Vereinfachung von Berechnungen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Nov 2014, 21:08

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Und wieso ist der Akku dann erst nach 3,33 s leer?


Wegen der Zeitdilatation. Diese Dauer wird ja nicht im bewegten System, sondern im Erdsystem gemessen, wo auch die Leistung entsprechend geringer ausfällt. Wenn das mitgeführte Messgerät nicht nur den Strom sondern auch die Zeit aufzeichnet wird es natürlich nicht die lange, sondern die kurze Dauer protokollieren.


Also sehen wir uns mal an, was die LT zu dieser Sache sagt. Bleiben wir bei diesem Akku-Ensemble von 2 s bzw. 3,33 s wie bisher beschrieben:
Wir lassen den Akku mit v=-239833,9664 km/s auf die Erde zufliegen und schalten das Lämpchen bei
x=799446,5546 und
t=0 ein.
Sodass das Lämpchen genau dann verlöscht, wenn der Akku die Erde nach 3,33...s erreicht.

Im Ruhesystem des Akkus wird lt. LT gemessen:
x --> x'= 1332410,92444...km
t --> t'= 3,55555 ...s
D.h. der Akku ruht in einer Entfernung von 1332410,92444...km und schaltet sein Lämpchen 3,55555... s später ein. Währenddessen hat sich die Erde um 852742,99164 km genähert, sodass die Erde seit Einschalten des Akku-Lämpchens noch 479667,9328 km vor sich hat, die sie in 2 Sekunden zurücklegt und den Akku erreicht. Das Lämpchen verlöscht also bei Zusammentreffen von Akku und Erde nach 2 Sekunden, die auch die Akku-Entladezeit sind. Das ist nur deshalb möglich, weil sich die von der Erde zurückzulegende Strecke aufgrund des späteren Einschaltens des Lämpchens (RdG!) auf diese 479667,9328 km verkürzt hat (LK! 799446,5546 -->479667,9328 km).

Im Erdsystem ist diese Strecke aber nicht verkürzt und die längere Strecke von 799446,5546 km ist vom Akku zu durchmessen, wozu er gerade seine hier gemessene Entladezeit 3,33... s braucht. So wird es von der Erde aus jedenfalls wahrgenommen und gemessen.
D.h. die 3,33 s sind auch die Flugzeit über 799446,5546 km mit 0,8 c , und diese Relativgeschwindigkeit ist eine Konstante!

Wenn nun das mitgeführte Amperemeter über 2 Sekunden den hohen Ladestrom misst, ist der Akku schon 1,33 s lang entladen, ehe er die Erde erreicht! Das Lämpchen kann daher nicht 3,33 s lang leuchten! Denn das Amperemeter ist konkret 3,33 s lang unterwegs entsprechend der zurückgelegten Strecke. Diese kann in diesem System nicht in 2 Sekunden durchmessen werden, sondern das trifft nur auf die verkürzte Strecke im BS des Akkus zu! Und 2 Sekunden "entsprechen" auch nicht 3,33 Sekunden, denn die Strecken sind ja in den Systemen genau diesen Zeiten entsprechend unterschiedlich! D.h. der Akku ist im Erdsystem konkret 3,33 SI-Sekunden lang unterwegs! Und im BS des Akkus erfolgt das Zusammentreffen nach 2 SI-Sekunden, weil eben die Entfernung wg. RdG verkürzt ist.

Es ist also völlig undenkbar, dass das mitgeführte Amperemeter im Erdsystem diese 2 SI-Sekunden mit dem hohen Entladestrom misst! Denn das Lämpchen wird ja über die ganze Strecke (799446,5546 km) lang leuchten! Und das müsste es ja auch tun, wenn an der Myonenstory etwas Wahres ist!

Nach SRT ist das alles Realität. Sowohl die unterschiedlichen Strecken als auch die unterschiedlichen Zeiten. Und das Zeitnormal ist überall die SI-Sekunde! Misst das Amperemeter auf der langen Strecke von 799446,5546 km nur 2 Sekunden lang den hohen Entladestrom, ist der Akku nach 2 Sekunden eben leer und hat aber noch 319778,6218 km zu durchfliegen!

Fazit: das Amperemeter muss im Erdsystem 3,33 s lang messen! Und es kann nicht den hohen Entladestrom messen sondern einen geringeren, damit der Akku die lange Zeit über die lange Strecke aushält! Und damit ist der Widerspruch perfekt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Do 27. Nov 2014, 21:25

Harald Maurer hat geschrieben:Wir lassen den Akku mit v=-239833,9664 km/s auf die Erde zufliegen und schalten das Lämpchen bei x=799446,5546 und t=0 ein.

Warum denn Kilometer, Lichtsekunden wären hier die rundere Einheit!

Harald Maurer hat geschrieben:0,8 c , und diese Relativgeschwindigkeit ist eine Konstante!

Das auf jeden Fall.

Harald Maurer hat geschrieben:Wenn nun das mitgeführte Amperemeter über 2 Sekunden den hohen Ladestrom misst, ist der Akku schon 1,33 s lang entladen, ehe er die Erde erreicht!

In meiner Rechnung nicht. In dem System wo die Zeit langsamer vergeht ist immer auch die Strecke kontrahiert, und zwar um den selben Faktor. So geht es sich genau aus.

Harald Maurer hat geschrieben:Das Lämpchen kann daher nicht 3,33 s lang leuchten!

Das sehe ich nicht ein.

Harald Maurer hat geschrieben:Denn das Amperemeter ist konkret 3,33 s lang unterwegs entsprechend der zurückgelegten Strecke. Diese kann in diesem System nicht in 2 Sekunden durchmessen werden, sondern das trifft nur auf die verkürzte Strecke im BS des Akkus zu!

So weit so gut. Was will man mehr?

Harald Maurer hat geschrieben:Und 2 Sekunden "entsprechen" auch nicht 3,33 Sekunden, denn die Strecken sind ja in den Systemen genau diesen Zeiten entsprechend unterschiedlich!

Ich würde eher sagen

Yukterez hat geschrieben:Und 2 Sekunden "entsprechen" dann auch 3,33 Sekunden, denn die Strecken sind ja in den Systemen genau diesen Zeiten entsprechend unterschiedlich!

dann passt's perfekt zusammen.

Harald Maurer hat geschrieben:D.h. der Akku ist im Erdsystem konkret 3,33 SI-Sekunden lang unterwegs! Und im BS des Akkus erfolgt das Zusammentreffen nach 2 SI-Sekunden, weil eben die Entfernung wg. RdG verkürzt ist.

Richtig.

Harald Maurer hat geschrieben:Es ist also völlig undenkbar, dass das mitgeführte Amperemeter im Erdsystem diese 2 SI-Sekunden mit dem hohen Entladestrom misst!

Doch, genau das soll es ja!

Harald Maurer hat geschrieben:Denn das Lämpchen wird ja über die ganze Strecke (799446,5546 km) lang leuchten! Und das müsste es ja auch tun, wenn an der Myonenstory etwas Wahres ist!

An/Aus ist nicht gleich 1 oder 0. Eine Lampe kann mit 100 Watt oder mit 60 Watt leuchten!

Harald Maurer hat geschrieben:Nach SRT ist das alles Realität. Sowohl die unterschiedlichen Strecken als auch die unterschiedlichen Zeiten. Und das Zeitnormal ist überall die SI-Sekunde!

Genau, und die SI-Sekunde ist per Definition so festgelegt dass sie im jeweils anderen System langsamer geht. Das ist also kein Hindernis!

Harald Maurer hat geschrieben:Misst das Amperemeter auf der langen Strecke von 799446,5546 km nur 2 Sekunden lang den hohen Entladestrom

Was er nicht tut, denn zur langen Strecke gehört auch die lange Zeit, also 10/3 sek.

Harald Maurer hat geschrieben:ist der Akku nach 2 Sekunden eben leer und hat aber noch 319778,6218 km zu durchfliegen!

Was so natürlich nicht sein kann, weil wir damit einen Widerspruch hätten, den wir ja nicht heraufbeschwören sondern vermeiden sollen!

Harald Maurer hat geschrieben:Fazit: das Amperemeter muss im Erdsystem 3,33 s lang messen! Und es kann nicht den hohen Entladestrom messen sondern einen gringeren, damit der Akku die lange Zeit über die lange Strecke aushält!

Ganz meine Rede.

Harald Maurer hat geschrieben:Und damit ist der Widerspruch perfekt!

Ich würde eher meinen

Yukterez hat geschrieben:Und damit ist der Widerspruch gelöst!

Den Widerspruch lösend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Do 27. Nov 2014, 21:43

Bild hat geschrieben: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Darauf braucht man nicht weiter einzugehen, da jeder weiß daß rotes Licht weniger Watt hat als blaues.

Ignorierend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Do 27. Nov 2014, 21:57

Bild hat geschrieben:Bild

Ohne jeden weiteren Kommentar,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Do 27. Nov 2014, 22:17

Harald Maurer hat geschrieben:Ich verstehe nicht, was das ganze Herumgerede soll. In diesem Akku-Szenario wird nichts gesendet und empfangen, da ist kein Doppler-Effekt zu berücksichtigen, sondern es geht einzig allein um die ZD - wie Yukterez ganz richtig feststellt.
Es kommt ein Akku nach einem Flug mit 0,8 c an der "ruhenden" Erde an, der nach 3,33 s nicht entladen ist, obwohl er es nach 2 s sein müsste. Eine Analogie zum Myon, das lebend ankommt, obwohl es schon gestorben sein müsste. Das ist alles - und dieses längere "Leben" sowohl beim Myon als auch beim Akku wird der ZD zugeschrieben. Das längere Leben des Myons und die länger währende Entladung des Akkus wird konkret festgestellt. Das Myon ist da und der Akku ist da, wird detektiert bzw. untersucht, der Effekt ist also real und die Entladung des Akkus HAT nach SRT im Bezugssystem der Erde länger gedauert - und das hat nun mal schlicht und einfach die Konsequenz, dass hier der Entladestrom geringer ausfällt, ganz konkret und wirklich und wahr geringer, denn sonst könnte der Akku ja nicht noch "lebend" ankommen (oder das Myon). Diese ganzt konkrete und wahrhaftige Verringerung des Stroms müsste ein mit dem Akku kombiniertes Amperemeter selbstverständlich messen. Das arme Amperemeter sollte aber auch je nach Bezugssystem zwei unterschiedliche Stromkstärken anzeigen! Wie wird sich das Amperemeter entscheiden? Misst es in einem BS richtig, misst es im anderen falsch...
Einfache Schlussfolgerung: da ist ein Widerspruch, der behauptete Effekt kann nicht gemessen werden, ein Akku, der lediglich aufgrund einer Bewegung länger Strom abgibt, kann nicht existieren, die ZD ist Nonsens und Myonen kommen aus anderen Gründen am Erdboden an. Und da hilft das wirre Herumgerede gar nichts. Das holt die SRT aus dem Schlamassel nicht heraus! 8-)

Grüße
Harald Maurer

Harald, ich kann nur wiederholen, das Du da etwas falsch siehst.
Du versteifst Dich immer wieder auf diese 3,33 Sekunden aber um herauszufinden was passiert musst Du den Akku und das Ampermeter "fragen". Das geht (auch wenn "fragen" doof klingt) ganz einfach, weil das Amperemeter auch Strom und Zeit loggen kann. Daher lautet die "Antwort" : Es ist 2 Sekunden lang ein Strom geflossen.

Du kannst nicht die bei Dir in Deinem System verstrichene Zeit für die Beurteilung dessen heranziehen was im Raumschiff passiert, weil der Akku auch nicht bei Dir in Deinem System Strom liefert!

Anders wäre es wenn der Akku mit Kabel in Dein System Strom liefern könnte - aber das ist wegen all der schon beschriebenen Schwierigkeiten eine ganz andere Diskussion, die ich da nicht ausweiten möchte.

Zuerst wäre es schön, wenn Du erkennen könntest, dass das Verhalten eines Akkus im Raumschiff eben nicht mit dem Zeitverlauf auf der Erde beurteilt werden darf.
Daher gibt es für den Akku keine Verringerung des Entladestroms.
Viele Grüße
fallili
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auf den Punkt gebracht

Beitragvon Yukterez » Do 27. Nov 2014, 22:22

Bild hat geschrieben:Zeit ist das was die Uhr anzeigt!

Zitierend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Do 27. Nov 2014, 22:29

Harald Maurer hat geschrieben:Im Bezugssystem der Erde wird das Lämpchen wg. der ZD 3,33 s lang leuchtend gesehen. Der Akku liefert nun zweifellos nicht nur 2 s lang Strom, sondern 3,33 s. Dann erst verlöscht das Lämpchen und der Akku ist leer.
.............
Grüße
Harald Maurer

Im Bezugsystem der Erde wird das Lämpchen nur in einem einzigen ganz speziellen Fall 3,33 s lang leuchtend gesehen.
Wenn das Raumschiff sich auf die Erde zubewegt und die Lampe im Raumschiff 2 s lang leuchtet, wird man das Lämpchen deutlich kürzer als 2 Sekunden leuchten sehen.
Wenn das Raumschiff sich von der Erde wegbewegt und die Lampe im Raumschiff 2 s lang leuchtet, wird man das Lämpchen deutlich länger als 2 Sekunden leuchten sehen.
Das ist wegen der Lichtlaufzeiten völlig logisch.
Es gibt daher nur genau eine Kombination während des Vorbeiflugs, wo sich die beiden Effekte so ausgleichen, das man das Licht auch 2 Sekunden sehen würde, bzw. genau eine Kombination wo man das Licht auch 3,33 Sek sehen würde (wäre ausrechenbar hab aber keinen Bock - vielleicht hat Yukterez oder sonst wer schon das Programm um nur die Zahlen eingeben zu müssen).

Was ich damit aber sagen will: Wie lange man auf der Erde das Lämpchen leuchten sieht ist völlig unerheblich für die gesamte besprochene Problematik.
Oder willst Du behaupten, dass der Akku bei Anflug auf die Erde mehr Strom liefert als bei Wegflug von der Erde?
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Nov 2014, 23:01

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Wenn nun das mitgeführte Amperemeter über 2 Sekunden den hohen Ladestrom misst, ist der Akku schon 1,33 s lang entladen, ehe er die Erde erreicht!


In meiner Rechnung nicht. In dem System wo die Zeit langsamer vergeht ist immer auch die Strecke kontrahiert, und zwar um den selben Faktor. So geht es sich genau aus.

Dann rechnest Du falsch. Im Erdsystem wird die Entladezeit des AKkus von 2 s 3,33 s lang gemessen und der Abstand zum Akku zum Einschaltzeitpunkt mit 799446,5546 km, damit misst man bereits mit dieser Länge das Koordinatensystem des Akkus verkürzt, das ja lt. LT 1332410,92444...km lang im Akku-System gemessen wird! Die auf 479667,9328 km verkürzte Laufstrecke für die hier bewegte Erde ergibt sich aus der RdG!

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Es ist also völlig undenkbar, dass das mitgeführte Amperemeter im Erdsystem diese 2 SI-Sekunden mit dem hohen Entladestrom misst!


Doch, genau das soll es ja!

Ja, das hättest Du gerne!

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Denn das Lämpchen wird ja über die ganze Strecke (799446,5546 km) lang leuchten! Und das müsste es ja auch tun, wenn an der Myonenstory etwas Wahres ist!


An/Aus ist nicht gleich 1 oder 0. Eine Lampe kann mit 100 Watt oder mit 60 Watt leuchten!

Ja, aber nicht abhängig vom Koordinatensystem! Da hätten wir schon den nächsten Widerspruch!

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Nach SRT ist das alles Realität. Sowohl die unterschiedlichen Strecken als auch die unterschiedlichen Zeiten. Und das Zeitnormal ist überall die SI-Sekunde!


Genau, und die SI-Sekunde ist per Definition so festgelegt dass sie im jeweils anderen System langsamer geht. Das ist also kein Hindernis!

Nein, die SI-Sekunde ist nach einer Konstanten so definiert, dass sie in jedem Bezugssystem mit jeder anderen Sekunde übereinstimmt. Die LT zeigt, dass diese übereinstimmenden Sekunden auch stets zu den mit v durchmessenen Strecken passen! Wenn eine Strecke von 799446,5546 km mit 0,8 c in 3,33 s und eine Strecke im anderen BS von 479667,9328 km mit 0,8 c in 2 Sekunden durchmessen wird, war das Zeitnormal offenbar in beiden Systemen identisch. Das Zeitnormal ist stets in allen Systemen das gleiche, nur die damit gemessenen Zeiten (Dauern!) sind unterschiedlich. Keine Sekunde vergeht in der SRT "langsamer" oder "schneller" als eine andere (ein weit verbreiteter Irrtum!).

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Misst das Amperemeter auf der langen Strecke von 799446,5546 km nur 2 Sekunden lang den hohen Entladestrom


Was er nicht tut, denn zur langen Strecke gehört auch die lange Zeit, also 10/3 sek.

Eben! Damit gibst Du mir aber recht und widersprichst Dir selbst weiter oben.

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:ist der Akku nach 2 Sekunden eben leer und hat aber noch 319778,6218 km zu durchfliegen!


Was so natürlich nicht sein kann, weil wir damit einen Widerspruch hätten, den wir ja nicht heraufbeschwören sondern vermeiden sollen!

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf ist leider kein Argument! Wir haben den Widerspruch und er ist eben nicht vermeidbar. Auch wenn Du das ob Deines festen Glaubens an die Richtigkeit der SRT nicht wahrhaben willst!

Yukterez hat geschrieben: Harald Maurer hat geschrieben:Fazit: das Amperemeter muss im Erdsystem 3,33 s lang messen! Und es kann nicht den hohen Entladestrom messen sondern einen gringeren, damit der Akku die lange Zeit über die lange Strecke aushält!


Ganz meine Rede.

Wir haben also den geringeren Entladestrom im Erdsystem und die Lampe leuchtet mit weniger Leistung - und damit haben wir auch den Widerspruch, denn das mitgeführte Amperemeter müsste das registrieren!

Yukterez hat geschrieben:Ich würde eher meinen

Yukterez hat geschrieben:Und damit ist der Widerspruch gelöst!


Den Widerspruch lösend,

Nein, dieser Widerspruch sitzt fest im Sattel! Wo Du die rote Lampe hernimmst, ist mir übrigens schleierhaft, denn die Systeme bewegen sich aufeinander zu - also Blauverschiebung. Wenn Du die rote Farbe auf die verminderte Leistung der Lampe zurückführst, dann wird die Lampe von einem niedrigeren Strom gespeist - und dann fließt aber auch ein niedriger Strom durch das Amperemeter! Sorry, so kommst Du aus dem Widerspruch nicht heraus! Da öffnet sich eine Fallgrube nach der anderen...

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Nov 2014, 23:15

Fallili hat geschrieben:Was ich damit aber sagen will: Wie lange man auf der Erde das Lämpchen leuchten sieht ist völlig unerheblich für die gesamte besprochene Problematik.

Ja, ist unerheblich, denn Lichtlaufzeiten werden in der SRT nicht berücksichtigt. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, wenn Du den Ausdruck "sehen" kritisierst. Denn wenn man weiß, wann und wo eine Lampe eingeschaltet wird und wo und wann sie verlöscht, dann kann man ihre Leuchtdauer eben messen oder berechnen - ungeachtet dessen, was man "sieht". Die LT geht auch nicht vom Sehen aus, sondern stets nur vom Gemessenen! Wie in der ganzen Physik überhaupt.

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Do 27. Nov 2014, 23:18

Harald Maurer hat geschrieben:
Fallili hat geschrieben:Was ich damit aber sagen will: Wie lange man auf der Erde das Lämpchen leuchten sieht ist völlig unerheblich für die gesamte besprochene Problematik.

Ja, ist unerheblich, denn Lichtlaufzeiten werden in der SRT nicht berücksichtigt. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, wenn Du den Ausdruck "sehen" kritisierst. Denn wenn man weiß, wann und wo eine Lampe eingeschaltet wird und wo und wann sie verlöscht, dann kann man ihre Leuchtdauer eben messen oder berechnen - ungeachtet dessen, was man "sieht". Die LT geht auch nicht vom Sehen aus, sondern stets nur vom Gemessenen! Wie in der ganzen Physik überhaupt.

Grüße
Harald Maurer

Eben - man kann die Leuchtdauer messen und berechnen. Und dabei kommt immer wieder heraus, dass die Lampe im Raumschiff 2 Sekunden brennt.
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