Frage an die SRT-Kritiker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 22. Feb 2015, 21:56

Spacerat hat geschrieben:2. Wird dort ein Medium mitgeführt, ...
a) Im Zug: sehen die Passanten vorne und hinten den Blitz abhängig vom Brechungsindex mit >1s Verzögerung, abnehmend zur Zugmitte zu nahe 0s.
.....


Was heißt "Passanten" in dem Fall?
Ich will da nur wissen ob die Zuginsassen den Blitz gleichzeitig sehen.
Sind mit "Passanten" also die Zuginsassen gemeint?

Wenn nein, dann bitte eine Aussage dazu wie es die Zuginsassen sehen.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 22:02

fallili hat geschrieben:Ich will da nur wissen ob die Zuginsassen den Blitz gleichzeitig sehen.


Das ist doch ganz einfach, du brauchst nur zu überlegen wie das Signal läuft.

Läuft es im Zug mit dem Zug mit dann sehen sie es gleichzeitig, läuft es nicht mit, sondern auf den Bahndamm bezogen, dann halt nicht.
Das musst du doch verstehen, oder?

Kurt
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 22. Feb 2015, 22:07

Kurt hat geschrieben:Das ist doch ganz einfach, du brauchst nur zu überlegen wie das Signal läuft.

Läuft es im Zug mit dem Zug mit dann sehen sie es gleichzeitig, läuft es nicht mit, sondern auf den Bahndamm bezogen, dann halt nicht.
Das musst du doch verstehen, oder?
Kurt

Klar versteh ich das - ist ja auch ganz einfach, da muss also nur noch irgend jemand dem Licht mitteilen, ob es nun mit dem Zug mitlaufen soll oder nicht.
Ich frag mich ob ich Dich nur für blöd oder besser doch einfach für lächerlich halten soll?
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 22:12

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist doch ganz einfach, du brauchst nur zu überlegen wie das Signal läuft.

Läuft es im Zug mit dem Zug mit dann sehen sie es gleichzeitig, läuft es nicht mit, sondern auf den Bahndamm bezogen, dann halt nicht.
Das musst du doch verstehen, oder?
Kurt

Klar versteh ich das - ist ja auch ganz einfach, da muss also nur noch irgend jemand dem Licht mitteilen, ob es nun mit dem Zug mitlaufen soll oder nicht.
Ich frag mich ob ich Dich nur für blöd oder besser doch einfach für lächerlich halten soll?


Ich habe dich gefragt wi das Licht läuft, du hast keine Antwort gegeben, weisst aber dass es alle gleichzeitig sehen.
Woher nimmst du die Gewissheit her dass du dir das zu behaupten traust?
Aus einen M-diagramm?

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 22. Feb 2015, 22:26

Wird für mich immer spannender die Diskussion hier!
Ich hab übrigens für mich schon eine Voraussage gemacht - bin wirklich gespannt ob sie zutreffen wird.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 22:47

fallili hat geschrieben:Wird für mich immer spannender die Diskussion hier!
Ich hab übrigens für mich schon eine Voraussage gemacht - bin wirklich gespannt ob sie zutreffen wird.


Verrate sie uns halt auch, wir sind auch sehr gespannt.

Verstellst du die Uhren oder sagst du dem Signal wie es im Zug und ausserhalb des Zuges zu laufen hat oder setzt du den Passanten Scheuklappen auf damit sie nichts sehen oder sagst du es ihnen wann sie das Signal gesehen haben, oder kaufst du sie einfach.
Was ist es?

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Harald Maurer » Mo 23. Feb 2015, 00:32

@fallili!
Jetzt verstehe ich erst, was Du meinst. Aber dass c=const in den beiden Ruhesystemen gilt, ist ja von vornherein postuliert und dass es zu ungleichen Zeiten (RdG) kommt, wenn von einem Ruhesystem aus die Ereignisse im anderen System gemessen werden, ist ja gerade wegen dieses Postulats gegeben. Im Bahnhof sieht man ja, dass die Enden des Zugs dem Licht davon bzw. entgegen fahren, und das gleiche sieht man vom Ruhesystem des Zugs aus, weil aus dieser Sicht der Bahnhof bewegt ist und eben auch im Zug das Postulat gilt. Im M-Diagramm werden die Bezugssysteme zueinander verdreht und der Grad der Verdrehung (v/c) ergibt natürlich, dass die Mittelpunkte des Bahnhofsystems und des Zugsystems Mittelpunkte und die Strecken zu den jeweiligen Enden gleich lang bleiben, woraus sich selbstverständlich ergibt, dass in beiden Systemen das Licht jeweils dieselbe Zeit zu den Endpunkten brauchen wird (Ereignisse sind in jedem System auf der Geraden parallel zur Bewegungsachse gleichzeitig). Das ist aber kein Beweis für das Postulat, weil ja die Systeme de facto nicht zueinander verdreht sind. Das Diagramm zeigt geometrisch die Resultate der LT - nicht mehr und nicht weniger. Beweisen kann man damit nichts. Würde sich tatsächlich ein System gegenüber dem anderen verdrehen, wäre es kein Inertialsystem.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » Mo 23. Feb 2015, 02:51

@Harald
Ob verdrehen oder nicht und ob Beweis oder nicht ist hier erst Mal überhaupt nicht die Frage.
Ich muss wohl noch mal auf den Anfang meiner Frage an die SRT-Kritiker zurückkommen.

1) Ich sitz am Anfang oder Ende eines 600 000 km langen Zuges (Raumschiffes) in dessen Mitte eine Lampe aufblitzen wird.
Wann werde ich dieses Aufblitzen sehen - was erwarte ich?
Bei einer gleichförmigen unbeschleunigten Bewegung ( was ja wohl eine völlig simpel erfüllbare Voraussetzung ist), hab ich keine Chance mehr zu wissen, als dass in 300 000 km Entfernung eine Lampe aufblitzt. Ob bewegt oder nicht kann ich im Zug(Raumschiff) nicht entscheiden.
Und daher sehe ich keine andere Möglichkeit, als dass ich die Lampe nach 1 Sekunde aufblitzen sehen muss. Am anderen Ende natürlich ebenfalls nach einer Sekunde und daher im Raumschiff garantiert vorne und hinten gleichzeitig.
Ich wüsste keine Möglichkeit wie das anders sein sollte - außer ich propagiere die Möglichkeit absoluter Bewegungen und eine Lichtausbreitung die einen ruhendem Äther voraussetzt. Dieser ruhende Äther (gegen was ruhend?) müsste aber universumsweit (und ziemlich sicher homogen, ansonsten muss man gar nicht versuchen astronomische Daten zu ermitteln) vorhanden sein.

2) Ich sitz am Anfang oder Ende eines 600 000 km langen Bahnsteig (oder 2ten Raumschiffes) in dessen Mitte eine bewegte Lampe aufblitzen wird.
Ich kann aber auch durchaus wie bei ganz normalen Fotoblitzgeräten auch praktisch zeitgleich einen am Bahnsteig in der Mitte ruhenden Blitz auslösen.
Ist aber völlig unnötig und bietet nur mehr Möglichkeiten für Leute, die es darauf anlegen, die Diskussion zu verkomplizieren.

Wann werde ich dieses Aufblitzen der einen - zwar bewegten aber dennoch genau in der Mitte ausgelösten - Lampe sehen - was erwarte ich?
Selbe Antwort wie oben - das Licht muss 1 Sekunde brauchen um diese 300 000 km zu Bahnsteiganfang oder Bahnsteigende zurückzulegen.
Auch hier ist es daher am anderen Ende des Bahnsteiges ident und daher ebenfalls an beiden Enden des Bahnsteigs gleichzeitig.

Wenn man statt Bahnsteig ein zweites 600 000 km langes Raumschiff nimmt ist es noch zwingender logisch und klar erkennbar, dass hier kein Unterschied in den Lichtlaufzeiten auftreten kann. Welches von 2 Raumschiffen ist das ruhende - welches das bewegt?
Kennst Du irgendeine Methode wie das unterschieden werden könnte, oder irgendeinen Beweis wo eine absolute Bewegung nachgewiesen wurde?

Ich bin daher vollkommen überzeugt, dass die Lichtlaufzeiten sowohl 1) im Raumschiff gesehen und gemessen und 2) am Bahnsteig gesehen und gemessen nur einen Wert von 1 Sekunde haben können.

Die SRT "beweist" natürlich gar nichts, kommt aber mit dieser Situation und diesen Werten zu Rande.
Auch wenn Sie vielleicht nur "trickreich" agiert - sie kann mit so einer Situation eben widerspruchsfrei umgehen.

Die Frage an die SRT-Kritiker bleibt daher entweder, welche andere Theorie dies ebenfalls schafft, oder sonst wenigstens eine klare Aussage darüber warum die in 1) und 2) getroffenen Annahmen und die 1 Sekunden Werte nicht stimmen können und welche Werte stattdessen eintreten.
Kann eigentlich nicht schwer sein, weil die gesamte Situation sozusagen "watscheneinfach" ist.

Auch viele Grüße
fallili
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Mikesch » Mo 23. Feb 2015, 07:14

Spacerat hat geschrieben:...Welterklärung...

Wunderbar! Herrlich geschrieben! Ein Schlag ins Gesicht der Relativisten!
Allein die zusammenhanglose Einführung des Refraktionsindex! Wissenschaft pur! Damit bringen Sie die Relativisten voll ins Grübeln, Und wie Sie die Lichtgeschwindigkeit c mit ins Spiel bringen: c ist also zum Vakuum hin absolut! Allen unnötigen Balast und Erkenntnisse der letzten 2000Jahre abstreifen!
Ebenso das überwinden der Logik: Einzelne Photonen... sind ...mit c unterwegs, unabhängig davon, ob sich die Quelle bewegt oder nicht, um dann den Todesstoß mit Daraus ergibt sich c'=c+-v relativ zur Lichtquelle. ansetzen zu können. Das ist die Vereinigung der SRT mit Emissions- und Äthertheorie! Die Weltformel quasi vor Augen!
Und wie Sie die entsetzlichen Lücken in der SRT aufdecken: ...dass die SRT egal in welche Richtung gestrahlt wird ... nur eine einzige Transformation anwendet. Skandal! Da müssen Sie sich aber noch mit >>Highway<< einigen, dem reichen die (t,x,y,z)-Richtungen nicht, der will mehr!
Und dann zum Schluß Ihres Jahrhundertwerks bringen Sie genial den Doppler ins Spiel: dass beim relativistischen [Doppler] stets die Relativgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger interessant ist, beim klassischen jedoch noch hinzukommt, wie eine Frequenz unterwegs ist Wie haben wir ihn vermisst! Hier reissen Sie neue, nie geahnte Aspekte ins Thema.
Und wie Sie dann den mit dem Refraktionsindex wieder aufgreifen. Und für das Phänomen Nach SRT würdest du demnach an allen "Enden" den Blitz nach genau 1s sehen und zwar unabhängig davon, ob im Zug etwas mit Refraktionsindex ungleich 1 mitgeführt wird oder nicht eine neue Erklärung haben Refraktionsindex wird vor oder nach der Transformation eingerechnet. Jawoll! Der wird bei den Relastivisten nämlich kaum beachtet, der Arme!
Hier ist Ihnen allerdings eine kleine verzeihliche Ungenauigkeit unterlaufen. Angesichts der Größe Ihrer Gedanken allerdings unerheblich: Nach klassischer Physik ist ein mitgeführtes Medium entscheidend.. Sie haben sicherlich unabsichtlich die anderen klassischen Theorie vergessen aufzuzählen: Emissionstheorie, ruhender Äther. Trifft Ihre Einschätzung den vollständig oder teilweise mitgeführten, bzw. elastischen Äther?

Jetzt erwarten wir nur noch Sehnsüchtig von Ihnen die Vereinigung mit der Quantentheorie und der Mikroskoptheorie gedeutet zu bekommen!

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Mikesch » Mo 23. Feb 2015, 07:55

Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:...Da müssen Sie sich aber noch mit >>Highway<< einigen, dem reichen die (t,x,y,z)-Richtungen nicht, der will mehr!...

Unverschämte Unterstellung! :evil: Du schwätzt schon wieder dummes Zeugs.

Wegen Ihrer Probleme mit dem Gedächnis erlaube ich mir Ihnen Ihre Aussagen nochmal zu präsentieren:
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=7&t=690&start=1180&p=87529&view=show#p87529
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