Jocelyne Lopez hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Es geht hier aber nicht um Oberflächenwellen, sondern um "Wellen" im Medium, also um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schall und Licht im Medium Wasser.
Ich rede von einer
Ausbreitungsgeschwindigkeit, also von einer Geschwindigkeit von A nach B relativ zur Wasseroberfläche. Es ist wohl nicht so ganz schwierig zu verstehen, was eine Ausbreitungsgeschwindigkeit von A nach B ist, oder?
Es ist wohl möglich, die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Monsterwelle zu messen, zum Beispiel um zu berechnen, wann sie eine Küste erreichen wird, oder?
Es ist wohl auch möglich, die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Welle zu messen, die durch einen Steinwurf in einem Teich erzeugt wurde, um zu berechnen, wann sie das Ufer erreichen wird, oder?
Und die beiden Ausbreitungsgeschwindigkeiten in diesen beiden Fällen sollen gleich sein? Und die Ursprungsenergie soll in diesen beiden Fällen keine Rolle spielen? Und der Verlust an Energie auf der Strecke soll auch keine Rolle spielen? Alles geschieht hier Simsalabim ohne Energie? Wie schön.
Wäre es nicht sinnvoll bei einer Wellenart zu bleiben und die einzelnen Arten nacheinander zu behandeln.
Deine Monsterwelle ist eine Welle dir durch Überlagerung mehrerer Wellen local entseht und ebenso wieder verschwindet, also niemals eine Küster erreicht.
Wenn du eine Welle meinst die durch ein Erdbeben ausgelöst wird, also einen Zunami oder so, dann lass dir sagen das der mit einer festen Geschwindigkeit, die eben nicht von seiner Intensität abhängt, durch die Weltmeere reist.
Es ist durchaus berechenbar wann er auf welche Küste trifft, denn seine Geschwindigkeit ist stärkeunahängig, denn er verhält sich wie Schall im Medium.
Erst wenn er im flachem Küstenbereich sich aufstaut wird er zu einer Oberflächenwelle (und da wird auch nicht unbedingt Wasser verfrachtet).
Vorher ist er ev. nur wenige cm hoch.
Wenn du einen Stein ins Wasser wirfst entstehen zwei unabhängige -Wellenarten-, eine Oberflächenwelle und eine Druckwelle im Medium.
Die Druckwelle im Medium kommt wesentlich früher am Teichrand an als die Kringel die sich an der Oberfläche bilden.
Die Kringel werden unterwegs schneller weil deren Wellenberge auseinander laufen, die Druckwellen/Schallwellen unter Wasser nicht, sie behalten ihre Geschwindigkeit bei, und die ist Amplitudenunabhängig.
Kurt