Messbarkeit und Wahrnehmung Jan,ist eine Frage des Kontrastes. Wenn man die Temperatur messen will oder irgendwas, misst man immer ein Potential, eine Differenz.
Jan hat geschrieben:Wenn mans genau nimmt besteht alles nur aus Elektromagnetismus und Elektromagnetische Wechselwirkung.
Ein Elektron ist ein Objekt bis zu dem Radius, wo man nicht weiter eindringen kann, weil die Wirkung und Reaktion des Elektrons es nicht zulässt.
Das würde ich schon mal als Materiezustand betrachten. Bei größerem Radius macht sich das Elektron nur noch durch die Wirkung bemerkbar.
Moleküle und Molekülketten bilden Materie, die bereits im Auge des Betrachters als Materie bzw. Gegenstände wahrgenommen werden.
Wir eiern ja noch bei den Wortbedeutungen rum. Eine Elementarladung tritt als EM-WW in Erscheinung. Das klingt schon wieder so, als würde eine Elementarladung erst mal gar nicht auffallen, erst muss sie erscheinen. Nein, die Elementarladung ist immer da, was wir immer als EM-WW bezeichnen ist das komplette Spektrum der Wirkungen.
Mich quält noch eine Frage. Wenn die dynamische EM-WW basierend auf Beschleunigungen von Elementarladungen sich als EM-Strahlung wellenartig ausbreitet, was ist dann die statische Variante?
Die EM-WW ist die Elementarladung, das sind Synonyme. Es gibt keine Elementarladung ohne EM-WW und keine EM-WW ohne Elementarladungen. Elementarladungen haben keinen Rand.
Zwischen zwei Kondensatorplatten kann durch Ladungstrennung ein gerichtetes EM-Feld etabliert werden. Aufgrund der Ladungstrennung zwischen den Platten, werden Probeladungen (Elektronen) in Richtung der positiv geladenen Platte beschleunigt. Protonen würden zur negativ geladenen Platte beschleunigt werden. Als "negativ geladen" bezeichnet man einen Elektronen Überschuss. Was passiert denn, wenn man den Kondensator auf 0,.. K abkühlt?
Die Elementarladungen in den Platten werden immer weniger EM-Strahlung abgeben, aber wird das statische EM-Feld zwischen den Platten bestehen bleiben oder wird es mit abnehmender Temperatur schwächer?
Ich vertrete den Standpunkt, dass Elementarladungen das statische EM-Feld sind. Auch ein quasi ruhendes Elektron ist durch sein EM-Feld messbar, existiert.
Eine Elementarladung hat Form, aber diese Form ist nicht das was wir uns gerne wünschen, nämlich eine kleine Kugel mit dem Radius r. Die Form der Elementarladung ist das EM-Feld, zum Zentrum hin wird es stärker, entfernt man sich wird es schwächer - 1/r²-Prinzip.
Man kann sich das nur noch als diffuses Etwas vorstellen, weil es aus nichts besteht was wir kennen, es ist eben das aus dem alles besteht. Wenn man das mal kapiert hat, dass alles aus diesen Elementarladungen besteht, versteht man auch wie Physik vom Atom bis zur Galaxie funktioniert - es ist immer dasselbe Prinzip.
McDaniel-77