Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Apr 2014, 16:22

Aus meiner Erinnerung an den Almanac, den auch Harald verwendet. Die Links sind in den betreffenden Beiträgen. Bei den Zehnerpotenzen war ich zu meinen eigenen Ungunsten großzügig, man könnte von zweien statt von einer sprechen.

Meine Quellen nennend und auf deine wartend,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 16:31

Yukterez hat geschrieben:Die Liste ist lang, und steht auf Wikipedia:

Bild

http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne_Tests_der_Lorentzinvarianz

Dann mußt du schon lesen, was da verbreitet wird. Es sind allesamt modernisierte Michelson Morley Experimente. Und MM kann zwar die Existenz eines Ätherwindes ausschließen. Mehr kann MM nicht. Schon ganz und gar nicht die Invarianz der LG ermitteln. Das ist ein Ammenmärchen. Sender und Empfänger sind starr gekoppelt. Nichts mit relativbewegten IS.
MM ist kompatibel u.a. mit der Emittertheorie und mit mitgeführtem Äther.

Da bist du ganz schief gewickelt.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Apr 2014, 16:34

Hast du auch zu Ende gelesen? Die Michelson-Morley-Wiederholungen, die man extra Frau Lopez zuliebe durchgeführt hat, sind ein Kapitel, es gibt deren aber viele. Die gesamte Liste würde sich auf einem Bildschirm nicht mehr ausgehen.

Nachsehend, ob noch alles da ist,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Mi 9. Apr 2014, 16:56

Ernst,
Mehr kann MM nicht. Schon ganz und gar nicht die Invarianz der LG ermitteln. Das ist ein Ammenmärchen. Sender und Empfänger sind starr gekoppelt. Nichts mit relativbewegten IS.

Das hast du ganz genau erkannt. Wahrscheinlich entsteht die gemessene LG erst in dem Lichtleitsystem innerhalb der jeweiligen MM-Meßgeräte.
Unterschiedliche LG wird man daher nur mit Spektroskopie und Doppler-Effekt erkennen können.
Zuletzt geändert von Hannes am Mi 9. Apr 2014, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 16:57

Yukterez hat geschrieben:Hast du auch zu Ende gelesen? Die Michelson-Morley-Wiederholungen, die man extra Frau Lopez zuliebe durchgeführt hat, sind ein Kapitel, es gibt deren aber viele. Die gesamte Liste würde sich auf einem Bildschirm nicht mehr ausgehen.

Mit Ausnahme der LLR sind das alles "statische Messungen" der LG. Kein Bezug zu relativbewegten IS
Und LLR sind Zweiwegmessungen bei minimaler Relativgeschwindigkeit. Da beißt sich die Katze in den Schwanz, weil die Entfernung auf die gleiche Weise ermittelt wird wie die LG, welche genau dieser Entfernungsermittlung zugrunde gelegt wird.

Alles Mumpitz. Wer die Invarianz in der SRT verifizieren will, muß ein einziges Experiment zur Überprüfung ihrer fatalsten Folgerung liefern; der Relativität der Gleichzeitigkeit. Merkwürdigerweise gibt's dazu nicht mal einen Versuch. Aus gutem Grund wohl. Also zum Beispiel eine Fotoaufnahme zweier gleichzeitiger Blitze, einmal aufgenommen aus dem Zugfenster und einmal vom Bahnsteig. (Nicht wörtlich zu nehmen, aber als Prinzip zu verstehen.)
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Harald Maurer » Mi 9. Apr 2014, 17:05

fallili hat geschrieben:Nach diesen Angaben musste die Erde nach ca. 40 Millionen Jahren stillstehen (konstante Verlangsamung vorausgesetzt, was, wie ich weiß, natürlich nicht zulässig ist).

Wenn man aber nachforscht, findet man das die Erdrotation etwa 2 Millisekunden pro Jahrhundert verlangsamt wird.

Also aus dem laut Harald "gröbsten Fehler" wird tatsächlich dann eine "Mücke" die wirklich keiner berücksichtigen muss.

Ich frag mich was Harald da "geritten hat" - vielleicht ist es nur ein Irrtum.

Kein Irrtum. Diesbezügliche Infos kann man dem Artikel "Schaltsekunde" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltsekunde ) entnehmen.
Zitat daraus: "Im Jahr 1972 betrug die Differenz zwischen UTC und TAI vor Einführung der Schaltsekunde bereits 10 Sekunden. Somit liegt der Unterschied heute bei etwa 35 Sekunden."
und:
"Das Global Positioning System (GPS) benutzt seit seiner Einführung 1980 eine Atomzeitskala ohne Schaltsekunden, um nicht aus dem Takt zu geraten. Die GPS-Zeit ist daher der UTC um 16 Sekunden voraus (Stand 2012). Den Daten des GPS-Sendesignals wird die aktuelle Differenz hinzugefügt, um bei GPS-Empfängern und -Nutzern die UTC verfügbar zu machen."

Da die Korrektur über Schaltsekunden erst erfolgt, wenn 0,9 s überschritten werden, verbliebe ein nicht korrigierter Fehler bis zu diesem Ausmaß, der auch den relativistischen Fehler übersteigen könnte, würde er nicht durch Vergleich der Bodenuhren mit den Satellitenuhren korrigiert werden. Diese Korrektur durch Uhrenvergleich erfasst alle Fehler, die nicht die SIgnale selbst betreffen. Zusätzliche Korrekturen sind für den Gang der Uhren notwendig (Bias, Drift), da die GPS-Zeit dem Satelliten nur in bestimmten Zeitabständen übermittelt werden kann. Diese Korrekturen werden aus dem vorangehenden Verhalten der Uhren ermittelt und gelten jeweils für eine GPS-Woche. Die Laufzeitfehler der Signale selbst (die LG ist nicht konstant) werden mathematisch modelliert und erst in den Empfängern korrigiert.
Das GPS widerspricht einer Aussage der ART, nach welcher die Sat-Uhren durch Blauverschiebung der Signale von einem Bodenbeobachter als schneller laufend erscheinen sollen. Sie laufen aber konkret schneller und die Blauverschiebung der Signale auf dem Weg zum Boden fehlt offensichtlich!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon M.S » Mi 9. Apr 2014, 17:40

McDaniel-77 hat geschrieben:Es wäre ja schon ein großer Fortschritt wenn manche schon auf Grundschulniveau wären lieber M.S,

leider sind viele durch "Gehirnwäsche" so verblödet worden, dass sie die einfachste Logik nicht mehr verstehen können und mit wirren, irrationalen Verdinglichungen ein in sich widersprüchliches Weltbild erschaffen haben. Wenn man dann diesen Wahnsinn geschluckt hat und es gegen die innere Logik verinnerlicht hat, ist es zur Religion geworden. Dann wird nicht mehr nach Ursachen gefragt.
...

Mein Beitrag war an fallili gerichtet, um ihn darauf hinzuweisen, daß bereits genügend andere Leute deine Hypothese (Theorie kann man das ja nicht nennen, da du nichts vorzuweisen hast, das den heutigen Messergebnissen entspricht) zerlegt haben.

Ansonsten: Solange du nicht den Nachwuchs mit deinen Hirngespinsten verhunzt, kannst du von mir aus auch noch die nächsten 100 Jahre mit deinem Weltbild missionieren/hausieren gehen.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Apr 2014, 17:45

Harald Maurer hat geschrieben:Die Laufzeitfehler der Signale selbst (die LG ist nicht konstant) werden mathematisch modelliert und erst in den Empfängern korrigiert.

Eine GPS-Formel wo sowas drin steht habe ich aber auch noch nie gesehen. Wo hast du denn das gehört?
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon fallili » Mi 9. Apr 2014, 19:41

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Nach diesen Angaben musste die Erde nach ca. 40 Millionen Jahren stillstehen (konstante Verlangsamung vorausgesetzt, was, wie ich weiß, natürlich nicht zulässig ist).

Wenn man aber nachforscht, findet man das die Erdrotation etwa 2 Millisekunden pro Jahrhundert verlangsamt wird.

Also aus dem laut Harald "gröbsten Fehler" wird tatsächlich dann eine "Mücke" die wirklich keiner berücksichtigen muss.

Ich frag mich was Harald da "geritten hat" - vielleicht ist es nur ein Irrtum.

Kein Irrtum. Diesbezügliche Infos kann man dem Artikel "Schaltsekunde" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltsekunde ) entnehmen.
Zitat daraus: "Im Jahr 1972 betrug die Differenz zwischen UTC und TAI vor Einführung der Schaltsekunde bereits 10 Sekunden. Somit liegt der Unterschied heute bei etwa 35 Sekunden."
und:
"Das Global Positioning System (GPS) benutzt seit seiner Einführung 1980 eine Atomzeitskala ohne Schaltsekunden, um nicht aus dem Takt zu geraten. Die GPS-Zeit ist daher der UTC um 16 Sekunden voraus (Stand 2012). Den Daten des GPS-Sendesignals wird die aktuelle Differenz hinzugefügt, um bei GPS-Empfängern und -Nutzern die UTC verfügbar zu machen."

Da die Korrektur über Schaltsekunden erst erfolgt, wenn 0,9 s überschritten werden, verbliebe ein nicht korrigierter Fehler bis zu diesem Ausmaß, der auch den relativistischen Fehler übersteigen könnte, würde er nicht durch Vergleich der Bodenuhren mit den Satellitenuhren korrigiert werden. Diese Korrektur durch Uhrenvergleich erfasst alle Fehler, die nicht die SIgnale selbst betreffen. Zusätzliche Korrekturen sind für den Gang der Uhren notwendig (Bias, Drift), da die GPS-Zeit dem Satelliten nur in bestimmten Zeitabständen übermittelt werden kann. Diese Korrekturen werden aus dem vorangehenden Verhalten der Uhren ermittelt und gelten jeweils für eine GPS-Woche. Die Laufzeitfehler der Signale selbst (die LG ist nicht konstant) werden mathematisch modelliert und erst in den Empfängern korrigiert.
Das GPS widerspricht einer Aussage der ART, nach welcher die Sat-Uhren durch Blauverschiebung der Signale von einem Bodenbeobachter als schneller laufend erscheinen sollen. Sie laufen aber konkret schneller und die Blauverschiebung der Signale auf dem Weg zum Boden fehlt offensichtlich!

Grüße
Harald Maurer

OK, so ist die von Dir angegebene Zeitdifferenz natürlich verständlich. Es liest sich halt auf Deiner Seite so als würde sich die Erddrehung so stark verlangsamen - dabei ist die steigende Abweichung aber "nur" eine Folge des nicht exakt mit der Erddrehung übereinstimmenden Zeitmaßes.

Nicht ganz klar ist mir Deine Aussage zu den Uhren "Sie laufen aber konkret schneller " und was Dir an der ART daher nicht gefällt ?
Die ART sagt ja nicht das die Zeit "scheinbar schneller vergeht", sondern behauptet genau das was Du haben willst - das die Zeit eben wirklich konkret schneller vergeht.
fallili
 
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Mi 9. Apr 2014, 20:09

fallili hat geschrieben:
Nicht ganz klar ist mir Deine Aussage zu den Uhren "Sie laufen aber konkret schneller " und was Dir an der ART daher nicht gefällt ?
Die ART sagt ja nicht das die Zeit "scheinbar schneller vergeht", sondern behauptet genau das was Du haben willst - das die Zeit eben wirklich konkret schneller vergeht.


fallili, etwas das nicht existiert kann auch nicht irgendwie gehen.
Es vergeht keine Zeit weil sowas wie -die Zeit- nicht existiert.
Die GPS-Uhr taktet oben im SAT schneller als wie wenn sie herunten ist (gleiche Zeiteinheit-Referenz angenommen).
Sie wird auch nicht nachgestellt, sondern taktet frei für sich hin.
Solange sie in den gesetzten Toleranzen bleibt ist sie im Rennen, hält sie diese nicht mehr ein wird sie ausgemustert.

Harald hat das mit der fehlenden Blauverschiebung ja geschrieben.
Die oben gesendete Frequenz ist identisch mit derer die herunten ankommt, das ganze Gerede um die "Gravitatorische Rotverschiebung" ist somit Geschichte und im Reich der Märchen oder der versuchten Leuteaustrickserei angekommen.

Da die GPS-Uhrzeit für die Pos-Berechnung notwendig ist, die Borduhr aber diese nicht hat, sie wird ja nicht nachgestellt, wird einfach der Fehler der SAT-Uhr dem NAVI mitgeteilt.
Dieses verrechnet sie dann so dass die NAVI-Uhr zur GPS-Systenzeit synchron geht.

Die Frage die dir so am Herzen liegt, deine INVARIANZ, wird mit GPS ins Reich des Lächerlichen gekickt, denn es ist eindeutig das die Signale nicht so laufen wie deine "besondere Möchtegernvorliebe- es meint, sondern so wie die Entwickler es vorgesehen haben.
Nämlich dem Koordinatensystem das GPS verwendet, folgen.
Und dieses System ist an der Erde angetackert.
Es scheint so dass die Erdrotation noch berücksichtigt werden muss, das kann aber genau so gut daran liegen dass die Meridiane nicht gerade von Pol zu Pol laufen sondern von haus aus schon als krumm angenommen werden.

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