nocheinPoet hat geschrieben:
Hier eben noch mal eine Rechnung mit einem Myon bei v = 0.994c dazu:
Annahme ist, dass alles sich mit konstant c durch die Raumzeit bewegt. Die Summe aller Teilgeschwindigkeiten ist also dann gleich c. Damit es einfach zu rechnen ist, normiere ich c auf 1. Die Teilgeschwindigkeiten auf den x,y,z Achsen werden zu einer zusammengefasst und vr genannt. So gibt es also die Geschwindigkeit im Raum vr und die in der Zeit vt.
Es gilt c = 1 = √ (vt ² + vr ²)
Wir setzen für vr = 0.994c ein. = > 1 = √ (vt ² + 0.994²)
Nach vt auflösen:
vt = √ (1 - 0.994 ²) = √ (1 - 0.988) = √ (0.01196) = 0.109c
Das heißt, das Myon kann sich nun nicht mehr mit c auf der „Zeit-Achse“ bewegen, sondern nur noch mit 0.109c. Äquivalent dazu wäre die Aussage, die Eigenzeit des Myons steht zu dem der Erde in einem Verhältnis von 1 zu 0.109. Wollen wir einen Faktor haben, müssen wir den Kehrwert bilden: 1 / 0.109 = 9.142
Das bedeutet, die Eigenzeit eines Myon vom Betrachter aus gesehen geht um den Faktor 9.142 langsamer.
Dazu habe ich eine praktische Nutzanwendung, die ich der NASA mitteilen werde. Für die Richtigkeit meines Vorschlschlages berufe ich mich auf Dich.
Bisher hatte man angenommen, daß ein Mensch eine Reise zum 600 Lichtjahre entfernten Stern Beteigeuze wegen seiner beschränkten Lenbenserwartung nicht durchführen kann.
Mit Deiner Erfindung aber doch. Die NASA muß eine Photonenrakete bauen, welch mit 0.9999999c reisen kann.
vt =0.00044
Für die Reise zur Beteigeuze benötigt der Reisende praktisch 600*0.00044 Jahre, rund 95 Tage seines Lebens.
Die ganze Reise über eine Entfernung von 600 LJ in einem viertel Jahr seines Lebens.
Wenn das nichts ist.
Ernst