fallili hat geschrieben:
Die zuerst gezeigte Grafik würde ich - bis auf die Temperaturabweichung (100 %ig wegen schlechter Eichung) für brauchbar halten, ziemlich genau so hat das auch auszusehen - allerdings gibt's da einige Unstimmigkeiten im Kurvenverlauf die definitiv zu diskutieren wären und nur geklärt werden könnten, wenn man den exakten Versuchablauf kennt.
Genau, denn es soll ja was verglichen werden, gehen wir mal davon aus dass es 0° sind wo die beiden Kurven lange verweilen dann zeigt sich dass eine davon früher abfällt, jedoch sich diese bei beiden Ausgangstemperaturen zeigt.
Angenommen:
Beide Wässer sind vorher gleichgeschaltet worden, also erst eingefroren und dann aufgetaut und auf die jeweilige Temperator gebracht und dann bewertet, dann wäre zumindest eine einigermassen gleichwertige Ausgangslage vorhanden.
Wenn sich nun dieser Effekt wieder zeigt dann kann man davon ausgehen dass es nicht mehr identische Wässer sind, sondern sie durch das Aufwärmen verändert wurden, also in diesem Moment Äpfel mit Birnen verglichen würden.
Ein möglicher Grund wäre dass sich ein Teil des Wassers verändert wenns wärmer wird.
An der Verkürzung der Nulllinie wäre dann der veränderte Anteil direkt in % ablesbar, denn es hält sich nur ein Teil davon an die "Kristallisierung bei 0°", der andere Teil nicht.
Bei -17700-, irgendwo bei -15°, ist ein flacher Bereich erkennbar, das könnte die Kristallisationsphase für den Rest sein der nicht bei 0° zu Eis wird.
Um da wirklich was aussagen zu können sollten unterschiedliche Zyklen durchfahren werden, und zwar
- ausgehend von Eis
- ausgehend von gekocht
- ausgehend von unten her erwärmt
- ausgehend von oben her abgekühlt
Erst dann kann etwas mehr Klarheit geschaffen und Fehler vermieden werden.
Kurt