Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Sa 5. Apr 2014, 17:49

Yukterez hat geschrieben:Meinen Stabmagneten in zwei Teile zerbrechend,


Aberaber, das bringt doch nichts, du hast nachher wieder nur zweipolige Magnete.

Und dein >c bringt auch nichts, denn c ist immer ortsbezogen und muss erst, wenn auf andere Orte bezogen Geschwindigkeiten verglichen werden, transformiert werden.
Auch beim und im SL geht nichts schneller als c_local, es sei denn es kommt von aussen oder innerhalb des SL sind unabhängige Bereiche vorhanden.

Deine anziehende Gravitation existiert nicht und bringt nur Falschvorstellungen hervor.
Nichts zieht irgendwas an.


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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Sa 5. Apr 2014, 18:49

Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Meinen Stabmagneten in zwei Teile zerbrechend,...

Aberaber, das bringt doch nichts, du hast nachher wieder nur zweipolige Magnete.

Sehr richtich!

Kurt hat geschrieben:Und dein >c bringt auch nichts, denn c ist immer ortsbezogen und muss erst, wenn auf andere Orte bezogen Geschwindigkeiten verglichen werden, transformiert werden.

Na dann transformier mal schön!

Kurt hat geschrieben:Auch beim und im SL geht nichts schneller als c_local, es sei denn es kommt von aussen oder innerhalb des SL sind unabhängige Bereiche vorhanden.

Bei Gravitation und Expansion geht alles.

Kurt hat geschrieben:Deine anziehende Gravitation existiert nicht und bringt nur Falschvorstellungen hervor. Nichts zieht irgendwas an.

Und dann wunderst du dich, wenn nicht mal Chief dich mehr ernst nimmt.

Genug geblödelt habend,

Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Sa 5. Apr 2014, 19:35

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und dein >c bringt auch nichts, denn c ist immer ortsbezogen und muss erst, wenn auf andere Orte bezogen Geschwindigkeiten verglichen werden, transformiert werden.

Na dann transformier mal schön!

ohmmm ohmmm ohmmm, geht nicht brauch Hilfe.

Also, man nehme:
- den Trägerdruckzustand im Bereich der Erdoberfläche
- den Trägerdruckzustand im Bereich des LS
- den Umrechnungsfaktor K (aus einer Tabelle)

und Rechne:

c_erde = Trägerdruck_erde * K

X = Trägerdruck_SL * K

c_sl = X


Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auch beim und im SL geht nichts schneller als c_local, es sei denn es kommt von aussen oder innerhalb des SL sind unabhängige Bereiche vorhanden.

Bei Gravitation und Expansion geht alles.


Ja, rechnerisch gewiss.
Die Erde war auch mal eine Scheibe, und das lies sich sicherlich prächtig berechnen.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Deine anziehende Gravitation existiert nicht und bringt nur Falschvorstellungen hervor. Nichts zieht irgendwas an.

Und dann wunderst du dich, wenn nicht mal Chief dich mehr ernst nimmt.


Nein, aber darüber was so alles geglaubt wird.
Geglaubt ohne nachzudenken.

(wo sind gleich wieder die Stricke verwahrt damit man sie rausholen kann wenn sie gebraucht werden)


Yukterez hat geschrieben:Genug geblödelt habend,


Dann hör doch auf solche Blödeleien wie Anziehung usw. als real anzusehen.

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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Sa 5. Apr 2014, 19:49

Kurt hat geschrieben:Also, man nehme: ... und Rechne: ...

Na dann hast du ja eh alles, und einen Taschenrechner wirst du in Anbetracht dessen, dass du immerhin an einem Computer sitzt, der auch nichts anderes als ein hochentwickelter Tischrechner ist, wohl hoffentlich bedienen können.

Kurt hat geschrieben:Trägerdruck

Wie viel Pascal?

Kurt hat geschrieben:den Umrechnungsfaktor K (aus einer Tabelle)

Aus welcher Tabelle?

Kurt hat geschrieben:Die Erde war auch mal eine Scheibe, und das lies sich sicherlich prächtig berechnen.

Ja auf viewtopic.php?p=38023#p38023 vielleicht, aber die Epizykeln waren schon im geozentristischen Kugelmodell nicht mehr zu modellieren, geschweigedenn auf einer Scheibe. Wenn du so gut weißt, was sich alles berechnen lässt, wie kommt es dann, dass du dein Modell noch nicht auf das Prächtigste berechnet hast?

Kurt hat geschrieben:Geglaubt ohne nachzudenken.

Damit kennst du dich ja aus wie sonst kaum ein anderer.

Vom Meister lernend,

Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon McDaniel-77 » Di 8. Apr 2014, 02:49

Eine Entschuldigung vorweg Hannes,

ich war übers Wochenende Teilnehmer der 2nd Rational Physics Conference in Salzburg und konnte nicht früher antworten.

Du scheinst davon auszugehen, dass ein sog. Schwarzes Loch rein reales Objekt sei. Das ist nicht der Fall, ein Schwarzes Loch genügt dem mathematischen Konzept:
Bild
Und bedient sich weitere Konzepte, wie der Masse m. Masse ist eine scheinbare Eigenschaft von Materie. Beschleunigt man eine Elementarladung im elektrischen Feld und lenkt sie dann im magnetischen Feld ab, kann man aus dem Kurvenradius eine scheinebare Masse interpretieren. Die Ursache, warum z.B. ein Elektron mit zunehmender Geschwindigkeit immer schwächer abgelenkt wird, hat nichts mit relativistischer Massenzunahme zu tun, sondern damit, dass die Wirkung und vor allem die Dauer der Wirkung abnimmt, je schneller das Elektron wird. Nicht das Konzept Masse nimmt zu, sondern die tatsächliche Wirkung nimmt ab.

Beim Schwarzen Loch rechnet man mit Massen, Masse ist kein Objekt, das ist bereits der erste Fehler. Ferner nimmt man an, man könne den Radius r beliebig variieren. Mathematisch kann man den Radius gegen Null gehen lassen und dann eine gegen unendlich reichende Fallbeschleunigung ausrechnen. Physikalisch ist das Unsinn, da man reale Materie nicht komprimieren kann, denn die Coulomb-Abstoßung ist einfach bei schlechter Rechnung 10^36-mal stärker als die sog. Schwerkraft.

In unvorstellbar teuren Teilchenbeschleunigern hat man versucht den Radius, die Größe eines Protons und eines Elektrons zu ermitteln, indem man diese Teilchen im elektrischen Feld beschleunigt und mit Magneten auf eine Kreisbahn lenkt (CERN), egal wie nahe man an die Lichtgeschwindigkeit heran kommt, eine Fusion oder Kompression von Materie ist noch nicht gelungen und wird auch nicht gelingen, da sich Protonen gegenseitig abstoßen und für Elektronen gilt dasselbe. Warum das so ist, kann ich nicht erklären, makroskopisch kann das jeder selbst mit Magneten überprüfen.
Selbst wenn man gegenteilige Pole zusammen bringt, fusionieren die Magnete nicht, es entsteht kein Neutronium und ein Schwarzes Loch erst recht nicht.

Was man nicht verstanden hat, ist die Ursache der Gravitation. Ich sage, sie ist eine winzige Restwirkung, der elektromagnetischen Wechselwirkung. Man glaubt aber fest, sie hängt mit der Masse zusammen, also braucht man immer mehr Masse um die Gravitaionskraft zu erhöhen. Die Beobachtungstatsache, dass sich manche Sterne gemäß dem Gravitationsgesetz komisch verhalten, war der Anstoß dafür unsinnige, irrationale Annahmen zu machen, es fehlte an Masse. Später fehlte es überall an Masse und man erfand Dunkle Materie.

Bild
Wiki hat geschrieben:Im Jahr 2004 wurde mit dem Gemini-Teleskop auf Hawaii mit IRS 13 ein zweites Schwarzes Loch entdeckt, das eine Masse von etwa 1300 Sonnenmassen besitzt und Sagittarius A* im Abstand von drei Lichtjahren begleitet. Bei IRS 13 handelt es sich genau betrachtet um eine Gruppe von sieben Sternen, die sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Untersuchungen weisen dort auf ein mittelgroßes Schwarzes Loch hin. Dieses umrundet Sgr A* auf engstem Raum mit einer ungewöhnlich hohen Geschwindigkeit von etwa 280 km/s. Ein weiteres Indiz für das Vorliegen eines Schwarzen Loches ist neben den hohen Geschwindigkeiten die Röntgenstrahlung, welche von IRS 13 ausgesendet wird.

Was man gemessen hat steht doch da, die Beobachtungstatsache ist Röntgen-Strahlung. Was erzeugt Röntgen-Strahlung? Beschleunigte Ladungen! Hach, wie kompliziert :D !

Grüße

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon McDaniel-77 » Di 8. Apr 2014, 02:59

Lieber Jan,

genau was du beschreibst, bekam ich als Gegenargument zur Realitätstheorie von A. Unzicker geliefert:

Jan hat geschrieben:Wenn man das in den Videos verstanden hat reicht es aus für ein eigenes Bild vom Universum. Habe auch gemerkt, daß es für viele Leute überzeugender ist als die Vorstellung von Raum-Zeit-Krümmung, Dunkler Materie und Dunkler Energie. Das Elektrische Universum kommt mit ganz normaler Materie und ohne Dunkle Energie aus.


Heute erregt man Skepsis, wenn eine Theorie, wie die Realitätstheorie (auch Plasmaversum und Electric Universe natürlich), alles plausibel erklären kann. Man ist gewöhnt, dass die Standard-Theorie nicht gut funktioniert, ohne das man das begriffen hat und offen zu gibt, aber man nimmt automatisch eine Abwehrhaltung ein, wenn jemand daher kommt und plötzlich für alle Beobachtungstatsachen eine plausible Erklärung liefern kann. Die wissenschaftliche Arbeit wird verkehrt, eine Theorie die gut erklären und beschreiben kann, kann nicht gut oder gar "richtig" sein - das ist verdächtig!

Der Witz jedoch ist, dass eine gute Theorie eben deshalb vieles oder alles gut beschreiben und erklären kann, weil sie die Dinge eben richtig verstanden hat und deshalb natürlich eine hohe Übereinstimmung mit den Beobachtungstatsachen erzielt.

Grüße!

McDaniel-77
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon McDaniel-77 » Di 8. Apr 2014, 03:13

Hi Yukterez,

ich muss dich etwas entlasten:
Yukterez hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, welche Vorgänge dir bekannt sind, aber die die ich kenne, benötigen der dunklen Materie und Energie als Erklärung.
Einen sehr weiten Horizont habend,
Yukterez

Natürlich ist deine Sichtweise der Dinge legitim, denn innerhalb einer unwissenschaftlichen, irrationalen Theorie ist das Postulieren von widersprüchlichen, irrationalen, verdinglichten Konzepten ein notwendiges Übel. Das haben Religion und Pseudowissenschaft gemeinsam, Physik hat sich aber mit Objekten zu befassen und mit der Wechselwirkung zwischen den Objekten. Dadurch kann Physik erklären, warum ein Apfel auf den Boden fällt und nicht in den Weltraum beschleunigt, wenn er vom Baum getrennt wird.

Die Standard-Theorie hat keine Erklärung dafür, sie behauptet lediglich irrationale Konzepte seien dafür verantwortlich. Raum und Zeit sind beides Konzepte und deshalb physikalisch bedeutungslos. Die Erde ist ein Objekt und der Apfel ist ein Objekt, beide stehen in Wechselwirkung. Das ist Physik. Zwei Konzepte zu einem Objekt zu verdinglichen ist unzulässig, Raum und Zeit werden kein Objekt, auch wenn man es dann Raumzeit nennt. Das Konzept Raumzeit, soll gekrümmt werden können, durch Masse. Masse ist ein weiteres Konzept und beschreibt eine scheinbare Eigenschaft von Materie. Masse ist nicht mit Materie gleich zu setzen, Materie ist ein Objekt, Masse ist ein Konzept. Liebe und Gerechtigkeit sind schöne Konzepte, man kann diese beiden Konzepte ganz einfach als Konzepte erkennen, weil man kein Modell, keine Skizze, kein Bild von Liebe oder Gerechtigkeit machen kann. Die Wortkombination Liebesgerechtigkeit ist auch kein Objekt, obwohl man das Wort als Substantiv groß schreibt. Das bringt uns zu dem Punkt, dass Großschreibung kein Indiz für ein Objekt ist.

Energie ist ein Konzept, oder kannst du ein Bild, eine Skizze oder ein Photo von Energie machen?

Dunkle Materie könnte ein Objekt sein, da das Wort Materie im normalen Sprachgebrauch ein physikalisches Objekt beschreiben kann. Allerdings kann die Materie auch etwas formloses sein. Damit ein Objekt ein reales, physikalisches Objekt sein kann, muss es Form und Lokation besitzen.

Dunkle Materie ist formlos, da sie unsichtbar ist, also ist sie kein physikalisches Objekt. Außerdem kann man kein Photo von Dunkler Materie machen. Dasselbe Problem hat man mit dem Konzept eines Schwarzen Lochs, das ist physikalisch auch bedeutungslos.

Grüße

McDaniel-77

P.S.: Irgendwann gerät man allerdings immer in Erklärungsnot, das sollte aber nicht im kosmischen Maßstab geschehen, sondern im subatomaren Bereich auftreten, niemand kann erklären, warum ein Elektron ein anderes Elektron abstößt oder aus was ein Elektron besteht. Wenn man fundamentale Grenzen erreicht, bleibt nichts anderes als ein Axiom übrig.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon All » Di 8. Apr 2014, 07:34

McDaniel-77 hat geschrieben:P.S.: Irgendwann gerät man allerdings immer in Erklärungsnot, das sollte aber nicht im kosmischen Maßstab geschehen, sondern im subatomaren Bereich auftreten, niemand kann erklären, warum ein Elektron ein anderes Elektron abstößt oder aus was ein Elektron besteht. Wenn man fundamentale Grenzen erreicht, bleibt nichts anderes als ein Axiom übrig.


Hi Daniel,

deinem letzten Satz möchte ich widersprechen. ;) Das Axiom bezieht sich auf den sprachlichen Zusammenhang, nicht auf die Natur.Es gibt auch keine fundamentalen Grenzen. Es ist alles eine Frage der Denkweise. Denkt man in formalen mathematischen logischen Strukturen, dann baut man schon genau da die Grenzen ein, die einem später im Weg stehen. Schau dir die Axiome an, dann stellst du fest, dass genau diese Axiome nach einem reinen FUNKTIONSPRINZIP, ICH WIEDERHOLE -FUNKTIONSPRINZIP-, ---funktionieren---. Diese großen Theorien sind doch nichts anderes als Wegbeschreibungen, die mit rein logischen Strukturen untermauert sind, nach denen diese Theorien funktionieren. Dieses logischen Strukturen existieren nicht in der Natur. Schwarze Löcher sind das Ende aller berechenbaren Wege. Das war es schon. Reine Logik ohne Bezug zur Natur.

Ob ein Elektron das andere abstößt, ist auch fraglich. Erklärt man das Universum mit einer grundlegenden flukturierenden Spannung, so ist es genau die Spannung, die eine geballte in sich zusammenhängende scheinbar isolierte Ladung abgibt. Die Elektronen könnten sich erst wesentlich später in einem Prozess der Entspannung aus dieser Gesamtladung lösen. Protonen würde man in diesem Stadium nicht brauchen. Protonen haben also auch eine rein logische Struktur und wären dann notwendig, wenn man eine spätere lokale Betrachtungsweise in Erwägung zieht. Ich habe nichts dagegen, mit rein logischen Elementen zu arbeiten, sie sollten aber einen Sinn ergeben. Einen Sinn, der mit der Natur zusammenhängt. Ein rein logischer formaler mathematischer Sinn ist mir zu wenig.

Viele Grüße

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 09:25

Hallo Daniel ,
<<ich war übers Wochenende Teilnehmer der 2nd Rational Physics Conference in Salzburg und konnte nicht früher antworten.>>

An solchen Konferenzen würde ich auch gerne teilnehmen, leider ist mein Lebensalter dazu schon zu weit fortgeschritten. Man kann sich sein Alter leider nicht aussuchen. Aber zum Mitdenken reicht es hoffentlich noch.
<<Du scheinst davon auszugehen, dass ein sog. Schwarzes Loch rein reales Objekt sei. Das ist nicht der Fall, ein Schwarzes Loch genügt dem mathematischen Konzept:………>>

Mathematische Formeln habe ich bereits genug gesehen, um zu wissen, dass eine solche Formel ohne richtige Interpretation gar nichts aussagt.
Außerdem widersprichst du dir irgendwie selbst, wenn du sagst, ein SL sei kein reales Objekt:
Ich gehe davon aus, dass ein SL eine Art Neutronenstern ist, der hinter der elektromagnetischen Wechselwirkung verschwunden ist, oder nur mehr im Gammalicht strahlt, weil seine Atome bereits zuwenig Freiheitsgrad haben.
Genauso wie ich davon ausgehe, dass ein sichtbarer Neutronenstern nur mehr über seine Jetstrahlung erkennbar ist. Der Jet von Sagittarius A* geht senkrecht zur Galaxiescheibe weg, kann also von uns aus nicht gesehen werden.
Dass Gravitation eine Restwirkung der elmag-WW darstellt, ist eine Erklärung, die ich akzeptieren kann.
<<<Im Jahr 2004 wurde mit dem Gemini-Teleskop auf Hawaii mit IRS 13 ein zweites Schwarzes Loch entdeckt, das eine Masse von etwa 1300 Sonnenmassen besitzt und Sagittarius A* im Abstand von drei Lichtjahren begleitet.>>>
Es wird noch viel mehr schwarze Löcher oder besser gesagt, kein sichtbares Licht aussendende Himmelskörper geben und nur weil man sie nicht sehen kann , kann man mit ihnen nicht rechnen. Jetzt kommen diese Objekte im Röntgen- und Gammalicht nach und nach zum Vorschein.
Ich freue mich, dass es Gruppen von Wissenschaftlern gibt, die sich aus dem Denken des 19. und angehenden 20. Jahrhunderts befreien können und wieder frischen Wind in die verkrusteten Strukturen hineinbringen.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 10:23

Daniel,
wenn ich die zeichnerische Animation eines SL sehe, amüsiere ich mich über die unlogische Darstellung, die einem Wasserwirbel nachempfunden ist, bei dem das Wasser an der Rückseite abfließt. Es gibt keine Animation die ein dreidimensionales Bild hervorbringt. Was geschieht an der "Rückseite" des SL ?
Mit solchen kindischen Bildern müssen wir leben. Dass sehr viele auch daran glauben, ist leider Tatsache.
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