Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » Fr 15. Aug 2014, 20:23

Kurt hat geschrieben:Eben, sag ich doch.
Du warst es aber der in die Richtung des Blödsinns gegangen bist, sowohl bei der Rakete als auch beim Zug.
Erinnere dich, wir hatten einen Zug der 1 LS lang ist und mit 1/2 c sich auf einem Gleis bewegt.
Die Frage war wieweit der Zug gefahren ist wenn das Licht, das hinten erzeugt/eingespeist wurde, vorne ankommt.
Es kam bei 600 000 Km vorne an und lief im Zug und auch ausserhalb zwei Sekunden lang.
(natürlich werden für die Beobachtung der Laufzeiten identische Sekunden verwendet)

Kurt


Du kannst sagen was Du willst - in einem 1 ls (also 300 000 km) langem Zug braucht das Licht auch genau eine Sekunde bis es von hinten nach vorne kommt! Jeder andere Wert für die Ausbreitungsgeschwindigkeit als 300 000 km/sek wäre schon längst entdeckt worden (sicherheitshalber sag ich auch noch dazu - im Vakuum).
Und das geht halt nur, wenn für die Beobachtung von Laufzeiten eben nicht identische Sekunden verwendet werden können (wie auch Längen halt nicht mehr absolut sind).
Solange Du mir nicht einen einzigen Beweis dafür lieferst, dass sich Licht auf einer unbeschleunigten Strecke mit mehr oder weniger als 300 000 km/sek bewegt, wird sich nichts daran ändern dass die RT die einzige Erklärung für die beobachteten Werte liefert.
fallili
 
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Fr 15. Aug 2014, 22:03

fallili hat geschrieben:Und das geht halt nur, wenn für die Beobachtung von Laufzeiten eben nicht identische Sekunden verwendet werden können (wie auch Längen halt nicht mehr absolut sind).


Tja fllili, damit hast dus besser gesagt als es mit Bildern oder sonstigem machbar ist.

Zweierlei Maß für die Laufzeit und zweierlei Maß für die Strecken.

Das finde ich die perfekte Physik.
(toll wie du das so ohne weiteres wegstecken kannst, aber da bist du ja nicht allein)

Kurt

(naja, wenigstens hast du aufgezeigt das dus begriffen hast was mehrere dir zu vermitteln versuchten)

Achja, bei identischen Sekunden und nicht manipulierten Strecken dauert es im Zug zwei Sekunden und auf der Strecke ebenfalls zwei Sekunden bis das Lichtsignal vorne am Zug ankommt.
Der Zug fährt mit 1/2 c und das Licht in ihm bewegt ich (aus der Sicht des Zuges) ebenfalls mit 1/2 c nach vorne.

Was sagst du denn wenn dir jemand aufzeigt dass das Lichstignal im Zug einmal mit 1/2 c und einmal mit irgendwo bei 1 1/2 c laufen muss damit du das was geschieht erklären könntest?
(Achja, habs vergessen: Nichts natürlich)

Das Schönste ist ja dass das Vorhandensein dieser sog. -relativistischen Effekte- ja so vielfach und überwältigend bewiesen wurde, dumm nur dass niemand solche Beweise vorzeigen kann.

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Nochwas: vor Jahren da haben die Verfechter dieser -Effekte- noch behauptet dass sich ein Signal unterwegs verändert (gravitatorische Rotverschiebung) oder dass das Lichtsignal im Zug tatsächlich so verhält wie dus verteidigst ("was können wir dafür dass sich die Natur so seltsam verhält"), inzwischen wird nur noch mit zweierlei Maß gemessen.
Du kannst dir also ausmahlen wie lange dieser Irrsinn noch Bestand hat.

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Fr 15. Aug 2014, 23:05

Etwas Aufklärung zum "Zug":


Ein Zug, er sei 1 LS, also
300 000 Km lang.

Er bewege sich aufnem Gleis auf der Erde mit 1/2 c, also mit 150 000
Km/s von links nach rechts.

Sobald er mit seinem Ende am Punkt "S" (für Sender) vorbeikommt wird
dort ein Lichtblitz erzeugt.
Dieser läuft nun im Zug nach vorne zum "E" (Empfänger im Zug), wenn er
dort ankommt wird eine Markierung am Gleis gesetzt.

.....S----------Zug----------E
=====S===========================================================Gleis
Bewegungsrichtung >>>



Nun spendieren wir dem Zug noch einen sog. -Beobachter-, nämlich Uhren.
Diese wurden vorher so abgeglichen das sie mit den Uhren die stationär
am/beim Gleis sind identisch tackten, und zwar dann wenn der Zug fährt.
Alle Uhren erstellen also identische Zeiteinheiten (sec usw.).



.....S---------U1-Zug-U2---------E
=====S===========================================================Gleis

Bewegungsrichtung Zug >>>
Bewegungsrichtung Signal >>

U1 und U2 sind 300 Km auseinander, ebenso Uhren die am Gleis stehen,
dass Signal, am Gleis beobachtet, braucht für diese Strecke 1 ms.


fallili Frage: wie lange braucht es im Zug für die Strecke zwischen U1 und U2?
(oder bist du schon wiedermal nicht mehr da?)

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » Sa 16. Aug 2014, 02:27

Tja, dann mal viel Spaß dabei die Uhren so abzugleichen, dass sie dann identisch takten wenn der Zug fährt.
Würd mich interessieren wie Du das machen willst - also wie stellst Du fest, dass die Uhr die sich mit 0,5 c bewegt identisch taktet wie jene die am Gleis ruht?

Aber wenn Du einfach eine ganz normale Uhr nimmst, die im stehenden Zug mit der Uhr am Gleis synchron geht, wird das Signal für die 300 km im Zug immer 1 ms brauchen und zwar egal ob der Zug steht oder sich mit 0,5 c bewegt.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Jondalar » Sa 16. Aug 2014, 06:38

fallili hat geschrieben:Tja, dann mal viel Spaß dabei die Uhren so abzugleichen, dass sie dann identisch takten wenn der Zug fährt.
Würd mich interessieren wie Du das machen willst - also wie stellst Du fest, dass die Uhr die sich mit 0,5 c bewegt identisch taktet wie jene die am Gleis ruht?


Das ist doch das einfachste der Welt. Das wird täglich tausendfach so gemacht, z.B. damit GPS funktioniert, oder nun plötzlich etwa doch nicht :o ? ? ?

:lol: :lol: :lol:

Junge, Junge, Du schaffst es immer wieder für Kracher zu sorgen.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Sa 16. Aug 2014, 07:38

fallili hat geschrieben:Tja, dann mal viel Spaß dabei die Uhren so abzugleichen, dass sie dann identisch takten wenn der Zug fährt.
Würd mich interessieren wie Du das machen willst - also wie stellst Du fest, dass die Uhr die sich mit 0,5 c bewegt identisch taktet wie jene die am Gleis ruht?


Das ist doch kein Problem, nimm einfach eine PLL, also eine Regelschleife und phase die Uhren ein.
Das geht so:
Sobald der Zug über eine Schwelle fährt sendet er seine Uhrzeit(en) los, diese wird empfangen und die Differenz zwischen zwei Sendungen (Anzeigedifferenz) bewertet.
Da das v des Zuges und der Schwellenabstand ja bekannt sind ist es nun noch Aufgabe der PLL die Korrekturwerte zu berechnen und zum Zug zurückzusenden.
Dieser verändert den Gang seiner Uhren solange bis er stimmt.
Ich schlage vor die GPS-Uhrzeit zu verwenden denn da ist eine Sekunde dabei die dafür geeignet ist als Referenz verwendet zu werden.
Noch einfacher geht's wenn du jeder Uhr im Zug einen GPS-Zeitempfänger spendierst.
Da hast du dann nicht nur gleiche Sekunden, sondern sogar synchron gehende Uhren.

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Sa 16. Aug 2014, 09:07

fallili hat geschrieben:
Aber wenn Du einfach eine ganz normale Uhr nimmst,


Um wieviel geht denn die Uhr im Zug langsamer wegen der Bewegung desselben?

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » Sa 16. Aug 2014, 10:22

Du übersiehst aber etwas.

Ich synchronisiere die Uhren wenn der Zug steht - alle 4 Uhren gehen danach gleich. Kann jeder messen indem er die Zeit misst die ein Lichtstrahl für 300 km braucht. Man stellt fest, das es am Gleis und im Zug 1 ms dauert.
Dann bewegt sich der Zug mit 0,5 c. Wieder misst jeder, wie lange das Licht für 300 km braucht - wieder misst jeder nur 1 ms.

Also versuchen wir die Uhren nun im bewegten Zustand zu synchronisieren. Die am Gleis stellen fest, das die Uhren im Zug zu langsam gehen und bitten darum die Uhren im Zug auf "schneller" zu stellen. Im Zug fragt man sich aber warum? Man prüft sicherheitshalber vom Zug aus die Uhren am Gleis und stellt fest, dass diese langsamer gehen.
Daher lautet die Antwort aus dem Zug: " Warum sollen wir unsere Uhren "schneller" stellen, bei uns passt alles, stellt doch ihr eure Uhren "schneller" weil eure Uhren langsamer gehen als unsere!

Zwar können die Leute am Gleis sagen - "das kann nicht sein weil sich der Zug ja bewegt und daher die Uhren langsamer gehen". Aber dann sagen die Leute im Zug "Wir merken nix von Bewegung - wir sehen nur das ihr anderen euch bewegt, also ist es ja logisch, das eure Uhr langsamer geht".

Kurt, Du lehnst doch die RT ab - warum also sollen Uhren dann synchronisiert werden wenn sich der Zug bewegt? Es muss doch völlig ausreichen die Uhren zu synchronisieren solange der Zug steht - geht einfacher und da nach Deiner Meinung die RT falsch ist, muss diese Synchronisation ja auch bestehen bleiben wenn der Zug sich dann bewegt.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Ernst » Sa 16. Aug 2014, 12:38

fallili hat geschrieben:Die am Gleis stellen fest, das die Uhren im Zug zu langsam gehen ...
Man prüft sicherheitshalber vom Zug aus die Uhren am Gleis und stellt fest, dass diese langsamer gehen.

Das geht logisch nicht.
Ist t2<=t1 und t1<=t2, dann ist nur möglich t1=t2.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » Sa 16. Aug 2014, 13:02

Ich weiß - aber das Thema hatten wir hier doch schon oft.
Letztendlich ist das, was Kurt da will, nix anderes als das "normale" Bahnsteig - Zug Beispiel, weil man zum Synchronisieren der Uhren ja einen "Standard" braucht der gleich weit von den Uhren entfernt ist ( also wieder mal Wärter und Schaffner - die eben die Synchronisationssignale aussenden).
Und jeder Versuch dann irgendwas über das andere System festzustellen, geht halt immer nur über Signale welche eben mit c unterwegs sind - wir können dem Problem Lichtgeschwindigkeit nicht entkommen.

Und damit landen wir alle wieder bei der Frage wie das gehen soll, dass die Uhren im Zug langsamer gehend gesehen werden als die am Bahnsteig und umgekehrt die Uhren am Bahnsteig langsamer als die im Zug?

Aber wie ich schon mehrfach geschrieben habe: Entweder akzeptiert man, dass c invariant ist - dann muss man die ganze "Kröte" RT mit allen "unlogischen Folgerungen" leider schlucken - oder man akzeptiert es eben nicht - dann muss man aber auch mal nachweisen, dass sich Licht in unbeschleunigten Systemen eben doch mit mehr oder weniger als c fortbewegt.

Und da bestimmt schon seit 100 Jahren versucht wird die Invarianz von c zu bezweifeln und als falsch hinzustellen, dies aber bisher meines Wissens noch nie gelungen ist, gehör ich halt zu den Leuten welche die "RT Kröte" schlucken.
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