Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon Jan » Mo 4. Mai 2015, 12:36

Ich halte es für sinnvoller, die Meßwerte beim Namen zu nennen und die Wirkungen zu betrachten.
Und die relativistischen Effekte sind und bleiben Ladungsverschiebungen zu einem oder mehreren Bezugspunkten.
Das ist doch einfacher zu verstehen.
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon rmw » Mo 4. Mai 2015, 12:36

julian apostata hat geschrieben:Im Leitersystem müssen nämlich Ionen und Elektronendichte gleich sein, während im Elektronensystem sich deren Abstand um den Faktor 1/sqrt(1-u²/c²) vergrössert.

Ist halt nur eien hypothetische Erklärung für die keinen Hinweis, geschweige denn einen Nachweis gibt.
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon Jan » Mo 4. Mai 2015, 12:52

Ein verpolter Becherelko ist mir schon mal um die Ohren geflogen.
Der Becher ist nicht größer geworden, sondern er mußte der sich ausbreitenden Energie Platz machen.

Bei Leiterkurzschlüssen fließen soviel Elektronen, daß an der schwächsten Stelle der Draht heiß wird und schmilzt.
Wärmeenergie führt natürlich auch zu einer Ausdehnung.
Die Elektronendichte ist variabel und kann konstand sein. Aber die punktuell entstehende Energie kann für einen Leiter zuviel werden.
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon Kurt » Di 5. Mai 2015, 09:57

Chief hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:... Eine Sinnvolle Interpretation wäre: "Das in der Atmosphäre bewegte Myon lebt länger." ("...und nun wollen wir herausfinden, warum.")

Genau, und jetzt könnte man die Atmosphäre evakuieren. In diesem Fall müssten beide Myonen gleich lange leben wenn noch etwas anderes nicht da wäre.


Es gibt ja ein schönes, real durchgeführtes, Experiment bei dem die Werte für das Verlangsamen der resonanten Schwingungen (wenn auch unbeabsichtigt) gemessen wurden.
Dabei war die beobachtete Materie im Vakuum, also da wo keine Materie vorhanden ist.
Die Verlangsamung der Schwingungen lag dabei bei auf ca. 90% bei einem v von ca. 34% LG.

Das deute darauf hin dass Myonen die die Erde treffen und sehr weit fliegen mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs sind und -irgendwas- da sein muss das die Verlangsamung bewirkt.

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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon julian apostata » Di 5. Mai 2015, 12:29

Chief hat geschrieben: wie soll sich der Abstand vergrößern wenn sich die Drahtlänge nicht ändert.


Kein Problem bei nichteuklidischer Geometrie. Den kreisenden Elektronen steht eben im Gegensatz zu den Drahtatomen noch eine zusätzliche Raumdimension zur Verfügung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenfestsches_Paradoxon#Formale_L.C3.B6sungen

Bereits 1910 deutete Theodor Kaluza an, dass die Geometrie auf einer Scheibe nichteuklidisch im Sinne der Lobatschewskischen Geometrie ist



Spacerat hat geschrieben: Wie wirkt sich bereichsweise beruhigte Atmosphäre in den Flugzeugen bei H&K auf den Gang der an Bord befindlichen Atomuhren aus?


Dann erklär uns mal, was die Atmosphäre anstellt, damit sich in Westrichtung positive und in Ostrichtung negative Zd einstellt.

Und wie schafft es die Atmosphäre, dass die Uhren auf Meereshöhe (da gibt es übrigens auch verschiedene Luftdruckzonen und die Schwerkraft variiert) gleich ticken.

2 simple Beispiele, auf die die SRT vor 100 Jahren schon eine Antwort hatte.

Und von Seiten der SRT-Kritik wird hier nur eine alberne Atmosphärenverschwörung postuliert.

Und weil hier das Wesentliche immer im allgemeinen Müll untergeht bring ich nochmal das da.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=713&start=360#p90986

Bild

Um die Zd zu testen müssen also ständig 4 Parameter festgehalten werden.

Flughöhe, Fluggeschwindigkeit, Breitengrad, Flugrichtung.

Bei Hk wurde das alles noch manuell notiert. Heute hat man jedoch wesentlich genauere Methoden. Man kann den Flugschreiber mit einem PC verbinden, der dann auch gleich mit Hilfe der 4 Parameter die zu erwartende Zd ständig neu berechnet.

Und da kommen dann wesentlich genauere Werte raus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment#Wiederholungen

Gemessen wurde ein Vorgehen der Borduhren von 39 ± 2 ns, in guter Übereinstimmung mit dem relativistischen Wert von 39,8 ns


Der relativistische Wert war 246 ± 3 ns, gemessen wurde 230 ± 20 ns, abermals in guter Übereinstimmung


Man beobachtete eine Abweichung von 47,1 ± 1,5 ns, bestehend aus -5,7 ns Verlangsamung, verursacht durch den Geschwindigkeitseffekt, und 52,8 ns aufgrund der Gravitation. Dies stimmt mit dem von der Relativitätstheorie vorausgesagten Wert von 47,1 ± 0,25 ns sehr gut überein. Die Fehlerrechnung ergab eine Genauigkeit von 1,6 %
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Beitragvon rmw » Di 5. Mai 2015, 13:25

julian apostata hat geschrieben:Kein Problem bei nichteuklidischer Geometrie.

Ja man braucht nur eine neue Geometrie zu erfinden und das Problem ist gelöst. So einfach ist das man saugt sich halt irgend etwas aus den Fingern was man gerade braucht.
Einstein hat irgnendwo Recht. Die Dummheit, seine eigene nämlich und die seiner Anhänger, ist in der Tat grenzenlos.
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 5. Mai 2015, 16:21

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Chief hat geschrieben: wie soll sich der Abstand vergrößern wenn sich die Drahtlänge nicht ändert.


Kein Problem bei nichteuklidischer Geometrie. Den kreisenden Elektronen steht eben im Gegensatz zu den Drahtatomen noch eine zusätzliche Raumdimension zur Verfügung.
...

Das gibt's nur in der Theorie der Geisteskranken oder der ganz dummen bzw. ungebildeten (im Grunde also Idioten)! Der Raum ist unabhängig von der Geometrie!

Raum ist Geometrie
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon DerDicke » Di 5. Mai 2015, 19:42

Spacerat hat geschrieben:Die translatorische ZD bei H&K ist in beide Richtungen identisch,

vorher mal nen fundamentalen Artikel über H&K lesen ist und denn doch zu mühsam oder?

Spacerat hat geschrieben:Bist du so dämlich, oder tust du nur so?

und die anderen wären dann "dämlich"

Chief hat geschrieben:Raum ist formlose absolute Leere!

und wir probierens mal mit dem filisofieren (aber vorher noch schauen, was der Kant dazu geschrieben hat ist uns auch wieder zu mühsam neeee?)




So wird das nichts. Nächster Versuch.
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon Jan » Mi 6. Mai 2015, 11:04

Bei Erklärung von elektromagnetischen Phänomenen wechseln die Physiker bzw. Mystiker mal eben die physikalische Disziplin.
Aber beim Thema Magnetohydrodynamik gibt es schon Weiterentwicklungen zur relativistischen Magnetohydrodynamik.

Die ART ist schlimmer als ein Ebolavirus.

Raum als "unendliches Nichts" bzw. absolutes Vakuum ; Einstein hatte es im Kopf und kam nicht drauf.
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Re: Elektromagnetismus und Längenkontraktion

Beitragvon julian apostata » Mi 6. Mai 2015, 11:57

Jan hat geschrieben:Die ART ist schlimmer als ein Ebolavirus.


Sie hat eine Erklärung hierfür und ihr habt nichts.

julian apostata hat geschrieben:Und wie schafft es die Atmosphäre, dass die Uhren auf Meereshöhe (da gibt es übrigens auch verschiedene Luftdruckzonen und die Schwerkraft variiert) gleich ticken.


Spacerat hat geschrieben:Die translatorische ZD bei H&K ist in beide Richtungen identisch,


Falsch. Sie ist abhängig vom Cosinus der Flugbahn. Wenn jemand die SRT kennen würde und selbstständig denken könnte, der würde sich die Gleichung die ich hier angegeben habe

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=713&start=360#p90986

und die auch hier steht

http://xrm.phys.northwestern.edu/research/pdf_papers/1972/hafele_science_1972.pdf

selber ableiten können ohne nachschlagen zu müssen. Überhaupt möchte ich jedem empfehlen, der sich für die SRT interessiert, sie sich zunächst mal selbst abzuleiten, bevor er in irgendwelche schlauen Bücher schaut.

Spacerat hat geschrieben:die gravitative ZD sorgt nur für eine Verschiebung ins Negative.


Falsch, sie bewirkt eine positive Zd.

Zur Benotung: 2 sinnlose Sätze einzeln bewertet macht 2 Kuricks.

Der Sinngehalt beider Sätze zusammen nochmal ein Extrakurick. Denn wenn seine Privattheorie zuträfe, und die kinematische Zd nicht von der Flugrichtung abhinge und die gravitative Zd negativ wäre, so wäre auch in beiden Flugrichtungen entweder nur eine positive oder negative Zd möglich.

Also 3 Kuricks für 2 Sätze. Das muss man auch erst mal hin bekommen.

Also was ist jetzt? Kommt jetzt noch was zum Thema, oder wie? Warum wurde in Ostrichtung eine negative Zd und in Westrichtung eine positive Zd gemessen?
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