Hallo Trigemina !
Danke !
Kurz: Die schwere Masse beschreibt die auf einen im Gravitationsfeld ruhenden Körper wirkende statische Kraft (z.B. eine an einem Faden aufgehängte Eisenkugel). Schneide ich den Faden durch, wird die Eisenkugel über die träge Kraft kinematisch beschleunigt und schlägt mit einer Geschwindigkeit v auf dem Boden (oder meinen Zehen ) auf.
Kann ich nicht deiner Meinung sein !
Ich sehe das so: Die Trägheitskraft ist der Schwerkraft um 180 Grad entgegengesetzt.
Wenn ich jetzt den Faden durchschneide, dann wirkt die Gravitation Richtung
Erdmittelpunkt, die Trägheit hält dagegen und verzögert den Fall.
Und beide Kräfte sind nur proportional.
Und diese Proportionalität verändert sich bei der Grenzgeschwindigkeit c nach deiner Aussage.
Habe ich mich da richtig ausgedrückt ? Stimmt meine Ansicht ?
Könnte es sein, dass die Trägheitskraft erst dann zur Kraft wird, wenn
irgendeine Beschleunigung ansetzt ?
Dann wäre die Trägheitskraft auch zu jeder anderen Krafteinwirkung proportional.
Und wenn keine Beschleunigungskraft ansetzt,wäre auch die Trägheitskraft verschwunden.
Die Trägheitskraft wäre also nur eine Scheinkraft, genau so wie die Fliehkraft.
Immer nur abhängig von der auf den Körper wirkenden Beschleunigung.
Wie ist das aber in einem Beschleunigerring ?
Gelten dort andere Gesetze?
Ich bin der Meinung, dass die Elektromagneten eine begrenzte Wirkgeschwindigkeit haben und deswegen auch die Geschwindigkeit der umlaufenden Teilchen die Höchstgeschwindigkeit c nicht übersteigen kann.
Wenn sich also die Masseträgheit der Teilchen in der Grenzgeschwindigkeit trotzdem überproportional erhöht, dann ergibt sich daraus eine Aussage auf den Begriff "Was ist Masse?" Da wir bis heute nicht wissen, was "Masse" eigentlich ist, wäre eine solche
Aussage schon sehr viel wert.
Vielleicht können die neuen Versuche am LHC etwas Licht ins Dunkel bringen.
Mit Gruß Hannes