LG konstant

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » Do 30. Jan 2014, 22:02

Jondalar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:....


Ach Kurt,

jetzt fang nicht auch noch mit mir an zu lamentieren. Du weisst, was gemeint war, ich weiss es, Andere wissen es.....

Lass gut sein ;)

Herzliche Grüße


Was ist denn dann damit gemeint?

Kurt
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Re: LG konstant

Beitragvon Jondalar » Fr 31. Jan 2014, 05:05

Kurt hat geschrieben:Was ist denn dann damit gemeint?

Kurt


Dass Du mir hier jetzt auch noch erzählen willst, dass die Bewegung des Empfängers keine Rolle spielt, dass Du plötzlich das Licht im Klotz erzeugst, obwohl wir das gar nicht angenommen hatten.....

Herzliche Grüße
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Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » Fr 31. Jan 2014, 08:42

Jondalar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was ist denn dann damit gemeint?

Kurt


Dass Du mir hier jetzt auch noch erzählen willst, dass die Bewegung des Empfängers keine Rolle spielt, dass Du plötzlich das Licht im Klotz erzeugst, obwohl wir das gar nicht angenommen hatten.....

Herzliche Grüße


Warum darf ich denn das nicht vorschlagen das Licht im Klotz zu erzeugen?
Du hast schliesslich eingewendet dass es ihn ja garnicht erreicht.

Welche Rolle spielt denn die Bewegung des Empfängers?
Was ist da anders als bei der des Senders?


Kurt
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Re: LG konstant

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 31. Jan 2014, 08:49

Kurt hat geschrieben:
Bevor man solche Vorstellungen in die Welt setzt sollte man sich darüber im Klarem sein was Licht überhaupt ist.
"Das Licht", ein Ding also, existiert nicht!
Es bewegt sich nichts, oder wandert nichts von einem Orte zu einem anderem, alles bleibt da wo es ist.


Doch, Licht existiert, aber man könnte sagen, dass Licht nur an sehr seltenen Orten in der Natur existiert. Licht entsteht nämlich nicht im Universum, Licht entsteht erst und einzig in unseren Augen. Außerhalb unserer Augen existiert kein Licht bzw. außerhalb unserer Augen ist das Licht unsichtbar.

Dazu zitiere ich immer gerne das Gleichnis des Schattenboxers von Harald Maurer aus seinem Buch:

Zitat Harald Maurer:

Diese gekreuzte Verflechtung der Wirkung kommt erst in der Beziehung zwischen Verursacher und Wahrnehmer zum Ausdruck. Jede Störung wird erst als solche existent, wenn tatsächlich etwas oder jemand gestört wird. Obwohl sich die Stöße des Impulses rundum fortpflanzen, wird für einen Beobachter immer nur jener Stoß existieren, der auf ihn zukommt. In der Sprache der Quantenphysiker heißt das, jedes Quant existiert nur in dem Moment, in dem es gemessen wird.

Nehmen wir einmal an, irgendwo im Stockdunkeln steht ein Boxfanatiker, der im wahrsten Sinn des Wortes Schattenboxen betreibt. Er teilt, während er sich dreht, rings um sich nach allen Richtungen Fauststöße aus. Wir können diese Stöße nicht sehen, aber fühlen, wenn wir uns nahe genug an den Boxer heran begeben. Von Zeit zu Zeit werden wir einen Schlag erhalten. Von all den anderen Schlägen werden wir nichts erfahren - sie gehen ins Leere. Der Wahrnehmer spürt daher immer nur jene Wirkung, die zum Körper des Boxers gleichermaßen wie zum Körper des Wahrnehmers senkrecht steht. Das gilt auch für jede Energiewirkung eines T.A.O.-Impulses. Jedes Messinstrument - auch jedes unserer Sinnesorgane - erfährt deshalb nur einen Bruchteil der Wahrheit. Jede Energie, die wahrgenommen wird, ist nur ein kleiner Betrag der gesamten Energie eines Impulses. Wenn Physiker in dieser Welt von Energie sprachen, so meinten sie lange Zeit immer nur jenen kleinen spürbaren Betrag der Energie - eben den beobachtbaren oder messbaren Bruchteil. Von diesem Bruchteil aus zogen sie ihre Schlüsse. Erst in neuerer Zeit stellten sie fest, dass viele dieser Schlüsse falsch sein müssen.


Hier wird veranschaulicht, dass irgendwie paradoxerweise „Licht“ weitgehend unsichtbar ist. Die Photonen oder die Impulse, die von den unzähligen Lichtquellen im Universum erzeugt werden, bewegen sich schon und sie fliegen uns auch um die Ohren unaufhörlich jeden Bruchteil von Sekunden, aber wir sehen ihre Bewegung nicht, ihre Bewegung ist für uns nicht wahrnehmbar und nicht beobachtbar, wir sehen nur die wenigen davon, die per Zufall auf unsere Netzhaut aufprallen und erst in unseren Augen Licht entstehen lassen. Ohne das Vorhandensein von Netzhauten von Beobachtern ist das Universum komplett dunkel, es existiert dort kein Licht.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: LG konstant

Beitragvon fallili » Fr 31. Jan 2014, 09:14

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Ohne das Vorhandensein von Netzhauten von Beobachtern ist das Universum komplett dunkel, es existiert dort kein Licht.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Also wenn man schon so solche Aussagen macht, dann muss man aber auch konsequent sein.
Was hat das "Vorhandensein von Netzhäuten" für einen Einfluß?
"Dem Licht" kann es ja wohl völlig egal sein ob es auf eine Netzhaut trifft und dort etwas auslöst oder ob es auf z.B. schwarze Materie trifft (damit wir nicht über Reflexionen sprechen müssen) und dort etwas auslöst.

Also ob mit oder ohne Netzhäuten - es ändert sich nix.
Und da "dunkel" und "hell" rein menschliche Beurteilungen sind, kann man also nur aussagen dass im Universum elektromagnetische Wellen entweder existieren oder nicht (jeder wie er lustig ist, wir haben hier ja einige die alles für nichtexistent halten).

Da ich der Meinung bin, das ein Phänomen existiert, welches in der Physik mit Modellen (Teilchenmodell, elektromagnetische Welle) bezeichnet und beschrieben werden kann, ist für mich das Universum "pottenhell".
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Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » Fr 31. Jan 2014, 09:37

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Bevor man solche Vorstellungen in die Welt setzt sollte man sich darüber im Klarem sein was Licht überhaupt ist.
"Das Licht", ein Ding also, existiert nicht!
Es bewegt sich nichts, oder wandert nichts von einem Orte zu einem anderem, alles bleibt da wo es ist.


Doch, Licht existiert, aber man könnte sagen, dass Licht nur an sehr seltenen Orten in der Natur existiert. Licht entsteht nämlich nicht im Universum, Licht entsteht erst und einzig in unseren Augen. Außerhalb unserer Augen existiert kein Licht bzw. außerhalb unserer Augen ist das Licht unsichtbar.


Ist es ausserhalb unserer Augen unsichtbar oder exisiert es da nicht?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Dazu zitiere ich immer gerne das Gleichnis des Schattenboxers von Harald Maurer aus seinem Buch:

Zitat Harald Maurer:

Diese gekreuzte Verflechtung der Wirkung kommt erst in der Beziehung zwischen Verursacher und Wahrnehmer zum Ausdruck. ...


Hier wird veranschaulicht, dass irgendwie paradoxerweise „Licht“ weitgehend unsichtbar ist. Die Photonen oder die Impulse, die von den unzähligen Lichtquellen im Universum erzeugt werden, bewegen sich schon und sie fliegen uns auch um die Ohren unaufhörlich jeden Bruchteil von Sekunden, aber wir sehen ihre Bewegung nicht, ihre Bewegung ist für uns nicht wahrnehmbar und nicht beobachtbar, wir sehen nur die wenigen davon, die per Zufall auf unsere Netzhaut aufprallen und erst in unseren Augen Licht entstehen lassen. Ohne das Vorhandensein von Netzhauten von Beobachtern ist das Universum komplett dunkel, es existiert dort kein Licht.


Hier wird veranschaulicht, dass irgendwie paradoxerweise „Licht“ weitgehend unsichtbar ist


Paradoxerweise, sagst du.
Ist es nicht so dass das Paradoxum erst dadurch entsteht dass nur das existiert was du siehst.
Was du nicht siehst existiert also nicht.
Machst du die Augen zu ist die Sonne unexistent.

Die Photonen oder die Impulse, die von den unzähligen Lichtquellen im Universum erzeugt werden, bewegen sich schon und sie fliegen uns auch um die Ohren unaufhörlich jeden Bruchteil von Sekunden, aber wir sehen ihre Bewegung nicht, ihre Bewegung ist für uns nicht wahrnehmbar und nicht beobachtbar, wir sehen nur die wenigen davon, die per Zufall auf unsere Netzhaut aufprallen und erst in unseren Augen Licht entstehen lassen.


Photonen oder Impulse fliegen uns um die Ohren.
Du kannst beruhigt sein, es sind noch niemanden Photonen und Impulse um die Ohren geflogen.
Photonen gibt's keine und Impulse sind eine reine Rechengrösse.

Wir sehen auch keine, und zufällig geraten schon gar keine in unser Auge, denn Zufall existiert keiner.

In unserem Auge entsteht kein Licht, sondern da werden durch die Vorgänge, die Licht genannt werden, Resonanzkörper angeregt welche ihrerseits dies als Spannung an den Denkapparat weitergeben.
Dieser erst macht ein Bild daraus.

Licht steht für die Vorgänge, von der Erzeugung bis zur Detektion, und da geht es nicht nur darum was wir davon mitbekommen, sondern um alle die geschehen.

(du baust also dein Weltbild darauf auf was du siehst, meinst du nicht auch dass man mit dieser egoistischen Weltsicht die Natur nicht verstehen kann?)


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Re: LG konstant

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 31. Jan 2014, 09:43

fallili hat geschrieben:
Also ob mit oder ohne Netzhäuten - es ändert sich nix.
Und da "dunkel" und "hell" rein menschliche Beurteilungen sind, kann man also nur aussagen dass im Universum elektromagnetische Wellen entweder existieren oder nicht (jeder wie er lustig ist, wir haben hier ja einige die alles für nichtexistent halten).

Da ich der Meinung bin, das ein Phänomen existiert, welches in der Physik mit Modellen (Teilchenmodell, elektromagnetische Welle) bezeichnet und beschrieben werden kann, ist für mich das Universum "pottenhell".


Ich habe vor vielen Jahren in einem französischen, wissenschaftlich angehauchten Forum folgende Aussage getätigt:

In einer Wüste, die völlig leer ist und wo sich kein Mensch und kein Tier befinden, löst sich ein Stein von einem Hang und rollt den Hang herunter. Ich behaupte, dass der Stein völlig geräuschlos den Hang herunter gerollt ist. Es gab zwar Vibrationen in der Luft, aber diese Vibrationen waren zwangsläufig geräuschlos: Ein Ton entsteht erst im Hörapparat und im Gehirn eines biologischen Beobachters.

Ein Teilnehmer antwortete, er sei sicher, dass Musik auch existiert, wenn kein Ohr da ist, um sie zu hören. Ich fand es irgendwie schön. :)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: LG konstant

Beitragvon Kurt » Fr 31. Jan 2014, 09:45

fallili hat geschrieben:
Da ich der Meinung bin, das ein Phänomen existiert, welches in der Physik mit Modellen (Teilchenmodell, elektromagnetische Welle) bezeichnet und beschrieben werden kann, ist für mich das Universum "pottenhell".


Es ist "pottenhell", viel heller als wir es sehen können.
Warum beschränkst du dich auf Modelle die beschreiben können, willst du keine Modelle die realitätsnäher beschreiben können, weniger Annahmen verwenden müssen.

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Re: LG konstant

Beitragvon fallili » Fr 31. Jan 2014, 10:12

@Joscelyne

ein fallender Stein löst in der Wüste Druckwellen im Boden und in der Atmosphäre aus, egal ob "Ohren zum hören" da sind oder nicht.
Da beides dazu führen kann, dass weitere Steine oder Sandkörner dadurch bewegt werden, bin ich der Meinung das man "Druckwellen" durchaus auch mit dem Begriff "Geräusch" umschreiben darf. In dem Sinn existieren daher Geräusche auch wenn sie nicht von Ohren gehört werden.

@Kurt
Mir ist jedes Modell recht welches die Natur beschreibt und mit dem man Voraussagen treffen kann die dann auch zutreffen und experimentell bestätigt werden können. Aber diese hier schnell hingeschriebenen Minimalanforderungen muss es mindestens erfüllen, damit es als Modell brauchbar wird.
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Re: LG konstant

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 31. Jan 2014, 10:20

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Da ich der Meinung bin, das ein Phänomen existiert, welches in der Physik mit Modellen (Teilchenmodell, elektromagnetische Welle) bezeichnet und beschrieben werden kann, ist für mich das Universum "pottenhell".


Es ist "pottenhell", viel heller als wir es sehen können.


Das stimmt, das ist viel heller als wir es sehen können.

Vor vielen Jahren habe ich in einem deutschen, wissenschaftlich angehauchten Forum, folgende Situation dargestellt:

Ein Mensch und eine Eule sitzen nachts nebeneinander auf einem Baum.
Auf einmal fliegt die Eule los und fängt eine Maus auf 50 Meter Entfernung.
Photonen bzw. Impulse, die quer durch die Gegend unaufhörlich geflogen sind, sind auf dem Körper der Maus aufgeprallt und wurden bis zum Baum auf die Netzhaut der Eule und des Menschen reflektiert. Die Eule hat sie gesehen, der Mensch nicht.

Viele Grüße
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