Harald Maurer hat geschrieben:
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Oder man lässt die Feder fallen und schickt den Hammer hinterher: zieht jetzt der nachfolgende Hammer die Feder zurück? Natürlich nicht! Denn sowohl Feder und Hammer sind jetzt schwerelos!
Zwei Satelliten, die einander auf derselben Umlaufbahn folgen, beeinflussen sich gravitativ nicht, sondern nur, wenn ihre Umlaufbahnen unterschiedlich sind.
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Grüße
Harald Maurer
Harald, also das sehe ich aber ganz anders!
Was hat "Schwerelosigkeit" damit zu tun?
Zwei Massen im Abstand r werden sich
immer gravitativ anziehen - mit F = G * M1 * M2 / r^2
Also werden auch zwei Satelliten, selbst wenn sie auf der selben Umlaufbahn sind, sich gegenseitig
immer anziehen.
Und wenn ich einen Hammer mit 5 kg in der Hand halte und eine Feder mit 1 g fallen lasse wird z.B. nach 1 m Fall (oder wenn der Hammer 1 m hinter der Feder auch fällt) der Hammer immer noch auf die Feder mit F = 6,673 *10^-11 * 5 * 0,001 kg m / sek^2 einwirken. Das ist zwar "nix", aber es ist ohne Zweifel
mehr als wenn ich
keinen Hammer in der Hand halten würde.
Um es allgemeiner auszudrücken: Wenn ich den Hammer in der Hand halte und die Feder fallen lasse, wird das Ganze zum 3-Körper Problem.
Genauso wie zwei um die Erde kreisende Satelliten
auch immer ein 3-Körper Problem darstellen wenn man es exakt betrachtet - da spielt irgendwelche "Schwerelosigkeit" kein Rolle.
Grüße
fallili