Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 20:45

Harald Maurer hat geschrieben:Ich weiß schon, was gemeint ist. Aber Chief erwartet offenbar auf seine Frage
"Und schwingen Atome oben schneller als unten oder hat Dr. Albern Blödsinn behauptet?"
eine klare Antwort!

Naja, wenn er glaubt dass er sie so bekommen wird, dann kann ich ihm ja nur viel Erfolg wünschen.

Für sowas auch keine Zeit mehr habend,

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 22:39

Spacerat hat geschrieben:Weisst du wieviele Beiträge mir hier schlicht nicht angezeigt werden? Nun ja, einige und du darfst raten, warum.

Hast recht, ich werde die Deppen jetzt auch auf die Ignore-List setzen. So kann Harald sich diese ewig gleichen Grinseköpfchenarmeen, für die er sich anscheinend interessiert ansehen (antworten werden sie mir ja trotzdem weiterhin, auch wenn ich sie nicht mehr lese), und ich habe auch meine Ruhe. Eine Zeit lang war's lustig, aber nachdem jetzt eh nur mehr das Gleiche kommt verpasst man dabei ja nicht allzu viel.

Harald Maurer hat geschrieben:Auf Seite 905 konstatiert er dann die Verletzung des Kontinuitätsprinzips, was ihn zur Feststellung zwingt, dass die beiden Uhren "die Zeit nicht richtig angeben"!

Wenn er selbst unten steht und auf die obere Uhr blickt, dann zeigt diese aus seinem Bezugssystem die Zeit um den Faktor sqrt(1-2*G*M/(r+h)/c^2)/sqrt(1-2*G*M/(r)/c^2) "falsch" an. Will er die in seinem System "richtige" Zeit wissen braucht er nur zu rechnen, oder auf eine Uhr auf seiner eigenen Höhe blicken. Mehr ist nicht dahinter!

Harald Maurer hat geschrieben:Wir haben je nach Interpretation der Ausführungen Einsteins die Wahl zwischen Kontinuitätsverletzung (Energie verschwindet ins Nichts oder kommt aus dem Nichts, Wellenzüge vermehren oder vermindern sich rätselhafterweise)

Das ist auszuschließen, da es nur bei einer Frequenzänderung, die ihre Ursache nicht in der Zeitdilatation hätte, zu einer solchen Diskrepanz kommen könnte. 100 Watt × 10 sek ist gleich viel Energie wie 50 Watt × 20 sek!

Damit auch gleich den Rest deiner Argumentation, die ja auf den eben gelösten Mißverständnissen aufbaute, entkräftend,

Yukterez
Zuletzt geändert von Yukterez am Do 26. Jun 2014, 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Do 26. Jun 2014, 22:58

Ich habe diese Smilies vergessen ;) Spacerat,

natürlich gibt es keine Zeit und auch keine Längenkontraktion oder sonst irgendwelche Konzepte in der Realität. Die Realität besteht aus den Objekten und ihren Wechselwirkungen. Objekte bestehen aus Elementarladungen, die einfachsten Objekte sind Protonen und Elektronen, alles andere wird aus diesen beiden Aufgebaut. Die Wechselwirkung ist nur die elektromagnetische Wechselwirkung, alle scheinbaren Wirkungen sind ursächlich auf die EM-WW zurück zu führen.

Man kennt das von der Scheinkraft, welche scheinbar Objekte ohne Bodenkontakt (auch Wasser) auf der Erde ablenkt, man hat sie als Corioliskraft bezeichnet. In der Realität gibt es diese Kraft nicht, sie ist lediglich der Rotation der Erde und der Trägheit geschuldet.

Licht ist unabhängig von der Geschwindigkeit des Senders, eine bewegte Lampe emittiert Licht mit Lichtgeschwindigkeit. Kein Objekt kann sich (absolut) schneller als das Licht bewegen, da die Kraftübertragung zur notwendigen Beschleunigung nur mit der Lichtgeschwindigkeit funktioniert. Durch diesen Umstand, gibt es eine Absolutheit, die absolute Geschwindigkeit der Erde ist messbar, vorausgesetzt, man verwendet Einweg-Lichtgeschwindigkeits-Messungen.

Der Witz oder Fehler in der schwachsinnigen Theorie der optischen Täuschungen ist doch, dass man beim Hin und Rückweg immer c = const. misst, obwohl immer c+-v gilt. Deshalb gibt es ja auch den Doppler-Effekt. Die Lichtgeschwindigkeit muss bei konstanten Eigenschaften des Mediums immer konstant sein - ohne Medium ist sie maximal.

E=mc² ist eine schöne aber sinnlose Formel. Energie ist ein Konzept, Masse ist ein Konzept und die Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat, was soll das sein? Mathematischer Blödsinn! Wenn man die EM-WW als Ursache versteht, findet man auch genau die passenden Werte bei Kernspaltungsprozessen, wird ein Atomkern instabil und bricht auseinander, dann kommt die Abstoßungskraft der Protonen voll zum tragen, dadurch entstehen die MeV an kinetischer Energie der Bruchstücke. Masse ist ja nur eine Nebenwirkung der EM-WW, ein scheinbare Effekt. In der Realität gibt es nur Trägheit und diese ist der begrenzten Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit geschuldet.

Yukterez,

die Bahnen der Planeten sind so wie sie sind, weil das die elektromagnetische Balance in Sonnensystem bedingt. Da die Gravitation nur ein scheinbarer Effekt der EM-WW ist, ändert sich ja nichts an den Gleichungen von Kepler und Newton, was sich ändert ist nur die Erkenntnis, dass es Masse nicht gibt, sondern Masse eine scheinbare Eigenschaft der Elementarladung ist. Daher findet man ja auch so absurde Behauptungen, wie die relativistische Massenzunahme und andere falsch verstandene Zusammenhänge.

Falls du Interesse am Blick über den Tellerrand hast und das hast du, empfehle ich dir ein Video, welche genau meine Meinung und die von Raphael Haumann widerspiegelt, schließlich hat er das mit seiner Plasma-Versum-Dokumentation schon sehr gut auf den Punkt gebracht.

Youtube Dokumentation: Episode 2 Symbols of an Alien Sky: The Lightning Scarred...
https://www.youtube.com/watch?v=tRV1e5_tB6Y

Gute Unterhaltung wünscht!

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 23:03

McDaniel-77 hat geschrieben:die Bahnen der Planeten sind so wie sie sind, weil das die elektromagnetische Balance in Sonnensystem bedingt. Da die Gravitation nur ein scheinbare Effekt der EM-WW ist, ändert sich ja nicht an den Gleichungen von Kepler und Newton, was sich ändert ist nur die Erkenntnis, dass es Masse nicht gibt, sondern Masse eine scheinbare Eigenschaft der Elementarladung ist.

Das ist ungefähr genau so gut begründet, wie

der heilige Bimbam hat geschrieben:die Bahnen der Planeten sind so wie sie sind, weil der liebe Gott auf seinem Thron sitzend das so will. Da die Gravitation nur ein scheinbarer Effekt des heiligen Geistes ist, ändert sich ja nichts an den Gleichungen von Kepler und Newton, was sich ändert ist nur die Erkenntnis, dass der Glaube an die Masse eine Strafe für die Sünde ist.

Nicht wirklich überzeugt,

Yukterez
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 23:05

Außerdem, mein Freund:

McDaniel hat geschrieben:Da die Gravitation nur ein scheinbare Effekt der EM-WW ist, ändert sich ja nicht an den Gleichungen von Kepler und Newton

Das sollte es aber, wenn, wie du glaubst, die dunkle Materie nur ein Schummelfaktor wäre. Den selben Schummelfaktor würdest du nämlich auch mit deiner Theorie benötigen, wenn die Formeln alle gleich blieben!

Dich an deine Verheißung, die dunkle Materie damit überflüssig machen zu wollen erinnernd,

Yukterez
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon deejey » Do 26. Jun 2014, 23:11

ChristianM hat geschrieben:Sagt mal Einsteinsche Lichtkirchhofkehrer, wieso redet ihr soviel wenn ich nicht da bin? :lol:
Wo ist euer Lichtabt? Habt ihr heute wieder Ausgang? :lol:

Jeder Einsteinsche xxx kann Transformieren, Stauchen und andere mathematische Tricks anwenden und Schwachsinn herleiten, der in der Natur nicht existiert. Was soll man da schon widerlegen wenn Schwachsinn mathematisch verpackt wird? :lol:

Mit Mathematik ist es genauso wie mit jeder anderen Wissenschaft auch. Wenn einer schwachsinnig ist, dann ist die Sprache egal. :lol:
Bei Onkel Albern ist es einfach. Er sieht auf der Diagonalen ein Photon ohne ZD. Das sieht man nur wenn man schwachsinnig ist, ihr Schwachköpfe! :lol:

Ist Grunzen eigentlich alles was du kannst?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 23:19

McDaniel hat geschrieben:Falls du Interesse am Blick über den Tellerrand hast und das hast du, empfehle ich dir ein Video, welche genau meine Meinung und die von Raphael Haumann widerspiegelt, schließlich hat er das mit seiner Plasma-Versum-Dokumentation schon sehr gut auf den Punkt gebracht.
Youtube Dokumentation: Episode 2 Symbols of an Alien Sky: The Lightning Scarred...

Wenn ich den Titel schon lese vergeht mir gleich alles. Ich werde mich demnächst aber sowieso in

http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1302/1302.5663.pdf
http://arxiv.org/pdf/astro-ph/0207240v1.pdf
http://arxiv.org/pdf/1012.2932v1.pdf
http://arxiv.org/pdf/1210.7820v1.pdf
http://arxiv.org/pdf/1401.1317v1.pdf

einlesen müssen, was ich auch dir empfehle. Für dich dürfte das hier besonders interessant sein:

arxiv.org_0905.3595.png
arxiv.org_0905.3595.png (32.25 KiB) 4618-mal betrachtet

Bild, Yukterez
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 27. Jun 2014, 02:16

Danke für den Hinweis Yukterez,

allerdings verhält sich ein Sonnensystem anders, als eine Galaxie. Im Sonnensystem bildet der Stern das Zentrum der Elektrizität - den sog. Plasma-Fokus. Die Planeten und Monde befinden sich nicht im Plasma-Zustand, sind höchstens zum Teil im Plasma-Zustand (Ionosphäre der Erde).
Eine Milchstraße besteht zu 99,99% aus Sternen, welche sich alle im Plasma-Zustand befinden. Diese verhalten sich wie Ladungsträger zu einander, galaktische elektrische Ströme führen zu galaktischem Elektromagnetismus. In der Folge rotiert eine Galaxie scheibenartig, die winzige EM-Restwirkung, welche wir auf der Erde als Gravitation bezeichnen, spielt auf galaktischer Ebene kaum noch eine Rolle. Deshalb funktionieren die Gravitations-Gleichungen nicht für Plasma-Bündel.

Du hast sicher Recht, die Gravitations-Gleichung korrekt verstanden als EM-WW, müsste den Zustand der Materie mit berücksichtigen. Im Plasma-Zustand sind die Ladungsträger beweglicher, als im Nicht-Plasma-Zustand.

Ist es nicht irrsinnig den absoluten Ausnahmezustand, den wir hier auf der Erde und im Sonnensystem vorfinden, als die Norm für das Universum zu verstehen? 99% der Materie im Sonnensystem befindet sich im Plasma-Zustand, die Sonne besitzt fast die gesamte Materie, die Planeten fallen gerade mal mit 1/700 ins Gewicht. Die Sonne ist 1,3 Millionen mal so groß wie die Erde und sie besteht aus Plasma, die Erde aus Fels. Sollte das nicht einen Einfluss auf die Kräfte haben? ;)

Vom Mond aus gesehen ist die Erde auch leicht wie Plasma, da ihre Atmosphäre ionisiert ist. Der Mond befindet sich offensichtlich nicht im Plasma-Zustand.

Merkur scheint auch eher ein Mond der Sonne zu sein, als ein Planet, die Venus hat immerhin eine eigene Atmosphäre und dafür gigantische Gewitter mit Blitzen. Da der Merkur keine Atmosphäre hat, sieht er auch entsprechend verwüstet aus. Plasma-Entladungen führen zu diesen Kratern und Mondoberflächen. Planeten mit Atmosphären sind nicht mit Kratern übersät, obwohl die Anziehungskraft von großen Planeten viel größer als von ihren Monden ist. Der Mond schützt nicht die Erde vor Einschlägen, sondern die Erde den Mond:
Bild

Grüße

McDaniel-77

P.S.: Interessante Links! Und der Auszug gefällt mir ;)
Seite 4 http://arxiv.org/pdf/1401.1317v1.pdf hat geschrieben:Observations of spiral galaxies seen face-on reveal a large-scale magnetic field pattern along
the plane of the galaxy. The magnetic field lines generally follow a spiral structure with pitch angles
from 10° to 40° which are similar to the pitch angles of the optical spiral arms...
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Fr 27. Jun 2014, 08:39

ChristianM hat geschrieben:......kann Transformieren, Stauchen und andere mathematische Tricks anwenden und Schwachsinn herleiten, der in der Natur nicht existiert. Was soll man da schon widerlegen wenn Schwachsinn mathematisch verpackt wird? :lol:


Mathematik arbeitet nach dem Relationsprinzip. Man kann damit maximal Ergebnisse erzielen, um damit die zu beschreibenden Systeme ins richtige Verhältnis zu setzen. Wenn dann keine Widersprüche vorhanden sind, beweist das maximal, dass man richtig gerechnet hat und dass das System richtig konstruiert ist.

Wenn das (die) zu beschreibende(n) System(e) aber trotz aller Berechungen "funktionier(t)(en)", man aber merkt, dass die Mengenverhältnisse nicht stimmen, dann muss man aus mathematischer Sicht etwas einführen, was man glaubt in der Natur noch nicht gefunden zu haben. Die Dunklen Mächte zum Beispiel. Das zeigt alledings nur, dass man in seinen bisherigen Berechnungen nicht alles berücksichtigt hat und dass die Relationen nicht stimmen. In der Regel beruht der Fehler auf falsche Annahmen , die schon in den ersten Postulaten versteckt sind. Das Problem dabei ist, dass diese selbstbezüglichen Konstrukte (Postulate) immer wieder über Rückbezüglichkeit zur Anwendung kommen und zwar ohne dass dieser Anwendungsfehler bewusst wird.

Was beweist das? Nichts. Außer, dass das zu beschreibende System nicht ganz vollständig ist, auch nie ganz vollständig sein kann, weil alles nur sprachliche Konzepte sind.



@ Daniel
Welche Ignoranz? Ich habe mich nur mit Spannung beschäftigt. Spannung ist m. E. die allgemeingültige (für uns) natürliche Grundlage des Universums. Dort sind alle Regelmäßigkeiten (Naturgesetze) angelegt, die wir benötigen, um das Universum beschreiben zu können. Die EM-WW ist offensichtlich nichts anderes als Spannung.
Zuletzt geändert von All am Fr 27. Jun 2014, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Fr 27. Jun 2014, 09:50

McDaniel-77 hat geschrieben:
Ist es nicht irrsinnig den absoluten Ausnahmezustand, den wir hier auf der Erde und im Sonnensystem vorfinden, als die Norm für das Universum zu verstehen?




Ja.
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