Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 14:40

Harald Maurer hat geschrieben:Wie auch die Wellenlänge durch denselben Zustand der Elongationen innerhalb einer vollen Peridode definiert ist, ergibt sich ein übereinstimmender Zustand aus der konstanten Kreisfrequenz zu ein und demselben Zeitpunkt bei allen Wellenzügen. Sie haben alle quasi zur "gleichen Uhrzeit" denselben Phasenwinkel!

Das ist es wieder. fb.. hatte es dir schon früh bgesagt. Deine Verwechselung einer Welle mit einer Schwingung. Eine Schwingung hat zu jedem Zeitpunkt eine einzelne Phase. Eine Welle besitzt gar keinen einzelnen Phasenwinkel.. Sie kann zu einer Uhrzeit daher auch keinen einzelnen Phasenwinkel besitzen :!: Eine Welle ist eine eingefrorene Schwingung über 2pi. Sie enthält alle Phasen von 0 bis 2pi. Trifft die Welle auf ein Hindernis, so produziert sie dort eine Schwingung. Da die Zeit, zu welcher die Welle auf das Hindernis trifft, von der Erzeugerzeit ganz unabhängig ist, ist allgemein auch keine Phasengleicheit mit der Erzeugerfrequenz vorhanden.

Wiedermal Welle mit Schwingung verwechselt.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Mi 7. Mai 2014, 15:12

MMI:

Dieses Bild zeit das Prinzip (dargestellt mit LC-Kreisen) warum ein MMI herrkömmlicher Bauart keinen "Wind" messen kann.


Kopplung_01.GIF
Kopplung_01.GIF (10.08 KiB) 2959-mal betrachtet


Warum das seit >100 J nicht in den Köpfen angelangt ist ist unverständlich, es könnte daran liegen das Licht als Transversalwelle angeschaut wird.
Das ist einer der grössten Fehler seit Beginn der modernen Physik.

Kurt

(wer den Zusammenhang oben im Bild nicht versteht der hat auch wenig Schance zu verstehen warum MMI nichts messen kann (es geht um den Strahlteiler))

(Harald wird es eh gleich wieder löschen, wers also aufheben will der speichere es ab)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mi 7. Mai 2014, 15:13

Dieser Beitrag nun ist absolut spekulativ.
Ich hab keine Ahnung wie und worüber sich eine elmag. Welle "ausbreiten" kann (aber auch sonst niemand auf der Welt).

Manchmal, bei Einschlafschwierigkeiten, denke ich, dass so eine Welle vielleicht nur eine Auswirkung von etwas völlig Anderem "außerhalb unserer 3 (oder 4 mit der Zeit) dimensionalen Welt" ist. Und dabei geht es dann in die Richtung, dass eine Welle sich nicht von Punkt zu Punkt "ausbreitet", sondern dass das, was für uns an einem Ort sichtbar und messbar ist, direkt über etwas "Hyperraumartiges" von der Quelle aus "gesteuert" ist - oder anders gesagt, nur ein Teil dessen ist, was an der Quelle entsteht.

Also keine Ausbreitung von Punkt zu nächstem Punkt (daher wäre völlig egal, was da einen Picometer rechts vom beobachteten Punkt zu sehen ist). sondern - was wir an einem Ort sehen, ist ein Teil von "einem Etwas" das an der Quelle entsteht/passiert. Daher müsste man auch immer "im Blick haben", was an der Quelle passiert. Das dies irgendwie eine Interaktion von Quelle und beobachtetem Ort in Überlichtgeschwindigkeit bedeuten würde ist mir klar, aber wenn schon "Hyperraum" dann wenigstens ordentlich, kost ja nix ;)
(Nicht nur Kurt, auch ich kann hervorragend "vor mich hin spekulieren").

Da ich das Gefühl habe, dass da irgendwie Parallelen zu Haralds Auffassung auftreten könnten (sicher bin ich nicht, also wirklich eine ganz vorsichtiges "könnten"), nehme ich Haralds Ausführungen ernst und versuch mit seiner Denkweise mitzukommen. Sollten aber nachweislich experimentell feststellbare und bekannte Daten mit seiner Vorstellung und seinen Erklärungen nicht übereinstimmen, werde ich seine Vorstellungen dann auch als nichts Anderes sehen und behandeln, als meine Spekulationen bei Einschlafschwierigkeiten.

Was experimentelle Daten oder sonstige Erklärungen betrifft: Die Aussage "Dass man keinen Äther gefunden hat, weil man mit MMI keinen Äther detektieren kann" hat Null Aussagekraft oder Beweiskraft - ich kann 1000e Methoden aufzeigen, mit denen man "Äther nicht nachweisen wird". Also da muss in der Folge schon mehr kommen.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Mi 7. Mai 2014, 15:33

fallili hat geschrieben:Dieser Beitrag nun ist absolut spekulativ.
Ich hab keine Ahnung wie und worüber sich eine elmag. Welle "ausbreiten" kann (aber auch sonst niemand auf der Welt).


Das ist ganz einfach, es existiert keine EM-Welle (auch keine Welle).
(das sind alles nur Falschvorstellungen die sich als "Existenzien" im Denkapparat breitgemacht haben, mehr ist nicht)

Das was sich ausbreitet sind longitudinale Druckschwankungen im Medium, Schall machts auch so.
(und nur weil man damals (anscheinend heute auch noch) die Polarisation nicht verstanden hat müssen wir uns heute mit elektrischen und magnetischen Feldern rumschlagen, es gibt keine Felder, das ist halt nunmal so)


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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 16:13

fallili hat geschrieben:Manchmal, bei Einschlafschwierigkeiten, denke ich, dass so eine Welle vielleicht nur eine Auswirkung von etwas völlig Anderem "außerhalb unserer 3 (oder 4 mit der Zeit) dimensionalen Welt" ist. Und dabei geht es dann in die Richtung, dass eine Welle sich nicht von Punkt zu Punkt "ausbreitet", sondern dass das, was für uns an einem Ort sichtbar und messbar ist, direkt über etwas "Hyperraumartiges" von der Quelle aus "gesteuert" ist - oder anders gesagt, nur ein Teil dessen ist, was an der Quelle entsteht.

Wenn du dann wieder aufgewacht bist, geh an den Fluß oder See und sieh dir Wellen an. Dann wird's schon wieder. ;)

Ich nehme nicht an, daß Harald Esotherik beschreiben will.

Sein Grundfehler liegt wie beschrieben darin, daß er Schwingung mit Welle verwechselt. Eine Welle besitzt keine diskrete Phase, welche man mit einer Schwingungsphase vergleichen kann. Eine Welle enthält gleichzeitig unendlich viele Phasen im Bereich 0 bis 2pi. Eine Welle erzeugt eine Schwingung mit diskreter Phase erst wieder an einem Hindernis. Die erst kann man mit der Erzeugerschwingungsphase vergleichen. Allgemein sind beide Phasen different.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 16:15

Kurt hat geschrieben:(Harald wird es eh gleich wieder löschen, wers also aufheben will der speichere es ab)

Warum schreibst du dann erst diesen Spam?
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Mi 7. Mai 2014, 16:30

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:(Harald wird es eh gleich wieder löschen, wers also aufheben will der speichere es ab)

Warum schreibst du dann erst diesen Spam?
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Für dich ist wohl auch alle Spam was über den Tellerrand hinausgeht der in Schulen vorgegeben wird.
Wer die Zeichnung nicht versteht, nicht sieht was sie zum MMI aussagt, der muss halt bei seinem Bücherwissen bleiben, da hilft auch keine mehrmalige Hinweiserei was.
Was hilft denn deine/unsere schöne Theorie wenn die Realität nicht mitmacht!
Nichts!

Über den Einphaseffekt beim Sagnacinterferometer hat wohl noch keine nachgedacht, oder?
Da müssten doch alle Alarmglocken aufheulen, das ist aber anscheinend nicht wichtig, Hauptsache die Theorie stimmt (deine stimmt jedenfalls).
Aber das ist halt nicht der Grund warum ein herkömmliches MMI nichts misst.
Und wie derEinphaseffekt zustande kommt ist im -Bild- angedeutet.
Wers nicht sieht der solls sein lassen, soll bei seinen Theorievorstellungen (die selten mit der Realität reibungslos harmonieren) bleiben.
Beim MMI ist es jedenfalls die Realität die nicht erkennen lässt ob die Masse der Erde den Lichtleitbezug 100% (oder x%) bestimmt, oder ob das MMI keinen Wind erkennen kann weil es nur theoretisch richtig funktioniert.
(beides ist wohl die Relität)

Kurt

(versteht jemand mein -Bild-?? Versteht was es aussagt)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mi 7. Mai 2014, 16:40

fallili hat geschrieben:Diesen "Stopp" mit dem auftauchendem Spiegel kann ich ja an jeder beliebigen Stelle zeigen. Das einzige was unterschiedlich wäre, wäre dann, dass eben beim Sender eben die Feldstärke nicht ebenfalls Null wäre (also Phasenverschiebung).
Aber ob ein Welle am Spiegel reflektiert wird oder nicht kann ja nicht davon abhängen was "irgendwo dahinter" gerade los ist.

Ja, den Stopp kann man an jeder beliebigen Stelle zeigen. Aber dann erfolgt die Reflexion auch zu einem anderen Zeitpunkt!! Und wiederum zu einem, an welchem die Bedingung E=0 vor und hinter der Grenzfläche zutrifft! Also wiederum in der gegebenen Frequenz und Periodendauer!
Es ist wirklich erstaunlich, dass so einfache DInge nicht verstanden werden!

fallili hat geschrieben:Soll nun der Spiegel beim Eintreffen der ersten Welle nach einer Sekunde plötzlich nicht mehr oder "zeitlich anders" reflektieren?


Ja, zeitlich anders. Na logisch doch, der Spiegel steht ja dann an einem anderen Ort!
fallili hat geschrieben:Wenn also der Spiegel in einem ganzzahligen Vielfachem der Wellenlänge positioniert ist - reflektiert er, wie hier immer festgestellt wurde.

Der Spiegel reflektiert an jedem Ort! Es geht um den Zeitpunkt! Die Elongation der Amplitude ist bei konstantem Abstand vom Sender zeitabhängig! Man kann daher den Zeitpunkt der Reflexion nicht einfach mit einer "Laufzeit" aus Weg/Geschwindigkeit berechnen. Die Wellengleichung gibt den Zustand der Amplitude zu einem bestimmten Zeitpunkt an. Auch das ist ganz einfach zu verstehen, weil ja die Amplitude vor dem Spiegel sich ständig im Takt der Periode
verändert! Ein Spiegel reflektiert nicht die gleiche Identität der Welle, die bei ihm ankommt, sondern er absorbiert die einlangende Energie und generiert die Gegenwelle! DIe Welle ist kein Tennisball!

Ernst hat geschrieben:Was du hier zum x ten mal zeigst, ist die Frequenzkonstanz.

Nicht nur die Frequenzkonstanz, sondern auch die Konstanz der Periodendauer! Lade mal die Animation ins Photoshop und schau Dir Bild für Bild an! Dann wirst Du sehen, wie das funktioniert und wie sehr Du dich irrst! Die Frequenz kann nicht konstant sein, wenn es die Periodendauer nicht ist. Andernfalls gäbe es vor dem Spiegel Bruchteile von Perioden - und wohin verschwindet dann die restliche Energie?

Und die Abstände von Sender und Empfänger sind in den drei Animationen nicht absichtlich manipuliert, sondern vom Ersteller dieser Animation so gewählt, dass in der schnellen Variante die beiden nicht auf dem rechten Bildrand verschwinden und man den Zustand der Amplituden noch sehen kann. Der Gleichtakt dieser Amplituden stellt sich bei jedem beliebigen Abstand ein! Du kannst den Empfänger auch an einer anderen Stelle platzieren, aber dann ist das ein anderer Zeitpunkt und Du musst dann auch die Wellen um diese Differenz korrigieren. Es kommt immer dasselbe heraus! Logisch, denn der Empfänger kann eine Amplitude nur erwischen, wenn sie zum gleichen Zeitpunkt da ist. Und ein Spiegel kann diese Amplitude nur absorbieren, wenn die E-Feldstärke zuvor 0 ist. Der Spiegel reflektiert keine halben Amplituden und keine Bruchteile, sondern nur volle! Weil er, wenn er die volle nicht absorbiert, gar keine Energie hat, um die Amplitude der Gegenwelle zu verursachen!
Ich rate Dir, dich mal mit der Wellengleichung zu beschäftigen! Denn was Du da schreibst, dass die Welle innerhalb einer Periode jeden Phasenwinkel jeder anderen Periode enthält, ist glatter Unsinn. Da gäbe es keine Frequenz und keine voneinander getrennten Amplituden und ein Spiegel würde wahrscheinlich zerspringen, weil er ununterbrochen die volle Feldstärke des e-Feldes erhielte und der Strom ins Unendliche steigen würde! Der Spiegel könnte nicht in der Frequenz reflektieren, die er erhält! Und die Knoten vor der Grenzfläche für eine stehende Welle gäbe es auch nicht.

Und die Bedingung für die Reflexion (E=0 vor und hinter der Grenzfläche) ist gegenwärtiger Stand der Physik - und auch nicht von mir erfunden! Das wird dir jeder ernstzunehmende Physiker bestätigen!

Es ist unglaublich, mit was Du daher kommst. "Eine Welle besitzt gar keinen einzelnen Phasenwinkel.. Sie kann zu einer Uhrzeit daher auch keinen einzelnen Phasenwinkel besitzen." Waaas? Die Welle hat zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort keinen bestimmten Phasenwinkel??? Was hat sie dann? Alle Phasenwinkel zugleich zum selben Zeitpunkt am selben Ort??? Und was macht dann die Frequenz aus? Und wozu hat man dann die Wellengleichung? Die sagt genau den Phasenwinkel (die gerade vorliegende e-Feldstärke) zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort aus!
Und was soll denn die Kreisfrequenz, wenn die Welle sich nicht aus Schwingungen zusammensetzt?? Mit einer Kreisfrequenz werden Schwingungen beschrieben! Und fb..... schreibt:"Man kann auch andere Signale durch das MMI schicken als harmonische Schwingungen..." Aha! Harmonische Schwingungen! Aber ich verwechsle die Welle mit einer Schwingung! Ich verwechsle keinesfalls etwas. Die Welle besteht aus einer Aneinanderreihung harmonischer Schwingungen. Das ist zwar eine idealisierte Vorstellung der Physik, eben ein Modell - aber was da ist, hat schon Maxwell beschrieben. Ist auch ein Modell. Aber dass da elektrische Felder sind, die schwingen, ist ein recht gutes Modell. Eine Periode wird mit der Kreisfrequenz beschrieben, also handelt es sich um eine Schwingung!

Sachliche Argumente auf dem Boden der Elektrodynamik kommen da gar keine daher! Und das Induktionsgesetz ist dir wohl auch egal! Hauptsache, Du behauptest, es wäre alles falsch, was ich schreibe und längst widerlegt. Das ist es aber nicht. Weil nichts, aber auch gar nichts in meinem Beitrag von mir erfunden wurde, sondern das ist alles Physikern bekannt. Nur die Conclusio daraus ist von mir! Du tust so, als hätte ich den Vorgang einer Amplitudenreflexion erfunden. Habe ich nicht, sondern das habe ich gelernt! Du etwa nicht?

Und was denkst Du, wieso fb... schreibt, man könne auch andere SIgnale durch das MMI schicken als harmonische Schwingungen!? Der hat doch den Braten längst gerochen und wusste, worauf es hinausläuft. Denn der kennt die Wellengleichung und wird bestätigen müssen, dass die Animation y(x), y(t) völlig richtig ist!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mi 7. Mai 2014, 16:50

Chief hat geschrieben:Also wenn "rot" und "blau" Sender und Empfänger sind, dann sind Abstände in beiden Animationen nicht gleich.

Ach so meinst Du das! Die Abstände sind egal, sie können beliebig sein. Versuch doch mal selbst eine derartige Animation zu erstellen! Vom bewegten Sender die mit vt verschobenen Kugelwellen weg, und dann guck mal, in welchem Takt der gleichsinnig bewegte Sender diese Wellen auffängt. Und denke daran, dass jeder Kreis der Kugelwelle eine Amplitude ist, die gerade ihr Maximum hat, also in diesem Moment vom Spiegel absorbiert wird. Dann hast Du auch den Gleichtakt der Amplituden.

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 17:30

Harald Maurer hat geschrieben:Du kannst den Empfänger auch an einer anderen Stelle platzieren, aber dann ist das ein anderer Zeitpunkt und Du musst dann auch die Wellen um diese Differenz korrigieren. Es kommt immer dasselbe heraus!

Nein, kommt es nicht. Wieso sollen die Wellen korrigiert werden? Was haben die Wellen mit dem Empfänger zu tun? Laß alles so wie es ist. :!: Setz den Empfänger auf die veränderte Position und animiere neu.
Alle deine drei Animationen sind so getürkt, daß in dem Abstand Sender-Empfänger eine ganzahlige Wellenanzahl vorhanden ist. Deshalb mußte der Abstand auch von Animation zu Animation geändert werden. Das ist in der Regel erstens nicht der Fall und zweitens ist der Abstand im MMI konstant.

"Eine Welle besitzt gar keinen einzelnen Phasenwinkel.. Sie kann zu einer Uhrzeit daher auch keinen einzelnen Phasenwinkel besitzen." Waaas? Die Welle hat zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort keinen bestimmten Phasenwinkel???

Sie besitzt zu einer momentanen Zeit an jedem unterschiedlichen Ort eine andere Phase. Und daher allgemein am Ort des Empfängers eine andere Phase als die Erzeugerschwingung.

Weil nichts, aber auch gar nichts in meinem Beitrag von mir erfunden wurde, sondern das ist alles Physikern bekannt. Nur die Conclusio daraus ist von mir! Du tust so, als hätte ich den Vorgang einer Amplitudenreflexion erfunden.

Deshalb ist auch alles richtig animimiert, nur deine Schlußfolgerung ist falsch, weil du die speziellen Fälle verallgemeinerst. Allgemein ist die momentane Wellenphase am Empfänger anders als die momentane Erzeugerphase. Siehe oben.
Ich weiß jetzt nicht, was du unter Amplitude verstehst. Definiert ist die als maximale Auslenkung in positiver und negativer Richtung. Die Welle besitz demnach zwei Amplituden, in Addition als Doppelamplitude bezeichnet. Außer daß die Elongation dort ein Maximum ist, ist die Amplitude gegenüber anderen Wellenpunkten nicht besonders ausgezeichnet. Man kann die Refexion daher auch nicht an der Amplitude festmachen. Jeder Wellenpunkt, momentane Elongation mit momentaner Phase wird stetig (mit einem Phasensprung) von pi reflektiert. So ergeben sich ganz kontinuierlich aus den einlaufenden Wellen reflektierte Wellen.

Und was denkst Du, wieso fb... schreibt, man könne auch andere SIgnale durch das MMI schicken als harmonische Schwingungen!? Der hat doch den Braten längst gerochen und wusste, worauf es hinausläuft.

Kann man auch. Welchen Einfluß sollte die Wellenform auf die Laufzeit haben? Keine. Schwierig wird eventuell die spektrographische Auswertung. Aber die unterschiedliche Laufzeit kann man bei markierten Wellen ja auch mit einem schnellen Oszilloskop und einer Vergleichsuhr messen. In deinem Jupiter hast du es ja ähnlich gemacht. Gemessen wurde (oder sollte) die unterschiedliche Laufzeit von Wellen. Unterschiedliche Laufzeiten und dami unterschiedliche Wellenphasen am Empfänger, die es nach deiner Ansicht gar nicht gibt.
Unmarkierte (Sinus) Wellen ergeben denselben Phasenversatz, aber um 2pi unbestimmt sichtbar. Deshalb wird zur Ermittlung des kompletten Phasenversatzes ein Vergleich über die Umschlagmethode erforderlich.
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