Lothar Pernes hat geschrieben:Es ist richtig, daß die beiden Massen (des vorliegenden Beispiels) im äußeren Inertialsystem eine andere Bewegung ausführen als im mitrotierenden Bezugssystem: Im mitrotierenden Bezugssystem rotieren die Massen nicht, wohl aber im äußeren Inertialsystem.
Zu erklären ist dieser Unterschied durch das andere Bezugssystem. Physikalisch gesehen ändert sich aber durch ein anderes Bezugssystem nichts daran, daß die beiden Massen auf einer Kreisbahn um den gemeinsamen Schwerpunkt umlaufen. Es ist auszuschließen, daß sich hier durch die Wahl eines anderen Bezugssystems dieser physikalische Vorgang irgendwie physikalisch ändert, aber der Beobachter kann durch entsprechende Wahl des Bezugssystems den physikalischen Vorgang gründlich verschleiern und vernebeln, und sogar Kräfte zum Verschwinden bringen. Vom Bezugssystem der rotierenden Erde aus gesehen umläuft beispielsweise die Sonne pro Tag einmal um die Erde. Physikalischer Unsinn, aber das Bezugssystem läßt es eben so aussehen.
Das wir über unterschiedliche Bezugssysteme reden, hielt ich ehrlich gesagt für offensichtlich. Wenn sich physikalisch nichts ändert durch die Wahl des BS, dann sollte sich ja auch sowohl im IS alsauch im BS die Bewegung der Massen nach Newton F = m*a berechnen lassen. Da ja im IS wie im BS diesselben Kräfte gelten, muss es also irgendeinen Unterschied geben, sodass F = m*a einmal eine Rotation und einmal den Ruhezustand ergibt. Was ist dieser Unterschied?