Wikipedia

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Wikipedia

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 5. Jan 2010, 22:18

Hallo,

ich möchte gerne einmal hier das posten:

http://wikimediafoundation.org/wiki/Jim ... 009#appeal

Gruß

Sebastian
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Re: Wikipedia

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 5. Jan 2010, 22:29

Hallo,

und hier etwas zu Jimmy Wales:

Für das „größte Missverständnis über Wikipedia“ hält er die Annahme, dass sie demokratisch wäre. „Wir glauben, einige Leute sind Idioten und sollten gar nicht schreiben“.[9] Eine ausgewogenere Beurteilung äußerte er 2006: Wikipedia sei „in vielerlei Hinsicht egalitaristisch und basisdemokratisch“, aber „auch elitär“.[8] Er gehe „vom Guten im Menschen“ aus und setze daher auf „offenen Austausch von Informationen“ und auf eine „breite öffentliche Beteiligung“.[8]

Nach den Aufbaujahren geht es Wales heute (2009) darum, nicht mehr nur die Anzahl, sondern vor allem die Qualität der Artikel zu steigern: „Unser Anspruch muss es sein, so gut zu sein wie der Brockhaus!“[10] Daher begrüßt er es, wenn mehr akademische Spezialisten über ihr Fachgebiet in Wikipedia publizieren.


http://de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Wales

Gruß

Sebastian
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Di 5. Jan 2010, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wikipedia

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 5. Jan 2010, 22:32

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo,

und hier ein Zitat von Jimmy Wales

Für das „größte Missverständnis über Wikipedia“ hält er die Annahme, dass sie demokratisch wäre. „Wir glauben, einige Leute sind Idioten und sollten gar nicht schreiben“.


Dem kann ich nur beipflichten.

Gruß

Sebastian

Ich auch! Ich habe da einige kennen gelernt, die sollten lieber nur spenden, nicht schreiben!

Apropos, ich hoffe du hast gespendet lieber Sebastian?
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Re: Wikipedia

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 5. Jan 2010, 22:42

Hallo fb557ec2107eb1d6 ,

ich habe gerade mein Zitat abgeändert. Es ist doch ein bisschen zu krass.

Apropos, ich hoffe du hast gespendet lieber Sebastian?


ich muss gestehen, dass ich bisher noch nicht gespendet habe. :oops:

Habe ich aber jetzt nachgeholt und € 50 gespendet.

Das lag daran, dass bisher eine Spende schwierig war, wenn man nicht in Besitz einer Kreditkarte war.

Wurde aber jetzt anscheinend aufgehoben. Schaue mal was morgen auf meinem Kontoauszug steht.

Sebastian Hauk
aus Köln

50,00 €

„Mein Nachschlagewerk zu jeder Gelegenheit.“


https://secure.wikimedia.de/spenden/kommentar.php

Gruß

Sebastian
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Re: Wikipedia

Beitragvon Mordred » Di 5. Jan 2010, 23:51

Hallo Sebastian
Wenn du meine Kontonummer möchtest, ..auch ich kann eine Spende gut gebrauchen, ...
Muss doch dem Mathematiker finanzieren der mir die MX10er berechnet :mrgreen:

gruß derweil....
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Re: Wikipedia

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 6. Jan 2010, 09:49



Ja, die Wikipedia ist eine wirkliche Bereicherung der Bildungslandschaft. Es geht wieder aufwärts und wenn die Kids in der Physik-Klausur notieren:

Die Gezeitenkräfte ziehen die Erde gewissermaßen in die Länge und führen an den Enden zu jeweils einem Flutberg, wobei sich der Erddurchmesser im Bereich zwischen diesen Flutbergen entsprechend verringert. Bei einer vollständig mit Ozean bedeckten Erde ergäbe sich eine Höhenvariation von knapp 50 cm.

http://de.wikipedia.org/wiki/gezeiten

dann kriegen sie ein Gut vom Lehrer. Wenn sie hingegen noch erweitern und somit eine Transfer-Leistung erbringen und notieren, dass "die Erde wie ein Kaugummi bei Flut auseinander gezogen wird", dann gibt es ein "Sehr gut", weil dies nach der Spendenflut die zukünftige Ausrichtung bei Wiki sein wird.

mfg
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Re: Wikipedia

Beitragvon Sebastian Hauk » Mi 6. Jan 2010, 19:17

Hallo Herr Kemme,

m.W. werden die Gezeiten auf diese Weise seit Newton so erklärt.

Der Erfinder der RdG hat diese Therie dann erweitert:

Moderne Gezeitentheorie [Bearbeiten]
Allein mit der Gravitationstheorie lassen sich die Gezeiten allerdings nicht hinreichend erklären. Der triviale Ansatz auf Basis der Gravitation und der Erddrehung stimmt zwar an vielen Orten mit der Realität überein und ermöglicht dort nahezu korrekte Vorhersagen. Dennoch gibt es viele Regionen, an denen die Realität völlig anders aussieht. Der Theorie, dass sich die Erde unter zwei Flutbergen hindurchdreht, stehen buchstäblich die Kontinente im Weg. Eine Gezeitenflutwelle, die beispielsweise auf die Ostküsten Amerikas trifft, kann nicht einfach unter dem Kontinent durchtauchen, oder am Rand vorbeiströmen (dies würde zu gewaltigen Strömungen führen). So eine Welle wird am Ufer reflektiert, und läuft so der nächsten Flutwelle entgegen.

Moderne Gezeitentheorien basieren auf dem Ansatz von George Biddell Airy, der von Henri Poincaré, Joseph Proudman und Arthur Doodson weiterentwickelt worden ist. Dieser hydrodynamisch-empirischen Theorie zufolge entstehen die Gezeiten dadurch, dass verschiedene Tidenwellen in den Meeresbecken zwischen den kontinentalen Landmassen umherschwappen und durch die Gravitationsenergie der Erde/Sonne-Zyklen angeregt werden. Ein großer Tidenhub entsteht überall dort, wo die Topographie eine Resonanz zwischen diesen Zyklen und den bewegten Wassermassen zulässt.

Bis zum heutigen Tage ist es nicht möglich, die Gezeiten für jeden Ort der Erde allein aus theoretischen Erkenntnissen vorauszuberechnen. Insbesondere müsste zunächst der Meeresboden exakt vermessen werden, und daraus (mit derzeit noch nicht erreichbarer Rechenleistung) Modelle auf Basis historischer Messwerte errechnet werden.


http://de.wikipedia.org/wiki/Gezeiten

Wie sieht Ihre Erklärung denn so aus?

Gruß

Sebastian
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Re: Wikipedia

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 6. Jan 2010, 21:55

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Herr Kemme,

m.W. werden die Gezeiten auf diese Weise seit Newton so erklärt.


Die Gezeitenkräfte ziehen die Erde gewissermaßen in die Länge und führen an den Enden zu jeweils einem Flutberg, wobei sich der Erddurchmesser im Bereich zwischen diesen Flutbergen entsprechend verringert. Bei einer vollständig mit Ozean bedeckten Erde ergäbe sich eine Höhenvariation von knapp 50 cm.


Worte sind beliebig und begründen kann man verbal alles, wenn man bei der Erklärung des Phänomens der Flut allerdings davon spricht, dass die Erde gewissermaßen "in die Länge gezogen" wird, dann ist das einfach Unsinn, da Redewendungen und Worte eine bestimmte Bedeutung haben. Du würdest es also für korrekt und gut formuliert halten, wenn jemand sagt, dass durch die Erwärmung mit der Hand die Stahlkugel eines Kugelstoßers gewissermaßen in die Länge gezogen wird. Für mich gilt die Redewendung: "Das ist falsch wie bei Wikipedia!"

mfg
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Re: Wikipedia

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 7. Jan 2010, 18:49

Hallo Herr Kemme,

es geht doch darum, was ich oder alle anderen bei wikipedia lesen wollen.

Ich möchte bei z.B. wikipedia erfahren, wie die Gezeiten laut Lehrmeinung entstehen und nicht wie Ihre Erklärung dazu aussieht. Dafür haben Sie doch Verständnis. Oder jetzt etwa nicht? Sie möchten doch ganz bestimmt auch, wenn sie einen wiki-Beitrag aufrufen, erfahren wie die Lehrmeinung lautet und nicht z.B was Person x dazu meint.

Gruß

Sebastian
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Re: Wikipedia

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 7. Jan 2010, 22:13

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Herr Kemme,

es geht doch darum, was ich oder alle anderen bei wikipedia lesen wollen.

Ich möchte bei z.B. wikipedia erfahren, wie die Gezeiten laut Lehrmeinung entstehen und nicht wie Ihre Erklärung dazu aussieht. Dafür haben Sie doch Verständnis. Oder jetzt etwa nicht? Sie möchten doch ganz bestimmt auch, wenn sie einen wiki-Beitrag aufrufen, erfahren wie die Lehrmeinung lautet und nicht z.B was Person x dazu meint.


Es ging um den W-Artikel, in welchem die Aussage steht, dass die "Erde gewissermaßen in die Länge gezogen" wird. Wie gesagt sind Worte beliebig - nur kann die zuvor gemachte Aussage einfach nur als falsch und unsinnig bezeichnet werden, da eine Radiusänderung von 0,5 m auf 6370000 m nicht als ein "in die Länge ziehen" zu bezeichnen ist. Der sprachliche Ausdruck des "in die Länge ziehens" würde nach meiner Auffassung zumindest eine Längung von 5 % ausmachen. Insofern vertritt Wikipedia kaum die Lehrmeinung, sondern meistens eine absurde Außenseiterposition und wird sicherlich vergeblich mit begründeten Einwänden konfrontiert, die allerdings prinzipiell nicht zum Tragen kommen.

mfg
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