Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Di 15. Apr 2014, 12:33

M.S hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Als Bilderbuchgeschichte richtig.
Als physikalische Beschreibung Quatsch.
Wenn du das physikalisch packen willst, brauchst du Physikbuch. Stichworte: Bezugssystem, Aberration.
Googeln geht auch.
.
.


Was ist jetzt hiermit und speziell mit Regenaberration?

Kommt da noch was, oder hast Du eingesehen, dass das Quatsch ist?

Herzliche Grüße


Zum Beispiel:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... 011/07/05/aberration-die-ablenkung-des-lichts-der-sterne/
Da wird allerdings Wissenschaft behandelt; also nichts, woraus ein Dampfplauderer wie du Nutzen ziehen könnte.


Jetzt habe ich doch glatt gedacht, Du hättest auf meine letzte Botschaft reagiert und was sinnvolles geschrieben, aber

Dampfplauderer
in Verbindung mit Regenaberration zeit mir - wieder einmal - dass Du es nichtmal wert bist, Deinen Mist überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Selbst in Deinem Link geht es um Aberration des Sternenlichts, nicht um REGENABERRATION.

Was soll ich dazu sagen?

Träum weiter Du Held, aber schreib mich einfach nicht mehr an. Du hast soeben Deinen Neuversuch total versaut, schlechter kann man es gar nicht mehr einrichten, gratuliere........
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 15. Apr 2014, 14:13

Hey All, nicht hetzen ;-), aber stimmt schon.

Da wir nicht in einem absurden, allerdings mathematisch teilweise berechenbaren, Urknall-Universum leben, welches sich angeblich auch noch beschleunigt ausdehnt, gibt es absolute Grenzen für Geschwindigkeiten.

Alles was sich bewegt, bewegt sich Aufgrund der elektromagnetischen Wechselwirkung. Die Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der EM-WW ist die Lichtgeschwindigkeit. Deshalb gelingt es auch niemals nicht, lieber Yukteres, egal wie viele Milliarden Euro sie im CERN pulverisieren, Protonen oder Elektronen auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.
Dasselbe Problem kennt man vom Absoluten Nullpunkt der Temperatur. Nichts kann auf 0 K abgekühlt werden, da es nichts gibt, was unter 0 K kalt sein kann. Man braucht Potentiale zwischen denen etwas geschehen kann. Unser eingetrichtertes Konzept zur "Energie" verdeutlicht diesen Aspekt ebenso. Weniger als keine Bewegungsenergie (0 K) geht nicht, mehr als höchste Bewegungsenergie (unendliche Temperatur, Geschwindigkeit c) geht auch nicht.

Das sieht zwar durch die Mathematikerbrille aus wie die Grenzen der Berechenbarkeit, All hat sie schon trefflich in Relation zum immer wiederkehrenden Blödsinn aus den Reihen der Mystiker gebracht, aber alle Beobachtungen stützen das Fundament, dass sich kein Objekt langsamer als 0 m/s und nicht schneller als c sein kann.

Freilich können Relativgeschwindigkeiten an 2c heranreichen, z.B. wenn ein Satellit A in die eine Richtung mit 0,8 c und der andere Satellit B mit 0,8 c in die entgegengesetzte Richtung abgeschossen wird. Der Abstand zwischen den beiden Satelliten nimmt dann pro Sekunde um 1,6 Ls zu.

Jetzt könnte man denken, dass der eine nicht mehr mit dem anderen kommunizieren kann, weil sie sich mit Überlichtgeschwindigkeit von einander entfernen. Das ist aber ein Denkfehler, da wie in meiner Skizze veranschaulicht:
Bild
Der Satellit A zum Zeitpunkt t_0 ein Signal SA1 (roter Bogen) an einer Position abgibt, welche 2 Ls vom Empfänger-Satellit SA2 entfernt ist. Da der Empfänger sich mit 0,8 c entfernt, dauert es immer länger bis er ein Signal empfangen kann. Beim Antworten dasselbe Spiel, es treten gewaltige Rotverschiebungen auf, je höher die Relativgeschwindigkeit desto größer die Rotverschiebung. Wie am Beispiel mit 0,8 c zu sehen ist, wird ein Signal welches aus zwei Pulsen besteht und innerhalb einer Sekunde abgegeben wurde, beim Empfänger als ein Signal welches innerhalb von 9 Sekunden abgeben wurde empfangen. Aus der Kenntnis des Ursprünglichen Signals (Dauer 1 s) kann man nun rückwärtsrechnen, wie schnell man sich bewegt.

Die absolute Bewegung der Erde kann man messen, es treten Doppler-Effekte auf und mit einem Foucaultschen Pendel (http://de.wikipedia.org/wiki/Foucaultsches_Pendel) kann man die Rotation der Erde feststellen.

Lieber fallili,

fallili hat geschrieben:Wenn man einen Satelliten mit "normalem" Rückstoßantrieb hat, kann der (unrealistisch viel Treibstoff an Bord) beliebig lange konstant mit 1 g beschleunigen. Warum auch nicht? Daher sollte der Satellit auch auf beliebig hohe Geschwindigkeiten kommen. Ich wüsste nicht wie eine Äthertheorie das verhindern sollte.

Laut SRT kannst Du auch ewig mit 1 g beschleunigen - kommst aber nie über c weil der Geschwindigkeitszuwachs wegen der relativistischen Geschwindigkeitsaddition immer geringer wird, je näher Du an c kommst.
Im Satelliten glaubt man zwar (und würde das auch messen) dass man mit 10m/s² beschleunigt - die Geschwindigkeit nimmt aber nicht mehr um absolute 10 m/s zu.


Es ist wie im Auto, am Anfang beschleunigt der Wagen flott und mit zunehmender Geschwindigkeit nimmt die Beschleunigungswirkung ab. Das ist bei Raketen zum Teil etwas anders, da durch den Ausstoß an Materie, die Rakete immer leichter wird und deshalb noch weiter beschleunigt werden kann, aber prinzipiell ist es dasselbe Prinzip.

Der relativistische Krampf beschreibt nur scheinbare Effekte und erklärt nichts, deshalb hat die Relativitätstheorie auch nichts mit Physik zu tun. Als Ursache für das nicht erreichen der Lichtgeschwindigkeit findet man die Lichtgeschwindigkeit selbst, sie ist endlich. Auch der Raketentreibstoff kann nur maximal mit fast c hinten raus geschossen werden, zusätzlich treten noch interne Probleme auf bezüglich der unendlichen Menge an Treibstoff die nötig wäre. Alles was mit Unendlichkeiten zu tun hat, ist nicht realistisch und führt zu nichts.
Auch der Raketentreibstoff wird letztendlich durch die EM-WW beschleunigt. Impulserhaltung und solche Geschichten spielen da auch noch eine Rolle.

Dein Beispiel war natürlich gut gewählt, weil man erst keinen logischen Widerspruch sieht. Das Äquivalenzprinzip der einsteinschen Theorie ist leider auch Blödsinn, da es nur auf einen Beobachter ankommt. Ein Beobachter hat aber keinen Einfluss auf die physikalische Wirklichkeit, solche "es sieht so aus als ob Effekte" sind irrelevant. Schließlich kann man die tatsächliche Bewegung zweifelsfrei feststellen:

Sagnac, Foucaultsches Pendel, Doppler-Effekte, Aberration, Laser...

Grüße

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Di 15. Apr 2014, 14:56

McD-77 hat geschrieben:Deshalb gelingt es auch niemals nicht, lieber Yukteres, egal wie viele Milliarden Euro sie im CERN pulverisieren, Protonen oder Elektronen auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.

Das wird zwar niemals gelingen, aber aus anderen Gründen als den von dir genannten. Wie du ja selber siehst, könnte bei dir das eine Proton relativ zum andern Proton v>c haben, was im echten Leben leider nicht geht.

McD-77 hat geschrieben:Freilich können Relativgeschwindigkeiten an 2c heranreichen, z.B. wenn ein Satellit A in die eine Richtung mit 0,8 c und der andere Satellit B mit 0,8 c in die entgegengesetzte Richtung abgeschossen wird. Der Abstand zwischen den beiden Satelliten nimmt dann pro Sekunde um 1,6 Ls zu.

Aus der Sicht eines dazwischen ruhenden Beobachters, zu dem die beiden Satelliten ±0.8c haben, ist das so. Aus der Sicht der Satelliten selbst entfernt sich dieser Beobachter mit 0.8c und der andere Satellit mit 0.97561c.

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Hannes hat geschrieben:Wenn das so wäre, würden die Techniker nicht immense Kosten auf sich nehmen, um zwei Protonen aufeinander prallen zu lassen. Da würde ein ruhendes Target auch genügen.
Yukterez hat geschrieben:Unsinn. Dann hätte man nur die halbe kinetische Energie, ich habe es selbst nachgerechnet.
Hannes hat geschrieben:sag ich ja.......,da brauchst du gar nicht rechnen.

Natürlich muss man rechnen. Immerhin ergibt sich die kinetische Energie aus Masse und Geschwindigkeit, und dort, wo die Geschwindigkeitszunahme abnimmt, erhöht sich dafür die Massenzunahme, und damit auch die Energie.

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Mich immer wieder aufs Neue wundernd,

Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon M.S » Di 15. Apr 2014, 15:13

Jondalar hat geschrieben:in Verbindung mit Regenaberration zeit mir - wieder einmal - dass Du es nichtmal wert bist, Deinen Mist überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Selbst in Deinem Link geht es um Aberration des Sternenlichts, nicht um REGENABERRATION.


Das zeigt nur, daß
a) du den Artikel eben nicht genau gelesen hast.
und
b) Deine Fähigkeit zur Abstraktion, gelinde gesagt, unterentwickelt ist.

Abgesehen davon wolltest du doch meine Beiträge ignorieren. Keine Selbstbeherrschung?
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Hannes » Di 15. Apr 2014, 15:17

Yukterez,
Hannes hat geschrieben:
sag ich ja.......,da brauchst du gar nicht rechnen.
Natürlich muss man rechnen. Immerhin ergibt sich die kinetische Energie aus Masse und Geschwindigkeit, und dort, wo die Geschwindigkeitszunahme abnimmt, erhöht sich dafür die Massenzunahme, und damit auch die Energie

1+1= 2 Wie heißt deine Formel dazu ?
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Di 15. Apr 2014, 15:24

Bild

Mich wiederholend,

Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Hannes » Di 15. Apr 2014, 15:40

Aus der Sicht eines dazwischen ruhenden Beobachters, zu dem die beiden Satelliten ±0.8c haben, ist das so. Aus der Sicht der Satelliten selbst entfernt sich dieser Beobachter mit 0.8c und der andere Satellit mit 0.97561c.

So behauptet es die SRT ! Wo sitzt denn der Beobachter ? Auf Petrus` Wolke ?
Nur glaube ich nicht, was du da vorbringst. Und du kannst es auch nicht beweisen.
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Relativistische Grundrechenarten Teil 1: Addition

Beitragvon Yukterez » Di 15. Apr 2014, 15:49

Hannes hat geschrieben:Wo sitzt denn der Beobachter? Auf Petrus' Wolke?

Machst du jetzt einen auf Ersatz für den verschollenen Chief, oder muss ich dich wirklich darauf hinweisen, dass der Beobachter McDaniels ist, der seinen ersten Satelliten nach links, und den zweiten nach rechts abgeschossen hat:

McDaniels hat geschrieben:wenn ein Satellit A in die eine Richtung mit 0,8 c und der andere Satellit B mit 0,8 c in die entgegengesetzte Richtung abgeschossen wird.

So einfach ist das!

Hannes hat geschrieben:Nur glaube ich nicht, was du da vorbringst. Und du kannst es auch nicht beweisen.

Besser du glaubst mir nicht, als die, die sich damit auskennen.

Es leider nicht allen recht machen könnend,

Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Hannes » Di 15. Apr 2014, 16:20

Yukterez,
Machst du jetzt einen auf Ersatz für den verschollenen Chief, oder muss ich dich wirklich darauf hinweisen, dass der Beobachter McDaniels ist, der seinen ersten Satelliten nach links, und den zweiten nach rechts abgeschossen hat:

Chief ist wohl auf Osterurlaub, den wir ihm vom Herzen gönnen.
Aber mit den gegenläufig sich bewegenden Satelliten hat Daniel recht.
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Relativistische Grundrechenarten Teil 1: Addition

Beitragvon Yukterez » Di 15. Apr 2014, 16:53

Schön. Ich nehme an, die Frage nach der Wolke erübrigt sich damit.

Bild, Yukterez
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