Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Wenn beim Sender pro Sekunde 100 Schwingungen ausgesendet werden und beim Empfänger pro Sekunde 100 Schwingungen ankommen ( egal ob Rücken- oder Gegenwind), was willst Du dann mit "dehnen" und "stauchen" anfangen?
Also wenn ich beim Sender eine Atomuhr habe, die mir den Beginn einer Sekunde anzeigt und ich zähle vom Beginn dieser Sekunde bis zu ihrem Ende 100 Schwingungen und gehe mit dieser Uhr zum Empfänger und hier kommt zu Beginn einer Sekunde noch keine Schwingung, sondern die kommt etwas später, sodass bis zum Ende der Sekunde nur 99 Schwingungen gezählt werden könnten, brauche ich dann für jeden Sender und für jeden Empfänger eine eigene Uhr, in welcher die Sekunden anders beginnen und enden?
Wenn zu Beginn einer Sekunde, die wird ja von der Uhr erzeugt, noch keine Schwingungen vorhanden sind dann kann sie auch, in dem Teil dieser Sekunde, keine feststellen/aufsummieren.
Da ist es egal um welche Uhr es sich handelt und zu welcher anderen Uhr sie synchron geht oder nicht.
Harald Maurer hat geschrieben:
Oder sollte man bei einer Messung solcher Art synchron laufende Uhren einsetzen, wie dies in der Wissenschaft eigentlich üblich ist?
Bei solchen Messungen kann kein aussagekräftiges Ergebnis entstehen
Harald Maurer hat geschrieben:
Kommen mit solchen synchronen Uhren auch zu Beginn jeder Sekunde bis zu ihrem Ende sowohl beim Sender als auch beim Empfänger 100 Schwingungen an? Oder haben Sender und Empfänger jeweils ihr eigenes Zeitnormal?
fragt
Harald Maurer
Uhren (Frequenzzähler) die eine Aussage zu einer Frequenz machen und auf Basis der Sekunde, die Torzeit eine Sekunde beträgt, ist es notwendig eine volle Sekunde ein Signal zur Verfügung zu haben.
Dabei ist es egal ob diese Uhr mit einer anderen Uhr synchron geht oder nicht, entscheidend ist dass die von ihr verwendete Sekunde mit der übereinstimmt mit der die gemessene Frequenz verglichen wird.
Es ist auch egal bei welcher Phasenlage der Schwingung die Messung stattfindet, sie muss nur bei allen bewerteten (gezählten) Schwingungen identisch sein.
Es ist auch unwichtig wie lange das zu bewertende Signal unterwegs war oder wie lang (auf Grund von Differenzbewegung zum Medium) die "Wellenlänge" des zu bewertenden Signals ist.
Kurt