Das glaube ich gerne. Deswegen bist du auch immer noch der gleiche

wie seit Jahren.
Aber mach dir nichts draus, ich antworte dir eh auch nur weil ich mich selber so gerne reden höre, mir selber so gerne beim Rechnen zusehe, und ich es lustig finde, zwei Extrembeispiele dessen, was die Evolution so hervorgebracht hat, in einem Faden versammelt zu sehen; und noch dazu in einem, wo wer lesen kann klar im Vorteil ist

Nicht daran zweifelnd, dass du gar nichts von dem, was du kommentierst, liest, und alles von dem, was du nicht liest, auch kommentierst,
Yukterez
PS: da sich McDaniel praktischerweise für ein Doppelsternsystem entschieden hat, haben wir nun den doppelten Ablenkungswinkel und benötigen nur ein Viertel der Auflösung. Diese ist aber immer noch sehr viel höher als jene auf
seinem Bild, das statt der benötigten 24 Megapixel/Quadratgrad nur 100 Kilopixel/Quadratgrad hat.
Dateianhang:
alphacentauri_a+b.png [ 39.14 KiB | 5000-mal betrachtet ]
fallili hat geschrieben:
Aber bei einer Entfernung von 4,3 Lj und einem Durchmesser von 1,8 Mio km für Alpha Centauri komme ich auf einen Beobachtungswinkel von etwa 1 Exp -5 Grad.
Dateianhang:
winkelgroesse_alpha_centauri.PNG [ 10.07 KiB | 5189-mal betrachtet ]
Cirka 2.35e-6 Grad (1/120 Bogensekunde), also noch fünf mal weniger. So genau schafft das aber kein Teleskop die Umrisse eines fernen Sterns abzubilden. Auf McDaniels Bild ist wegen der Überbelichtung der scheinbare Durchmesser ca. 1/4 Grad, also ~100000 Mal größer als er sein sollte:
Dateianhang:
viertelgrad.gif [ 1.04 MiB | 5163-mal betrachtet ]
Je genauer man sich dieses Bild ansieht, desto mehr merkt man, wie absolut ungeeignet es für den gewünschten Zweck ist, denn in dem vorhin ausgerechnet Abstand von 4 Radien, wo man normalerweise sowieso nichts sehen würde, ist nicht mal ein einziger Stern zu sehen, und in einem weiteren Abstand wird der Effekt noch kleiner. Das Licht des nächsten Sterns, den man auf seinem Bild erkennt, muss daher mehr als 10^5 Radien von α-Centauri an diesem vorbei, um unter solchen Umständen überhaupt abgebildet zu werden.
Eddington hat nicht umsonst auf eine Sonnenfinsternis gewartet; wenn das mit α-Centauri auch gegangen wäre, hätte er das Geld für seine Filter und die Weltreise ja schlecht investiert. Und wenn es in der Milchstraße so aussehen würde, wie auf McDaniels Fotos, wo die scheinbare Helligkeit optisch als Durchmesser dargestellt wird, dann würden im Falle einer Galaxienkollision wohl mehr als nur ein paar wenige Sterne zusammenstoßen. In der Tat soll dies aber
so gut wie gar nicht passieren.
Wissenschaftlich vorgehend,
Yukterez