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Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Gut, zwei unterschiedliche Fälle:
a' es werden kontinuierlich Oberflächenwellen erzeugt, diese laufen immer gleich, also mit gleichem Abstand, somit mit immer gleicher Geschwindigkeit, über den Teich.
b' es wird ein Stein in den Teich geworfen.
Ist das Verhalten beider Vorgänge, in Bezug zur Ausbreitungsgeschwindigkeit gleich, oder verhält sich das -Einmalereignis- anders?
Nach alledem eine ziemlich dämliche Frage. Wie die Welle erzeugt wird und welche Form sie hat, ist piepegal. Jede Welle bzw. jeder Teil einer Welle läuft relativ zum Medium mit der gleichen konstanten Geschwindigkeit.
Deine Frage zeigt wieder, daß du physikalisch völlig unbeleckt bist.
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Ich versuche einfach mal.
Hier wird der Begriff "Welle", die Welle an sich gibt's ja nicht, für alles verwendet was irgendwie mit Veränderung, meisst der sichtbaren, zu tun hat.
Da ist ja umgangssprachlich ganz in Ordnung, aber wenns weiter gehen soll, dann führt das ins Chaos.
Um da auf einen grünen Zweig zu kommen ist es nötig den Begriff Welle den zwei grundsätzlich verschiedenen Umständen zuzuordnen.
A' - Im Medium
B' - auf dem Medium (Grenzschicht)
bei A' gilt: alles ereignet sich im Medium, es sind keine (relevanten) Volumengrenzen vorhanden.
Beim Durchgang einer Welle bewegt sich selber nicht, es kommt zu einer Komprimierung der Moleküle ohne dass sich diese (nennenswert) selber bewegen.
Die Umstände die für die Weiterleitgeschwindigkeit von longitudinalen Druckeinwirkungen (Wellen) verantwortlich sind sind alle innerhalb des Mediums beheimatet, es gib keine äusseren Umstände.
bei B' gilt: das Medium ist grundsätzlich mit einer Grenzschicht behaftet auf diese gravitatorische Kräfte, also äussere Einflüsse, einwirken, das Medium selber kann sich bewegen und seine Lage in einzelnen Bereichen verschieben (an der/den Grenzschicht -ausbrechen-)
c_medium ergibt sich bei A' durch die Materiedichte und Struktur der beteiligten Moleküle.
c_medium ergibt sich bei B', Halt, hier wirkt c_medium nicht primär, sondern nur sekundär mit, primär wirkt die Gravitationseinwirkung.
Diese bestimmt, im Zusammenhang mit der Trägheit der Masse, und ihrem Volumenbedarf, und auch mit A', die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle.
a' es werden kontinuierlich Oberflächenwellen erzeugt, diese laufen immer gleich, also mit gleichem Abstand, somit mit immer gleicher Geschwindigkeit, über den Teich.
b' es wird ein Stein in den Teich geworfen.
a' nähert sich, wegen der Verteilung auf der Oberfläche, in etwa A' an, ist jedoch wesentlich langsamer als A'
b' bei b', erfolgt eine Abflachung des Wellenberges ohne dass vorhergehende da einen Widerstand bilden, darum ergibt sich bei b' erstmal eine Geschwindigkeitsänderung, der Wellenberg -zerfliesst- und das ergibt zumindest auf kurzer Strecke, eine Änderung der Geschwindigkeit.
Beiden Zuständen ist gemeinam dass sie zur Gruppe B' gehören und deswegen vom Prinzip her keine konstante Ausbreitungsgeschwindigkeit besitzen.
JL hats ja behauptet und Schief hat die Formel dazu eingestellt.
Kurt