Yukterez hat geschrieben:
Dass auch die Resonanz passt zeigt sich hier:
Yukterez hat geschrieben:

links: unbewegtes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke
rechts: fahrendes System mit Fokus auf die unbewegte Strecke
Ob das in die Sinusform gezeichnete Muster nun liniert oder kariert ist macht ja keinen Unterschied.
Deine Behauptungen sind nicht nachvollziehbar. Die rechte Animation hat mit Resonanz überhaupt nichts zu tun. Resonanz erfordert Gleichzeitigkeit der E-Feldstärkenschwankungen und das geht eben nur auf dieser Basis
Dateianhang:
resonanz_.jpg [ 42.5 KiB | 5511-mal betrachtet ]
und niemals auf einer Situation wie dieser
Dateianhang:
keine_resonanz.jpg [ 50.06 KiB | 5491-mal betrachtet ]
Jeder, der Augen im Kopf und dahinter graue Substanz hat, wird zugeben müssen, dass hier keine Resonanz möglich ist. Dass die von den Amplituden überstrichenen Flächen Sinusform haben, hat keine Bedeutung, weil diese Formen ja die Feldstärken des E-Feldes zu
unterschiedlichsten Zeiten symbolisieren! Resonanz gibt es aber nur bei Gleichzeitigkeit! Ist diese nicht gegeben, ist die Resonanz dahin...
Ernst hat geschrieben:
(Sie laufen sich ja entgegen. Wie sollen sie da auf sich selbst liegen?)
Es liegen viele Wellen aufeinander, die nach rechts laufen und es liegen viele Wellen aufeinander, die zurück nach links laufen. Das tritt nur dann ein, wenn der Spiegelabstand das Mehrfache der halben Wellenlänge beträgt!
Ernst hat geschrieben:
Nein, das ist nicht erforderlich. Erforderlich ist nur, daß die aus den beiden Einzelwellen resultierende Welle an beiden Reflexionsenden einen dauerhaften Knoten besitzt.
An einer Spiegeloberfläche (=festes Ende) gibt es bei Reflexion aufgrund des Phasensprungs
immer einen Knoten! Wichtig ist daher der Abstand der Spiegel zueinander, der so sein muss, dass zwischen den Knoten an den Spiegeln ein Mehrfaches der halben Wellenlänge passen muss. Nur dann entsteht die stehende Welle, und nur dann verstärken sich die hin und herlaufenden Wellen durch Überlagerung von weiteren induzierten Wellen gleicher Wellenlänge und gleicher räumlicher Orientierung. Das funktioniert nicht mit unterschiedlichen (halben) Wellenlängen, die nicht ganzzahlig in den Resonator passen!
Ernst hat geschrieben:
Wenn das also so wie bei Yuck aussieht:
So sieht*s aber tatsächlich nicht aus. Die rechte Animation ist auf Gleichlauf mit der linken "optimiert"
So sieht es richtig aus:


Und da die Welle mit der höheren Energie dominiert, bestimmt sie nicht nur die Richtung der Resultierenden sondern es erhöht sich auch die Frequenz im Vergleich zur stehenden Welle. Das ist aber das genaue Gegenteil von dem, was die SRT vorher sagt.
Hilft alles nichts, nach SRT müsste ein Laser verlöschen, wenn ich mich auf ihn zu oder von ihm weg bewege... Der relativistische Dopplereffekt bei bewegter Quelle unterscheidet sich bis auf den ZD-Faktor nicht vom klassischen mit Medium. Beide implizieren hier konkrete Wellenlängen-Veränderungen und daraus entsteht das Problem.
Grüße
Harald Maurer