.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 11:15 
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Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20
Beiträge: 8047
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
...
Der typische Laienfehler. Wird die Gravitation abgeschaltet, dann fliegen die Planeten nicht "auseinander", sondern sie entfernen sich tangential gleichförmig. Weil dann keine Rückholkraft mehr da ist....

Genauer, weil dann ein Übergang von einem beschleunigten System in ein Inertialsystem stattgefunden hat!

Nein, falsch....
Das Bezugssystem bleibt BS: die (bspw) Rotation des "Koordinatensystems" ist doch nicht deswegen aufgehoben weil ein Objekt darin sich plötzlich kräftefrei bewegt.
Aus dem gleichem Grund bleibt ein Inertialsystem ein IS, unabhängig davon, ob ein vorher darin beschriebenes beschleunigtes Objekt plötzich kräftefrei davon segelt.
Was haben sie alle bloß für Probleme mit den Bezugs- und Inertialsystemen?
Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 11:38 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
julian apostata hat geschrieben:
Beispiel: Gegeben sei ein 100 m langes Stahlseil (Zugfestigkeit 2000 Megapascal, Dichte 7900 kg/m³). Wie schnell darf es maximal rotieren, damit es nicht zerreißt.


Da brauchen wir also das Integral Querschnitt*Dichte*Radius*Omegaquadrat über dr

Bild

und lösen das Ganze zunächst nach F/A (=2000 Megapascal) auf.

In der zweiten Zeile nach omega aufgelöst ergibt dann maximal 2,26 Umdrehungen pro Sekunde.

Mit anderen Worten: Erreichen die Seilenden etwas mehr als doppelte Schallgeschwindigkeit, dann reißt es.

fallili hat geschrieben:
Entweder gibt's Du noch eine Gesamtmasse an (bei natürlich homogener Massenverteilung)


Dichte*Querschnitt*r

fallili hat geschrieben:
oder die Dicke des Seils


Unwichtig! Auf den Querschnitt (A) kommt es an.

fallili hat geschrieben:
Bin auch gespannt wer von den "Cranks" selbst mit dieser zusätzlichen Angabe hier überhaupt zu einem richtigen Ergebnis kommen würde


Na dann geh doch mit gutem Beispiel voran. Füg zu meinen Vorgaben noch ein paar überflüssige Angaben hinzu und zeig mir, wie du zu einem anderen Ergebnis kommst als ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 11:42 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
Man kann jetzt natürlich trefflich darüber streiten ob die Masse einen Bezugssystemwechsel durchgeführt hat, der Beurteilende plötzlich aus einem anderen Bezugssystem beurteilt oder aus einem nicht inertialen Bezugssystem ein Inertialsystem geworden ist. Wie würdest du es denn beschreiben wollen?

Das Ruhesystem der Masse hat sich geändert von beschleunigt auf nicht beschleunigt.
Hier wird aber zur Zeit der gesamte Vorgang im nichtbeschleunigten Bezugssystem (IS) betrachtet. Darin ist die Masse zunächst beschleunigt bewegt und danach gleichförmig bewegt.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 11:46 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Spacerat hat geschrieben:
Von technischer Mechanik habe ich zumindest nie etwas gehört,

das mußt du nicht betonen. Das merkt man auch so. :lol:

https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Mechanik
..
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 11:46 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Nur darum geht es. Oder ist die Technische Mechanik ein Märchenbuch? Wieso denn hast du überhaupt jemals gerechnet, wenn es gar nicht darum geht.
Dir fehlt jede mechanische Ader
Wenn diese Ader jemandem fehlt, dann doch wohl dir...
Von technischer Mechanik habe ich zumindest nie etwas gehört, wohl aber etwas von theoretischer Mechanik auf der einen und angewandter Mechanik auf der anderen Seite. In beiden Fällen aber gilt die technische Mathematik im Fachbereich Mechanik. Mechanik hat also immer etwas Technisches. Hat man dir das nicht erzählt? Sofern es also Bücher über technische Mechanik gibt, so können es nur Märchenbücher sein.
........


Du scheinst generell von relativ wenig schon mal was gehört zu haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Mechanik
http://www.mechanik-info.de/

und die ganzen "Märchenbücher" gibt's sogar noch für "Dummies"
http://www.amazon.de/Technische-Mechanik-Dummies-Wilhelm-Kulisch/dp/3527707565


Zuletzt geändert von fallili am Fr 25. Sep 2015, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 11:56 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Genauer, weil dann ein Übergang von einem beschleunigten System in ein Inertialsystem stattgefunden hat!

Nein, falsch....
Wie Falsch? Weißt du überhaupt, was ein Bezugssystem ist, oder verwechselst du das schlicht mit einem Bezugspunkt?
Higway hat durchaus Recht, wenn er sagt, dass dort ein Objekt im Bezugssystem sein Bezugsverhalten aus einem beschleunigtem in ein inertiales System ändert. Du tust grad so, als würde zu einem Bezugssystem nur ein einziges Objekt gehören, welches evtl. auch noch den Bezugspunkt darstellt.

@fallili & Ernst:
:lol: Weiter oder gar zu Ende lesen ist tatsächlich eine Technik, die ihr nicht beherrscht! Und mit adjektiven habt ihr es auch nicht so... Das was ihr oder Wikipedia oder der allgemeine Konsens als technische Mechanik bezeichnet, ist und bleibt theoretische Mathematik im Fachbereich Mechanik.

Ich hab nur festgestellt, das hier jemand behauptet hat, das Bücher über technische Mechanik nur Märchenbücher sein können.
Und wenn der Titel "technische Mechanik" lautet halte ich so ein Buch eben definitiv für ein Buch über technischen Mechanik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 12:00 
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Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20
Beiträge: 8047
Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Nein, falsch....
Das Bezugssystem bleibt BS: die (bspw) Rotation des "Koordinatensystems" ist doch nicht deswegen aufgehoben weil ein Objekt darin sich plötzlich kräftefrei bewegt.
Aus dem gleichem Grund bleibt ein Inertialsystem ein IS, unabhängig davon, ob ein vorher darin beschriebenes beschleunigtes Objekt plötzich kräftefrei davon segelt.

Was denn sonst? Von aufgehoben war ja auch nicht die Rede. Anscheinend ändert sich aber entweder die Eigenschaften des Bezugssystems, da die betrachtete Masse ja offenbar nicht mehr beschleunigt, sondern geradlinig und gleichförmig bewegt, oder die Eigenschaften des Bezugssystems.

Also, den Unterschied im Satz zwischen Entweder " ändert sich ... die Eigenschaften des Bezugssystems"- Oder "die Eigenschaften des Bezugssystems." fehlt im Satz.
Egal:
Nur, weil sich ein Objekt im BS (oder IS) be- oder "entschleunigt" ;-) , ändert sich das BS (oder IS) NICHT.
Nicht verwechseln mit der Sicht aus dem Object selber: Falls Sie aus dem (beschleunigten) Objekt heraus ein BS anlegen und alles daraus beschreiben, ändert sich in der Tat das BS in ein IS, wenn dieses Objekt plötzlich kräftefrei im Sinne der IS-Definition davon segelt. (Ok, genaugenommen segeln dann die anderen beobachteten Objekte aus dieser Perspektive davon)
Highway hat geschrieben:
Die Masse wird ja schlagartig kräftefrei wodurch sich diese geradlinig und gleichförmig bewegt und dies ist die Definition eines Inertialsystem.
Man kann jetzt natürlich trefflich darüber streiten ob die Masse einen Bezugssystemwechsel durchgeführt hat, der Beurteilende plötzlich aus einem anderen Bezugssystem beurteilt oder aus einem nicht inertialen Bezugssystem ein Inertialsystem geworden ist. Wie würdest du es denn beschreiben wollen?

Genauer: Irgenteine kräftefreie Masse bewegt sich in einem Initialsystem geradlinig und gleichförmig. Punkt. Definition zu Ende. Wird diese Masse beschleunigt, bleibt das beobachtende Initialsystem ein Initialsystem, weil es für sich selber nichts geändert hat.(Es wird ja selber nicht beschleunigt, sonder die darin beschriebene Masse).
Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenkünste
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2015, 12:07 
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Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20
Beiträge: 8047
Spacerat hat geschrieben:
Wie Falsch? Weißt du überhaupt, was ein Bezugssystem ist, oder verwechselst du das schlicht mit einem Bezugspunkt?
Higway hat durchaus Recht, wenn er sagt, dass dort ein Objekt im Bezugssystem sein Bezugsverhalten aus einem beschleunigtem in ein inertiales System ändert. Du tust grad so, als würde zu einem Bezugssystem nur ein einziges Objekt gehören, welches evtl. auch noch den Bezugspunkt darstellt.

Da Sie ja Physik lieber in Prosa ohne Mathematik hätten und Ihre eigene Bezeichnungen verwenden, ist Ihre Annahme aus meiner physikalischen-mathematischen Sicht natürlich kompletter Blödsinn. Ich möchte Ihnen nicht in Abrede stellen, daß es aus Ihrer physikalischen-poesie Sicht richtig ist, aber wer weis daß schon, da Sie Ihre eigenen Bezeichnungen verwenden. Viel Spaß beim Träumen.
Mike


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