fallili hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Frage:
welches Lambda misst er wenn er:
1) auf die Signallaufstrecke schaut?
2) wenn er seine eigene Messtrecke verwendet?
Damit man das alles beantworten kann sind noch einige Begriffe zu klären, fangen wir mal mit der ersten Frage an:
1) was verstehst Du unter "Signal" ?
Die vom ruhendem Sender abgestrahlte "Welle", also das was in den Animationen als Sinusschwingung, welche sich mit c über die Strecke bewegt, sichtbar ist.
Die Sinusschwingung ("Welle") zeigt den jeweiligen Phasenzustand am Orte an, (so wie es ein Oszi auch macht).
fallili hat geschrieben:2) was verstehst Du unter "Laufstrecke" (optimalerweise wird "Lauf" und "Strecke" von Dir auch noch getrennt definiert) ?
Es erfolgt ein Lauf über die Strecke.
Im Bild ist die Laufstrecke gegen den CMB ruhig gestellt, das bedeutet dass sich das Signal, egal aus welcher Richtung es kommt oder geht immer mit der selben Geschwindigkeit ausbreitet.
fallili hat geschrieben:3) was verstehst Du unter der Präposition "auf" ? Wird diese temporal, lokal, modal, kausal oder konditional verwendet?
Ich verstehe nicht ganz, meinst du dasda:
"1) auf die Signallaufstrecke schaut?"Sagt aus worauf er seine Aussage zur Wellenlänge gründet, er kann das einmal dadurch machen dass er die Streckenmarkierung beobachtet, einmal indem er die Markierungen beobachtet die auf der Strecke, die er dabei hat, angebracht sind.
Hier gehört noch dazu dass die einzelnen Striche jeweils 1m lang sind (weitere/beliebige Unterteilungen sind vorhanden).
Beobachten heisst dass er feststellt wie lange es dauert bis eine "Welle" vorbei/Schwingung abgeschlossen ist und wieviel der jeweiligen Strecke er dabei überwunden hat.
fallili hat geschrieben:
4) wie stellst Du Dir das "schauen" vor, bzw. wie geht dies dann exakt vor sich?
Er nimmt seine Antenne und beurteilt die Ausgangsspannung, diese sei erstmal mit der in den Animationen und Plots gezeichneten Schwingungen identisch, also quasi ein -Idealantenne-.
Die Streckenabschnitte kann er durch Abzählen als zurückgelegte Strecke verwenden, und somit seine Geschwindigkeit selber erkennen.
Die mitgeführte Strecke nimmt er dazu her um die Wellenlänge die bei ihm vorhanden ist direkt zu erfassen, dazu muss er feststellen wieweit Wellenanfang und Wellenende auseinander sind ("Momentaufmahme").
Er kann also mehrere Parameter selber erfassen.
- die Strecke die er pro Sekunde überstreicht (er hat eine Uhr dabei die die gleiche Sekunde verwendet wie die die der Frequenzaussage Grunde liegt)
- die Frequenz die er empfängt
- die Wellenlänge die sich auf seinem mitgeführtem Maßstab ergibt
- die Wellenlänge die sich ergibt wenn er auf die Markierung der Strecke schaut/beobachtet/zählt
Verständlich?
Kurt