Lieber Yukterez,
die Fehler der GPS-Satelliten-Uhren sind auch pro Sekunde angegeben, d.h. manche Atomuhr geht pro Tag dann schon +- 2-4 µs falsch. Auf eine relativistische Korrektur der Uhren kommt es gar nicht an, es geht nur darum, dass die Uhren synchronisiert werden und die Position zur jeweiligen Ortszeit des Empfängers bekannt ist.
Übrigens wird man vereinfacht annehmen, dass GPS-Satelliten alle den gleichen Einflüssen aus Geschwindigkeit und Schwerkraft ausgesetzt sind, schon aus diesem Grund kann man auf die Justage der Uhren verzichten, weil sie ja alle gleichmäßig falsch gehen müssten

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Aus der einsteinschen Lehre geht aber hervor, dass die Uhren erst durch das Erscheinen des Beobachters falsch gehen und dieses Falschgehen durch die relativen Geschwindigkeiten der Uhren zum Beobachter entsteht. Die Gleichzeitigkeit wird verletzt.
Anstatt sich dem Risiko einer falschen Beobachtung, durch das Erscheinen eines unzuverlässigen Beobachters, auszusetzen, sollte man lieber den Blick von außen versuchen. Dann verschwinden alle Widersprüche. Weiter kann man die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit annehmen, muss allerdings mit Doppler-Effekten rechnen.
Grüße
McDaniel-77