Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon All » Di 8. Sep 2015, 07:54



Mit Sicherheit.

Will man denen böse sein?

Betreutes DENKEN geht so. :mrgreen:
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Re: Spaßratz und die Variablen

Beitragvon Ernst » Di 8. Sep 2015, 08:36

Spacerat hat geschrieben:
JucktDieFress hat geschrieben:Weder f, n oder t stehen für die Wellenlänge.
Und für was steht n speziell? Für nichts. Von daher ist v=s/t eine besondere Form der Frequenz. Und wenn man sich nun entlang :!: einer Frequenz bewegt, nimmt man im bewegten System im selben Zeitabschnitt natürlich andere Wellenlängen und damit andere Frequenzen wahr. Interessiert die Relativisten aber nicht. Am allerwenigsten interessiert es dich.

Das interessiert insofern didaktisch, daß ausschließlich autodidaktisches Lernen zu derartigen abstrusen Ideen führen kann,
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Ernst
 
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Di 8. Sep 2015, 08:50

..
Fortsetzung vom 07.09.15

Die Summe von erstem und zweitem Aberrations-RG-Effekt ist demnach im Perigee:
"RG"= "RG"(LG)+"RG"(Δλ)= c-sqrt(c²+v²)+ c²/sqrt(c²+v²) - c =

"RG" = c²/sqrt(c²+v²) - sqrt(c²+v²)

Diese etwas unhandliche Formel läßt sich nun durch Umformung vereinfachen, indem der erste Term mit sqrt(c²+v²)/sqrt(c²+v²) und der zweiteTerm mit (c²+v²)/(c²+v²) multipliziert wird. Es ergibt sich dann:
"RG"= c²*sqrt(c²+v²)/(c²+v²) – (c²+v²)*sqrt(c²+v²)/(c²+v²)=
= (c²*sqrt(c²+v²) - c²*sqrt(c²+v²) – v²*sqrt(c²+v²))/(c²+v²)=
= -v²/sqrt(c²+v²)

Damit ergibt sich der gesamte aberrative Delta-Lambda-Effekt im Perigee zu

"RG"= - v²/sqrt(c²+v²)

Wie aus dem Bild "Herleitung des aberrativen Delta-Lambda-Effekts" ersichtlich, ergibt sich die "RG" des aberrativen Delta-Lambda-Effekts geometrisch eindeutig als die Strecke B'F zwischen Beobachter B' und Fußpunkt F der Senkrechten (v*cosφ) von B auf die Strecke sqrt(c²+v²) im Geschwindigkeits-Vektor-Dreieck QBB' mit den Vektoren v, c, sqrt(c²+v²), v*cosφ und "RG". Wie aus dem Bild ersichtlich, ist "RG" auch geometrisch die Summe von "RG"(Δλ) und "RG"(LG).

In dieser Herleitung des aberrativen Delta-Lambda-Effekts im Perigee bedeutet v die senkrecht zur aberrativ unverdrehten Sichtlinie (also die senkrecht zur tatsächlichen "absoluten" Verbindungslinie BQ zwischen Beobachter B und Quelle Q im Perigee) gerichtete Geschwindigkeitskomponente derLichtquelle. Diese ist, wie wir schon vom transversalen Delta-Lambda-Effekt her wissen, v*sinα.
Setzen wir also in der Herleitung für v den Wert v*sinα, erhalten wir die Herleitung für alle beliebigen Bahnpunkte. Damit ergibt sich die Formel für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt in jedem beliebigen Bahnpunkt:

"RG"= - (v*sinα)²/sqrt(c²+v²sin²α)

Hinweis: Wie schon bei der Herleitung des transversalen Delta-Lambda-Effekts erwähnt, muß genau genommen die Formel natürlich lauten
"RG" = - v²*sin²α/sqrt[(c+v*cosα)²+ v²*sin²α]. Denn gemäß Emissionstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit hier nicht c, sondern c+v*cosα, also im Perigee (α=90°) c, und für α gegen Null c+v. Diese Feinheit ist jedoch hier beim Flyby (v<<c) vernachlässigbar klein.

Für v<<c, wie das beim Flyby noch durchaus der Fall ist, ist die aberrative Sichtlinien-Verdrehung φ sehr klein, und für sqrt(c²+v²sin²α) läßt sich mit hier völlig ausreichender Näherung einfach c setzen.

Damit ergibt sich für den aberrativen Delta-Lambda-Effektbeim Flyby in völlig ausreichender Näherung "RG"= - v²/c *sin²α

Wir erhalten also für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt beim Flyby die Formel:

"RG"= - v²/c * sin²α

Wie ersichtlich ist diese Formel deutlich sichtbar entgegengesetzt gleich der Formel für den transversalen Delta-Lambda-Effekt von
"RG"= + vsm²/c * sin²α
bei gerader Bahn, wenn man v=vsm setzt.

Und dieser Zusammenhang, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt entgegengesetzt (fast) gleich ist dem transversalen Delta-Lambda-Effekt, läßt zunächst vermuten, daß auch beim aberrativen Delta-Lambda-Effektv nicht die Bahngeschwindigkeit der Lichtquelle in Bezug zum ruhenden Erdmittelpunkt ist, sondern, wie beim transversalen Delta-Lambda-Effekt, die Geschwindigkeit vsm der Sonde in Bezug zum "Äther"-Medium.

Tatsächlich führt die Formel mit v, also wenn man v nicht durch vsm ersetzt, zu einem Gesamt-"RG"-Ergebnis beim Flyby, welches nicht mit den Beobachtungen übereinstimmt. Das heißt, die mit den Beobachtungen übereinstimmende Flyby-Formel erhält man nur, wenn man in der Formel "RG"= -v²/c*sin²α für den aberrativen Delta-Lambda-Effekt vsm statt v setzt.

Das bedeutet, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt (ebenso wie der transversale Delta-Lambda-Effekt) nur auftritt, wenn sich die Lichtquelle bzw. deren Lichtstrahl mit vsm transversal durch das "Äther"-Medium bewegt, nicht aber, wenn sich der Beobachter quer zum Lichtstrahl durchs Medium bewegt. Der aberrative Delta-Lambda-Effekt tritt also nur bei dem Rücksignal von der Flybysonde auf, nicht aber bei dem Signal von der Bodenstation zur Sonde.

Zu erklären ist dies damit, daß es physikalisch ein ganz wesentlicher Unterschied ist, ob sich ein Lichtstrahl quer zu seiner Laufrichtung durchs "Äther"-Medium bewegt, oder ob sich der Beobachter quer zur Lichtlaufrichtung durchs Medium bewegt.

Der hierbei entscheidende Punkt ist, daß die ungebremste Quer-Weiterleitung eines Lichtstrahls im "Äther"-Medium voraussetzt, daß die Weiterleitung im Medium gemäß der aberrativen Vektoraddition erfolgt. Der daraus sich ergebende aberrative Delta-Lambda-Effekt entsteht also schon im Medium selbst und gegenüber dem Medium selbst, und der im Medium ruhende Beobachter sieht demnach ebenfalls den aberrativen Delta-Lambda-Effekt.

Läuft dagegen der Lichtstrahl nicht quer durchs Medium, entsteht im Medium kein aberrativer Delta-Lambda-Effekt, und auch der nun durchs Medium bewegte Beobachter wird keinen aberrativen Delta-Lambda-Effekt im Medium erzeugen und deshalb auch keinen sehen.

Der entscheidende Unterschied zwischen dem Fall, daß der Lichtstrahl eine Querbewegung im Medium ausführt, und dem Fall, daß der Beobachter eine Querbewegung im Medium ausführt, läßt sich anhand des folgenden Bildes darstellen:

FlybyAbleitungAberrationmitundohneaberativerDL03m.jpg
FlybyAbleitungAberrationmitundohneaberativerDL03m.jpg (78.06 KiB) 7054-mal betrachtet


In beiden Fällen verhält sich das Licht so, daß es bezüglich sich selbst eine gleichförmige Bewegung ausführt, also seinen bisherigen Lauf in Richtung und Geschwindigkeit beibehält - wie eine kräftefreie träge Masse, also entsprechend der Emissionstheorie.

Daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt "RG"= -v²/c * sin²α nur auftritt, wenn sich die Lichtquelle durchs "Äther"-Medium bewegt, heißt aber nicht, daß auch die aberrative Verdrehung der Sichtlinie gemäß der astronomischen Aberration im Fernrohr nur dann auftritt. Diese bekannte Fernrohr-Aberration tritt in beiden Fällen gleichermaßen auf, also auch dann, wenn sich der Beobachter durchs Medium bewegt. Grund dafür ist, daß hier das Fernrohr gemäß der Vektoraddition so gerichtet sein muß, daß die Welle - ob sie nun verdreht ist oder nicht - im Fernrohr parallel zum Rohr läuft. Diese Bedingung für die technische Funktion des Fernrohrs ist unabhängig davon, ob sich die Welle im Medium verdreht hat oder nicht, ob also der aberrative Delta-Lambda-Effekt vorhanden ist oder nicht.
Wenn man den winzigen aberrativen Delta-Lambda-Effekt im Sternenlicht identifizieren könnte, so nur deshalb, weil die Erde ihr eigenes "Äther"-Medium mit sich führt, durch welches sich der Sternen-Lichtstrahl quer bewegt.
Jedenfalls aber beweist die Lösung des Flyby-Rätsels, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt, den ein im Medium ruhender Beobachter bei einem quer durchs Medium laufenden Lichtstrahl sieht, nicht von der transversalen Bahn-Geschwindigkeit v der Flyby-Sonde in Bezug zum Erdmittelpunkt, sondern von der transversalen Geschwindigkeit vsm des Lichtstrahls in Bezug zum Medium abhängt.

Damit ergibt sich also der aberrative Delta-Lambda-Effekt zu

"RG"= - (vsm*sinα)²/sqrt(c²+vsm²sin²α)

oder mit völlig ausreichender Näherung zu

"RG"= - vsm²/c * sin²α

Diese Formel gilt für alle im Medium ruhenden Beobachter, über die der Lichtstrahl mit vsm transversal hinwegstreicht. Das heißt, der Parameter vsm ist die transversale Geschwindigkeit (oder Quergeschwindigkeit) der Lichtquelle oder deren Lichtstrahls in Bezug zum im Medium ruhenden Beobachter. Eine eventuelle Bewegung des Beobachters im Medium ist in dieserFormel nicht berücksichtigt. Der Beobachter beim Flyby hat also seine Messungen von der Bodenstation aus vorzunehmen, wenn er diese Formel ansetzt.

Es ist wohl klar, daß bei gerader Bahn der Lichtquelle diese Quergeschwindigkeit des Lichtstrahls über die gesamte Laufstrecke des Lichts gleich der transversalen Geschwindigkeit vsm der Lichtquelle ist, also auch an jedem beliebigen Ort des Beobachters. Die Vorhaltung bewirkt keineÄnderung dieser Quergeschwindigkeit, sondern die Quergeschwindigkeit bewirkt bzw. erfordert ja erst die Vorhaltung, damit der Beobachter trotz und wegen der Quergeschwindigkeit getroffen wird! Vorhaltung und Quergeschwindigkeit bedingen sich gegenseitig, und treten zusammen auf.

Bei einer gekrümmten Bahn der Lichtquelle könnte es nun auf den ersten Blick so aussehen, als ob sich die Quergeschwindigkeit des Lichtstrahls mit der Laufzeit des Lichts in Richtung zum Krümmungsmittelpunkt hin verringert, und im Mittelpunkt zu Null wird.
Aber auf den zweiten Blick ergibt sich folgendes Bild, wobei wir vereinfachend von einer Kreis-Umlaufbahn mit der Bahngeschwindigkeit v in einem ruhenden Medium ausgehen, wobei also v=vsm ist.

FlybyAbleitungaberrativerDLbeigekrümmterBahn01m.jpg
FlybyAbleitungaberrativerDLbeigekrümmterBahn01m.jpg (34.31 KiB) 7051-mal betrachtet


(Die Vorhaltung sinφ=vsm/c, wie im Bild angegeben, gilt auch für den Fall, daß der Beobachter in einem bewegten Medium ruht, z.B. beim Flyby ruht die Bodenstation auf der Erde im mitrotierenden "Äther"-Medium. Hat die Flybysonde die Bahngeschwindigkeit v=10 km/s in Bezug zum ruhenden Erdmittelpunkt, und die Bodenstation mitsamt dem lokalen Erd-"Äther"-Medium die Geschwindigkeit 0,4 km/s, dann ist im Perigee je nach Umlauf-Richtung vsm=10,4 oder 9,6 km/s, und die Vorhaltung sinφ=vsm/c. Womit bewiesen wäre, daß der aberrative Delta-Lambda-Effekt auch bei bewegtem Medium über die gesamte Laufstrecke des Lichts gleich bleibt, sofern der Beobachter im Medium ruht. Der Fall, daß sich auch noch der Beobachter im Medium bewegt, ist hier nicht zu behandeln. Die Formel "RG"=-vsm²/c*sin²α gilt in dieser Form herleitungsgemäß nur für den im Medium ruhenden Beobachter.)


Um den Krümmungs-Mittelpunkt M zu treffen, muß das Licht bei der Emission entsprechend der transversalen Geschwindigkeit vsm vorgehalten werden.
Vorhaltung und Quergeschwindigkeit sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn man die Vorhaltung berücksichtigt, erkennt man, daß sich die aberrativ wirksame Quergeschwindigkeit vsm von außen nach innen tatsächlich nicht ändert.
Das heißt, die Quergeschwindigkeit des Lichtstrahls bleibt auch bei gekrümmter Umlaufbahn unverändert auf dem Weg von der Lichtquelle zum Krümmungsmittelpunkt, und ebenso ändert sich auch der aberrativeDelta-Lambda-Effekt nicht.
Demnach bleibt der aberrative Delta-Lambda-Effekt von
"RG"=-v²/c*sin²α auch bei gekrümmter Bahn zwischen Bahn und Krümmungsmittelpunkt überall gleich groß.

Damit gilt der aberrative Delta-Lambda-Effekt
"RG"= - vsm²/c *sin²α
sowohl bei gerader als auch bei gekrümmter Bahn.

(Hinweis: Etwas anders könnte es aussehen, wenn sich auf dem Laufweg des Lichtstrahls die Mediumsgeschwindigkeit ändert. Beim aberrativen Delta-Lambda-Effekt ist jedoch (ebenso wie beim transversalenDelta-Lambda-Effekt) die Geschwindigkeit der Lichtquelle vsm gegenüber dem Medium zum Zeitpunkt der Emission maßgebend. Etwaige Änderungen der Mediumsgeschwindigkeit unterwegs haben wohl keinen Einfluß mehr auf den bei derEmission entstehenden Effekt. Dies ist bedingt dadurch, daß die Lichtwellen (im weiten Umkreis um die Lichtquelle) mit der Geschwindigkeit weiterlaufen, mit der sie ins Medium eingeleitet bzw. emittiert worden sind, also dann so weiterlaufen, als ob es kein Medium gäbe. Zudem dürften sich etwaige Änderungen der Mediumsgeschwindigkeit bei den beiden sich gegenseitig kompensierenden Effekten gleichermaßen auswirken, so daß auch diese Änderungen sich gegenseitig kompensieren.
Aber immerhin besteht hier die Möglichkeit, auftretende geringe Abweichungen von den berechneten Ergebnissen zu erklären und zu erfassen. Dies ist jedoch hier nicht das Thema.)

Wir haben also nun bisher folgende vier Delta-Lambda-Effekte beim Flyby hergeleitet:

Transversaler Δλ-Effekt : "RG" = +vsm²/c*sin²α
Beschleunigter Δλ-Effekt: "RG" = - g*D = - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D; g = Erdbeschleunigung

Vorhalte-Δλ-Effekt : "RG" = c - sqrt[(c²-(v*sinα)²] + sqrt(c²-(v*sinα)²]- c = 0
Aberrativer Δλ-Effekt : "RG" = - vsm²/c*sin²α

Transversaler Δλ-Effekt und aberrativer Δλ-Effekt kompensieren sich gegenseitig, und der Vorhalte-Δλ-Effekt ist Null.
Nun brauchen wir also nur noch einen weiteren "RG"-Effekt der Größe "RG"=+v²/rk*sinα*D, um im Perigee, wo cos²α = 0 ist, volle Kompensation aller "RG"-Effekte zu erhalten.

Damit kommen wir nun zum "zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt".

Der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt.

Wenn wir uns den erforderlichen Effekt "RG"= +v²/rk*sinα*D ansehen, den wir brauchen, um die volle Kompensation aller Effekte beim Perigee zu erhalten, dann sehen wir nichts anderes als einen beschleunigten Delta-Lambda-Effekt mit der Beschleunigung +v²/rk*sinα, also einer nach außen (vom Beobachter weg) gerichteten Beschleunigung. Und der Größe nach ist diese Beschleunigung das genaue Gegenstück zu der in der Sichtlinie liegenden Komponente
-v²/rk*sinα der senkrecht zur Bahn nach innen gerichteten Zentripetalbeschleunigung -v²/rk.
Dieses Gegenstück +v²/rk*sinα resultiert also zunächst einmal ganz einfach aus der Zentrifugalbeschleunigung +v²/rk, welcher die Flyby-Sonde unterliegt. Und diese Zentrifugalbeschleunigung brauchen wir hier zunächst einmal nicht weiter zu erklären - wir werden aber gleich sehen, daß diese Zentrifugalbeschleunigung der Lichtquelle physikalisch nicht unbedingt jene des Umlaufs um den Krümmungsmittelpunkt M der Bahn ist, sondern auch jene des Umlaufs der Lichtquelle um den Beobachter als Zentrum der Emissionsrichtung sein kann.

Wir haben hier also den bisherigen Delta-Lambda-Effekten nur noch den "zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt" hinzuzufügen, um beim Perigee ein Null-RG-Resultat durch gegenseitige Kompensation der Effekte bzw. durch Nullwerden der g*cos²α*D-Komponente zu erhalten.

Der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt beim Flyby ist somit

"RG"= + v²/rk*sinα *D

Achtung: Diese Formel gilt aber nur beim Flyby, wenn sich also der Beobachter zwischen der Flyby-Sonde und dem Bahn-Krümmungs-Mittelpunkt M befindet.
Befindet sich der Beobachter jenseits von M, dann gilt in erster Näherung für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt im Perigee die Formel
"RG" = v²/c*[2 - rk/(D*c)]

Hierbei wird angenommen, daß die mit zunehmender Entfernung des Beobachters (jenseits) von M abnehmende Verdrehung der Emissionsrichtung eine verringerte Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug auf dasEmissions-Ziel bedeutet, und die Fliehbeschleunigung für D gegen Unendlich zu Null wird. Demzufolge strebt die "RG"-Kurve des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts einem Grenzwert zu, den wir hier in erster Näherung und ohne weiteren Nachweis zu +2v²/c ansetzen.

Die Größe dieses Grenzwerts spielt nämlich hier weder beim Flyby noch beim Delta-Lambda-Effekt weit entfernter Objekte (Doppelsterne, Quasare, kosmische Rotverschiebung usw.) eine Rolle: Beim Flyby ist der Beobachter nicht jenseits von M, und bei den weit entfernten Objekten ist der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt selbst bei sehr hohem Grenzwert verschwindend gering im Vergleich zum beschleunigten Delta-Lambda-Effekt.
Die genaue Größe des Grenzwerts ist also hier völlig unerheblich, so daß wir hier die in erster Näherung angesetzte Größe von +2v²/c nicht weiter begründen müssen, zumal sie eben hier keine Rolle spielt.

Dann ergibt sich folgendes Bild für diesseits und jenseits von M liegende Beobachter. In diesem Bild, in dem auch das Zusammenwirken der vier Delta-Lambda-Effekte im Perigee graphisch dargestellt ist, ist auch ersichtlich, daß sich alle vier Effekte beim Flyby-Perigee kompensieren, und bei weit entfernten Lichtquellen (z.B. "Doppel"-Sterne, Quasare, kosmische Rotverschiebung usw.) nur mehr der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt eine Rolle spielt.

Bild der RG-Kurven aller Effekte beim Perigee
FlybyAlleRG-Kurven02m.jpg
FlybyAlleRG-Kurven02m.jpg (31.19 KiB) 7056-mal betrachtet


Wer Probleme bezüglich des Unterschieds zwischen der einem Grenzwert zustrebenden "RG"-Kurve des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts und der geradlinigen "RG"-Kurve des beschleunigten Delta-Lambda-Effekts hat, sei auf folgende Erläuterungen hingewiesen:
Der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt ergibt sich aus einer Geschwindigkeitsänderung der Lichtquelle in der Emissionsrichtung während der Emission.
Danach ist es ein wesentlicher Unterschied, ob sich bei einem Kreisbahn-Umlauf der Lichtquelle der Beobachter im Kreis-Mittelpunkt befindet, oder sehr weit außerhalb der Kreisbahn.

Bei dem Beobachter im Kreisbahn-Mittelpunkt ändert sich die Geschwindigkeit der umlaufenden Lichtquelle in der Emissionsrichtung zum Beobachter scheinbar nicht, die Radialgeschwindigkeit bleibt konstant, demzufolge gibt es scheinbar auch keinen Delta-Lambda-Effekt in diesem Fall. Tatsächlichaber sind in diesem Fall zentripetale und zentrifugale Beschleunigung der Lichtquelle entgegengesetzt gleich groß und kompensieren sich zu Null, wie sich deshalb auch die beiden Delta-Lambda-Effekte (der zentrifugale und der beschleunigte) zu Null kompensieren.

Befindet sich dagegen der Beobachter desselben Kreisbahn-Umlaufs statt im Mittelpunkt nun sehr weit entfernt außerhalb derBahn, ergeben sich nun entsprechend große Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle in der auf den Beobachter zu gerichteten Emissionsrichtung. Diese Geschwindigkeitsänderungen resultieren bei genügend großer Entfernung des Beobachters von dem Kreisbahn-Umlauf allein aus der zentripetalen Beschleunigung der Lichtquelle, während die zentrifugale Beschleunigung bei diesen Geschwindigkeitsänderungen in diesem Fall keine Rolle spielt und zu Null angesetzt werden kann.

Fortsetzung folgt
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Sa 22. Dez 2018, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
Lothar Pernes
 
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Di 8. Sep 2015, 09:41

..
Fortsetzung

Daraus ist ersichtlich, daß es nicht die Zentrifugalbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug zum Umlaufszentrum ist, welche die Ursache beim zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt ist, sondern die Zentrifugalbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug zum Emissions-Richtungs-Zentrum, zum Emissions-Ziel, also in Bezug zum Beobachter.

Es gilt dabei grundsätzlich: 1. Es gibt keine Fliehbeschleunigung eines Objekts ohne eine Verdrehung der Richtung zum Flieh-Zentrum, und 2., es gibt keine Fliehbeschleunigung eines Objekts ohne eine Bahnkrümmung. Für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt bedeutet dies: Ohne Verdrehung der Emissionsrichtung keine Emissions-Fliehbeschleunigung der Lichtquelle (also keine Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Emissionsrichtung), aber auch ohne Bahnkrümmung keine Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Emissionsrichtung.

Für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt muß also sowohl eine Verdrehung der Emissionsrichtung, als auch eine Bahnkrümmung vorliegen. Dazu folgende Gegenüberstellung als Eselsbrücke:

Figur 1. Gerade Bahn mit Verdrehung der Emissionsrichtung
Figur 2. Gekrümmte Bahn mit Verdrehung derEmissionsrichtung
Figur 3. Gekrümmte Bahn ohne Verdrehung derEmissionsrichtung

FlybyZentrifugalerDL01m.jpg
FlybyZentrifugalerDL01m.jpg (39.75 KiB) 7004-mal betrachtet


Die Fliehbeschleunigung für den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt tritt also nur auf, wenn sich die Emissionsrichtung verdreht und die Lichtquelle sich auf einer Krümmungs-Kreisbahn bewegt. Dabei gilt für Beobachter zwischen Bahn und Krümmungsmittelpunkt als Fliehzentrum der Krümmungsmittelpunkt, und fürBeobachter jenseits von M der Beobachter als Fliehzentrum.

Beispiele:

Bei einer geraden Bahn ist rk unendlich groß, und derBeobachter liegt zwischen Bahn und M. In diesem Fall gilt also Fliehbeschleunigung ist Null, auch wenn der Beobachter sehr nahe bei der Bahn und die Verdrehung der Emissionsrichtung sehr groß ist.

Bei einer Kreisbahn und sehr weit außerhalb der Kreisbahn liegendem Beobachter ist rk<<D*c, das Fliehzentrum ist der Beobachter und die Fliehbeschleunigung des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts geht gegen Null, obwohl die Bahnkrümmung mit dem Radius rk eine große Fliehbeschleunigung der Lichtquelle in Bezug zum Umlaufszentrum bewirkt.

Beim Flyby ist der Beobachter zwischen Bahn und Krümmungsmittelpunkt M. Es gilt als Fliehzentrum M, und die Fliehbeschleunigung des zentrifugalen Delta-Lambda-Effekts ist so groß wie die Bahnkrümmungs-Fliehbeschleunigung.
Im jenseits von M liegenden Bereich (D*c > rk) gilt, daß die Emissions-Fliehbeschleunigung in diesem Bereich nicht größer werden kann als die Fliehbeschleunigung infolge Verdrehung der Emissionsrichtung.

Oder anders ausgedrückt:
Jenseits von M begrenzt die Verdrehung der Emissionsrichtung die Emissions-Fliehbeschleunigung der Lichtquelle, und diesseits von M begrenzt die Bahnkrümmung rk die Emissions-Fliehbeschleunigung der Lichtquelle, und damit den zentrifugalen Delta-Lambda-Effekt.

Damit haben wir nun hier alle Effekte beisammen, die beim Flyby auftreten und für die Lösung des Flyby-Rätsels wichtig sind:

Transversaler Δλ-Effekt ... : "RG" = +vsm²/c*sin²α
Beschleunigter Δλ-Effekt . : "RG" = - g*D = - v²/rk*sinα*D - g*cos²α*D ; g = Erdbeschleunigung
Vorhalte-Δλ-Effekt ......... : "RG" = c - sqrt[(c²-(v*sinα)²] + sqrt(c²-(v*sinα)²] - c = 0
Aberrativer Δλ-Effekt ..... : "RG" = - vsm²/c*sin²α
Zentrifugaler Δλ-Effekt ... : "RG" = + v²/rk*sinα *D

In Summe ergeben diese Effekte die folgenden beiden gleichwertigen Grundformeln für die Herleitung der Flyby-Formel:

"RG"=+vsm²/c*sin²α - g*D - vsm²/c*sin²α + v²/rk*sinα * D

oder gleichwertig

"RG"= +vsm²/c*sin²α - v²/rk*sinα * D - g*cos²α * D -vsm²/c*sin²α + v²/rk*sinα * D


Nun können wir die Grundformel für den Zeitpunkt des Perigee-Durchgangs vereinfachen, weil für den Perigee-Durchgang gilt α=90°, sinα =1, cosα=0. In der folgenden weiteren Herleitung der Flyby-Formel betrachten wir zwecks Vereinfachung nur noch den Perigee-Durchgang.


In Summe ergeben die vier Delta-Lambda-Effekte (der Vorhalte-Null-Doppler ist nicht relevant) also die folgende Grundformel für die Herleitung der Flyby-Formel (im Perigee):

"RG"=+vsm²/c - g*D - vsm²/c + g*D = 0

oder gleichwertig

"RG"=+vsm²/c - v²/rk * D - vsm²/c + v²/rk * D = 0


Es ergibt sich also zunächst vollständige Kompensation und eine Null-"RG" im Perigee, und zwar auch dann, wenn der Planet und das "Äther"-Medium nicht rotiert, wenn also vsm=v ist.

Es ergibt sich also hier, daß bei einer transversalen Bewegung der Lichtquelle bzw. der Lichtwelle alle nach der Galilei-Transformation der klassischen Physik neben dem Doppler-Effekt zwingend zu erwartenden, bisher unbekannten und unberücksichtigten Effekte wie der transversale und der beschleunigte Delta-Lambda-Effekt, der Vorhalte-Null-Doppler, der aberrative Delta-Lambda-Effekt und der zentrifugale Delta-Lambda-Effekt sich im Perigee in Summe zu Null kompensieren.

Es mag ja eine Überraschung sein, daß sich alle vier (mit Vorhaltung und zweifacher Wertung sieben) Effekte zu Null addieren. Aber nur physikalisch absolut untalentierte Scharlatane wie die Relativisten könnten dies nun zum Anlaß nehmen, diese sieben Effekte hier beim Flyby und überhaupt für überflüssig und nicht existent zu erklären, etwa so überflüssig und nichtexistent, wie es die Relativisten mit dem angeblich nicht nachweisbaren Äther gemacht haben.

Aber derartige Nullsummen-Ergebnisse sind physikalisch eher ein Hinweis auf naturgesetzlich richtig dargestellte Zusammenhänge, wie beispielsweise bei actio gleich reactio, bei Gravitationkraft gleich Fliehkraft bei Kreisbahn oder überhaupt bei Gleichgewichtsbedingungen jedweder Art.

Anders ausgedrückt: Was sich da hier bei der bislang rätselhaften Flyby-Anomalie auftut, ist gute alte klassische Physik. Im Gegensatz dazu steht die absurd-schwachsinnige Scharlatanerie der Relativisten, die all diese sich hier zeigenden Schönheiten der Physik mit dem entsetzlich primitiven und absurd-unlogischen c±v=c zugesch...üttet haben.

Wie ersichtlich kompensieren sich alle vier Delta-Lambda-Effekte im Perigee zu Null.

Zu beachten ist dabei, daß alle fünf (eigentlich sogar sieben) Effekte plausibel physikalisch nach der klassischen Physik herzuleiten sind unter der physikalisch plausibel begründeten Voraussetzung, daß sich elektromagnetische Wellen in einem weiten Bereich um die Quelle in einem "Äther"-Medium gemäß der Emissionstheorie bewegen, dieses "Äther"-Medium also zunächst die Wellen mit der Geschwindigkeit weiterleitet, mit der sie im (lokalen) Medium ankommen.

Die Grundformel für den Perigee-Durchgang
"RG" = +vsm²/c - g*D - vsm²/c + g*D) = 0
ist also auf der Grundlage der klassischen Physik hergeleitet, und sie bedeutet vollständige Kompensation von insgesamt sieben Effekten.

Durch die Rotation der Erde und die Mitrotation des "Äther"-Mediums gibt es aber noch weitere Effekte, welche, wie nachfolgend gezeigt, in Abhängigkeit von Ort und Bahnvektor im Perigee der Flyby-Sonde zu Auslenkungen aus diesem Null-"RG"-Gleichgewicht führen, welche die bislang unerklärlichen Flyby-Anomalien nicht nur erklären, sondern die auch zu hundert Prozent mit den beobachteten Ergebnissen übereinstimmen.

Wer schon mal etwas von "Coriolis" gehört hat, kann sich auch denken, daß ein rotierendes System wie das mit der Erde mitrotierende "Äther"-Medium gegenüber einer Flyby-Bahn zu Coriolis-Effekten führen muß. Ein Coriolis-Effekt ist beispielsweise, wenn eine Kanonenkugel im rotierenden System eine scheinbar gekrümmte Bahn ausführt.

Beim Flyby verhält sich eine Flyby-Sonde wie eine solche Kanonenkugel. Sie führt gegenüber dem rotierenden "Äther"-Medium eine scheinbar gekrümmte, scheinbar seitlich beschleunigte Coriolis-Bahn aus. Das Coriolis-Verhalten der Flyby-Sonde im rotierenden Medium bedeutet Geschwindigkeitsänderungen der Sonde im Medium. Wer den transversalen und den aberrativen Delta-Lambda-Effekt begriffen hat, weiß auch, daß Geschwindigkeitsänderungen der Lichtquelle im "Äther"-Medium einen Delta-Lambda-Effekt hervorrufen.

Insofern lassen wir uns nun überraschen, wie aus dieser Null-RG-Grundformel für den Flyby-Perigee-Durchgang die fertige Flyby-Lösungsformel entsteht.

Der coriolische Delta-Lambda-Effekt
Fortsetzung folgt.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » Di 8. Sep 2015, 11:10

Lothar Pernes hat geschrieben:Da hat apostata wohl eine Kleinigkeit übersehen.


Wie wär's, wenn du deine Szenarien erst mal eindeutig formulieren würdest?

Zum Beispiel: Wo befindet sich das Teilchen A zum Zeitpunkt t=0 und in welche Richtung bewegt es sich?

Und von spacerat kommt noch immer nix zum Thema. Wie können fehlerhafte Uhren dafür sorgen, dass sie auf Meereshöhe synchron ticken? Wenn man schon derart wirre Postulate in die Welt setzt, sollte man auch dazu stehen und sie mal näher erläutern.

Aber wie üblich, kommt da mal wieder nix zum Thema!
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Di 8. Sep 2015, 12:30

julian apostata hat geschrieben:Wie wär's, wenn du deine Szenarien erst mal eindeutig formulieren würdest?
Zum Beispiel: Wo befindet sich das Teilchen A zum Zeitpunkt t=0 und in welche Richtung bewegt es sich?

Also da sind zwei Skizzen:
Die linke Skizze zeigt den Fall für v=0, die rechte Skizze zeigt den Fall für v>0.
Das heißt also:
Das Teilchen A befindet sich links oben, und wenn es sich bewegt, dann bewegt es sich mit der Geschwindigkeit v nach rechts:

Schlupffaktor01c m.jpg
Schlupffaktor01c m.jpg (36.39 KiB) 6939-mal betrachtet

MfG L.P.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Di 8. Sep 2015, 12:38

Spacerat hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Und von spacerat kommt noch immer nix zum Thema. Wie können fehlerhafte Uhren dafür sorgen, dass sie auf Meereshöhe synchron ticken?
Hallo? Es ist Aufgabe der Relativisten zu erläutern, wie so sie es nicht tun sollten! Relativisten sagen, dass jeder die Uhr eines anderen langsamer gehen sieht und das ist offensichtlich nicht der Fall.

Von spacerat kam allerdings der vernünftige Einwand, daß die Uhren auf Meereshöhe gemäß SRT gar nicht synchron ticken können. ich habs mit einem Beispiel untermauert.
Kommt da noch was?
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Ernst
 
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Di 8. Sep 2015, 16:17

Ernst hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben: wobei sich die Sockenpuppe als besonders integrer RT-Kritiker hervortut.

So ist es. Ich bestätige dir gerne nochmal, daß du hier unsäglichen physikalischen Unsinn verbreitest. Das ist eine Diffamierung der seriösen Kritik der SRT und schadet ihr deshalb. Wer sollte daran ein Interesse haben, wenn er nicht als Sockenpuppe der Relativisten agieren würde.

Ohne Kommentar. Nur zwecks Sicherung hier zitiert.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 8. Sep 2015, 18:14

Ernst hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Und von spacerat kommt noch immer nix zum Thema. Wie können fehlerhafte Uhren dafür sorgen, dass sie auf Meereshöhe synchron ticken?
Hallo? Es ist Aufgabe der Relativisten zu erläutern, wie so sie es nicht tun sollten! Relativisten sagen, dass jeder die Uhr eines anderen langsamer gehen sieht und das ist offensichtlich nicht der Fall.

Von spacerat kam allerdings der vernünftige Einwand, daß die Uhren auf Meereshöhe gemäß SRT gar nicht synchron ticken können. ich habs mit einem Beispiel untermauert.
Kommt da noch was?
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Beispiele? Nur eine doofe Behauptiung:

Ernst hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Wie kommt es zustande, dass diese fehlerhaften Uhren auf Meereshöhe alle synchcron ticken?
Ach? Tun sie dies? (Ich nehme mal an, du meinst zueinander bewegte Uhren.) Dürfen die das lt. RT überhaupt? Jeder sieht die Uhr des anderen langsamer gehen!

Dürfen sie ala SRT natürlich nicht. Das weiß dieser "Relativist" nur nicht.
Die Bahnhofsuhr in Melbourn muß gegenüber der Bahnhofsuhr in Berlin ständig und progressiv nachgehen. Ansich sind die dort in Australien noch zeitlich in der Steinzeit. :)
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Physik funktioniert mit Formeln, nicht mit Märchen und Mythen.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Di 8. Sep 2015, 19:41

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Nur eine doofe Behauptiung:
Ernst hat geschrieben:Die Bahnhofsuhr in Melbourn muß gegenüber der Bahnhofsuhr in Berlin ständig und progressiv nachgehen.

Physik funktioniert mit Formeln, nicht mit Märchen und Mythen.


Bitte schön:

Δt = Δt' / sqrt (1 - v²/c²)

v = u_Berlin + u_Melbourn = 835 km/h + 910 km/h = 1743 km/h = 0,48 km/s

Δt = Δt' / sqrt (0,99999999999488) = Δt' * 1,00000000000256

Δt' = 1 Jahr = 518400 s

Δt = 518400 s * 1,00000000000256 = 518400,000001327104 s

Δt - Δt' = 1,327104 µs

Die Uhren laufen jedes Jahr um ca. 1,33 µs auseinander.
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Di 8. Sep 2015, 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
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