Frage an die SRT-Kritiker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon julian apostata » Sa 28. Feb 2015, 15:51

Chief hat geschrieben:
Tatsächlich? Warum wird ein Atom zurückgestoßen wenn Licht emittiert oder absorbiert wird. Du hast deine eigene Behauptung gleich selbst widerlegt. Oder lügst du bewusst? :lol: :lol: :lol:

Was ist z.B. mit sog. Compton-Effekt. Dort wirkt eindeutig Materie auf Materie.


http://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt
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Na, dann erklär uns mal warum ein Photon seine Wellenlänge um 4,8 Pictometer erhöht, wenn es 180° an einem Elektron gestreut wird.

Und du darfst zusätzlich noch begründen, warum dieser Differenzbetrag immer derselbe ist, egal was für eine Frequenz das Photon vor der Kollision hatte.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Yukterez » Sa 28. Feb 2015, 20:31

Chief hat geschrieben:Alle sind dumm außer mir!

Ist es dir eh nicht zu eng in deiner Zwangsjacke?

Der Onkel Doktor hat geschrieben:Psychologen weisen seit langem auf einen Umstand hin, der wenig schmeichelhaft für das Selbstbild des Menschen als rationales Wesen ist. Haltungen entstehen eher unbewusst, erst dann begibt man sich auf die Suche nach Argumenten, mit denen sich diese Meinungen scheinbar absichern lassen. Eine langgehegte Ansicht aufzugeben, bereitet Unbehagen. So erklärt sich wohl auch die Beobachtung, dass sich Einsteinleugner einer Belehrung noch heftiger verweigern, wenn sie eines ihrer Argumente verlieren. Die Ablehnung ganz aufzugeben, bedeutet nämlich, einen lange verteidigten Fehler mit potenziell gravierenden Folgen einzugestehen. Das schmerzt, außer man behält die Meinung trotz widerlegter Argumente bei.

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 28. Feb 2015, 21:06

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Und wo ist Einstein davon abgewichen?

Bei der "Symmetrierung" und Abschaffung von Zeit.

Wo findet sich das im Einsteinschen Relativitätsprinzip in Abweichung vom klassischen Relativitätsprinzip?
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Yukterez » So 1. Mär 2015, 04:54

Bild hat geschrieben:Oder anders gesagt, "Zeit" ist gleich Uhr.

Nicht ganz, aber nah dran:

Bild hat geschrieben:Zeit ist das was die Uhr anzeigt.

Quelle

Bild hat geschrieben:Kannst du vielleicht sagen, was zeigt gerade deine "Zeit" an?

Oder anders gefragt, wie viel Uhr ist es?

Bild hat geschrieben:die üblichen :lol:ies

Dein Intelligenzquotient ist bereits bekannt.

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 1. Mär 2015, 09:21

julian apostata hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt
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Na, dann erklär uns mal warum ein Photon seine Wellenlänge um 4,8 Pictometer erhöht, wenn es 180° an einem Elektron gestreut wird.

Und du darfst zusätzlich noch begründen, warum dieser Differenzbetrag immer derselbe ist, egal was für eine Frequenz das Photon vor der Kollision hatte.


Na dann erklär uns mal was da so vor sich geht. Schauma mal welches Märchen uns du da auftischt.

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon All » So 1. Mär 2015, 10:26

Was ist eigentlich wenn der Zeiger klemmt? Ist dann die Uhr kaputt oder die Zeit?
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Detlef » So 1. Mär 2015, 12:55

fallili hat geschrieben:
Detlef hat geschrieben:Das beginnt bereits beim Begriff der Welle. Eine Welle ist kein Objekt, kein Körper, kein Gegenstand. Eine Welle ist Bewegung von Objekten oder Körpern. Ohne Medium (das aus Objekten besteht) gibt es keine Bewegung und ohne Bewegung keine Wellen.


Und genau das glaube ich eben ganz und gar nicht.
Dass man, über das Modell der Welle, das Verhalten von elektromagnetischen Vorgängen beschreiben kann ist eine Sache, aber ich glaube dass Viele (auch hier) viel zu sehr von Wasserwellen oder Schallwellen beeinflusst sind.
Wasser- oder Luftmoleküle bewegen sich, das überträgt sich und dann kann irgendwo am Ende auch wieder diese Bewegung festgestellt werden.
....
Für Berechnungen ist das Wellenmodell wunderbar geeignet, aber dass da "irgendetwas" sich "bewegt" oder "auf- und abschwingt" halte ich für völlig absurd. Es ist mir klar, dass ich damit das ganze Problem der Ausbreitung ausschließe - die Frage warum da in einer Entfernung überhaupt etwas passiert, stell ich mir daher für die "normalen" Betrachtungen gar nicht.


Aus deiner Darstellung lese ich eine große Unsicherheit heraus. Das ist meines Erachtens die Verwirrung, die die übliche Schulphysik hinterläßt. Ich habe auch Jahrzehnte gebraucht, um zwischen dem was physikalisch real ist und dem was leere Behauptungen sind zu unterscheiden. Und einer dieser Punkte betrifft die Frage "Was ist Licht?"

Die Antwort ist eindeutig: Licht ist die Bewegung einer elektromagnetischen Welle.

Licht besteht nicht aus Photonen. Manchmal ist es effektiver, mit Photonen zu rechnen. Dann sind Photonen reine Rechengrößen. Man kann sie aus praktischen Gründen benutzen, aber es gibt sie nicht.

Die Licht-Wellen wurden durch zahlreiche Forscher nachgewiesen (z.B. Huygens, Fresnel). Die Bewegung der Lichtwelle wurde zuerst durch Olaf (oder Ole) Römer 1676 nachgewiesen.

Die EM-Wellen wurden durch Maxwell theoretisch und durch Hertz 1886 praktisch nachgewiesen.

Zur mathematischen Beschreibung von realen Wellen (z.B. Schall oder Wasser) gibt es eine Wellengleichung (Differentialgleichung 2.Ordnung), die nur einen Parameter, die Geschwindigkeit c der Welle in dem betreffenden Medium, enthält. Aus den Maxwellschen Gleichungen ergibt sich ebenfalls genau diese Wellengleichung mit der Lichtgeschwindigkeit als Parameter.

Damit wurde sowohl praktisch als auch theoretisch bewiesen, dass Licht eine Welle ist, die sich mit der Geschwindigkeit c bewegt.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen, die Natur des Lichts besser zu verstehen.

fallili hat geschrieben:Aber elektrische und magnetische Felder sind nicht irgendwas was sich bewegt. Zumindest hat man da noch nichts gefunden was sich bewegen könnte und es ist sicher auch nichts von dem was derzeit physikalisch unter "Materie" verstanden wird oder bekannt wäre.

Das einzige was man eben feststellen kann ist, dass eine Änderung solcher Feldstärken sich dann nach 1 Sekunde eben 300 000 km weit davon entfernt "irgendwie" auswirkt und dort auch eine Änderung der Feldstärke merkbar wird.


Wenn du dir deine Sätze noch einmal durchliest, müsste dir der Widerspruch auffallen:

Du hast richtig erkannt, dass sich Felder mit endlicher Geschwindigkeit ausbreiten. Demzufolge müssen sich die Felder doch bewegen oder?

Die Felder bewegen sich nicht nur (breiten sich aus), sie übertragen auch teilweise sehr starke Kräfte. Selbst ein elektrischer Schlag an einer 240V-Steckdose wird durch ein elektrisches Feld (im Leiter) bewirkt.

fallili hat geschrieben:Einstweilen halte ich die Frage nach der Ausbreitung eher für ein philosophisches Problem.


Wenn du von einer Radarfalle geblitzt wirst, merkst du sehr schnell, dass die Ausbreitung des Lichts (einer EM-Welle) eine reale physikalische Erscheinung ist. Vogel Strauß hilft da nicht weiter.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 1. Mär 2015, 13:23

Detlef hat geschrieben:Die Licht-Wellen wurden durch zahlreiche Forscher nachgewiesen (z.B. Huygens, Fresnel). Die Bewegung der Lichtwelle wurde zuerst durch Olaf (oder Ole) Römer 1676 nachgewiesen.

Die EM-Wellen wurden durch Maxwell theoretisch und durch Hertz 1886 praktisch nachgewiesen.

Zur mathematischen Beschreibung von realen Wellen (z.B. Schall oder Wasser) gibt es eine Wellengleichung (Differentialgleichung 2.Ordnung), die nur einen Parameter, die Geschwindigkeit c der Welle in dem betreffenden Medium, enthält. Aus den Maxwellschen Gleichungen ergibt sich ebenfalls genau diese Wellengleichung mit der Lichtgeschwindigkeit als Parameter.

Damit wurde sowohl praktisch als auch theoretisch bewiesen, dass Licht eine Welle ist, die sich mit der Geschwindigkeit c bewegt.
...

Ich kann nur darauf hinweisen, das es ein gewaltiger Unterschied ist, ob man feststellt, dass Licht sich wie ein Welle verhält und mathematisch mit Wellengleichungen beschrieben werden kann, oder ob man sagt, dass Licht die "Bewegung einer elektromagnetischen Welle" ist.
Wenn Du elektrische und magnetische Felder als Entitäten auffasst, die sich bewegen können, dann mach das halt - ich werde dieser Auffassung nicht folgen.
Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Detlef » So 1. Mär 2015, 13:39

Yukterez hat geschrieben:Was nach welcher Theorie geschieht ist mittlerweile geklärt, und welche Theorie die Natur am besten beschreibt wurde bereits in unzähligen Experimenten festgestellt.


Alles was geschieht, geschieht durch die Natur und nicht nach einer Theorie. Es ist immer wieder schön, wenn man feststellen kann, dass eine Theorie die Vorgänge in der Natur richtig beschreibt.

Das mit den "unzähligen Experimenten" ist eine leere Behauptung. Welches von deinen unzähligen Experimenten beweist denn das Axiom der RT, dass die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem dieselbe Größe c mit ca. 300.000 km/s hat?
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Detlef » So 1. Mär 2015, 13:43

fallili hat geschrieben:Ich kann nur darauf hinweisen, das es ein gewaltiger Unterschied ist, ob man feststellt, dass Licht sich wie ein Welle verhält und mathematisch mit Wellengleichungen beschrieben werden kann, oder ob man sagt, dass Licht die "Bewegung einer elektromagnetischen Welle" ist.
Wenn Du elektrische und magnetische Felder als Entitäten auffasst, die sich bewegen können, dann mach das halt - ich werde dieser Auffassung nicht folgen.
Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.


Tut mir leid, ich wollte dir helfen, die Eigenschaften des Lichts besser zu verstehen. Vielleicht denkst du noch einmal in Ruhe darüber nach?
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