Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 12:11 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
Lothar Pernes hat geschrieben:
daß die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird, daß also die Zentripetalkraft der einen Masse nichts anderes ist als die Zentrifugalkraft der anderen Masse


Für praktische Rechnungen ist das nur völlig überflüssiges und nutzloses blabla.

Beispiel: Gegeben sei ein 100 m langes Stahlseil (Zugfestigkeit 2000 Megapascal, Dichte 7900 kg/m³). Wie schnell darf es maximal rotieren, damit es nicht zerreißt.

Also mein Ansatz ist der: Die Summe aller Zentrifugalkräfte = 0.

Und wozu braucht Lothar hier 2 verschiedene Arten von Kräften. Vielleicht kann er uns die Aufgabe ja mal auf seine Art vorrechnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 13:23 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
julian apostata hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:
daß die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird, daß also die Zentripetalkraft der einen Masse nichts anderes ist als die Zentrifugalkraft der anderen Masse


Für praktische Rechnungen ist das nur völlig überflüssiges und nutzloses blabla.

Beispiel: Gegeben sei ein 100 m langes Stahlseil (Zugfestigkeit 2000 Megapascal, Dichte 7900 kg/m³). Wie schnell darf es maximal rotieren, damit es nicht zerreißt.

Also mein Ansatz ist der: Die Summe aller Zentrifugalkräfte = 0.

Und wozu braucht Lothar hier 2 verschiedene Arten von Kräften. Vielleicht kann er uns die Aufgabe ja mal auf seine Art vorrechnen.

Was wir das jetzt?
Erstens sind die Angaben nicht ausreichend. Entweder gibt's Du noch eine Gesamtmasse an (bei natürlich homogener Massenverteilung)
oder die Dicke des Seils. Ohne diese Angaben wird man die Gesamtzentrifugalkraft von r = 0 bis r= 50 kaum aufintegrieren können.
Bin auch gespannt wer von den "Cranks" selbst mit dieser zusätzlichen Angabe hier überhaupt zu einem richtigen Ergebnis kommen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 13:55 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Spacerat hat geschrieben:
-r=d²/dt²*r passt... Es wirkt also nur die Zentripetalkraft (Aussage der Relativisten, bzw. contravariant)

r=d²/dt²*(-r) passt nicht oder was? Die Zentrifugalkraft wirkt also nicht?

-r=d^2 r/dt^2 (1) und r=d^2 (-r)/dt^2 sind dieselbe Gleichung, du hast nur das (-1) auf die andere Seite multipliziert. Wenn du die Zentrifugal- statt der Zentripetalkraft verwenden willst, dann sieht das wie folgt aus.
F_zf(r) = -F(r) = -(-r) = r
=> d^2 r/dt^2 = r oder -d^2 r/dt^2 = -r (wieder mit -1 multipliziert) (2).
Offensichtlich sind (1) und (2) verschieden. Und dass (1) und (2) dieselbe Lösung haben sollen (wie von dir behauptet), hätte ich dann doch gerne einmal vorgerechnet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 14:50 
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Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20
Beiträge: 8047
Lothar Pernes hat geschrieben:
Läßt man in dem Beispiel mit den beiden einander umlaufenden, miteinander über ein Seil verbundenen Massen das Seil gegen Null gehen, erkennt man ganz deutlich, daß die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird, und daß demnach die Zentripetalkraft der einen Masse nichts anderes ist als die Zentrifugalkraft der anderen Masse. Und daß die Zugkraft des Seils - bzw. die Zugkraft der Gravitation - nur eine übertragende Rolle spielt.

Hierzu wieder das Bild mit den zwei über ein Seil miteinander verbundenen Massen, aus dem hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird, daß also die Zentripetalkraft der einen Masse nichts anderes ist als die Zentrifugalkraft der anderen Masse.

Unsinn. Es ist egal, wie lang das Seil ist, wenn man a) die Eigenschaften des Seils auf die Kraftübertragung reduziert und b) die Bahnkurve der Masse entsprechend der Seillänge beschreibt.
Man erkennt im Bild ganz deutlich, daß die Vektoren der (grünen) Zentripetalkraft und der (roten) Zentrifugalkraft in die gleiche Richtung zeigen und auf der gleichen Achse liegen. Damit werden diese einfach addiert. Da sie ja gleich sein sollen, ergibt sich eine Kraft F die doppelt so groß ist wie die Zentipetalkraft oder Zentrifugalkraft und in die gleiche Richtung geht. Die Masse wird also in Richtung des Zentrums beschleunigt. Tut Sie das? Nein. Also falsch.
Bei der Anordnung der Massen kann man auch eine Masse weglassen und in der MItte einen Ankerpunkt definieren, der das (halb-lange) Seil fixiert. Da ist keine Zentrifugalkraft mehr. Umläuft die Masse dann nicht mehr den Kreismittelpunkt? Wohl doch. Und nu?
Also: Ihre Beschreibung stimmt nicht.....

Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 15:12 
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Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20
Beiträge: 8047
Spacerat hat geschrieben:
:lol:
Ein Anker- oder Fixpunkt in der Mitte wäre dann keine Masse mehr? BTW.: wenn dann nur die umlaufende Masse zieht, gäbe es keine Zentripetalkraft mehr, aber egal. Die Zentripetalkraft, zieht von der Mitte (dem Anker- bzw. Fixpunkt) aus an dem umlaufenden Objekt.

1. Bewegt der Ankerpunkt sich etwa? Hat er eine Masse?
2. Wenn nur die Zentripetalkraft von der Mitte ausreicht, am umlaufenden Objekt zu ziehen, was soll da noch die Zentrifugalkraft machen, wenn zwei Massen beteiligt sind? Außerdem zeigt die auch noch in die andere Richtung.
Mike


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 Betreff des Beitrags: Religion
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 15:52 
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Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05
Beiträge: 2729
All hat geschrieben:
Was soll nur werden?

Üerhaupt nichts.
Lediglich die Feststellung dass man mit Agehörigen einer Religion nicht über ihre Religion diskutieren kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 16:11 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Spacerat hat geschrieben:
Die Kraft wirkt aber auch in die andere Richtung also wird der Radius -r. Das hast du nun natürlich schon mit deinem *(-1) erreicht. Die Rechnungen sind also nicht verschieden, zumindest nicht so, wie du dir das vorstellst.
d²*(-r)/dt²=-r=-d²*r/dt²

Edit:
Wenn ich es mit recht überlege, passt aber -d²/dt² besser, denn vom umlaufenden Objekt ausgehend bewegt sich das Zentrum ja in die Gegenrichtung. Ist also egal, wie man es macht, es funktioniert also auch mit der Zentrifugalkraft.

In meiner Rechnung bezeichnet r keinen Radius, sondern die Position des Objektes in 2D. Die Kraft F(r) = -r wirkt mithin immer in Richtung des Ursprungs des gewählten Bezugssystems. Wenn sich das Objekt nun auf einer Kreisbahn (um diesen Ursprung) bewegt, dann wirkt die Zentrifugalkraft qua Definition in die entgegengesetzte Richtung F_zf = r, also immer vom Urspung weg. Damit ergibt sich natürlich eine andere Bewegungsgleichung
d^2 r/dt^2 = F(r) = -r (1) gegenüber d^2 r/dt^2 = F_zf(r) = r (2).
Man beachte, dass bei (1) die beiden Seiten der Gleichung unterschiedliche Vorzeichen haben, während bei (2) beide Seiten dasselbe Vorzeichen haben. Und das ist unabhägig davon, ob man die Gleichungen nun noch mit -1 multipliziert. Da (1) und (2) nun unterschiedliche Gleichungen sind, sollte man auch annehmen, dass sie unterschiedliche Lösungen besitzen. Aber du kannst natürlich gerne vorrechnen, dass dem nicht so ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 16:13 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
rmw hat geschrieben:
Na ja wenn Leute denen man ein gewisses Urteilsvermögen zumuten sollte, glauben ein rotierendes System kann man wie ein IS behandeln, wennn man sich nur in diesem rotierenden System befindet, und daraus dann den blühensten Schwachsinn ableiten, da ist nicht viel dagegen zu machen. Mit Leuten wo der Glaube ungleich stärker ist als der Verstand kann man nicht diskutieren.
Es ist ganz gleich wie bei der RT, da gibt es auch einen Haufen Narren die um jeden Preis daran glauben wollen.

Dein Problem ist, wie das der Laien hier, daß du das ganze als eine Art Weltanschauung siehst. Wie man das ansich nicht von jemandem erwarten sollte, der vorgibt, selbst verantwortlich Bauteile gerechnet zu haben.
Es handelt sich tatsächlich um ein rein praktisches Problem. In gewissen Strukturen ist es notwendig oder vorteilhaft, die Rechnungen auf das beschleunigte System zu beziehen. Und dazu haben Geistesgrößen im Laufe der Zeit Berechnungsmethoden entwickelt, welche sich für die Anwendung im Ingenieurbereich eignen. Vorteilhaft erwiesen sich Verfahren, welche die Methodik der Statik auf die Dynamik übertragen. Das heißt im Extrakt, daß in der Dynamik mit Hilfsgrößen virtuelle Terme eingefügt werden, um wie in der Statik mit prinzipiellem Kräftegleichgewicht zu arbeiten.
Es handelt sich um Berechnungsmethoden und nicht um die Erschaffung neuer Realitäten.

Wenn dir das alles nicht bekannt sein sollte, dann kannst du keinen akademischen Abschluß in dieser Branche haben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 16:21 
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Registriert: Do 18. Mär 2010, 10:19
Beiträge: 258
Mikesch hat geschrieben:
Man erkennt im Bild ganz deutlich, daß die Vektoren der (grünen) Zentripetalkraft und der (roten) Zentrifugalkraft in die gleiche Richtung zeigen und auf der gleichen Achse liegen. Damit werden diese einfach addiert. Da sie ja gleich sein sollen, ergibt sich eine Kraft F die doppelt so groß ist wie die Zentipetalkraft oder Zentrifugalkraft und in die gleiche Richtung geht. Die Masse wird also in Richtung des Zentrums beschleunigt. Tut Sie das? Nein. Also falsch.
Bei der Anordnung der Massen kann man auch eine Masse weglassen und in der MItte einen Ankerpunkt definieren, der das (halb-lange) Seil fixiert. Da ist keine Zentrifugalkraft mehr. Umläuft die Masse dann nicht mehr den Kreismittelpunkt? Wohl doch. Und nu?
Also: Ihre Beschreibung stimmt nicht.....
Mike

Mikesch ist eine typische relativistische Sockenpuppe. Ich habe nicht die Absicht, auf ihren Schmäh einzugehen. Ich habe besseres zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2015, 16:27 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lothar Pernes hat geschrieben:
Hierzu wieder das Bild mit den zwei über ein Seil miteinander verbundenen Massen, aus dem hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird, daß also die Zentripetalkraft der einen Masse nichts anderes ist als die Zentrifugalkraft der anderen Masse.
Dateianhang:
Drehsystem01.jpg


Wiederholung einer Lüge und daher wieder Betrug. Gib eine Quelle dazu an, die dich eventuell entlasten kann. Woher hast du das ? Quelle :!: :!: :!:

Im Falle der gravitativen Kraftkopplung beider Massen ist es unmöglich, daß da die Fliehkraft der einen Masse auf die andere Masse wirkt. Es sei denn, du glaubst an die spukhafte Fernwirkung.

Du verbreitest hier unsäglichen Unsinn.
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