Yukterez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Ein Akku entlädt sich langsamer, bloß weil er von einem bewegten Beobachter betrachtet wird
Das ist noch nicht mal in der QM so, geschweigedenn erst in der RT! Die Beobachtung spielt dabei keine Rolle, genausowenig wie es für den Regentropfen eine Rolle spielt ob jemand der im Zug sitzt ihm beim Fallen zuschaut. Im eigenen System fällt er gerade, und im System des Zugs schief. Genau so verhält es sich wegen der Invarianz von c auch mit der Zeit!
Kein guter Vergleich. Die Regentropfen auf der schrägen Bahn im Zugsystem fallen schneller, ihr Fall hat daher in jedem System dieselbe Dauer. Klarer Fall für die Galileitransformation, nach welcher Akkus auch keine mysteriös verlängerten Entladezeiten erhalten würden.
Yukterez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Eine Erklärung dieses Paradoxons müsste darauf abzielen, zu zeigen, dass der Entladestrom trotz unterschiedlicher Entladedauer unabhängig vom Bewegungszustand stets gleich stark wäre.
Das wäre so wie wenn der Regentropfen immer gerade fallen müsste, sowohl aus Sicht des Bahnhofs als auch aus Sicht des Zugs.
Keinesfalls. Die Rolle der Beobachtungsweise ist offensichtlich und plausibel. Da ist ein Akku, der auf wunderbare Weise länger Strom liefert, weil er bewegt beobachtet wird, schon ein ganz anderes Kaliber.
Yukterez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Ein verminderter Entladestrom über eine dafür längere Dauer wird damit unmöglich
Genau das kommt aber heraus wenn man die Invarianz von c in die Rechnung einsetzt!
Leider für die SRT kommt das heraus und ist nach dem Relativitätsprinzip unzuläsig, demnach die Physik ob ruhend oder inertial bewegt keinen Unterschied annehmen darf. Wenn dieser Unterschied in der Stärke des Entladestroms nicht behoben werden kann (normalerweise finden die Relativisten in ihrer Trickkkiste immer eine Lösung), dann hebelt dieser Widerspruch die SRT aus. Da sollte also etwas besseres kommen, als die blinde Gläubigkeit an eine Rechnung! Rechnen kann man alles. 2-3+1=0 kann man so interpretieren: Befinden sich zwei Passanten im Bus und 3 steigen aus dann muss einer einsteigen, damit der Bus leer ist.

Was freilich unsinnig wäre. Ebenso unsinnig ist es, die Entladezeit eines Akkus mit dem Lorentzfaktor zu verlängern und sich über die längere Stromlieferung zu freuen. Mathematisch kommt das raus, physikalisch ist es Nonsens.
Yukterez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:und mit der Energieerhaltung hapert es wohl auch gewaltig.
Nur dann wenn man die gleiche Frequenz über eine längere Dauer empfangen will, was man aber gar nicht soll.
Die Frage der Frequenz ergibt sich beim Akku-Szenario nicht. Sondern die Frage, welche physikalischen Veränderungen der ruhende Beobachter an dem bewegten Akku annehmen muss, um die Veränderung der Entladedauer zu erklären. Da sind aber jede Menge Fallgruben zu befürchten...
Yukterez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Die Effekte der SRT treten lediglich aufgrund von relativen Bewegungszuständen von Koordinatensystemen auf - ohne jede Wechselwirkung! Und das ist doch völlig unphysikalischer Blödsinn!
Das ist doch Philosophie. Was letztendlich zählt sind nur die Zahlen die man dabei herausbekommt!
A×B = A/2×2B,
Ja, und 2-3+1 = 0.
Grüße
Harald Maurer