Sebastian hat geschrieben:
Ereignisse, welche in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, sind in Bezug auf den Zug nicht gleichzeitig und umgekehrt
Doch, nur der Zug hat seine eigene Gleichzeitigkeit an einem anderen Punkt
auf dem Zug als der Bahndamm.
Beim Bahndamm ist die Gleichzeitigkeit die Mitte der Strecke.
Beim Zug ist diese aber nicht mittig auf dem Zug, sondern nach hinten versetzt.
Angenommen er hätte 10 Wagons, die Mitte wäre nach dem 5 Wagen. Am Anfang von Wagon 6 liegt die Gleichzeitigkeit, (Blitz)
Und genau jener Fahrgast der nun diese Gleichzeitigkeit erfährt sitzt in Reihe 1
Genau über der Mitte der Strecke am Bahndamm beim Blitzschlag.
Oder besser, bei Ankunft des Lichtes.
Es sei denn du hättest das Timing und würdest genau zum Lichtempfang mit der Mitte des Zuges die Mitte des Bahndamms (der Strecke) treffen, ..
Dann hätten wir
zwei zeitgleiche Gleichzeitigkeiten.
Da wir aber von einem sich bewegenden Zug ausgehen, verschiebt sich die Gleichzeitigkeit der Mitte des Zuges mit der Gleichzeitigkeit des Bahndammes.
Nehmen wir an genau du sitzt da, wo die Gleichzeitigkeit „zusammenkommt“
Das Licht ist schon unterwegs, .....du siehst es aber noch nicht, .....du fährst....
Nun macht es poww, Wir halten die Zeit gedanklich an. Du und der Zug seit eingefrohren.
Das hintere Licht von A trifft dich „weiß“ Nicht verschoben.
Eine 1/ millionstel Sekunde später, du bewegst dich wieder, auch nun kommt es immernoch Weiß bei dir an.
Nun der Blitz von B vorne. Auch dieses Licht trifft weiß bei dir ein. Zeit wieder bei Lichtankunft eingefroren.
1/millionstel Sekunde später wirst du es nur noch blauverschoben empfangen.
Dieser „Augenblick“ „weiß“ ist, sofern du dich bewegst fliesend.
Ihn gibt es in der Realität nur für den der am Bahndamm steht.
Darum haben wir die Zeit für den Fahrenden kurz und gedanklich angehalten.
Für den der nun am Bahnsteig steht, ist der, der im Zug die Gleichzeitigkeit erlebte, schon "meilenweit" weg.
Wenn es nun noch mal bei A und B zeitgleich blitzt, wird der der immer noch am Bahnsteig steht wieder eine Gleichzeitigkeit erleben.
Wohingegen der im Zug, eine Ungleichzeitige Gleichzeitigkeit erfährt.
Denn das Licht von A braucht nun länger als das Licht von B, auf das er sich ja zu bewegt.
Und darum kommt das Licht von A auch unverschoben, und das Licht von B
blauverschoben an.
Liegt zum einen an der Lichtlaufzeit, und zum anderen an deiner Eigenbewegung relativ zur Quelle.
Somit ist die
Gleichzeitigkeit, für den
sich bewegenden Beobachter,
relativ zum ruhenden verschoben.
Sebastian hat geschrieben:
Es liegt also gar keine RdG vor.
Doch, aber eben nicht im Sinne der SRT.
Und halt nur für den Betrachter.
Und nicht objektiv !
Der Mann am Bahndamm
sieht es Gleichzeitig.
Der Mann im Zug
sieht diese Gleichzeitigkeit wenn er fährt, relativ (zu seiner Geschwindigkeit)
verschoben.
Ich hoff ich konnt ma helfen, ...
Gruß derweil...