Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Soweit ich Ihren Versuchsaufbau verstanden habe, bewegt sich eine Wassereimer mit annähernd c auf der x-Achse. Aus der Seite fliesst Wasser in die y-z-Richtung. Eine zweiter, identischer Eimer bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung.
Habe ich es soweit richtig verstanden?...
Fast richtig. Du musst es überhaupt nicht unnötig verkomplizieren, auf eine andere Schiene schieben! Es fließt ein Medium aus dem Eimer in nicht X-Richtung aus.
Wortklauberrei: wenn es in "nicht x-Richtung" fliesst, bleibt ja nur y-z-Richtung übrig.
Darf ich Sie an Ihre eigene Aussage erinnern:
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=7&t=690&start=1090#p87436Im übrigen ist da nichts verkompliziert. Wenn dann zeigen Sie das auf.
Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Ich tausche jetzt mal wegen Haralds Einwand die Gravitationsabhängigkeit raus und konstruiere ein analoges Bild.
Eine Rakete "Eimer" fliegt mit annähernd c auf der x-Achse. Senkrecht dazu wird ein Päckchen "Wassertröpfchen" auch mit annähernd c aus der Rakete geworfen.
Entspricht das soweit Ihren Vorstellungen?...
Nein.
Sondern?
Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Was Sie jetzt haben sind zwei überlagerte Geschwindigkeiten im Päckchen "Wassertröpfchen", nämlich in x-Richtung die Rakete + die Wurfgeschwindigkeit des Päckchens in y/z-Richtung. So würde es ein ruhender Beobachter wahrnehmen...
Es geht weder um irgendwelche Wassertröpfchen, noch um Beobachter oder geworfenen Päckchen. Es geht grundsätzlich um eine Änderung in Achsenrichtungen, welche keine Längenkontraktion erfahren aber dennoch Zeitdilatation erleiden!
Soso, das mit ZD ohne LK sehen Sie mit Ihrem scharfen Blick? Wenn der mal nicht trügt! Sie haben keine Beobachter eingesetzt. Dabei gibt es drei grundsätzliche Beoachtungspositionen und damit schon einmal eine, wo weder LK noch ZD auftritt. Ihre Annahme ist schonmal grundfalsch. Bei allen anderen können Sie mit der vollständigen Transformation ja mal prüfen, ob eine ZD ohne LK auftritt.
Daher mein Rat: Gehen Sie das Problem methodisch an und versuchen Sie nicht intuitiv zu raten.
Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Wenn das Päckchen in Richtung der x-Achse geworfen werden würde, ist die Rechnung Ihnen vermutlich gleich klar, denn diese Form kennen Sie: Die Relativistische Addition. Da hier die Bewegungen auch in y-Richtung erfolgt (z- lasse ich mal weg, weil das hier keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringt und die Rechnung nur noch komplexer wird) , geht das nicht so einfach....
Doch, das ist ganz einfach. Wenn in X-Richtung die Längenkontraktion in Verbindung mit der Zeitdilatation sicher stellt, dass c nicht überschritten wird, dann kann das nicht für Koordinatenrichtungen gelten, die zwar Zeitdilatation erfahren, aber die "dazugehörige" Längenkontraktion nicht stattfindet. An dieser Stelle ist die SRT geplatzt. Ganz einfach, ganz schnörkellos!
Ganz einfach und schörkellos wenden Sie die einfache Lorentztransformation mit den Randbedingungen "Bewegung nur in x-Achse" und Achsenursprünge IS und IS' für t,t' übereinander an und finden einen Fehler, der dadurch herrührt, dass die Bewegung sich eben nicht nur auf die x-Achse beschränkt. An dieser Stelle ist Ihre Vorstellung geplatzt, nicht aber die SRT. Die richtige Anwendung habe ich Ihnen geliefert. Zumal wir immer noch nicht wissen, wo Sie ihren Beobachter einsetzen und raten müssen, aus welcher Sicht Sie da was beschreiben.
Highway hat geschrieben:
Danke für die persönliche Mühe, muss aber aus oben genannten logischen Gründen falsch sein, wenn dies beweisen soll, was ich nicht so recht sehe, dass auf nicht X-Achsen Überlichtgeschwindigkeit entstehen kann, wenn sich etwas mit näherungsweise Lichtgeschwindigkeit in X-Richtung gegeneinander bewegt.
Rechnen Sie doch nach! Und das Ihre logischen Gründe keine sind, habe ich Ihnen oben gezeigt.
Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Sie können jetzt den zweiten Eimer analog berechnen und dann lustig hinundher transformieren. Die Rechnung ist allerdings analog und nur komplexer und bringt keine neuen Aspekte rein....
Könnte man alles machen, ist aber a) am Thema vorbei, weil es den Sachverhalt nur unnötig verkompliziert und b) auch die allgemeine Version, die "vereinfachte" Betrachtung mit Bewegungen in X-Richtung und dazu senkrecht stehende Y-Achsen bzw. Z-Achsen beinhalten muss. Wenn es bei der einfachen Betrachtung schon zu logische Schwierigkeiten kommt, dann sehe ich nicht, wie die Verallgemeinerung durch beliebige Trajektorien dies reparieren könnte.
Wenn Sie einen komplexen Versuch beschreiben, müssen Sie sich nicht wundern, wenn die Antwort ebenfalls komplex ist.
Highway hat geschrieben:
Eine Überlichtgeschwindigkeit kommt also auf keinen Fall heraus.
Hier waren Sie noch anderer Meinung
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=7&t=690&start=1090#p87436Mike