Kurt hat geschrieben:
Damit da auch Zahlen vorhanden sind schlage ich diese hier vor:
LG = 300 000 Km/s
Sekunde: GPS-Sekunde
Sendefrequenz: 300 MHz (oder 300 GHz, oder 300 THz) diese ergeben dann eine Wellenlänge von 1m bzw. Teile davon.
Rohrgeschwindigkeit: 1/2 c also 150 000 Km/s gegen Grund.
Also wenn man den relativistischen Dopplereffekt berücksichtigt (und da ich es ja mal nach SRT rechnen will, muss ich das) ergibt sich folgende Situation:
Formel ist ja bekannt: Der Faktor ergibt sich zu Wurzel aus (1 - v/c) / (1 + v/c) ----- also Wurzel aus (c - v) / (c + v)
Für die vom Sender ausgestrahlte Welle gilt daher ein Faktor von 0,577 - also wird im Rohr eine Frequenz von 300 * 0,577 = 173,2 MHz gemessen, was damit einer Wellenlänge von c/f = 1,732 m entspricht (Zufall dass die Zahlen so gleich wirken)
Für die vom Spiegel "zurückgeworfene" Welle gilt ein Faktor von 1,732 - also wird im Rohr eine Frequenz von 300 * 1,732 = 519,6 MHz gemessen, was damit einer Wellenlänge von 0,577 m entspricht.
Dass man bei zwei gegenläufig bewegten Wellen unterschiedlicher Frequenz und Wellenlänge
nicht einfach eine "Summenwellenlänge" (Lambda1 + Lambda2)/2 bilden kann, sollte eigentlich klar sein.
Wie man aus diesen beiden Wellen allerdings eine stehende Welle bilden soll ist mir auch unklar - ich weiß nicht wie ich das rechnen soll, daher ja mein Vorschlag einfach Bilder der beiden Wellen zu diversen Zeitpunkten zu erstellen und mal schauen was man sieht.
Vielleicht ergeben sich da ja die mit v wandernden Knoten an denen sich die Feldstärke der beiden Wellen sich gegenseitig aufheben.
Müsste meiner Meinung nach jedenfalls so sein.