Spacerat hat geschrieben:BTW.: Zum Verständnis all dieser gegeneinander rasselnden Theorien darf man eines nicht vergessen! Wie wird in diesen die Zeit definiert?
Richtig. Und diese Definitionen bedeuten, dass wir die Zeit so konstruieren, wie wir sie in einer Theorie brauchen. Das war es schon.
Zeit ist ein Synonym für Veränderung. Wir wissen nicht mal, was sich da verändert. Wie können wir da behaupten, das Zeit existiert. Für Raum gilt das auch. Alles ist nur Mittel zum Zweck und über Abstraktionen konstruiert. Ich verstehe ja, wenn sich meinen Gedanken nicht so viele anschließen können. Noch vor einigen Jahren hätte ich nicht geglaubt, dass ich so etwas mal schreiben oder denken könnte. Wenn man sich dann näher damit beschäftigt, dann sieht auf einmal alles anders aus. Da kommt man verdammt noch mal ganz schön ins Grübeln.
Ein Beispiel:
Was die SRT betrifft, so ist dieses Teil einfach geil konstruiert. Schon allein deswegen, weil sich erwachsene Menschen seit Erfindung dieser Theorie darüber streiten, welchen Bezug sie zur Natur hat.
Geht man von den beiden Postulaten aus, die ja auch nichts anderes als Konstruktionen sind, dann ist das nun mal so, dass die SRT nur über diesen Fakt schneller/langsam funktioniert.
Schaut man sich die SRT genauer an, dann stellt man fest, dass im übertragenen Sinn ein Photon nur Strecke macht und keine Zeit kennt. Der Beobachter hingegen sieht nur die Zeit. So einfach ist die Aufteilung. Warum? Weil es sonst nicht funktioniert. Ganz hinten beisst sich das dann, wenn so ein angenommenes Inertialsystem im Raum tatsächlich fast mit c fliegt. Was soll so Intertialsystem (Beobachter) "sehen", wenn es ein Photon abschießt? Es sieht die Zeit des Photons, aber nicht seinen Weg.
Wenn man jetzt noch berücksichitgt. dass der Beobachter nur ein Inertialsystem ist und damit ein Koordianatensystem, dann hat man diese Ergebnisse auf dem Papier, die sich aber nicht in der Natur realisieren lassen.
Der natürliche Beobachter, also wir, der vor diesem Koordinatesnystemen sitzt und es mit Messwerten "füllt", der soll nach Möglichkeit außen vor gelassen werden. Der stört nämlich.
Es kann sein, dass ich so auf die Schnelle ein Denkfehler formuliert habe, dann würde ich den Text später noch mal berichtigen.