Yukterez hat geschrieben:
.... Nichtsdestotrotz, ich lasse also blau und rot mit c und grau mit v durchs Bild laufen, dann sollte dir alles klar sein:

Danke - genau das habe ich gemeint - dass ist das was der bewegte Beobachter direkt sieht.
Die diversen Kritiker mögen sich ja über die Form der grünen Kurve aufregen - aber diese Animation zeigt perfekt, dass der bewegte Beobacher exakt das Selbe (also die selben Werte) sieht, was auch ein ruhenden Beobachter sieht.
1) Wir haben Schwingungsknoten in konstantem Abstand, die sich hier von rechts nach links bewegen - was auch logisch ist, der Beobachter bewegt sich ja von links nach rechts entlang der ruhenden stehenden Welle.
2) Exakt in der Mitte zwischen den Schwingungsknoten haben wir die Schwingungsbäuche bei denen die Feldstärke
genauso wie für den ruhenden Beobachter zwischen +2 und -2 "schwankt". Bewegen sich natürlich auch von rechts nach links.
Und zwischen Knoten und Bauch kann man jeden beliebigen x Wert "verfolgen" - und wenn man genau schaut, sieht man, dass an den beobachteten Orten die Feldstärke für den bewegten Beobachter exakt im selben Bereich "schwankt" wie für einen ruhenden Beobachter.
Also wenn z.B. der ruhende Beobachter an einem Punkt X die Feldstärke zwischen + 0,77 und -0,77 schwanken sieht, dann sieht der bewegte Beobachter an diesem Punkt X die Feldstärken auch zwischen + 0,77 und -0,77 schwanken. Kann man an dieser Animation, wenn man sie mit der stehenden Welle des ruhenden Beobachters vergleicht, direkt und unmißverständlich sehen.
Sicherheitshalber nochmals als Zusammenfassung - es wird vom bewegten Beobachter
absolut das Selbe gesehen wie vom ruhenden Beobachter - nur eben längenkontrahiert und es bewegt sich in dem Beispiel halt von rechts nach links.
Für
jedem Punkt entlang der Strecke sind sich ruhender und bewegter Beobachter über die dort herrschenden Feldstärken einig - sie sehen / beobachten / messen exekt die selben Werte.
Und das wird hier aufgezeigt, wobei für den ruhenden Beobachter 2 Wellen
identischer Wellenlänge zur stehenden Welle führen, während für den bewegten Beobachter zwei Wellen
unterschiedlicher Wellenlängen in der Animation überlagert werden.
Aber es stimmt - O Wunder - alles perfekt überein, aus der "japanischen Widerlegung" ist damit mal wieder ein Beispiel dafür geworden, dass bei (richtiger) Anwendung der SRT alles stimmt.
Das ist natürlich kein "Wunder", sondern einfach Anwendung von richtiger und exakter Wissenschaft und es kommt
das Ergebnis heraus, dass ich von Anfang an erwartet und vorausgesagt hatte, aber - das muss ich zu meiner Schande halt auch eingestehen - selber nicht so nachweisen konnte.