Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 17:24

Yukterez hat geschrieben:Die bestbewiesene Theorie der Welt wird also mit einer halbfertigen Prosa ohne Formeln widerlegt.
Spacerat hat geschrieben:Na und? Du tust grad so, als wäre die SRT auch an einem Tag fertiggeworden.

Ist sie zwar nicht, aber bevor sie nicht fertig war ist Einstein ja auch nicht überall herumgelaufen um zu erzählen dass all seine Vorgänger grobe Idiotien fabriziert hätten, die er bald widerlegt haben würde.

Spacerat hat geschrieben:Ausserdem versuche ich nur bessere Erklärungen für die von mir genannten Absurditäten zu finden und nicht irgendwas zu widerlegen. Obwohl... die von mir genannten Absurditäten müssen logischerweise aus den Rechnungen verschwinden.

Wie willst du das jetzt schon wissen, wenn es doch noch gar nicht so weit ist?

Spacerat hat geschrieben:Also fängt man schon mal an, das LU-Gedankenexperiment zu korregieren, dann verschwindet die Raumzeitkrümmung und schliesslich die Raumzeit. LG bleibt für das Auge konstant, aber der Erwartete Effekt bei einer bewegten LU, ist der, dass die dunkler wird, anstatt langsamer.

Das ist logisch inkonsistent. Würde die Quelle nur dunkler, strahlte aber dabei nicht länger, wäre dabei Energie verloren gegangen.

Spacerat hat geschrieben:Bezugssysteme braucht man nur noch eines, in welchem man, wenn benötigt, eine Uhr platzieren kann, nach welcher sich gerichtet wird.

Mehr braucht man in der RT auch nicht, da man ja die Formeln hat, von der Uhr hier auf die Zeit dort zu schließen. Die Uhren beim GPS werden daher auch nicht per Try-&-Error, sondern nach einer wohldefinierten Formel kalibiriert.

Spacerat hat geschrieben:Verwechslungen von Bezugssystemen sind so von vorne herein Geschichte und damit auch verschieden alternde Zwillinge.

Bezugssysteme zu verwechseln ist ein Sport, den die, denen er gefällt, ihr Leben lang betreiben werden. Oder meinst du etwa, solche Deppen wie Chief und sein kleiner Bruder samt Familie würden aufhören zu spammen, wenn deine derzeit noch nicht einmal vorhandenen Formeln die der RT einst abgelöst haben werden?

Die Verwechslung nicht dem Verwechselten, sondern dem Verwechselnden auf seine Rechnung schreibend,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Do 26. Jun 2014, 17:50

Spacerat hat geschrieben:1. Dann musst du mir nur noch verraten, wann es bei Newton nützlich ist, verschiedene Bezugspunkte zu wählen. Ist es afaik nämlich gar nicht, weil man nach Newton nur ein BS benötigt. In anders gewählten BS gelten ja dieselben Regeln.

Wie man zB. an der Diskussion über das GPS sehen kann, ist in der Praxis durchaus manchmal nötig verschiedene BS in einem Problem zu verwenden. Und dann ist es auch nötig zwischen diesen BS wechseln zu können. Und das wird durch die jeweiligen Transformationen möglich.

Spacerat hat geschrieben:2. Nö, Erde und Sonne stossen sich nicht ab, jedenfalls nicht nur. Das ist die Stelle, wo es für mich schwierig wird, das rüber zu bringen. Die EM-WW hält sie auf Abstand und zwar auf einem durchschnittlichem Niveau, wo sich Anziehungs- und Abstossungskraftlinien beider Körper in etwa aufheben. Also wenn sie ausserhalb dieses Bereiches sind, ziehen sich Erde und Sonne an, innerhalb oder genau darauf stossen sie sich ab. Selbiges gilt auch für gleichsinnig rotierende Objekte, so dass auch solche nicht wirklich bzw. nur mit viel Kraftaufwand zusammenstossen können.

Wenn man die Newtonschen Bewegungsgleichungen zugrunde legt, dann bedarf es einer Anziehung für eine kreisförmige bzw. elliptische Bahn. Daher sollte sich die Erde schon in der Anziehungszone befinden.

Spacerat hat geschrieben:Hoffe mal, das folgende Illustration verständlich machen kann, was ich meine, obwohl ich dran zweifle. Ich tu mich grad' schwer damit, davon zumindest eine 2D-Animation hinzubekommen.
Wirklinien EM-WW.png

Die roten Pfeile sind die Wirklinien der durch Rotation entstehenden Kräfte, welche auf der grünen Linie (hier nur eine von ringsum unendlich vielen Möglichen) für Anziehung und Abstossung sorgen. Man muss hoffentlich kein Genie sein, um zu erkennen, wo 1/r² herkommt. Dreht das Objekt (hier also der Kreis) andersherum, zeigen auch die Wirklinien (welche eigentlich ebenfalls gleichmässig ringsum wirken) in die andere Richtung. Auf die Distanz hin relativiert sich die Wirkung natürlich, aber in der unmittelbaren Nähe kommen auch gegensinnig rotierende Objekte in den Genuss der Abstossung. Der Bereich der allgemeinen Abstossung dürfte aber nicht besonders hoch sein, zumindest sollte er z.B. innerhalb der Erde (also unterhalb der Erdkruste) liegen, sonst wiederspräche es der Gravitation. Naja... Ich arbeite ja noch dran. Vllt. hat der ein oder andere ja noch einen Vorschlag (außer Verwerfen ;)).

Deine Linien stammen scheinbar alle von dem selben Körper. Dennoch zeigen die Linien oberhalt des Kreises entlang der Rotationsrichtung, die unterhalt hingegen entgegen der Rotation. Woher der Unterschied? Im übrigen erwecken deine Erklärung den Eindruck, dass der Körper mit sich selbst wechselwirkt und dadurch "Anziehung" bzw. "Abstoßung" entsteht. Das ist wohl keine sehr sinnvolle Angelegenheit.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Do 26. Jun 2014, 18:06

Spacerat hat geschrieben:Das Modell ist nicht mal halbwegs fertig und du verlangst schon 'ne konkrete Formel?

Es gibt ja nun eine Gravitationstheorie, die scheinbar ganz gut funktioniert. Immerhin kann man unter Verwendung von Newton erfolgreich Raumsonden zu anderen Planeten schicken. Und die kommen dann auch im Allgemeinen dort an, wo sie hin sollten. Und dann kommen McDaniel und du an und behaupten, dass das ja alles offensichtlich falsch ist und ihr da die viel besseren Erklärungen habt. Wenn man dann aber mal ein wenig nachfragt, dann kommt da doch erstaunlich wenig für eine Widerlegung von Newton.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 18:09

Ich glaube nicht dass das Objekt mit sich selber wechselwirken soll, die grüne Linie stellt doch den Pfad zu einem zweiten Objekt dar wenn ich es richtig verstehe. Allerdings gibt es wohl ein anderes Problem. Wenn die grüne Linie in der Mitte des Objekts mündet, dann sind doch genau so viele linksgerichtete, wie rechtgerichtete Pfeile da. Da heben sich doch alle Kräfte auf!

Die Spiegelprobe machend,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 19:16

Auch nachdem du beide Beiträge editiert hast ist es immer noch ein Doppelposting.

Den Spamordner entleerend,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Spurensicherung

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 19:20

Danke dass du deinen Originalbeitrag nochmal postest, so kann sich Harald besser vostellen, was mit der Meldung "Themenverfehlung und Wiederholung" genau gemeint war.

Bild, Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 19:37

Der bewegte Zug ist das falsche Beispiel wenn es um die ZD durch Gravitation geht! Auch das Abstandsgesetz kannst du da vergessen, weil man, abgesehen davon dass das eine ganz andere Größenordnung wäre, statt einer Glühbirne auch einen gerichteten Laser verwenden könnte.

Differenzierend,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 19:46

Eine absolute Komponente von Beschleunigung und/oder Gravitation, und eine relative von der translatorischen Geschwindigkeit abhängende. Bei einer Messung muss man bei dieser auch die Lichtlaufzeit berücksichtigen, und deshalb nach Pythagoras in eine radiale und eine transversale Bewegungskomponente aufteilen.

Dir empfehlend, dich mit dem, was du widerlegen möchtest, erst einmal vertraut zu machen,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Do 26. Jun 2014, 20:12

Spacerat hat geschrieben:Der Kreis (die Aussenhaut des Objektes) dreht sich und die Wirklinien, die an seinen Tangenten liegen zeigen immer in Drehrichtung und von daher natürlich zu einem anderen Objekt in zwei verschiedene Richtungen.

Ok. Das wird in deinem Bild leider so nicht dargestellt. Sondern die Tangenten zeigen einmal entlang und einmal entgegen der Drehrichtung. Das solltest du vielleicht mal anpassen. Mir fehlen da übrigens eine Erklärung, wie keine Anziehung, die ja nach deiner Theorie zwischen Erde und Sonne herrscht, zu der Erdbahn führt.

Spacerat hat geschrieben:Es geht in der Wissenschaft glaube ich gar nicht mal immer so um das Wiederlegen anderer, sondern mehr darum, bessere Erklärungen für den ein oder anderen Umstand zu finden. Die Newtonsche-Gravitation schient ja hier da und dort zu funktionieren, aber konnte Newton auch erklären, woher sie kam oder wozu wurde die Raumkrümmung der ART erdacht? BTW.: Die Newtonsche-Gravitation funktioniert eben nicht überall, z.B. nicht bei einer gesamten Galaxis, weswegen man dunkle Magie aus dem Hut zaubern muss. Ausserdem sind es nicht nur Daniel und ich, die das elektrische Universum (Plasmaversum) vertreten, sondern es gibt da noch eine ganze Ecke anderer, sogar in Kreisen der Wissenschaftler.

Das mag ja alles sein. Allerdings sollte eine neue Theorie nicht direkt bereits bekannten Beobachtungen widersprechen. Ich sehe auch nicht, wie deine "Theorie" irgendetwas erklären soll. Bisher kamen da ja nur widersprüchliche Aussagen und Bildchen. Zu dem letzten Punkt kannst du dann ja mal ein paar einschlägige Veröffentlichungen zitieren.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Harald Maurer » Do 26. Jun 2014, 20:35

Yukterez hat geschrieben:Danke dass du deinen Originalbeitrag nochmal postest, so kann sich Harald besser vorstellen, was mit der Meldung "Themenverfehlung und Wiederholung" genau gemeint war.

Ich weiß schon, was gemeint ist. Aber Chief erwartet offenbar auf seine Frage
"Und schwingen Atome oben schneller als unten oder hat Dr. Albern Blödsinn behauptet?"
eine klare Antwort!
Die wäre ja leicht zu geben nach Deiner Wahl der Ursache für die gravitative Rotverschiebung: unterschiedlicher Gang der Uhren.
Einstein breitet sich hier:
http://www.itp.kit.edu/~sahlmann/pdfs/p ... 0light.pdf
aber erstmal dezidiert über die "Schwere der Energie" aus. Auf Seite 905 konstatiert er dann die Verletzung des Kontinuitätsprinzips, was ihn zur Feststellung zwingt, dass die beiden Uhren "die Zeit nicht richtig angeben"! Das ist eine erstaunliche Feststellung angesichts der Meinung, die Uhren würden den unterschiedlichen Zeitverlauf abhängig vom Gravitationspotenzial anzeigen! Der Verletzung des Kontinuitätsprinzips versucht er nun zu entgehen, indem er die Uhren synchronisiert und damit erreicht, dass die abgesandte Frequenz gleich der empfangenen ist. Und damit wirft er selbst seine schöne Abhandlung über die "Schwere der Energie" am Anfang seiner Arbeit über den Haufen. Denn wenn eine Frequenz nur deshalb unterschiedlich gemessen wird, weil zwei Uhren die "Zeit nicht richtig angeben", kann weder von einer "Schwere der Energie" noch von einer Äquivalenz von Energie und Masse die Rede sein.
Wir haben je nach Interpretation der Ausführungen Einsteins die Wahl zwischen Kontinuitätsverletzung (Energie verschwindet ins Nichts oder kommt aus dem Nichts, Wellenzüge vermehren oder vermindern sich rätselhafterweise) oder der Verletzung des Energieerhaltungssatzes oder der Verletzung der Äquivalenz von Energie und Masse. Darüber hinaus schließt er den Zeitverlauf selbst dezidiert als Ursache für die gravitative Rotverschiebung aus mit den Sätzen:
"Dagegen müssen wir die Zeit in K' sicher so definieren, das die Anzahl der Wellenberge und Wellentäler, die sich zwischen S2 und S1 befinden, von dem Absolutwerte der Zeit unabhängig ist; denn der ins Auge gefasste Prozess ist seiner Natur nach ein stationärer. Würden wir diese Bedingung nicht erfüllen, so kämen wir zu einer Zeitdefinition, bei deren Anwendung die Zeit explizite in die Naturgesetze einginge, was sicher unnatürlich und unzweckmäßig wäre."
Was ihn - wie erwähnt - zur Conclusio zwingt: "DIe Uhren in S1 und S2 geben also nicht beide die "Zeit" richtig an."
Und damit schneidet er zu guter Letzt auch noch gleich die Zeitdilatation der ART um! Denn davon kann dann angesichts einer oder zweier falsch gehender Uhren auch keine Rede sein!
Und auf diesen Verrenkungen Einsteins um seine "Schwere der Energie" steht die ART! Wie tief muss der Glaube an Einsteins Mythos sein, um zu behaupten, Einstein habe sich bloß unglücklich ausgedrückt? :evil:

Aber wie ist das nun mit den Atomen? Schwingen sie oben schneller als unten? :?:

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Andere Theorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste