Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Ernst hat geschrieben: Meinung gegen Meinung. Ich bin sicher, daß Unruh- und Quarzuhren gleichschnell ticken.
Nein, kann nicht sein, es sind völlig verschiedene Vorgänge.
Das sind beides recht einfache vergleichbare mechanische Vorgänge nach dem Prinzip eines mechanischen Schwingungssystems.
Hallo Ernst, ich möchte mich fast deiner Anschaung anschliessen, aber nicht ganz.
Ein Biegeschwinger (Quarz) ist im Prinzip das Gleiche wie eine Unruh in der Uhr.
Bei der Unruh dient die Feder als Speicher, bei dieser Betrachtung des Quazes ist es immer
der -andere- Teil der -speichert-.
Den Unterschied im Verhalten auf dem Mond meine ich darin zu erkennen dass es beim Quarz eben nicht nur um das Verhalten von -Materie kämpft gegen Feder und Trägheit an- also zwei unabhängige "Dinger" geht die sich nur gegenüberstehen, sondern dass sich die Materie selbst (die des Quarzes) verändert die die Schwingung ausführt.
Vielleicht wirds so verständlich.
Die Schwingende Materie der Unruh der Uhr bleibt unbehelligt von der Schwingbewegung.
Sie verändert sich nicht.
Beim Quarz aber schon.
Da werden die Moleküle selbst verändert, sie werden gestaucht und gedehnt, es geht also das in der Masse vor dass bei der Unruh nur die Feder betrifft.
Wenn nun auf dem Mond das Verhalten der Atome sich verändert dann wirkt sich das auf den Gang aus, zumindest stärker als wie wenn es nur die Pendelmasse der Unruh betrifft.
Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Atome, deren Resonanzfrequenz, ist neben dem Atomaufbau auch von den Ortsumständen abhängig.
Das läst sich auch auf der Erde zeigen.
Je weiter weg von der Oberfläche desto schneller die Schwingung.
Wobei Oberfläche nicht für -nur Oberfläche- steht, sondern für -weg von Materieansammlung-.
Innerhalb einer Galaxie geht die Uhr langamer als ausserhalb (im Prinzip).
Innerhalb eines Galaxieenklusters ist es ebenso.
Eine sehr gewagte These, die von der ART nicht weit entfernt ist.
Die ART hat andere Gründe, die kommen von der "Relativität".
Es ist jedenfalls so dass sich die Frequenz der Atome verändert wenn sie anderen Umständen ausgesetzt ist.
Und das hat rein garnichts mit den von der ART behaupteten Zusammenhängen zu tun.
Die Atome bilden bei der CS133-Uhr die Schwingkörper.
Jede Änderung innerhalb des Verbundes Atom wirkt sich auf dessen Frequenz aus.
Die Ortsumstände verändern ja nicht direkt die Frequenz, sondern sie beeinflussen u.A. die Trägheit.
Es ergeben sich neben unterschiedlichen Abständen, also engeren Orbitalen, auch veränderte Dauern bei der Trägheitsüberwindung.
Die beteiligten Bausteine im Atom, hier auf Elektronen begrenzt, haben kürzere Wege zurückzulegen wenn das Atom auf dem Mond sich befindet.
Kürzere Wege und schnelleren Trägheitsabbau.
@Mordred:
Die Gravitation hat nichts, oder nur nebensächlich mit der Resonanzfrequenz der Atomuhr zu tun.
Wenn die einzelnen Atome schneller -runterfallen- dann wirkt sich das als Dopplereffekt aus, verbreitert also die Resonanzfrequenz der Atome weil sich unterschiedliche Geschwindigkeiten im beobachtem Haufen vorfinden.
Die Bandbreite der Schwingung lässt sich somit als "Gravitationsstärkemesser" verwenden.
Ebenso als Temperaturmesser für eben diesen Atomhaufen.
Ernst hat geschrieben:Aber auch dann: Was hätten die Uhren auf makromechanischer Basis mit den Schwingungen von Atomen zu tun?
Auf den ersten Blick nichts, jedoch auch die Masse der Unruh ist aus Atomen aufgebaut.
Wenn diese sich verändern verändert sich das Verhalten eben dieser Masse auch.
Und wenn sie noch zusätzlich als "Feder" verwendet werden (Quarz) dann addieren/multipliz. sich die Veränderungen.
Kurt