Ernst hat geschrieben:
Die Prosa der SRT ist die Invarianz von c. Sie ist physikalisch nicht erklärt.
Sie ist
experimentell bestätigt. Eine bessere Erklärung als
973 hat geschrieben:
Diese Effekte sind am einfachsten in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Man kann die Metrik der Form ... dt^2 - 1/c^2 dl^2 ... so auffassen, daß sozusagen die Dimension des Raumes in gewisser Weise affin zu der der Zeit ist, wobei eine Proportionalitätskonstante c zwischen beiden besteht, nicht nur rein formal im Bogenelement sondern auch mit physikalischer Bedeutung, was uns als Expansion erscheint.
Licht mit ds^2 ~ 0 zwischen Emission und Ansorption ruht sozusagen und unser Raum expandiert an ihm vorbei, es ist nicht räumlich und zeitlich lokalisierbar und nicht an diese Dimensionen festgehaftet (existiert effektiv nicht einmal), was uns als 'Bewegung' mit LG oder besser gesagt als ein räumlicher/zeitlicher Abstand zwischen E und A stets dl ~ c dt erscheint. Bestimmte Objekte wie Masse oder Energie sind an den Raum einschließlich seiner Expansion gebunden dh in ihm lokalisierbar. Das erscheint uns u.a. als Trägheit und als Effekte der SRT, die verhindert, daß sie sich dem Zustand der Lichtartigkeit oder Lösung vom Raum also einer relativ zu allem dh dann absoluten 'Geschwindigkeit' c annähern.
Aus dieser Sichtweise ist es klar, daß Trägheit und SRT dieser ihrer wesentlichen Funktion nicht zuwiderarbeiten. Es läuft ihnen daher nicht zuwider, daß sich an den Raum gebundene Objekte gerade um weiter an den Raum gebunden zu bleiben, zueinander mit mehr als c entfernen, falls das eine Eigenschaft des Raumes selbst ist. Und da ja c so etwas wie eine Expansionsgeschwindigkeit des Raumes proportional zur Zeit ist, ist dies durchaus zu erwarten, je nach Geometrie. Stelle dir maximal vereinfacht einen Kreis vor, bei dem die radiale Dimension zeitartig ist und der radial mit c expandiert, dann ist bei runder Geometrie, gemessen innerhalb des Raumes dh Kreisumfanges selbst nach 1 rad also knapp 60 Grad eine Relativgeschwindigkeit der am Raum haftenden Punkte von etwa c vorhanden.
Kausalitaetsprobleme sind nicht auf unendliche, sondern auf überlichtschnelle Bewegungen zurückzufüren. Rein formal aber auch verständlich an obiger Vorstellungsweise könnte man damit zeitlich rückwärts bishin zum raumzeitlichen Ursprung der Welt reisen und diese verhindern. Meiner Meinung nach verhindern die Naturkräfte u.a. auch alles was logisch nicht sein darf, weshalb auch die Grenzgeschwindigkeit von SRT und Trägheit iW (von Feinheiten abgesehen) identisch mit der Expansionsgeschwindigkeit sein muß um gerade sowas zu verhindern. Bei unendlicher LG, oder überhaupt bei unendlichem Raum ohne definiertem kausalen Ursprung gäbe es demnach keine Trägheit, bei statischem wäre sie unendlich und gäbe es keine Bewegung (neben anderen Problemen).
habe ich zwar auch nicht, aber den
empirischen Daten muss man sich halt beugen, nicht.
Mich mit der Realität angefreundet habend,
Yukterez